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Heinrichs Bettgeschichten oder Wie der Knoblauch nach England kam

Heinrichs Bettgeschichten oder Wie der Knoblauch nach England kam ist der einundzwanzigste Film aus der Reihe der Carry-on…-Filme.

 Gerade hat er seine letzte Frau hinrichten lassen, da will Heinrich VIII. von England – nicht zuletzt den Staatsfinanzen zuliebe – auch schon wieder heiraten. Die Auserwählte, Marie von der Normandie, eine Verwandte des französischen Königs Franz I., ist auch schon da. 

Deutscher TitelHeinrichs Bettgeschichten oder Wie der Knoblauch nach England kam
OriginaltitelCarry On Henry
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1970
Länge89 Minuten
RegieGerald Thomas
DrehbuchTalbot Rothwell
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraAlan Hume
SchnittAlfred Roome
Besetzung
  • Sidney James: König Heinrich VIII
  • Kenneth Williams: Thomas Cromwell, 1. Earl of Essex
  • Charles Hawtrey: Sir Roger de Lodgerley
  • Joan Sims: Marie von der Normandie, Königin Heinrichs
  • Kenneth Connor: Lord Hampton of Wick
  • Terry Scott: Kardinal Wolsey
  • Barbara Windsor: Bettina
  • Peter Butterworth: Charles, Earl of Bristol
  • Julian Holloway: Sir Thomas
  • Peter Gilmore: König von Frankreich
  • Patsy Rowlands: Königin
  • Derek Francis: Bauer
  • David Davenport: Major Domo

Doch dann gibt es Probleme, da Heinrich nicht in der Lage ist die Ehe zu vollziehen. Das Aphrodisiakum, das seine Braut aus ihrer Heimat mitgebracht hat, bekommt Heinrich überhaupt nicht: Knoblauch. Darum beauftragt Heinrich seine beiden wichtigsten Männer, den Lordsiegelbewahrer Thomas Cromwell, 1. Earl of Essex und den Erzbischof von Canterbury Thomas Wolsey, damit, diese Sache in Ordnung zu bringen. Da sich Sir Roger de Lodgerley nicht vom Knoblauch abschrecken lässt, ist die Königin nach kurzer Zeit in anderen Umständen. Das spielt Heinrich natürlich in die Karten. Zumal er sich in das sexy Mädchen Bettina verliebt hat. Nach vielen Problemen und Bestechungen ist dann auch die Erlaubnis des Papstes zu einer Scheidung erkauft worden. Doch nun droht der französische König mit einem Krieg – den England weder finanzieren noch gewinnen könnte. Bis zum Ende sind natürlich diverse Verwicklungen zu überstehen.
 

  • Heinrichs Bettgeschichten oder Wie der Knoblauch nach England kam parodiert wieder einmal einen historischen Stoff. In den USA wurde der Film unter dem Titel Carry On Henry VIII verliehen. Der Produktionstitel war Anne of a Thousand Lays in Anlehnung an den Film Königin für tausend Tage. Dort spielten Richard Burton (Heinrich VIII), Geneviève Bujold (Anne Boleyn), Irene Papas (Katharina von Aragón), Anthony Quayle (Kardinal Wolsey) und John Colicos (Thomas Cromwell). Sid James trug sogar denselben Mantel, den Burton in der Rolle trug. Das geschah hier nicht zum ersten Mal, sondern schon in Ist ja irre – Cäsar liebt Cleopatra trägt er die alten Kostüme Burtons, dort aus dem Film Cleopatra.
  • Wie üblich wirft Drehbuchautor Talbot Rothwell gekonnt diverse Versatzstücke aus der Geschichte, ob sie nun passen oder nicht, zusammen. So agieren Cromwell und Wolsey miteinander, obwohl sie sich im Amt abgelöst haben. Auch hat Heinrich nie eine Marie von der Normandie geheiratet.

 

Weitere Filme von  Gerald Thomas

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Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.


 

 

 

 

 



 

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Das total verrückte Irrenhaus

Das total verrückte Irrenhaus (DDR-Titel: Komm wieder, Doktor!) ist der achtzehnte Film aus der Reihe der Carry-on…-Filme.

