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Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh 👍

Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh ist eine französische Agentenfilm-Parodie des Regisseurs Yves Robert.

 François Perrin ist ein hochbegabter, jedoch etwas zerstreuter Geiger, der obendrein ein Verhältnis mit Paulette, der Frau seines besten Freundes Maurice, hat. Als Perrin nach einer Auslandstournee im Flughafen eine Rolltreppe mit zwei unterschiedlichen Schuhen herunterfährt, wird er aufgrund dieses Merkmals von einem Mitarbeiter des Geheimdienstchefs Toulouse auserwählt, unwissentlich einen „gefährlichen Agenten“ zu spielen, um seinen rivalisierenden Stellvertreter Milan auf eine falsche Spur zu führen.

Deutscher TitelDer große Blonde mit dem schwarzen Schuh
OriginaltitelLe Grand Blond avec une chaussure noire
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1972
Länge91 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieYves Robert
DrehbuchYves Robert
Francis Veber
ProduktionAlain Poiré
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraRené Mathelin
SchnittFrancis Veber
Besetzung
  • Pierre Richard: François Perrin
  • Jean Rochefort: Toulouse
  • Bernard Blier: Milan
  • Paul Le Person: Perrache
  • Mireille Darc: Christine
  • Jean Carmet: Maurice
  • Colette Castel: Paulette
  • Maurice Barrier: Chaperon

Milan setzt nun alle erdenklichen legalen und illegalen Mittel ein, um eine Verbindung zwischen Toulouse und Perrin herstellen zu können, erzielt dabei jedoch keine Ergebnisse. Schließlich soll die Agentin Christine die notwendigen Informationen mittels weiblicher Verführung erhalten. Als auch dieser Versuch scheitert, soll Perrin getötet werden. Mit viel Glück und etwas Hilfe von Toulouses Assistenten Perrache überlebt Perrin jedoch alle Anschläge. Perrins Verfolger beider Seiten bringen sich gegenseitig um und auch Milan wird schließlich ermordet. Maurice, der immer wieder ungewollt Zeuge der Taten wird, verliert den Verstand und kommt in ärztliche Behandlung. François und Christine verlieben sich und verlassen das Land.

 Der Chef des französischen Geheimdienstes, Louis Toulouse, wird von seinem Stellvertreter Milan in einer Doppelagenten-Affäre kompromittiert. Milans Plan ist es, Toulouse zu diskreditieren, um seinen Platz einzunehmen. Doch Toulouse, der Milans Pläne entdeckt hat, stellt eine Falle auf, um seinen Stellvertreter zu Fall zu bringen. Dazu beschließt er, einen Unbekannten zu benutzen, "irgendjemanden, einen Mann aus der Menge", und Milan glauben zu machen, dass es sich bei dem Unbekannten um einen furchterregenden Geheimagenten handelt, der den Fall des Doppelagenten lösen soll. Dieser Fremde, der in Orly von Perrache, dem Vertrauensmann von Toulouse, zufällig ausgewählt wurde, weil er an einem Fuß einen schwarzen und am anderen einen braunen Schuh trägt, ist François Perrin, ein schwindelfreier Geiger. Er lässt ihn diskret von zwei Agenten beschützen: Poucet und Chaperon. Milan tappt sofort in die Falle und setzt ein Team von Spionen ein, um Perrin auszuspionieren. Aber sein normales, wenn auch manchmal bizarres und unbeholfenes Verhalten wird Milan weiter destabilisieren. Um ihn zum "Reden" zu bringen, lockt er Perrin zum Bettgeflüster in das Bett seiner Agentin, der skulpturalen Christine. Sie ist die erste, die die Falle vermutet, aber Milan glaubt ihr nicht. In ihren Augen trägt die Tatsache, dass Perrin nichts zu gestehen hat, zu ihrer Glaubwürdigkeit als furchtbare Agentin bei.

