Auf der anderen Seite des Bettes

Sophie Marceau (2009)
Sophie Marceau  (* 17. November 1966
in Paris; eigentlich Sophie Danièle Sylvie Maupu)
ist eine französische Schauspielerin

2008: LOL (Laughing Out Loud)
2008: Auf der anderen Seite des Bettes
2012: Und nebenbei das große Glück 
2015: Er liebt mich, er liebt mich nicht... 
Auf der anderen Seite des Bettes (Originaltitel: De l’autre côté du lit) ist eine französische Filmkomödie mit Sophie Marceau und Dany Boon aus dem Jahr 2008. In Deutschland lief die Komödie  am 28. Januar 2010 in den Kinos an. Als literarische Vorlage diente ein Roman der französischen Schriftstellerin Alix Girod.

Ariane ist als Mutter, Hausfrau und Schmuckvertreterin permanent im Stress. Sie muss sich zudem um die Baustelle in ihrem Heim kümmern, denn der dafür zuständige Handwerker lässt sich nicht mehr blicken. Ihr Mann Hugo, dem eine Firma gehört, die Baumaschinen ausleiht, kommt wie immer spät nach Hause und macht Ariane Vorwürfe, dass die Baustelle immer noch eine Baustelle ist. Ariane hat es satt, dass Hugo glaubt, sie habe den ganzen Tag nichts zu tun und dass nur er hart arbeite. Sie schlägt ihm vor, für ein Jahr die Rollen zu tauschen. Als sie ihm droht, ihn sonst zu verlassen, lässt sich Hugo notgedrungen darauf ein. Der Justizbeamte Maurice soll bei ihrem Experiment Protokoll führen und fühlt sich nach anfänglichem Zögern berufen, die Eheleute bei ihrem Rollentausch auch moralisch zu unterstützen. Arianes Mutter Lise hält hingegen nichts davon und auch die beiden Kinder Louise und Hector sind irritiert.
Dany Boon  2007

Dany Boon, eigentlich
Daniel Hamidou (* 26. Juni 1966
in Armentières, Département
Nord, Frankreich) ist ein französischer
Komiker, Schauspieler und Regisseur.
2008: Willkommen bei den Sch’tis 
2008: Auf der anderen Seite des Bettes 
2009: Affären à la carte
2010: Nichts zu verzollen
2013: Der Nächste, bitte!
2013: Eyjafjallajökull
2014: Super-Hypochonder

Ariane geht fortan jeden Tag in Hugos Büro und hält Sitzungen ab, während sich Hugo um die Kinder und den Haushalt kümmert. Beide fühlen sich schnell mit den täglichen Aufgaben des jeweils anderen überfordert. Als Ariane wegen Unkenntnis der Firmenstrategie in Verlegenheit gerät, gibt ihr Maurice Tipps, wie sie am besten mit solchen Situationen umgehen kann. Hugo wiederum schult er im Multitasking und bringt ihm bei, wie man Schmuck verkauft. Allmählich kommen Ariane und Hugo zurecht. Ariane weist ihren Mitarbeiter Flanvart in die Schranken, als dieser im Verdacht steht, ein Firmenspion zu sein. Hugo verkauft derweil ein ganzes Schmuckset und versteht es, mit Charme und Raffinesse weitere Kundinnen um den Finger zu wickeln. Arianes Freundin Charlotte, die ebenfalls als Schmuckvertreterin arbeitet, ist von Hugos unerwartetem Erfolg begeistert. Sie gibt ihm spontan einen Kuss, worauf sie in ein Hotel fahren, um dort miteinander zu schlafen. Als sie im Bett liegen, merken sie jedoch, dass sie den Sex gar nicht wollen. Stattdessen albern sie herum und machen von sich lustige Fotos.