 Doktor Nookey arbeitet in der Klinik des Professor Carver. Der junge, gutaussehende Arzt ist allerdings etwas schusselig und verwechselt manche Türen – so steht er plötzlich als Lüstling da. 

Deutscher TitelDas total verrückte Irrenhaus
OriginaltitelCarry On Again Doctor
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1969
Länge89 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieGerald Thomas
DrehbuchTalbot Rothwell
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraErnest Steward
SchnittAlfred Roome
Besetzung
  • Sidney James: Gladstone Screwer
  • Kenneth Williams: Dr. Frederick Carver
  • Jim Dale: Dr. Jimmy Nookey
  • Joan Sims: Ellen Moore
  • Charles Hawtrey: Dr. Ernest Stoppidge
  • Hattie Jacques: Oberschwester Soaper
  • Barbara Windsor: Goldie Locks
  • Patsy Rowlands: Miss Fosdick
  • Ann Lancaster: Miss Armitage
  • Peter Butterworth: Patient
  • Valerie Leon: Schwester
  • William Mervyn: Lord Paragon
  • Peter Gilmore: Henry

Nur dem Einsatz der Privatpatientin Mrs. Moore ist es zu verdanken, dass er nicht entlassen, sondern auf eine Missionsstation einer Südseeinsel abgeordnet wird.
Dort trifft er den kauzigen Gladstone Screwer, der ein Rezept fürs Schlankwerden entdeckt hat. Nookey gelangt in den Besitz der Rezeptur und kehrt nach England zurück, wo er mit Hilfe von Mrs. Moore eine Spezialklinik für abnehmewillige Frauen gründet. Nicht nur die Schauspielerin Goldie Locks, die Nookey anhimmelt, lässt sich dort einweisen, sondern auch Professor Carvers Kollege Dr.Stoppage in Verkleidung. 

RolleDarstellerSynchronsprecher
Gladstone ScrewerSidney JamesFriedrich W. Bauschulte
Dr. Frederick CarverKenneth WilliamsLothar Blumhagen
Dr. Jimmy NookeyJim DaleAndreas Mannkopff
Dr. Ernest StoppidgeCharles HawtreyHorst Gentzen
Oberschwester SoaperHattie JacquesInge Wolffberg
Miss ArmitageAnn LancasterGudrun Genest
HenryPeter GilmoreClaus Jurichs
PatientPeter ButterworthGerd Duwner

Auch Screwer, der an den finanziellen Erfolgen teilhaben möchte, taucht dort auf. Da Carver hinter der Rezeptur her ist und Screwer das Serum gegen ein Geschlechtsumwandlungsmittel austauscht, dauert es einige Zeit, bis die daraus entstehenden Verwicklungen zu aller Zufriedenheit gelöst sind: Durch die Moore-Nookey-Gladstone-Carver Clinic.
 

  • In diesem Film begab sich das Carry-on…-Team nach 41 Grad Liebe und Das total verrückte Krankenhaus schon zum dritten Mal ins Krankenhaus. Warum der deutsche Verleiher den Irrenhaus-Titel gewählt hat, ist nicht bekannt.
  • Der Film ist typisch für seine Entstehungszeit. Im Jahr 1969 war die sexuelle Revolution in vollem Gange. Es gibt zwar keine echten Nacktszenen, doch der Film ist sehr freizügig, ein Beispiel ist der Auftritt Barbara Windsors in einem fast nichts mehr verhüllenden Herz-Bikini (ab Minute 14:25 in der englischen Orginalversion)

 

Weitere Filme von  Gerald Thomas

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Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.


 

 

 

 

 



 

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Alles unter Kontrolle – keiner blickt durch

Alles unter Kontrolle – keiner blickt durch ist der 16. Film aus der Carry-On-Filmreihe.

 Britisch-Indien, 1895: Wer den Hindukusch beherrscht, beherrscht die Wege zwischen Zentralasien und Indien. In der Nähe des Khyber-Passes als Grenze der von britischen Truppen besetzten Gebiete stehen sich der mächtigste Raja Nordindiens, der Khasi von Kalabar und der britische Gouverneur der nordwestlichen Grenzprovinz, Sir Sidney Ruff-Diamond, dessen Frau Lady Ruff-Diamond Gefallen am Khasi findet, gegenüber. Als Truppen steht dem Gouverneur das 3. Hochlandinfanterieregiment zur Verfügung.