Als er nichts erfährt, befiehlt Milan die Ermordung Perrins. Die Killer werden von Poucet und Chaperon eliminiert, bevor sie ihren Auftrag ausführen können, dann kommt Milan zum Einsatz, er wird seinerseits getötet. Schließlich beginnen Christine und Perrin eine Beziehung und reisen nach Brasilien.

RolleDarstellerSynchronsprecher (Brandtfilm)Synchronsprecher (DEFA)
François PerrinPierre RichardHarry WüstenhagenWinfried Wagner
ToulouseJean RochefortRolf SchultWalter Niklaus
Bernard MilanBernard BlierFriedrich W. BauschulteBert Brunn
MauriceJean CarmetGerd MartienzenHans Gora
ChristineMireille DarcEva Maria MinerAstrid Bless
GeorghiuRobert CastellAndreas Mannkopff
PauletteColette CastelRenate DanzBarbara Lotzmann
Mr. BoudartRoger CacciaKlaus Miedel
Madame BoudartTania BalachovaTina Eilers
BotrelJean ObeLothar Blumhagen
ChaperonMaurice BarrierJoachim Kemmer
PouchetJean SaudrayHeinz-Theo Branding
  •  Der rumänische Komponist Vladimir Cosma schrieb mit dem Titelthema auf der Panflöte für seinen Landsmann Gheorghe Zamfir einen seiner bekanntesten Filmmusiktitel.
  • Erst der große Erfolg des Films in Deutschland machte Pierre Richard in seinem Heimatland Frankreich populär und ermöglichte seine internationale Karriere. Erst daraufhin wurde auch die Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück (Le Retour du grand blond, 1974) gedreht, in der François Perrin und Christine weitere Abenteuer erleben.
  • 1985 drehte Stan Dragoti eine Neuverfilmung mit dem Titel Der Verrückte mit dem Geigenkasten (alternativer Verleihtitel: Der große Blonde mit dem roten Schuh). Die Hauptrolle übernahm Tom Hanks.
  • Pierre Richard wurde nach dem Erfolg des Films auf das komödiantische Fach festgelegt, wie er in einem Zeitungsinterview 2008 beklagte.

  • Nach Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und dessen Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück stellte Pierre Richard insgesamt noch in drei weiteren seiner Filme eine Figur namens François Perrin dar, der jedoch nicht auf der ursprünglichen Figur des tapsigen Violinisten basierte und auch jeweils unterschiedlich gezeichnet wurde. In Ein Tolpatsch auf Abwegen (1976) war Perrin Werbefotograf, in Das Spielzeug (ebenfalls 1976) Journalist, und in Der Hornochse und sein Zugpferd (1981) ein kleiner Konzernangestellter.
  • Regisseur Yves Robert spielt den Dirigenten des Orchesters.

Weitere Filme von  Yves Robert

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:  Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181

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Die Filzlaus

Die Filzlaus (Originaltitel: L’Emmerdeur zu deutsch: Die Nervensäge) ist eine französisch-italienische Filmkomödie von Édouard Molinaro mit Lino Ventura und Jacques Brel. Ein Profikiller wird unfreiwillig zum Lebensretter für einen lebensmüden Ehemann. Das Drehbuch des Films basiert auf dem von Francis Veber verfassten Theaterstück Le contrat. Das Stück wurde im September 1970 in Paris uraufgeführt und war auch bei seiner Neuaufnahme 2005 ein großer Publikumserfolg. In der DDR lief der Film unter dem Titel Die Klette. Kinopremiere in Frankreich war am 20. September 1973. In Deutschland kam der Film am 22. Februar 1974 erstmals in die Kinos.

