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Der Krieg des Charlie Wilson

Der Krieg des Charlie Wilson (Originaltitel: Charlie Wilson’s War) ist eine Politsatire aus dem Jahr 2007 von Regisseur Mike Nichols mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Das Drehbuch zum Film schrieb Aaron Sorkin anhand des gleichnamigen Buches von Autor George Crile. Die Handlung basiert auf dem Leben von Charlie Wilson, einem ehemaligen Abgeordneten im Kongress der Vereinigten Staaten. Der Film war die letzte Regiearbeit von Nichols, der 2014 starb. 

 Charlie Wilson befindet sich in seiner fünften Wahlperiode als texanischer Kongressabgeordneter der Demokratischen Partei im Repräsentantenhaus. Er gilt als Frauenheld, konsumiert Drogen, vor allem zu viel Alkohol, und in seinem Abgeordnetenbüro arbeiten ausschließlich junge Frauen, die er nach ihrem Aussehen auswählt.

Deutscher TitelDer Krieg des Charlie Wilson
OriginaltitelCharlie Wilson’s War
ProduktionslandUSA,
Deutschland
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2007
Länge98 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieMike Nichols
DrehbuchAaron Sorkin
ProduktionGary Goetzman,
Tom Hanks
MusikJames Newton Howard
KameraStephen Goldblatt
SchnittJohn Bloom,
Antonia Van Drimmelen
Besetzung
  • Tom Hanks: Charlie Wilson
  • Julia Roberts: Joanne Herring
  • Philip Seymour Hoffman: Gust Avrakotos
  • Amy Adams: Bonnie Bach
  • Ned Beatty: Clarence „Doc“ Long
  • Emily Blunt: Jane Liddle
  • Om Puri: Zia-ul-Haq
  • Ken Stott: Zvi Rafiah
  • John Slattery: Henry Cravely
  • Denis O’Hare: Harold Holt
  • Jud Tylor: Crystal Lee
  • Peter Gerety: Larry Liddle
  • Shiri Appleby: Jailbait
  • Brian Markinson: Paul Brown
  • Christopher Denham: Michael G. Vickers
  • Rachel Nichols: Suzanne
  • Mayte Garcia: Carol Shannon