Deutscher TitelAlles unter Kontrolle – keiner blickt durch
OriginaltitelCarry On… Up the Khyber, or the British Position in India
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1968
Längeca. 86 Minuten
RegieGerald Thomas
DrehbuchTalbot Rothwell
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraH.A.R. Thompson
Ernest Steward
SchnittAlfred Roome
Besetzung
  • Sidney James: Sir Sidney Ruff-Diamond
  • Kenneth Williams: Khasi von Kalabar
  • Joan Sims: Lady Ruff-Diamond
  • Charles Hawtrey: Private James Widdle
  • Roy Castle: Captain Keene
  • Bernard Bresslaw: Bungdit Din
  • Peter Butterworth: Bruder Belcher
  • Terry Scott: Sergeant Major Macnutt
  • Angela Douglas: Prinzessin Jelhi
  • Julian Holloway: Major Shorthouse
  • Cardew Robinson: Fakir
  • Peter Gilmore: Ginger
  • David Spenser: Bungdit Dins Diener

Auf Grund der militärischen Lage sind beide gezwungen sich an den Status quo zu halten. Die Inder haben zwar eine zahlenmäßige Überlegenheit; es gibt aber das Gerücht, dass die Briten unbesiegbar sind, da sie unter ihren Kilts nichts weiter tragen. Dies entspricht auch der Tradition des Regiments, lediglich bei Kirchenbesuchen und Sportveranstaltungen mit anwesenden Damen sind Unterhosen erlaubt. Die britischen Soldaten werden daher auch als die Teufel in Röcken bezeichnet.
Als der Fürst Bungdit Din mit einem Begleiter den Khyber-Pass ins britische Kolonialgebiet überschreiten will, wird dieser gerade von Private James Widdle bewacht. Ein gewaltsamer Durchbruch erscheint beiden auf Grund des Rufes der Soldaten als zu gefährlich. Ein Brite, als typischer Souvenirjäger, lässt sich aber vermutlich mit einem schön gearbeiteten Schwert bestechen. Bei der praktischen Vorführung des Geschenks erleidet Widdle jedoch einen Ohnmachtsanfall. Bungdit Din wird klar, dass er die einmalige Gelegenheit hat, den Wahrheitsgehalt des Gerüchtes zu überprüfen. Er entdeckt die Unterhose des Privates und entwendet diese als Beweis.
Bei der Berichterstattung über den Vorfall durch Widdle und dessen direkten Vorgesetzten Sergeant Major Macnutt wird den Offizieren des Regiments und Sir Ruff-Diamond klar, welche Gefahr es bedeutet, wenn die Teufel in Röcken nicht mehr als unbesiegbar angesehen werden. Ein sofortiger Besuch beim Khasi zur Widerlegung verschlimmert die Angelegenheit jedoch noch, da beide Begleiter des Gouverneurs, sowohl Captain Keene als auch Sgt. Major Macnutt, ebenfalls Unterhosen tragen.
Nach seiner Rückkehr ordnet Sir Ruff-Diamond einen Appell des gesamten Regiments zur Feststellung von dessen Traditionsbewusstsein an. Lady Ruff-Diamond gelingt es dabei, versteckt ein Foto aufzunehmen, auf dem deutlich erkennbar ist, dass praktisch alle Soldaten Unterhosen tragen. Dieses Foto bringt sie zum Khasi und ist auch bereit, es diesem gegen gewisse Gefälligkeiten auszuhändigen. Doch zunächst brechen beide zum Palast von Bungdit Din nördlich des Khyber-Passes auf, wo der Khasi dort lebende, noch freie Stämme zur Unterstützung gegen die Briten gewinnen will. Als Reaktion auf den Appell ordnet der Gouverneur an, dass in Zukunft jeder Soldat, der eine Unterhose trägt, mit dem Kriegsgericht zu rechnen habe.
Von der Tochter des Khasi, Prinzessin Jehli, die sich zwischenzeitlich in Capt. Keene verliebt hat, erfahren die Briten von der Gefahr durch das Foto. Der Captain erklärt sich bereit, verdeckt in das feindliche Gebiet einzudringen, um das Foto und Lady Ruff-Diamond zurückzuholen. Zusammen mit Macnutt, Widdle und dem Missionar Bruder Belcher als Führer brechen sie auf, werden jedoch schon nach kurzer Zeit gefangen genommen und in den Kerker geworfen. Am Abend sollen sie hingerichtet werden. Um endlich in den Besitz des Fotos zu gelangen, will der Khasi auch Lady Ruff-Diamond hinrichten lassen. Mit Hilfe von Prinzessin Jehli gelingt jedoch allen die Flucht, wobei sie aber das Beweisfoto verlieren.
Durch das Foto gelingt es dem Khasi, die Stammesführer zu überzeugen. Als die Flüchtlinge den Khyber-Pass erreichen, erkennen sie bereits die ersten Konsequenzen. Durch eine kleine Gruppe unter Bungdit Din, die auf Grund besserer Ortskenntnisse den Pass schneller erreicht hat, wurde die dortige Einheit vernichtet. Es bleibt ihnen nur der Versuch, zur Residenz des Gouverneurs zu flüchten. Macnutt und Widdle, die zum Aufhalten der Hauptarmee des Khasi am Pass zurückgeblieben sind, können nichts ausrichten, da alle Waffen sabotiert wurden. Auch sie versuchen, zur Residenz zu kommen und erreichen diese nur Sekunden vor den Truppen des Khasi.
Macnutt soll im Auftrag des Gouverneurs die Verteidigung organisieren, während dieser seine Frau, die Prinzessin, Bruder Belcher sowie die Offiziere zu einem Dinner mit Kammermusik lädt. Während des Essens werden von den Anwesenden, bis auf den immer panischer werdenden Bruder Belcher, sämtliche Vorgänge um sie herum ignoriert und eher Termiten als Kanonenbeschuss für Gebäudeschäden verantwortlich gemacht.
Erst nachdem es den Angreifern gelungen ist, das Tor zur Residenz zu sprengen, begeben sich der Gouverneur und die Offiziere in den Hof, wo inzwischen der Nahkampf tobt. Dort können sie schnell erkennen, dass ihre Lage eigentlich aussichtslos ist. Daraufhin lässt Sir Ruff-Diamond die Kämpfe unterbrechen, seine Soldaten in einer Linie aufstellen und ihre Kilts bis in Schulterhöhe anheben. Der folgende Anblick führt dazu, dass die entsetzten Truppen des Khasi panikartig die Flucht ergreifen.

