Hai-Alarm am Müggelsee

Hai-Alarm am Müggelsee ist eine deutsche Komödie von Leander Haußmann und Sven Regener aus dem Jahr 2013. Der Film spielt handelt von der vermeintlichen Existenz eines Hais im Müggelsee (in Friedrichshagen, einem Ortsteil des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick).

Bei der morgendlichen Kontrolle der Wassertemperatur wird dem Bademeister des Strandbades Friedrichshagen auf mysteriöse Weise die rechte Hand abgebissen. Die Bisswunden deuten auf die Existenz eines Haies im Müggelsee hin.
Der Bürgermeister berät mit seinen Experten über den Ernst der Lage und spielt die Gefahr zunächst herunter. Die Unruhe in der Bevölkerung wird jedoch immer größer. Auf Anraten der Stadtmarketingbeauftragten Vera Baum wird schließlich der Hai-Alarm ausgelöst. Der Müggelsee wird für die Allgemeinheit gesperrt, zur Ablenkung der Friedrichshagener wird das jährliche Bölschefest einfach auf unbefristet verlängert.

Am Ende soll der Hai durch Einleiten großer Mengen Bier aus der Brauerei Berliner Bürgerbräu aus dem Müggelsee vertrieben werden.

Viele Anspielungen bergen einen großen Lokalkolorit und sind für Außenstehende nicht ohne Weiteres zu verstehen. Zwar gehört Friedrichshagen als Ortsteil zu Köpenick, doch weder empfindet sich viele Friedrichshagener dem Bezirk, noch der Stadt Berlin verbunden,

     Henry Hübchen: Bürgermeister Müller
    Michael Gwisdek: Bademeister
    Uwe Dag Berlin: Snake Müller
    Anna-Maria Hirsch: Vera Baum
    Tom Schilling: Fischexperte Müller
    Benno Fürmann: Der reiche Mann von Friedrichshagen
    Annika Kuhl: Gabi Müller
    Detlev Buck: Polizist Müller
    Katharina Thalbach: Die zynische Irre von Friedrichshagen
    Horst Pinnow: Horst Jablonski
    Stephan Baumecker: Joe Stroemfeld
    Horst Kotterba: Journalist