Deutscher TitelDie Filzlaus
OriginaltitelL’Emmerdeur
ProduktionslandFrankreich, Italien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1973
Länge80 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieÉdouard Molinaro
DrehbuchFrancis Veber
ProduktionAlexandre Mnouchkine
Georges Dancigers
Robert Amon
MusikJacques Brel
François Rauber
KameraRaoul Coutard
SchnittMonique Isnardon
Robert Isnardon
Besetzung
  • Lino Ventura: Ralph Milan
  • Jacques Brel: François Pignon
  • Caroline Cellier: Louise Pignon
  • Nino Castelnuovo: Hotelpage
  • Jean-Pierre Darras: Dr. Fuchs, Psychiater
  • Xavier Depraz: Louis Randoni
  • Liza Braconnier: Madame Randoni
  • François Dyrek: Félix
  • Jean Franval: Lkw-Fahrer
  • André Valardy: Anhalter
  • Angela Cardile: Schwangere
  • Michele Gammino: werdender Vater
  • Jean-Louis Tristan: Inspektor
  • Pierre Collet: Schlachter
  • Arlette Balkis: Psychiatrie-Patientin
  • Jacques Galland: Notar Chamfort
  • Édouard Molinaro: Café-Besitzer

Louis Randoni liegt eines Morgens im Bett. Als der Hausmeister Randonis falsch geparktes Auto zur Seite fahren will, explodiert eine Autobombe, der Mann kommt ums Leben. Randoni will demnächst in einem Prozess in Montpellier eine Aussage von enormer politischer Brisanz machen. Er steht nach dem Attentatsversuch unter verstärktem Polizeischutz. Nun wird von den unbekannten Hintermännern der Profikiller Ralph Milan engagiert. Nachdem er den ersten Attentäter beseitigt hat, quartiert er sich in Montpellier in einem Hotel gegenüber dem schwer gesicherten Justizpalast ein. Von dort aus will er mit einem Scharfschützengewehr den Auftrag erledigen. Milans Vorbereitungen werden allerdings behindert durch den Selbstmordversuch seines Zimmernachbarn, des lebensmüden Hemdenvertreters Pignon, der sich im Badezimmer aufhängen wollte. Seine Frau hat ihn verlassen und lebt jetzt bei dem Psychiater Fuchs in Montpellier. Um Aufsehen zu vermeiden und die Polizei fernzuhalten, beschließt der eher wortkarge und mürrische Einzelgänger Milan, sich um den verzweifelten und pausenlos quasselnden Pignon zu kümmern. Der dankbare Pignon bekennt dem dafür allerdings wenig empfänglichen Killer seine Zuneigung. Es findet ein Rollentausch statt; binnen weniger hektischer Stunden wird aus dem professionellen Verfolger ein Verfolgter. Nachdem Pignon bei einem ersten Zusammentreffen von seiner Exfrau zurückgewiesen worden ist, hat er wiederum einen depressiven Schub und steht plötzlich auf dem Außensims des Hotels, was von der Menschenmenge vor dem Justizpalast bemerkt wird. Bei seiner erneuten Rettung kommt Milan selbst in Lebensgefahr und fällt auf einen Balkon des unteren Stockwerks. Nach der Rückkehr ins Zimmer ist er völlig apathisch. Fuchs taucht im Hotel auf, hält Milan für Pignon und verabreicht ihm eine Beruhigungsspritze. Pignon ist dabei und gibt sich nicht zu erkennen, um vom Nebenbuhler Näheres über seine Frau zu erfahren. In einer Kraftanstrengung macht sich der benommene Milan mit Pignon zu Fuchs’ Klinik auf und zwingt ihn, ihm ein Gegenmittel zu verabreichen, damit er in der Lage ist, seinen Auftrag zu erledigen. Der Vertreter und der Killer scheitern schließlich darin, ihre jeweilige „Aufgabe“ zu erfüllen. Pignon verzichtet zu Gunsten seines „Lebensretters“ sogar auf die zurückgewonnene Ehefrau, die doch Auslöser seines Selbstmordplans war. Nach Pignons starkem und Fuchs’ schwachem Auftritt in der Klinik hält sie nun den Arzt und nicht mehr Pignon für einen Versager. Milans geplantes Attentat scheitert. Im Kugelhagel der Polizei verwundet, versucht der Killer noch mit Pignon aus dem Hotel zu entkommen. Beiden bleibt ihre neugewonnene, seltsame Beziehung – bis hinein ins Gefängnis.

