Quax in Afrika

Quax in Afrika ist ein deutscher Spielfilm aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die unter dem Titel Quax in Fahrt (auch: Quax auf Fahrt) gedrehte propagandistisch angelegte Komödie mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle ist eine Fortsetzung des Erfolgfilms Quax, der Bruchpilot von 1941, nach Motiven der gleichnamigen Verserzählung von Hermann Grote. Der Film wurde von Juli 1943 bis Januar 1944 gedreht, nach Kriegsende aber von der alliierten Militärregierung verboten.[1] Die Uraufführung fand am 22. Mai 1953 gleichzeitig in mehreren deutschen Städten statt.


Bayern 1932: Aus dem Flieger Otto Groschenbügel, genannt Quax, ist ein so guter Pilot geworden, dass er es zum besten Fluglehrer der Fliegerschule Bergried gebracht hat. Obwohl er eigentlich recht umgänglich ist, benimmt er sich seinen Schülern gegenüber sehr autoritär; vor allem möchte er keine Flugschülerinnen. Entsprechend groß ist dann auch sein Unmut, als ihm zwei Schülerinnen zugeteilt werden und später sogar seine Freundin Marianne auf dem Flugplatz auftaucht. Bei einem Wettfliegen lässt er sich schließlich vom Können weiblicher Piloten überzeugen. Das Fliegerteam stürzt dabei jedoch über Afrika ab und kommt so in Kontakt mit der dortigen Bevölkerung. Seine Schüler setzen Kameradschaft vor den eigenen Erfolg, was den von den Eingeborenen bedrohten Fliegern das Leben rettet. Quax wird gezwungen, die Eingeborene Banani zu heiraten, doch am Ende kehren die Flieger wieder in die Heimat zu den eigenen Ehefrauen zurück.



    Heinz Rühmann: Otto Groschenbügel
    Hertha Feiler: Renate Scholl
    Karin Himboldt: Marianne Bredow
    Bruni Löbel: Julchen Guldach
    Daisy Johnson: Banani
    Lothar Firmans: Hansen
    Beppo Brem: Alois
    Robert Tessen: Fips
    Georg Vogelsang: Krehlert
    Adolf Fischer: Brückner
    Lutz Götz: Kühn
    Lewis Brody: Medizinmann
    Ali Ghito
    Walter Gross
    Adrian Hoven