Die mit Wilson befreundete Joanne Herring entstammt gehobenen gesellschaftlichen Kreisen und ist die sechstreichste Frau in Texas. Sie ist konservativ, christlich und eine überzeugte Antikommunistin. Herring verband früher mit Wilson eine Beziehung, die auch über die Jahre hinweg immer wieder erneuert wird.
Am 6. April 1980 sieht Wilson einen Fernsehbericht von Dan Rather aus Afghanistan und wird dadurch auf den Kampf der Mudschahedin im Krieg gegen die sowjetische Besatzung aufmerksam. Wilson erfährt vom dafür zuständigen Mitarbeiter Jim Van Wagenen aus dem Verteidigungsunterausschuss United States House Appropriations Subcommittee on Defense, dass das Budget für Operationen in Afghanistan aktuell 5 Millionen US-Dollar jährlich beträgt, und lässt daraufhin den Betrag verdoppeln.
In der Zwischenzeit hat der Staatsanwalt seinen Parteifreund John Murtha im Visier, deswegen soll Wilson auf Wunsch des Sprechers des Repräsentantenhauses Tip O’Neill einen Sitz im Ethik-Ausschuss erhalten, um möglichen Ärger für Murtha zu vermeiden.
Wilson wird zu einer Party in Joanne Herrings Haus in Houston eingeladen, auf der ein Film über Afghanistan gezeigt wird und ultrarechte Antikommunisten Geld für den Kampf gegen die Sowjets sammeln. Herring drängt Wilson dazu, sich dafür einzusetzen, die afghanischen Mudschahedin zu unterstützen, und arrangiert ein Treffen zwischen ihm und dem pakistanischen Präsidenten Zia-ul-Haq. In Islamabad angekommen, werfen die Berater des Präsidenten den USA Unentschlossenheit und Untätigkeit vor. Auch werden Vorwürfe an die CIA gerichtet, da diese offenbar unfähig war, frühzeitig zu bemerken, dass 130.000 Sowjetsoldaten in Afghanistan eingedrungen waren. Wilson erfährt, dass bereits ein Fünftel der Bevölkerung von Afghanistan über die Grenze nach Pakistan geflohen ist. Auf die Bitte des Präsidenten besucht er ein Flüchtlingslager in Peschawar, wo er verstümmelte Kinder sieht, Berichte über Gräueltaten der sowjetischen Armee hört und darüber zutiefst erschüttert ist. Im Anschluss trifft er sich sogleich mit dem CIA-Stationsleiter Harold Holt in der US-Botschaft in Islamabad und bietet diesem finanzielle Unterstützung für Waffenlieferungen an. Holt ist jedoch darüber besorgt, dass große Geldströme und Waffenlieferungen auffallen würden, und lehnt seine Hilfsangebote ab.
Zurück in der Heimat wird Wilson von einem Zeugen beschuldigt, in Las Vegas Kokain konsumiert zu haben, weswegen nun Bundesanwalt Rudolph Giuliani gegen Wilson ermittelt.
Noch unter dem Eindruck der Bilder aus dem Flüchtlingslager bestellt Wilson sogleich einen Unterabteilungsleiter der CIA zu sich ein. Es erscheint jedoch nur der cholerische und von seiner Arbeit frustrierte CIA-Führungsoffizier Gust Avrakotos, der kürzlich in Streit mit dem CIA-Direktor der europäischen Sparte Henry Cravely geriet und diesen beschimpfte, da dieser ihm die von Vorgänger Alan Wolfe versprochene Beförderung zum Sektionschef verweigerte. Avrakotos schloss sich daraufhin dem für Afghanistan zuständigen CIA-Referat an und erklärt Wilson nun, dass er genau der richtige Ansprechpartner für ihn sei. Avrakotos und Wilson suchen Rat beim CIA-Experten für strategische Waffen, Michael G. Vickers, der ihnen bei der Auswahl der Waffen gegen sowjetische Mi-24-Kampfhubschrauber hilft.