  • Molinaro hat einen Kurzauftritt als Café-Besitzer/Barkeeper. Dabei hält er eine Schallplatte von Jacques Brel in Händen.
  • Die deutsche Synchronisation von Rainer Brandt wird gelegentlich als „flapsig“ und „allzu schnoddrig“ bezeichnet (Zurhorst/Just). Sie bewegt sich zumindest stellenweise an der Grenze zum Albernen.
  • Hollywood versuchte 1981 an den großen Erfolg des Originals anzuknüpfen. Metro-Goldwyn-Mayer ließ von Starregisseur Billy Wilder eine Neuverfilmung unter dem Titel  Buddy Buddy erstellen, die Rollen von Lino Ventura und Jacques Brel spielten Walter Matthau und Jack Lemmon.
  • Mit Richard Berry und Patrick Timsit in den Hauptrollen folgte 2008 unter dem Titel Der Killer und die Nervensäge ein weiteres Remake, bei dem Autor Francis Veber selbst die Regie übernahm.
  • 2012 erschien ein indisches Remake mit dem Titel Bamboo.(EN)
    Der italienisch-französische Film IL ROMPIBALLE … ROMPE ANCORA/Fantasia chez les ploucs mit Lino Ventura von 1971 wurde in Deutschland später unter dem Titel Die Filzlaus kehrt zurück vermarktet. Inhaltlich besteht jedoch kein Zusammenhang zum Film Die Filzlaus.

Weitere Filme von Édouard Molinaro (* 13. Mai 1928 in Bordeaux; † 7. Dezember 2013  in Paris) war ein französischer Regisseur und Drehbuchautor.

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Edouard Molinaro au festival de Deauville 2009
Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9865876


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Der Killer und die Nervensäge

Der Killer und die Nervensäge ist eine französische Filmkomödie von Francis Veber aus dem Jahr 2008. Es ist nach Die Filzlaus und Buddy Buddy die dritte Verfilmung von Vebers Theaterstück Le contrat.

Der Gefangene François Randoni soll vor dem Strafgericht in Nizza befragt werden. Kriminelle Kreise vermuten, dass er gegen sie aussagen wird, und organisieren den Profikiller Jean Milan, um Randoni auf dem Weg zum Gericht zu erschießen. Milan wird dabei von einem Verbündeten bei der Polizei unterstützt, der in Milans Zimmer gegenüber dem Gerichtsgebäude Waffen einschmuggelt und ihn später bei der Polizeikontrolle passieren lässt.

Deutscher TitelDer Killer und die Nervensäge
OriginaltitelL’emmerdeur
Produktionsland2008,
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr2008
Länge86 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieFrancis Veber
DrehbuchFrancis Veber
ProduktionPatrice Ledoux
MusikJean-Michel Bernard
KameraRobert Fraisse
Besetzung
  • Richard Berry: Jean Milan
  • Patrick Timsit: François Pignon
  • Pascal Elbé: Edgar Wolf
  • Virginie Ledoyen: Louise
  • Michel Aumont: Randoni
  • Laurent Paolini: Zimmerkellner

Milans Nebenzimmer bezieht der Agenturreporter François Pignon. Er wurde von seiner Frau Louise für den Psychiater Edgar Wolf verlassen und leidet sehr unter der Trennung. Weil Louise nun in Nizza lebt, hofft Pignon, sich mit ihr treffen zu können. Louise lehnt ein Treffen jedoch ab. Pignon versucht daraufhin, sich im Badezimmer des Hotels zu erhängen, doch bricht der dafür gewählte Duschkopf ab. Der Zimmerkellner findet Pignon vor und will die Polizei rufen, was Milan jedoch verhindert. Um den Kellner aus dem Zimmer zu bekommen und ein Erscheinen der Polizei zu verhindern, behauptet er, sich um Pignon kümmern zu wollen. Von nun hat Milan keine ruhige Minute mehr.