  •  Der Film ist eine breit angelegte Parodie der Geschichten Rudyard Kiplings über die heroischen Abenteurer in den weiter entfernten Außenbezirken des British Empire, hier also in Indien. Das Skript parodiert britische Manieren und Einstellungen, besonders in den letzten Sequenzen, bei denen die Briten ihr Abendessen einnehmen, während das Haus des Gouverneurs mit Kanonen beschossen wird. Die Briten weigern sich jedoch – selbst untereinander – zuzugeben, was los ist. Dies ist eine Allegorie auf die allmähliche Erosion des British Empire, das sich zu der Zeit, in die die Handlung des Films fällt, seinem Zenit näherte. Zur Zeit der Produktion des Films verlor das British Empire viele Kolonien, weil sie in die Unabhängigkeit entlassen wurden.
  • In Großbritannien gilt dieser Teil der Serie als der beste überhaupt – in einer Wahl des British Film Institute wurde der Film sogar auf den 99. Platz der besten 100 Filme des Jahrhunderts gewählt. Trotzdem war dieser der letzte Teil der Reihe, der je in Deutschland lief, er hatte erst am 15. Juli 1995 auf Super RTL seine deutsche Uraufführung. Allerdings war dem Film kein großer Erfolg beschieden.
     
  • Die finale Szene wird als die am besten gelungene Einzelsequenz der Serie angesehen.
     
  • Prinzessin Margaret besuchte das Set während der Dreharbeiten. Als ihr ein kleiner schon fertiger Teil des Films gezeigt wurde, wo Sid James in seiner Rolle als Sir Sidney Ruff-Diamond einen Brief an Queen Victoria mit den Worten Dear Vicky… begann, soll die Prinzessin außer sich vor Wut gewesen sein.

Weitere Filme von  Gerald Thomas

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Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.