In Jerusalem treffen sie auf Zvi Rafiah, der ihnen sowjetische Waffen, darunter Beutewaffen aus dem Sechstagekrieg, besorgen soll, um zu verhindern, dass bei den Kämpfern Waffen aus US-Produktion gefunden werden. In Kairo erlangt er über eine befreundete Bauchtänzerin Zugang zum stellvertretenden Verteidigungsminister von Ägypten und erhält über diesen Zugang zu weiteren sowjetischen Waffen aus ägyptischer Lizenzproduktion. Bei seinen Verhandlungen mit ausländischen Regierungen schafft es Wilson somit, dass Israel, Ägypten, Pakistan und Saudi-Arabien heimlich mit der CIA zusammenarbeiten, womit er allerdings gegen den Logan Act verstößt. Obwohl zu dieser Zeit Pakistan und Afghanistan das Existenzrecht Israels nicht anerkennen, wurde Israel so nach den USA der zweitgrößte Waffenlieferant für die afghanischen Widerstandskämpfer. Die Mudschahedin werden dadurch mit modernen Waffen nicht-amerikanischer Herkunft versorgt, darunter Ein-Mann-Boden-Luft-Raketen, welche erfolgreich gegen die sowjetischen Kampfhubschrauber eingesetzt werden.
Als ersten Schritt entschließt sich die CIA dazu, eine Rebellengruppe mit dem Namen Vereinigte Front der nördlichen Provinz unter ihrem Anführer Ahmad Schah Massoud mit Waffen im Wert von rund zehn Millionen US-Dollar zu beliefern und ihnen militärische Ausbilder zu schicken.
Um die Erhöhung des Budgets auf 40 Millionen sicherzustellen, benötigt Wilson die Stimme des Ausschuss-Vorsitzenden Doc Long. Doch dieser zeigt sich widerwillig, insbesondere da Afghanistan, Ägypten, Pakistan und Saudi-Arabien allesamt totalitäre Diktaturen seien und er Fundamentalisten auch nicht für besser hält als Kommunisten. So benötigt Wilson die Hilfe von Herring, der es gelingt, den Kirchengänger Doc Long dazu zu überreden, mit nach Pakistan in ein Flüchtlingslager zu reisen. Dort wird dieser schnell überzeugt und ist so ergriffen, dass der Christ zusammen mit den Moslems Allahu akbar („Gott ist groß“) ausruft.
Wilson gelingt es über seine Beziehungen, das Budget schrittweise immer wieder aufzustocken zu lassen, bis es schließlich 500 Millionen US-Dollar erreicht, wobei Saudi-Arabien die US-Zahlungen verdoppelt und man somit eine Milliarde US-Dollar für den Krieg der Mudschahedin bereitstellt.
Als Doc Long die Wiederwahl verliert, wird John Murtha Nachfolger als Ausschuss-Vorsitzender. Da Wilson damals für Murtha in der Ethik-Kommission gestimmt hatte, ist er auf Wilsons Seite und die Finanzierung somit weiterhin gesichert.
Wegen der ständig steigenden Verluste im wirtschaftlich eher unbedeutenden Afghanistan zieht sich die Sowjetarmee schließlich zurück. Am 14. April 1988 unterzeichnet die Sowjetunion in Genf ein Abkommen über den Abzug sowjetischer Truppen aus Afghanistan.
Nachdem 500 Millionen US-Dollar für den Krieg genehmigt worden sind, versucht Wilson nach Kriegsende, wenigstens eine Million für den Aufbau in Afghanistan bewilligt zu bekommen, was ihm jedoch verweigert wird, da sich niemand für Schulen in dem fernen Land interessieren würde.
Aus der Hand von James Woolsey erhielt Charlie Wilson als erster und bislang einziger Zivilist die höchste Ehrung der CIA, die Auszeichnung Honored Colleague („geehrter Kollege“).  Der Film endet mit der Einblendung eines Zitats von Charlie Wilson als Anspielung auf die Konsequenzen in der Zukunft: “These things happened. They were glorious and they changed the world … and then we fucked up the end game.” („Diese Dinge passierten. Sie waren ruhmreich und änderten die Welt … und dann versauten wir das Endspiel.“)