Milan überzeugt Pignon, Louise persönlich aufzusuchen und ihr von seinem Selbstmordversuch zu berichten. Zwar verlässt Pignon das Zimmer, kehrt jedoch schon kurz darauf zurück. Milan soll Louise anrufen und ihr vom Selbstmordversuch berichten, da Pignon befürchtet, zu erholt für einen depressiven Selbstmörder auszusehen. Pignon und Milan tätigen den Anruf gemeinsam, was schließlich den entnervten Edgar Wolf dazu bringt, im Hotel zu erscheinen, um Pignon zur Rede zu stellen. Zu dem Zeitpunkt hat dieser Milan in seinem Zimmer aus Versehen k.o. geschlagen, sodass Wolf glaubt, Milan sei Pignon. Er verabreicht dem ohnmächtigen Milan daher ein starkes Beruhigungsmittel. Als Milan kurz darauf erwacht, kann er sich kaum auf den Beinen halten. Er droht Wolf am Telefon und bringt ihn dazu, ins Hotel zurückzukehren, um ihm ein Aufputschmittel zu geben. Zu dem Zeitpunkt ist bereits Louise eingetroffen, die irritiert über das Verhalten ihres neuen Freundes ist. Der reagiert extrem eifersüchtig auf Pignon und ist zudem kaum in der Lage, Milan das neue Mittel zu spritzen. Louise geht schließlich und Wolf und Pignon beginnen, sich zu prügeln. Bei Milan wiederum schlägt das Aufputschmittel extrem an und führt zu Zuckungen. Erst spät kann ihm Wolf ein Gegenmittel verabreichen, wurde er zwischenzeitlich doch von Pignon k.o. geschlagen und hat sein Gedächtnis verloren. Wolf geht schließlich und auch Pignon will seine Sachen packen. Dabei findet er Milans Gewehr, das dieser immer wieder unter seinem Bett verstecken musste. Bei Milans Versuch, Pignon das Gewehr aus der Hand zu reißen, geht ein Schuss los – zu dem Zeitpunkt ist Randoni gerade vor dem Gerichtsgebäude ausgestiegen. Die Polizisten werfen sich vor dem Hotel zu Boden und beginnen um sich zu schießen, wobei Randoni ins Hinterteil geschossen wird. Milan resigniert, das Hotel wird umstellt. Während ein Reizstoffwurfkörper ins Hotelzimmer geworfen wird, bereiten sich Milan und Pignon bereits auf die bevorstehende Gefängnisstrafe vor, wobei Pignon vorschlägt, dass beide um eine gemeinsame Zelle bitten könnten. 

 

Francis Veber (* 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine) ist ein französischer Bühnenautor, Journalist, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent armenischer Herkunft

Weitere Filme von Francis Veber:

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Veber, 2012
Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18052203



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In flagranti – Wohin mit der Geliebten?

In flagranti – Wohin mit der Geliebten? (Originaltitel: La doublure) ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr Francis Veber. Regie führte Francis Veber.

Seit zwei Jahren hat der wohlhabende Geschäftsmann Pierre Levasseur ein Verhältnis zu Topmodel Elena Simonsen. Weil er sich nicht von seiner Frau trennen will, eröffnet Elena ihm am Tag ihres Treffens, dass sie nicht länger auf ihn warten wird.

Deutscher TitelIn flagranti – Wohin mit der Geliebten?
OriginaltitelLa doublure
ProduktionslandFrankreich
Italien
Belgien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr2006
Länge82 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
RegieFrancis Veber
DrehbuchFrancis Veber
ProduktionPatrice Ledoux
MusikAlexandre Desplat
KameraRobert Fraisse
SchnittGeorges Klotz
Besetzung
  • Gad Elmaleh: François Pignon
  • Alice Taglioni: Elena Simonson
  • Daniel Auteuil: Pierre Levasseur
  • Kristin Scott Thomas: Christine
  • Richard Berry: Maître Foix
  • Virginie Ledoyen: Émilie
  • Dany Boon: Richard
  • Michel Jonasz: André

Unterdessen hält der kleine Angestellte eines Nobelrestaurants, François Pignon, der stets die Autos der Kunden parkt, um die Hand von Buchhändlerin Émilie an, wird von ihr jedoch zurückgewiesen. 