Als die Konkurrenz Druck macht, kommt Ariane eine Idee, wie sie die Firma wieder an die Marktspitze führen kann. Die Baumaschinen sollen zusammen mit einem Arbeiter ausgeliehen werden, sollte der Kunde die Maschinen nicht selbst bedienen können. Für die weiblichen Kunden sollen zudem besonders gutaussehende Arbeiter bereitstehen. Der Vorschlag kommt gut an und stärkt Arianes Selbstbewusstsein. Im Rausch ihrer neu gewonnenen Macht verführt sie Flanvart im Büro. Maurice trifft sich unterdessen mit Arianes Mutter Lise, die ihn auffordert, dass Experiment vor allem ihrer Enkelkinder wegen abzubrechen. Maurice weicht jedoch aus und macht ihr Komplimente. Hugo und Ariane gehen nunmehr voll und ganz in ihren neuen Rollen auf. Auch im Schlafzimmer läuft es bei ihnen wieder hervorragend.

Ihr Sohn Hector leidet jedoch darunter, dass seine Eltern keine normalen Eltern mehr sind. Als er das Klassenzimmer mit Schmierereien verschandelt, werden Ariane und Hugo in die Schule zitiert. Ariane sieht ein, dass sie und die Kinder sich zunehmend entfremden. Als Hugo mit Louise und Hector einen Tag am Strand verbringt, lässt Ariane im Büro alles stehen und liegen, um zu ihnen zu fahren. Glücklich umarmt sie am Strand ihre Kinder und eröffnet Hugo, dass sie aus Angst, den Bezug zu ihren Kindern zu verlieren, nicht länger die Rollen tauschen wolle. Hugo will jedoch die Rolle des fürsorglichen Vaters und Hausmanns nicht aufgeben. Ariane beauftragt daraufhin den Handwerker Gonçalvo, die heimischen Bauarbeiten zu sabotieren und Hugo so als unfähig dastehen zu lassen. Ein Kollege, Adolphe Nicart, soll Hugo zudem überreden, wieder in der Firma zu arbeiten. Von Nicart erfährt Hugo schließlich, dass ihn Ariane mit Flanvart betrogen hat. Ariane muss daraufhin bei ihrer Mutter übernachten. Hugo will sich jedoch wieder mit ihr versöhnen.

Als Ariane in das gemeinsame Haus, das inzwischen fertig repariert ist, zurückkehrt, findet sie die Fotos von Hugo und Charlotte. Überzeugt, dass Hugo sie mit Charlotte betrogen hat, verlässt Ariane das Haus. Kurz darauf soll Hugo als Besitzer der Verleihfirma zur Verantwortung gezogen werden. Eine Kundin sei von einem seiner Bauarbeiter vergewaltigt worden. Als Ariane einsieht, wie sehr sie Hugo braucht, jedoch auf der Polizeistation nicht zu ihm gelassen wird, steigt sie kurzerhand in ein Polizeiauto und verkündet über den Lautsprecher des Wagens, wie sehr sie ihn liebt und vermisst. Die Kundin, die ihn wegen der Vergewaltigung verklagen wollte, hört Arianes Worte und gibt in der Folge zu, die Vergewaltigung erfunden zu haben. Hugo und Ariane fallen sich anschließend glücklich in die Arme. Maurice und Lise haben unterdessen beschlossen, zu heiraten.

Sophie Marceau: Ariane Marciac
Dany Boon: Hugo Marciac
Antoine Duléry: Maurice
Roland Giraud: Adolphe Nicart
Anny Duperey: Lise
Juliette Arnaud: Charlotte
Ninon Mauger: Louise
Clémot Couture: Hector
François Vincentelli: Flanvart
Delphine Rivière: Samia
Arsène Mosca: Gonçalvo
Eric Fraticelli: Lorenzi
Patrick Palmero: 1. Geschäftsmann
Philippe Bénard: 2. Geschäftsmann
Raphaëlle Cambray: Kundin Jailoutil
Arnaud Lemaire: Kevin




„Sophie Marceau Cannes 2“ von Georges Biard. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sophie_Marceau_Cannes_2.jpg#/media/File:Sophie_Marceau_Cannes_2.jpg

„Dany Boon Postier“ von Alain FLANDRIN - Personnal Work. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dany_Boon_Postier.JPG#/media/File:Dany_Boon_Postier.JPG

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