 

Weitere Filme von  Mike Nichols

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 Mike Nichols (* 6. November 1931 in Berlin als Michail Igor Peschkowsky; † 19. November 2014 in New York) war ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Schauspieler. Nichols zählt zu den wenigen Künstlern, die Emmy, Grammy, Oscar und Tony Award gewonnen haben.

 

 

 


Bild: Mike Nichols (2004)
Von Anthony salcedo - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30971922

 

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Good Vibrations – Sex vom anderen Stern 👍

Good Vibrations – Sex vom anderen Stern (engl. What Planet Are You From?) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2000. Die Regie führte Mike Nichols, das Drehbuch schrieben Garry Shandling, Michael Leeson, Ed Solomon und Peter Tolan. Die Hauptrollen spielten Garry Shandling und Annette Bening. Der Film startete am 1. Juni 2000 in den deutschen Kinos.

 Harold Anderson ist ein Außerirdischer, der einer Zivilisation angehört, die keine Emotionen mehr besitzt und die die Fortpflanzung durch das Klonen praktiziert.

Deutscher TitelGood Vibrations – Sex vom anderen Stern
OriginaltitelWhat Planet Are You From?
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2000
Länge101 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieMike Nichols
DrehbuchGarry Shandling, Michael Leeson, Ed Solomon, Peter Tolan
ProduktionBernie Brillstein, Brad Grey, Mike Nichols, Garry Shandling
MusikCarter Burwell
KameraMichael Ballhaus
SchnittRichard Marks
Besetzung
Garry Shandling: Harold Anderson
Annette Bening: Susan Anderson
John Goodman: Roland Jones
Greg Kinnear: Perry Gordon
Ben Kingsley: Graydon
Richard Jenkins: Don Fisk
Linda Fiorentino: Helen Gordon
Judy Greer: Rebecca
Willie Garson: Brett

Daher haben sich die Geschlechtsorgane der Außerirdischen im Verlauf der Evolution rückentwickelt. Die fremde Zivilisation wird von Graydon angeführt. Anderson wird in einem Trainingsverfahren ausgewählt und auf die Erde geschickt, um mit einer irdischen Frau Kinder zu zeugen, was der Eroberung der Erde dienen soll. Da die Außerirdischen keinen Penis mehr besitzen, wird Anderson dafür ein künstliches Glied „angeschraubt“, welches während einer Erektion laute, brummende Geräusche von sich gibt. Anderson findet einen Job in der Finanzbranche und lernt Susan kennen, mit der er Geschlechtsverkehr haben möchte und in die er sich letztlich verliebt. Der Ermittler Roland Jones von der Flugaufsichtsbehörde überprüft Harold, da die Außerirdischen bei ihrer Reise zur Erde stets während des Fluges in Passagierflugzeuge einsteigen, wodurch es zu heftigen Turbulenzen kommt.
Als die Situation um Anderson und dessen Zeugungsakt immer verworrener wird, kommt Graydon auf die Erde, um die Lage besser zu kontrollieren und Harold an seine Aufgabe der Vorbereitung der Eroberung zu erinnern. Am Ende bedroht er Harold und die Menschen und wird von Jones erschossen. Daraufhin wird Harold Anderson zum Anführer der Außerirdischen ernannt.

  •  Der Film hatte Produktionskosten von 60 Millionen US-Dollar gehabt und spielte aber nur ca. 14 Millionen Dollar wieder ein

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 Mike Nichols (* 6. November 1931 in Berlin als Michail Igor Peschkowsky; † 19. November 2014 in New York) war ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Schauspieler. Nichols zählt zu den wenigen Künstlern, die Emmy, Grammy, Oscar und Tony Award gewonnen haben.

 

 

 


Bild: Mike Nichols (2004)
Von Anthony salcedo - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30971922

 

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The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel

The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel (Originaltitel: The Birdcage) ist eine US-amerikanische Komödie aus dem Jahr 1996. Der Regisseur war Mike Nichols, die Hauptrollen spielten Robin Williams, Gene Hackman und Nathan Lane.
Bei der Produktion handelt es sich um eine Adaption des Bühnenstückes La Cage aux folles von Jean Poiret, das bereits 1978 in Frankreich von Édouard Molinaro mit Ugo Tognazzi und Michel Serrault verfilmt wurde (dt. Titel: Ein Käfig voller Narren). Dieser Film wurde von United Artists französischer Tochterfirma Les Productions Artistes Associés produziert. United Artists ist daher der Inhaber der Remakerechte und produzierte ebenfalls The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel.

Deutscher TitelThe Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel
OriginaltitelThe Birdcage
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1996
Länge114 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieMike Nichols
DrehbuchElaine May
ProduktionMike Nichols
MusikSteve Goldstein,
Stephen Sondheim
KameraEmmanuel Lubezki
SchnittArthur Schmidt
Besetzung
  • Robin Williams: Armand Goldman
  • Gene Hackman: Senator Kevin Keeley
  • Nathan Lane: Albert
  • Dianne Wiest: Louise Keeley
  • Dan Futterman: Val Goldman
  • Calista Flockhart: Barbara Keeley
  • Hank Azaria: Agador
  • Christine Baranski: Katherine Archer
  • Tom McGowan: Harry Radman, Reporter
  • Grant Heslov: Radmans Fotograf
  • Luca Tommassini: Tänzer Celsius

 Val Goldman will Barbara Keeley, die Tochter des konservativen Senators Kevin Keeley, heiraten. Der Senator steht derzeit unter Druck, da der Anführer der Gruppe der Politiker, der er sich angeschlossen hat, in einen Sexskandal verwickelt wurde. So wird das Haus von der Presse belagert. Durch den Druck der Presse und das Zureden seiner Frau beginnt er die Hochzeit zu befürworten, da sie die traditionellen Werte symbolisieren und gut für das Image sein könnte. Die Keeleys schleichen sich an der Presse vorbei und machen sich auf den Weg nach Miami Beach.