Sie sieht in ihm eher einen Bruder, kennen sich beide doch schon seit der Kindheit. Pierre und Elena gehen nach ihrer Trennung gemeinsam aus dem Haus und werden von einem Paparazzo abgelichtet, als auch der am Boden zerstörte François gerade durch das Bild läuft. Am nächsten Tag wird das Foto in der Zeitung abgedruckt und Pierres Ehefrau Christine erwartet eine Erklärung. Spontan behauptet Pierre, dass nicht er, sondern der andere Mann auf dem Bild mit der Frau auf dem Foto zusammen sei. Eine Trennung von Christine kann sich Pierre nicht leisten, hält sie doch 60 % der Aktien seines Unternehmens.

Pierres Anwalt sucht François auf und bietet ihm Geld, wenn er für einige Tage vorgibt, mit Elena zusammen zu sein. Da Émilie ihm bei ihrem Treffen gestanden hatte, 32.450 Euro Schulden zu haben, will François für die Lüge nun genau diese Summe haben. Elena wiederum erpresst Pierre, der ihr mal wieder die Scheidung von seiner Frau verspricht: Sie lässt sich von ihm 20 Millionen Euro auf ein Konto in einem Steuerparadies überweisen. Sollte Pierre sich nach einem Monat von seiner Frau geschieden haben, wird er das Geld zurückerhalten. Christine heuert einen Privatdetektiv an, der François ausfindig machen und befragen soll. Pierres Anwalt ist jedoch schneller, und so trifft Christine bei ihrem ersten Besuch bei François dort auch Elena an, die sofort seine Freundin spielt. In der Folgezeit werden beide immer öfter miteinander gesehen, so gehen sie gemeinsam essen, Elena besucht François auf Arbeit und er folgt ihr auf eine Modenschau, wo sie für Karl Lagerfeld läuft. Bald spricht die Presse von einer anstehenden Hochzeit. Dies macht François für weitere attraktive Frauen interessant, doch will gerade Émilie nichts mehr von ihm wissen. Pierre wiederum wird immer wütender, lässt er doch Elena ebenfalls beschatten und ist empört, dass sich beide den Fotos nach immer näher zu kommen scheinen. Christine hat von ihrem Detektiv erfahren, dass auch Pierre das Paar überwachen lässt und weiß daher, dass alles nur inszeniert ist. François und Elena können wiederum in François’ Wohnung zu leicht überwacht werden, hat er doch in seiner Wohnung keine Gardinen. Kurzerhand lässt Christine Vorhänge in seiner Wohnung anbringen. Pierre, der vorhatte, Elena für Christine aufzugeben, ändert seine Pläne, glaubt er doch, dass François und Elena die Vorhänge nur angebracht haben, um sich heimlich näherzukommen. Am Telefon beschimpft Pierre François nun. Der ist verzweifelt, stehen seine Chancen, Émilie zurückzugewinnen, doch immer schlechter. Es ist Elena, die sich mit ihr ausspricht und beide miteinander versöhnen kann.

Pierre wird von Christine schließlich zur Rede gestellt. Sie eröffnet ihm, dass sie die Gardinen hat anbringen lassen. Er versichert ihr, dass er Elena nicht mehr liebt und seine Ehe nie aufs Spiel setzen wollte. Christine nimmt die Unterhaltung heimlich auf Band auf. Pierre will sich auf Anraten seines Anwalts ein letztes Mal mit Elena treffen und sie belügen, um einen letzten gemeinsamen Tag miteinander zu haben. Elena glaubt, dass er wieder mit ihr zusammenkommen will, erhält dann jedoch das Band. Während François und Émilie durch Elenas Hilfe ein Paar werden und ihre Hochzeit planen, rächt sich Elena an Pierre. Sie lässt ihm von François ausrichten, dass sie von seiner Unterhaltung mit Christine weiß und ihn nie mehr sehen will. Als er aus dem Wagen steigt, wird er von einer Drag Queen angesprochen und berührt. In dem Moment erscheint ein Paparazzo – die nächsten Fotos entstehen, die es in die Klatschpresse schaffen und Pierre in einem schlechten Licht erscheinen lassen werden.