 

 

 

 

 



 

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Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser

Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser ist der 14. Film aus der Carry-on …-Filmreihe.

 Die englische High Society ist empört: Bertram Oliphant West soll beim Cricket unfair gespielt haben. Diese Schande kann ein englischer Gentleman so nicht ertragen. Also geht West in Begleitung seines treuen Dieners Simpson in die französische Fremdenlegion.

Deutscher TitelIst ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser
OriginaltitelCarry On… Follow That Camel
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1967
Länge89 Minuten
RegieGerald Thomas
DrehbuchTalbot Rothwell
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraAlan Hume
SchnittAlfred Roome
Besetzung
  • Phil Silvers: Sergeant Nocker
  • Kenneth Williams: Commandant Burger
  • Charles Hawtrey: Captain Le Pice
  • Joan Sims: Zig Zig
  • Jim Dale: Bertram Oliphant „Bo“ West
  • Peter Butterworth: Simpson
  • Bernard Bresslaw: Abdul
  • Angela Douglas: Lady Jane Ponsonby
  • Anita Harris: Corktip
  • John Bluthal: Corporal Clotski
  • William Mervyn: Sir Cyril Ponsonby
  • Peter Gilmore: Captain Bagshaw

Dort trifft er auf den deutschen Kommandanten Burger, dessen unfähigen Stellvertreter Captain Le Pice und den forschen Sergeant Nocker. Zu allem Überfluss kommt auch noch Lady Jane Ponsonby hinzu, die ihren zukünftigen Mann West zurückholen möchte, der mittlerweile schon vom Legionärsliebchen Zig Zig umworben wird.
Als erstes muss man sich aber Scheich Abduls und dessen arabischer Kämpfer erwehren.
Bemerkungen
Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser ist eine Parodie auf in der Fremdenlegion spielende Abenteuerfilme, speziell auf Verfilmungen von Percival Christopher Wrens Roman Drei Fremdenlegionäre, der vorher schon mehrfach verfilmt wurde. Als Ersatz für Sidney James wurde Phil Silvers engagiert, mit dem man sich auf Seiten der Produzenten auch größere Chancen auf dem US-Markt erhoffte. Zudem wurde hier zum zweiten und letzten Mal auf den Zusatz Carry on im internationalen Filmtitel verzichtet. So heißt der Film dort nur Follow That Camel.
Probleme hatte man auch mit einem anderen „Gaststar“: Das Kamel, das im Film zu sehen ist, hatte vorher noch nie eine Wüste gesehen und konnte nicht auf lockerem Sand laufen, so dass man eine feste Unterlage benutzen musste. Die Wüste war auch keine echte, sondern nur eine Art großer Buddelkasten. Zudem biss das Kamel Jim Dale ins Bein. Julian Holloway, der in acht Filmen der Serie auftrat, gibt in diesem Film sein Carry-on-Debüt.

 

Weitere Filme von  Gerald Thomas

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Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.


 

 

 

 

 



 

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Ist ja irre – Nur nicht den Kopf verlieren

Ist ja irre – Nur nicht den Kopf verlieren (in den USA auch Carry On Pimpernel) ist der dreizehnte Film aus der Reihe der Carry-on…-Filme.

 Frankreich während der Französischen Revolution: Madame Guillotine hält blutige Ernte. Bürger Camembert, Chef der Geheimpolizei, und sein Assistent Bürger Bidet sind zufrieden. Ein adeliger Kopf nach dem anderen landet im Korb. Doch dann gibt es ein ungeahntes Problem. Ein unbekannter, maskierter Mann – der schwarze Fingernagel – und dessen Komplize retten die just vor der Hinrichtung stehenden Delinquenten. Diese beiden Streiter für den Adel, in Wahrheit Sir Rodney Ffing und Lord Dacy Pue, adelige Müßiggänger und Dandys aus England, torpedieren die schöne heile Welt der Revolution.