RolleSchauspielerSynchronsprecher
Armand GoldmanRobin WilliamsPeer Augustinski
Senator Kevin KeeleyGene HackmanKlaus Sonnenschein
Albert GoldmanNathan LaneLutz Mackensy
Louise KeeleyDianne WiestKerstin Sanders-Dornseif
Val GoldmanDan FuttermanDavid Nathan
Barbara KeeleyCalista FlockhartMaud Ackermann
AgadorHank AzariaIlja Richter
Katherine ArcherChristine BaranskiJudy Winter
Radmans FotografGrant HeslovSantiago Ziesmer

Der Senator ahnt nicht, dass Vals Vater Armand homosexuell und kein „griechischer Kulturattaché“ ist, sondern einen Nachtclub betreibt, in dem sein Lebensgefährte Albert als Travestiekünstler auftritt. Damit die Hochzeit nicht gefährdet wird, willigt Armand ein, beim Besuch des Senators und seiner Frau eine traditionelle Familie vorzutäuschen. Die Wohnung wird umdekoriert und Vals Mutter Katherine wird gebeten, Armands Ehefrau zu spielen.
Da sich Katherine verspätet, verkleidet sich Albert als Frau und gibt sich stattdessen als Vals Mutter aus. Dem Senator ist Val zwar suspekt, aber er ist sehr angetan von dessen „Mutter“ (Albert), da sie die gleichen Ansichten über Familie teilen. Durch turbulente Zwischenfälle kommt die Wahrheit aber doch heraus. In der Zwischenzeit erfahren die Medien von dem Besuch des Senators in der über dem Nachtklub gelegenen Wohnung. Die einzige Chance für Kevin Keeley, unerkannt zu entkommen, ist, sich selbst als Transvestit zu verkleiden und unter die Gäste des Nachtklubs zu mischen. Der Plan gelingt, nicht einmal sein Fahrer erkennt ihn.
In der letzten Szene sieht man die Hochzeit von Val und Barbara, der sowohl Armand und Albert wie auch Kevin Keeley und seine Frau beiwohnen.

 

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 Mike Nichols (* 6. November 1931 in Berlin als Michail Igor Peschkowsky; † 19. November 2014 in New York) war ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Schauspieler. Nichols zählt zu den wenigen Künstlern, die Emmy, Grammy, Oscar und Tony Award gewonnen haben.

 

 

 


Bild: Mike Nichols (2004)
Von Anthony salcedo - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30971922

 

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Grüße aus Hollywood

Grüße aus Hollywood (Postcards from the Edge) ist eine Komödie des Regisseurs Mike Nichols aus dem Jahr 1990, der auf dem autobiographisch angehauchten Roman der Schauspielerin/Autorin/Drehbuchautorin Carrie Fisher basiert.
 
Suzanne Vale ist eine drogen- und tablettensüchtige Schauspielerin, die wieder einmal aus einer Entziehungskur entlassen wurde und nun versucht, ihre Schauspielkarriere in Hollywood wieder voranzutreiben.