Francis Veber (* 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine) ist ein französischer Bühnenautor, Journalist, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent armenischer Herkunft

Weitere Filme von Francis Veber:

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Veber, 2012
Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18052203



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Ruby & Quentin – Der Killer und die Klette

Ruby & Quentin – Der Killer und die Klette (Originaltitel: Tais-toi ! – übersetzt: Halt’s Maul!) ist eine französische Komödie von Francis Veber aus dem Jahr 2003

Quentin, ein liebenswerter Dummkopf, ist von einem Redezwang beherrscht und treibt dadurch alle Insassen seiner Gefängniszelle zum Wahnsinn. Dort landete er nach einem tollpatschigen Banküberfall. Kommissar Vernet kommt auf die Idee, den Profigangster Ruby mit Quentin zusammenzusperren. 

Deutscher TitelRuby & Quentin – Der Killer und die Klette
OriginaltitelTais-toi !
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr2003
Länge85 Minuten
Altersfreigabe12
RegieFrancis Veber
DrehbuchFrancis Veber
ProduktionSaïd Ben Saïd
MusikMarco Prince
KameraLuciano Tovoli
SchnittGeorges Klotz
Besetzung
  • Gérard Depardieu: Quentin
  • Jean Reno: Ruby
  • André Dussollier: Psychiater
  • Jean-Pierre Malo: Vogel
  • Richard Berry: Kommissar Vernet
  • Jean-Michel Noirey: Lambert
  • Leonor Varela: Katia/Sandra
  • Laurent Gamelon: Mauricet
  • Aurélien Recoing: Rocco

Ruby wurde nach einem schweren Raubüberfall auf einen Geldtransporter verhaftet. Dieses Verbrechen beging er aus Rache für den Mord an seiner Freundin, begangen von ihrem Ehemann, dem kriminellen Geschäftsmann Vogel. Ruby verweigert durch konsequentes Schweigen jegliche Aussage. Mit Hilfe des redseligen, treuherzigen Quentin aus Montargis, der bei jeder Gelegenheit seine Heimatstadt erwähnt, soll er weichgeklopft und aus der Reserve gelockt werden, um die Polizei auf die Spur des Mörders und des Geldes zu führen. Quentin wertet das permanente Schweigen Rubys als Bekundung freundschaftlichen, geduldigen Zuhörens und entwickelt so große Zuneigung zu seinem neuen „Freund“.

Natürlich scheitern sowohl die Psychologen als auch die Polizei. Ruby verrät nichts; dafür kann er einen Pfleger durch Bestechung dazu bringen, ihm bei seinem Ausbruch zu helfen − nicht ahnend, dass Quentin ebenfalls vorhat zu fliehen, aber mit ihm! Durch einen simplen Plan mit einem Kran gelingt den beiden die Flucht. Ruby ist besessen davon, den Mörder seiner Geliebten umzubringen, und auch die Polizei ist hinter Vogel her. Quentin wiederum ist von der Idee beseelt, mit seinem neuen (und einzigen) Freund in einem Vorort von Paris ein Bistro mit dem Namen „Bei den zwei Freunden“ aufzumachen.

Quentin und Ruby verstecken sich nach langer Jagd in einem heruntergekommenen, verlassenen Bistro, das auch einer albanischen Obdachlosen (sie sieht der Geliebten Rubys zum Verwechseln ähnlich und rührt daher sogleich dessen Herz) als Unterschlupf dient. Ruby entnimmt am nächsten Morgen dem Versteck seiner Beute auf einem Friedhof ein Bündel 500-Euroscheine, übergibt es der Wohnungslosen und quartiert sie in einer Unterkunft ein, wo „keine Fragen gestellt werden“.