Deutscher TitelIst ja irre – Nur nicht den Kopf verlieren
OriginaltitelCarry On Don’t Lose Your Head
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1966
Längeca. 90 Minuten
RegieGerald Thomas
DrehbuchNorman Hudis
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraAlan Hume
SchnittRod Keys
Besetzung
  • Sidney James: Sir Rodney Ffing / Der schwarze Fingernagel
  • Kenneth Williams: Bürger Camembert
  • Jim Dale: Lord Darcy Pue
  • Joan Sims: Désirée Dubarry
  • Charles Hawtrey: Duc de Pommfrit
  • Dany Robin: Jacqueline
  • Peter Butterworth: Bürger Bidet
  • Peter Gilmore: Bürger Robespierre
  • Marianne Stone: Hausbesitzerin

Nachdem der schwarze Fingernagel auch noch den Comte de Pommfrit, den Anführer der Royalisten, vor der Guillotine rettet, fordert Bürger Robespierre endlich Ergebnisse, sonst würde er Camembert hinrichten lassen.

Diesem und Bidet gelingt es, Ffing, Pue und den Comte de Pommfrit auf deren Flucht nach England aufzuspüren. Die drei entkommen nur durch die Hilfe der jungen Französin Jacqueline, die Ffing zufällig trifft und sich in ihn verliebt. Camembert jedoch nimmt Jacqueline gefangen und da er ahnt, dass sich auch der schwarze Fingernagel in Jacqueline verliebt hat, will er sie benutzen, um seinen Feind in eine Falle zu locken. Als französischer Exiliant Comte de la Plume de Matante verkleidet reist Camembert mit Bidet und seiner Geliebten Désirée nach England und kann dort sowohl Ffings Identität herausfinden als auch diesem die Nachricht zukommen lassen, dass Jacqueline hingerichtet werden soll.

RolleDarstellerSynchronsprecher
Sir Rodney FfingSidney JamesEdgar Ott
CamembertKenneth WilliamsStefan Behrens
Lord DarcyJim DaleUwe Paulsen
Duc de PommfritCharles HawtreyWilfried Herbst
RobespierrePeter GilmoreClaus Jurichs
Desirée DubarryJoan SimsEdeltraut Elsner
BidetPeter ButterworthGerd Duwner
JacquelineDany RobinKatja Nottke

Ffing, Pue und Comte de Pommfrit kehren sofort zurück nach Frankreich, wo Camembert und Bidet ihn erwarten und festnehmen wollen. Auf dem Chateau Neuf, dem Schloss eines hingerichteten Adeligen, das Camembert sich selbst übertragen hat, kommt es zum finalen Kampf. Da Ffing mit Jacqueline und seinen Helfern die Flucht gelingt, schickt Robespierre Camembert und Bidet auf die Guillotine. Im letzten Moment gibt sich Ffing als der Henker zu erkennen und löst dann das Fallbeil aus.


  • Dieser Film ist eine Persiflage auf die Verfilmungen des Romans Scarlet Pimpernel oder Das scharlachrote Siegel von Emmuska Orczy, in dem eine Gruppe englischer Adeliger erfolgreiche Versuche unternimmt, französische Adlige vor dem Schafott zu bewahren.
  • Mit diesem Film wechselt die Produktion von Anglo-Amalgamated Productions zu The Rank Organisation. Um auf dem amerikanischen Markt besser mit der Reihe Fuß fassen zu können, verzichtete man hier zum ersten Mal (bei aber insgesamt nur zwei Filmen) auf den Standard-Carry-on-Titel für den internationalen Markt. So ist der Film international als Don’t Lose Your Head bekannt.
  • In der deutschen Fernsehfassung wurde das Ende der letzten Szene geschnitten. So erfahren Camembert und Bidet noch, dass ihr Henker der schwarze Fingernagel ist, das Auslösen des Fallbeils wurde entfernt. In der DVD-Fassung (2009) ist dies wieder vorhanden.

 

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Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.


 

 

 

 

 



 

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Ist ja irre – ’ne abgetakelte Fregatte

Ist ja irre – ’ne abgetakelte Fregatte (Originaltitel: Carry On Jack) ist eine britische Filmkomödie von Gerald Thomas aus dem Jahr 1964. Peter Rogers produzierte den achten Film der 1958 begonnenen Carry-On-Filmreihe.

 Wir befinden uns 1805 mitten im britisch-spanischen Seekrieg. Kapitän Fearless hat nur einen Wunsch – einen ruhigen Schreibtischposten. Doch dummerweise bekommt er das Kommando über die königliche Fregatte Venus.