Deutscher TitelGrüße aus Hollywood
OriginaltitelPostcards from the Edge
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1990
Länge102 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieMike Nichols
DrehbuchCarrie Fisher
ProduktionJohn Calley
Robert Greenhut
Neil A. Machlis
Mike Nichols
MusikCarly Simon
KameraMichael Ballhaus
SchnittSam O’Steen
Besetzung
  • Meryl Streep: Suzanne Vale
  • Shirley MacLaine: Doris Mann
  • Dennis Quaid: Jack Faulkner
  • Gene Hackman: Lowell
  • Richard Dreyfuss: Doctor Frankenthal
  • Annette Bening: Evelyn Ames
  • Oliver Platt: Neil Bleene
  • Rob Reiner: Joe Pierce
  • Mary Wickes: Großmutter
  • Conrad Bain: Großvater
  • Simon Callow: Simon Asquith

 

Als sie eine neue Rolle bekommt, stellt die Produktionsfirma ihres neuesten Filmes jedoch die Bedingung, dass sie während der gesamten Dreharbeiten zu ihrer Mutter Doris Mann zieht und dort mit ihr lebt. Problematisch dabei ist, dass Vale immer schon eine komplizierte Beziehung zu ihrer Mutter hatte, einem ehemaligen Star, in dessen Schatten die Tochter ihr Leben lang stand.
Vale muss sich also nicht nur mit einer mittelmäßigen Produktion oder dem Kampf gegen ihre Drogensucht anfinden, auch ihre Mutter verkompliziert ihr Leben wieder einmal gehörig.

 

 

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 Mike Nichols (* 6. November 1931 in Berlin als Michail Igor Peschkowsky; † 19. November 2014 in New York) war ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Schauspieler. Nichols zählt zu den wenigen Künstlern, die Emmy, Grammy, Oscar und Tony Award gewonnen haben.

 

 

 


Bild: Mike Nichols (2004)
Von Anthony salcedo - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30971922

 

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Die Waffen der Frauen

Die Waffen der Frauen (Originaltitel: Working Girl) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1988 des Regisseurs Mike Nichols. Das Drehbuch schrieb Kevin Wade. Die Hauptrollen spielten Melanie Griffith, Harrison Ford und Sigourney Weaver.

 Tess McGill wohnt auf Staten Island, sie fährt täglich mit der Staten Island Ferry zur Arbeit nach Manhattan; am Anfang des Films wird ihr Arbeitsweg zum Klang des Songs Let the River Run gezeigt. 

Deutscher TitelDie Waffen der Frauen
OriginaltitelWorking Girl
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1988
Länge109 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieMike Nichols
DrehbuchKevin Wade
ProduktionRobert Greenhut
Laurence Mark
Douglas Wick
MusikCarly Simon
KameraMichael Ballhaus
SchnittSam O’Steen
Besetzung
  • Melanie Griffith: Tess McGill
  • Harrison Ford: Jack Trainer
  • Sigourney Weaver: Katharine Parker
  • Alec Baldwin: Mick Dugan
  • Joan Cusack: Cyn
  • Philip Bosco: Oren Trask
  • Oliver Platt: Lutz
  • James Lally: Turkel
  • Kevin Spacey: Bob Speck
  • Olympia Dukakis: Personalmanagerin
  • Amy Aquino: Alice Baxter (Tess' Sekretärin)

Die aus einfachen Verhältnissen stammende Tess hat auf der Abendschule einen Abschluss in Betriebswirtschaft gemacht, arbeitet aber zunächst nur als Sekretärin in einer Aktien-Broker-Abteilung im Financial District. Ihre Kollegen Lutz und Turkel bieten ihr die Vermittlung eines „tollen Jobangebots“ an, der neue mögliche Vorgesetzte Bob Speck erweist sich aber als sehr unseriös – er macht ihr sexuelle Avancen. Als die Kollegen darüber nur lachen, beleidigt sie sie und schmeißt den Job hin. Von der Personalmanagerin des Unternehmens bekommt Tess ihre letzte Chance: Sie soll für Katharine Parker, Leiterin der Abteilung „Fusion und Akquisition“, als Assistentin arbeiten.