Nun überwältigen Ruby und Quentin zwei von Vogels Handlangern, die Quentin schon einmal schwer verprügelt hat. Ruby zwingt die beiden Schurken, ihn als „Gefangenen“ zu Vogel zu bringen. Dort erschießt er Vogels Bodyguards, wird aber von dem Mafioso am Knie angeschossen und anschließend von ihm mit dem Tode bedroht. Der verletzte Quentin taucht rechtzeitig auf und erschießt Vogel, wird dabei aber an der Schulter getroffen und sinkt offenbar sterbend zu Boden. Aus Mitgefühl und der Ahnung, dass Quentin sterben wird, verspricht Ruby ihm nun, mit ihm sein gewünschtes Bistro aufzumachen. Die Polizei erscheint und findet die beiden Ganoven am Boden sitzend vor. Dabei stellt sich heraus, dass Quentin vielleicht nur übertrieben hat und er eigentlich wohlauf ist.

Francis Veber (* 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine) ist ein französischer Bühnenautor, Journalist, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent armenischer Herkunft

Weitere Filme von Francis Veber:

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Veber, 2012
Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18052203



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Ein Mann sieht Rosa

Ein Mann sieht Rosa ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 2001.

Im Leben des biederen Buchhalters François geht alles schief: Seine Frau hat ihn verlassen, sein halbwüchsiger Sohn möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben und nun soll ihm auch noch gekündigt werden. 

Deutscher TitelEin Mann sieht rosa
OriginaltitelLe Placard
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr2001
Länge84 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieFrancis Veber
DrehbuchFrancis Veber
ProduktionPatrice Ledoux
MusikVladimir Cosma
KameraLuciano Tovoli
SchnittGeorges Klotz
Besetzung
  • Daniel Auteuil: François Pignon
  • Gérard Depardieu: Félix Santini
  • Thierry Lhermitte: Guillaume
  • Michèle Laroque: Mademoiselle Bertrand
  • Michel Aumont: Belone, der Nachbar
  • Jean Rochefort: Direktor Kopel
  • Laurent Gamelon: Alba

Aus lauter Verzweiflung möchte er sich deshalb vom Balkon seines Wohnhauses stürzen. Sein neuer Nachbar Belone kann ihn gerade noch davon abhalten und kommt mit einer genialen Idee, um seinen Job zu retten. François soll in der Firma so tun, als ob er schwul sei, der Chef werde Skrupel haben, ihm zu kündigen.
Sie verbreiten also in der Firma ein paar Fotomontagen, auf denen François in einer Schwulenbar halbnackt zu erkennen ist. Der Plan geht auf, sein Chef nimmt die Kündigung wieder zurück, da die Firma unter anderem Kondome herstellt und er Angst hat, schwule Kunden zu verlieren.

RolleDarstellerSynchronsprecher[
François PignonDaniel AuteuilBernd Vollbrecht
Belone, der NachbarMichel AumontGerhard Paul
Félix SantiniGérard DepardieuManfred Lehmann
ChristineAlexandra VandernootArianne Borbach
GuillaumeThierry LhermitteFrank Glaubrecht
Direktor KopelJean RochefortLothar Blumhagen

Durch seinen Trick zieht François immer mehr Interesse in der Firma auf sich und sogar seine Frau und sein Sohn nehmen wieder Kontakt zu ihm auf. Auch sein als Schwulenhasser und Macho verschriener Kollege Santini versucht, sich mit ihm gutzustellen, denn er hat Angst um seinen eigenen Job.
Durch sein „neues Ich“ bekommt François immer mehr Selbstvertrauen und wird so für seine Vorgesetzte Mademoiselle Bertrand interessant. Schließlich kommt es dazu, dass die beiden Sex in der Firma haben, wobei sie vom Firmenchef und einer japanischen Delegation beobachtet werden. Dadurch fliegt der Schwindel auf und François will seine Koffer packen. Der Chef möchte ihn jedoch auf keinen Fall gehen lassen, weil er so mutige und gewitzte Mitarbeiter brauche.

Francis Veber (* 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine) ist ein französischer Bühnenautor, Journalist, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent armenischer Herkunft

Weitere Filme von Francis Veber:

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Veber, 2012
Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18052203



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