RolleDarstellerSynchronsprecher
Albert Poop-DeckerBernard CribbinsUlrich Gressieker
Kapitän FearlessKenneth WilliamsHorst Gentzen
Walter SweetleyCharles HawtreyWilfried Herbst
SallyJuliet MillsTraudel Haas
Jonathan Howett, Erster OffizierDonald HoustonHans-Werner Bussinger
SänftenträgerJim DaleUwe Paulsen
Mr. AngelPercy HerbertManfred Lehmann
Erster SeelordCecil ParkerJochen Schröder
Roger PatchPeter GilmoreClaus Jurichs
Dom LuisePatrick CargillHermann Ebeling
HookEd DevereauxKarl Schulz
HardyAnton RodgersHans Nitschke
StadtschreierMichael NightingaleOtto Czarski
Alter SänftenträgerIan WilsonIngo Osterloh
NedGeorge WoodbridgeManfred Grote

Zu diesem Schiff ist auch der Held des Films, Albert Poop-Decker, als Midshipman abkommandiert worden. Dummerweise werden ihm in einer Spelunke seine Papiere und seine Order gestohlen und er selbst wird schanghait – ironischerweise auf sein Schiff, die Venus. Niemand will ihm glauben, dass er Midshipman Poop-Decker ist, denn eine andere Person gibt sich für ihn aus. So muss er in den sauren Apfel beißen und als einfacher Matrose schuften. Nur der ebenfalls entführte tölpelhafte Walter Sweetley hält zu ihm.

Deutscher TitelIst ja irre – ’ne abgetakelte Fregatte
OriginaltitelCarry On Jack
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1964
Länge90 Minuten
RegieGerald Thomas
DrehbuchTalbot Rothwell
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraAlan Hume
SchnittArchie Ludski
Besetzung
  • Bernard Cribbins: Albert Poop-Decker
  • Kenneth Williams: Kapitän Fearless
  • Charles Hawtrey: Walter
  • Juliet Mills: Sally
  • Donald Houston: Jonathan Howett, Erster Offizier
  • Jim Dale: Carrier
  • Percy Herbert: Mr. Angel
  • Patrick Cargill: Spanischer Gouverneur
  • Cecil Parker: Erster Seelord
  • Jimmy Thompson: Admiral Nelson

Währenddessen rumort es in der Mannschaft und unter den Offizieren, da Kapitän Fearless allen Gefechten, allen Aussichten auf Ruhm und Beute aus dem Weg geht. Es kommt zu einer (Art) Meuterei, in dessen Verlauf Kapitän Fearless, Poop-Decker, Sweetley und der falsche Poop-Decker, der in Wahrheit eine Frau ist, das Schiff verlassen. Natürlich ist das aber noch nicht das Ende, und die Chance zur Bewährung für die vier Helden wird noch kommen.

  • Im ersten Film des neuen Drehbuchautors Talbot Rothwell begab man sich nach Ist ja irre – der Schiffskoch ist seekrank zum zweiten Mal auf ein Schiff, und zum ersten Mal wagte man sich an einen historischen Stoff, an einen Kostümfilm, mit dem die Reihe am Ende vor allem in Verbindung gebracht werden sollte. Rothwell orientierte sich beim Verfassen des Drehbuchs an den Captain-Hornblower-Geschichten von Cecil Scott Forester.
  • Ursprünglich sollte der Film Carry On Up The Armada heißen, jedoch erzwangen die Zensoren eine Umbenennung und schlugen Carry On Sailor vor. Allerdings wollten die Produzenten nicht, dass man den Film eventuell mit Carry On Cruising verwechselt, deshalb entschied man sich am Ende für Carry On Jack.
  • Auffällig ist an diesem Teil der Serie, dass nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Stammbesetzung (Charles Hawtrey, Kenneth Williams, Jim Dale) eingesetzt wird, jedoch viele – auch recht namhafte – Gaststars wie Juliet Mills, Donald Houston und Cecil Parker mitwirken. Außerdem hat Bernard Cribbins in der Hauptrolle seinen ersten von drei Gastauftritten in der Reihe.
  • Der Film kam 1965 unter dem Titel Held im Hemd in die Filmtheater der DDR.
  •  In der Bundesrepublik fand keine Kinoauswertung statt.

 

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