Katharine erklärt ihr, sie setze auf Teamarbeit und ein gemeinsames Fortkommen beider Frauen. Tess bittet sie um Rat bzgl. Tess' Idee, dass der Konzern von Oren Trask[Anm. 1] statt des geplanten Kaufs eines Fernsehsenders besser einen Radiosender kaufen sollte, was Trasks Konzern deutliche Vorteile bringen würde.
Privat ertappt sie kurz darauf ihren Freund Mick bei einem Seitensprung und zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus. Dabei wird sie von ihrer Freundin Cyn unterstützt.
Als Katharine Parker zum Skiurlaub verreist, bricht sich diese dort ein Bein und landet im Krankenhaus. Aus ihrem Krankenzimmer, welches zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens im Krankenhaus geworden ist, ruft sie Tess an und bittet sie, auf ihre Wohnung aufzupassen. Tess stellt dort fest, dass Parker ihre Idee geklaut und sie ihrem Geschäftspartner Jack Trainer als die eigene vorgestellt hatte. Tess lernt Jack Trainer kennen, sie verlieben sich ineinander, und gemeinsam mit ihm arbeitet sie an der Planung der Transaktion. Eigentlich wollte Oren Trask eine Fernsehstation kaufen, aber Tess überzeugt Trask, die Pläne zu ändern.
Katharine Parker kommt nach New York zurück, wird von Tess vom Hubschrauberlandeplatz abgeholt und in ihre Wohnung gebracht. Tess eilt zu einer entscheidenden Besprechung, vergisst aber aus Eile ihr Notizbuch in Katharines Wohnung. Diese entdeckt die Vorbereitungen sowie Tess' Beziehung zu Jack, der bisher Katharines Lebenspartner war. Katharine kommt zur Sitzung, stellt Tess als „nur meine Sekretärin“ bloß und verdrängt sie aus der Verhandlungsrunde. Katharine behauptet, selbst auf die Ideen gekommen zu sein; Tess habe diese gestohlen. Tess wird entlassen, kann aber durch die Kenntnis der Hintergrundinformationen Trask überzeugen, die wahre Ideengeberin zu sein. Trask bewundert Tess’ Mut, sorgt für Parkers Entlassung wegen ihres Betrugs und stellt Tess ein. Tess und Jack ziehen daraufhin zusammen.
Am ersten Arbeitstag erwartet Tess, wieder als Sekretärin beschäftigt zu werden. Zu ihrer Überraschung stellt sie fest, dass sie für Trask als Managerin arbeitet. Erfreut ruft sie Cyn an und berichtet darüber.

 

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 Mike Nichols (* 6. November 1931 in Berlin als Michail Igor Peschkowsky; † 19. November 2014 in New York) war ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Schauspieler. Nichols zählt zu den wenigen Künstlern, die Emmy, Grammy, Oscar und Tony Award gewonnen haben.

 

 

 


Bild: Mike Nichols (2004)
Von Anthony salcedo - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30971922

 

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Biloxi Blues

Biloxi Blues ist eine Filmkomödie von Mike Nichols aus dem Jahr 1988. Neil Simon schrieb das Drehbuch, basierend auf seinem 1985 mit dem Tony Award ausgezeichneten Theaterstück.

 Im Jahr 1945 kommen einige junge Rekruten in ein Ausbildungslager der US Army in Biloxi, Mississippi. Zu dieser Gruppe gehört Eugene Jerome aus New York, der sich verlieben und Schriftsteller werden will. 

Deutscher TitelBiloxi Blues
OriginaltitelBiloxi Blues
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1988
Länge102 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieMike Nichols
DrehbuchNeil Simon
ProduktionRay Stark
MusikGeorges Delerue
KameraBill Butler
SchnittSam O’Steen
Besetzung
  • Matthew Broderick: Eugene Morris Jerome
  • Christopher Walken: Sgt. Toomey
  • Matt Mulhern: Joseph Wykowski
  • Corey Parker: Arnold Epstein
  • Casey Siemaszko: Don Carney
  • Michael Dolan: Hennesey
  • Penelope Ann Miller: Daisy
  • Park Overall: Rowena
  • Alan Pottinger: Peek
  • Mark Evan Jacobs: Pinelli

Die Rekruten geraten an den merkwürdig agierenden, schikanierenden Ausbilder Sgt. Toomey. Dieser sucht eines Tages einen Dieb, der einem der Rekruten 62 Dollar gestohlen hat. Schließlich meldet sich Arnold Epstein, der das Geld zurückzahlt. Darauf offenbart Toomey, dass er die unbeaufsichtigt liegende Geldbörse des Soldaten sah und das Geld nahm, um ihm eine Lektion zu erteilen. Später spricht er mit Epstein unter vier Augen und droht ihm, dieser solle sich Toomey nicht widersetzen. Eines Abends wetten Eugene und ein paar seiner Kameraden um den originellsten Traum, den sie verwirklichen würden, hätten sie noch eine Woche zu leben. Epstein gewinnt, indem er erzählt, er würde den Ausbilder schikanieren, er solle 200 Liegestütze machen.
Eugene und drei seiner Kameraden gehen bei ihrem Ausgang in die Stadt und wollen dabei auch zu einer Prostituierten namens Rowena. Nacheinander werden sie zu ihr reingebeten. Die beiden letzten, Eugene und ein weiterer Rekrut, machen jedoch einen Rückzieher, ehe Eugene dann doch reingeht (da er seine Mütze im Vorraum hatte liegen lassen) und bleibt. Dabei erlebt er sein erstes Mal. Am Abend lernt er auf einer Tanzveranstaltung Daisy kennen, dabei knistert es zwischen beiden, und sie verlieben sich ein bisschen. Jerome und Daisy treffen sich fortan mehrmals und beide bemühen sich, dass – wie Jeromes Off-Stimme sagt – die Treffen möglichst perfekt ablaufen.
Jeromes Kameraden finden sein Tagebuch, in dem er seine Gedanken auch über sie aufschreibt. Der jüdischstämmige Arnold Epstein ist überrascht und enttäuscht, dass Jerome ihn für homosexuell hält. Ein anderer Rekrut fühlt sich geschmeichelt, dass Jerome in ihm einen potenziellen Helden und guten Soldaten sieht.
In der Nacht ertappt ein Kontrolleur zwei Soldaten der Kompanie bei verbotenen homosexuellen Handlungen, einer der Rekruten flieht jedoch blitzschnell durch das geöffnete Fenster. Sgt. Toomey droht mit der Bestrafung der ganzen Kompanie, bis der zweite Soldat gefunden wird. Die Kollegen halten Epstein für den Gesuchten, bis ein anderer Rekrut festgenommen wird. Jeromes Off-Stimme sagt, ihm würde nun klar, welche Macht niedergeschriebene Worte haben können.
Eines Abends will der betrunkene Toomey mit einer Pistole in der Hand Epstein unter vier Augen sprechen. Jerome fürchtet um das Leben seines Freundes und will ihn nicht verlassen, worauf Toomey Jerome an seiner statt mitnimmt. Der Unteroffizier offenbart Eugene, dass er am nächsten Tag in ein Veteranenhospital verlegt werden solle, seine Karriere damit zu Ende sei. Zuvor wolle er aus Jerome aber einen „perfekten Soldaten“ machen. Dieser soll Toomey entwaffnen und strikt nach Vorschriften wegen eines Verbrechens – der Bedrohung mit einer Waffe – festnehmen. Jerome entwaffnet den Sergeant, die später versammelten Rekruten der Kompanie übergeben ihn jedoch nicht der Militärpolizei. Stattdessen ordnen sie 200 Liegestütze als kompanieinterne Bestrafung an – die Toomey macht. Alle schmunzeln.
Die Kompanie bekommt einen neuen Ausbilder, aber die Soldaten vermissen den exzentrischen Toomey doch, so wie dieser vorausgesehen hatte. Die Einheit wird in den Pazifikraum verlegt, nimmt jedoch nicht mehr an den Kämpfen teil, weil der Krieg beendet wird. Jerome wird später Schriftsteller und gründet eine Familie. Seine Off-Stimme erzählt, was aus den anderen Soldaten der Kompanie wurde.

 

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Bild: Mike Nichols (2004)
Von Anthony salcedo - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30971922

 

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