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Ist ja irre – Nur nicht den Kopf verlieren

Ist ja irre – Nur nicht den Kopf verlieren (in den USA auch Carry On Pimpernel) ist der dreizehnte Film aus der Reihe der Carry-on…-Filme.

 Frankreich während der Französischen Revolution: Madame Guillotine hält blutige Ernte. Bürger Camembert, Chef der Geheimpolizei, und sein Assistent Bürger Bidet sind zufrieden. Ein adeliger Kopf nach dem anderen landet im Korb. Doch dann gibt es ein ungeahntes Problem. Ein unbekannter, maskierter Mann – der schwarze Fingernagel – und dessen Komplize retten die just vor der Hinrichtung stehenden Delinquenten. Diese beiden Streiter für den Adel, in Wahrheit Sir Rodney Ffing und Lord Dacy Pue, adelige Müßiggänger und Dandys aus England, torpedieren die schöne heile Welt der Revolution.

Deutscher TitelIst ja irre – Nur nicht den Kopf verlieren
OriginaltitelCarry On Don’t Lose Your Head
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1966
Längeca. 90 Minuten
RegieGerald Thomas
DrehbuchNorman Hudis
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraAlan Hume
SchnittRod Keys
Besetzung
  • Sidney James: Sir Rodney Ffing / Der schwarze Fingernagel
  • Kenneth Williams: Bürger Camembert
  • Jim Dale: Lord Darcy Pue
  • Joan Sims: Désirée Dubarry
  • Charles Hawtrey: Duc de Pommfrit
  • Dany Robin: Jacqueline
  • Peter Butterworth: Bürger Bidet
  • Peter Gilmore: Bürger Robespierre
  • Marianne Stone: Hausbesitzerin

Nachdem der schwarze Fingernagel auch noch den Comte de Pommfrit, den Anführer der Royalisten, vor der Guillotine rettet, fordert Bürger Robespierre endlich Ergebnisse, sonst würde er Camembert hinrichten lassen.

Diesem und Bidet gelingt es, Ffing, Pue und den Comte de Pommfrit auf deren Flucht nach England aufzuspüren. Die drei entkommen nur durch die Hilfe der jungen Französin Jacqueline, die Ffing zufällig trifft und sich in ihn verliebt. Camembert jedoch nimmt Jacqueline gefangen und da er ahnt, dass sich auch der schwarze Fingernagel in Jacqueline verliebt hat, will er sie benutzen, um seinen Feind in eine Falle zu locken. Als französischer Exiliant Comte de la Plume de Matante verkleidet reist Camembert mit Bidet und seiner Geliebten Désirée nach England und kann dort sowohl Ffings Identität herausfinden als auch diesem die Nachricht zukommen lassen, dass Jacqueline hingerichtet werden soll.

RolleDarstellerSynchronsprecher
Sir Rodney FfingSidney JamesEdgar Ott
CamembertKenneth WilliamsStefan Behrens
Lord DarcyJim DaleUwe Paulsen
Duc de PommfritCharles HawtreyWilfried Herbst
RobespierrePeter GilmoreClaus Jurichs
Desirée DubarryJoan SimsEdeltraut Elsner
BidetPeter ButterworthGerd Duwner
JacquelineDany RobinKatja Nottke

Ffing, Pue und Comte de Pommfrit kehren sofort zurück nach Frankreich, wo Camembert und Bidet ihn erwarten und festnehmen wollen. Auf dem Chateau Neuf, dem Schloss eines hingerichteten Adeligen, das Camembert sich selbst übertragen hat, kommt es zum finalen Kampf. Da Ffing mit Jacqueline und seinen Helfern die Flucht gelingt, schickt Robespierre Camembert und Bidet auf die Guillotine. Im letzten Moment gibt sich Ffing als der Henker zu erkennen und löst dann das Fallbeil aus.


  • Dieser Film ist eine Persiflage auf die Verfilmungen des Romans Scarlet Pimpernel oder Das scharlachrote Siegel von Emmuska Orczy, in dem eine Gruppe englischer Adeliger erfolgreiche Versuche unternimmt, französische Adlige vor dem Schafott zu bewahren.
  • Mit diesem Film wechselt die Produktion von Anglo-Amalgamated Productions zu The Rank Organisation. Um auf dem amerikanischen Markt besser mit der Reihe Fuß fassen zu können, verzichtete man hier zum ersten Mal (bei aber insgesamt nur zwei Filmen) auf den Standard-Carry-on-Titel für den internationalen Markt. So ist der Film international als Don’t Lose Your Head bekannt.
  • In der deutschen Fernsehfassung wurde das Ende der letzten Szene geschnitten. So erfahren Camembert und Bidet noch, dass ihr Henker der schwarze Fingernagel ist, das Auslösen des Fallbeils wurde entfernt. In der DVD-Fassung (2009) ist dies wieder vorhanden.

 

Weitere Filme von  Gerald Thomas

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Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.


 

 

 

 

 



 

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Ist ja irre – Alarm im Gruselschloß

Ist ja irre – Alarm im Gruselschloß ist der zwölfte Film aus der Carry-on…-Filmreihe.

 Etwas liegt gewaltig im Argen im viktorianischen England: Ein Monster stiehlt Jungfrauen, die anschließend zu Schaufensterpuppen verarbeitet und an Geschäfte verkauft werden. Doch wer steckt hinter diesem ungeheuren Verbrechen?

Deutscher TitelIst ja irre – Alarm im Gruselschloß
OriginaltitelCarry On… Screaming!
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1966
Länge97 Minuten
RegieGerald Thomas
DrehbuchTalbot Rothwell
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraAlan Hume
SchnittRod Keys
Besetzung
  • Harry H. Corbett: Detective Sergeant Bung
  • Kenneth Williams: Dr. Watt
  • Charles Hawtrey: Dan Dann
  • Joan Sims: Emily Bung
  • Jim Dale: Albert Potter
  • Fenella Fielding: Valeria
  • Peter Butterworth: Constable Slobotham
  • Bernard Bresslaw: Sockett
  • Angela Douglas: Doris Mann
  • Jon Pertwee: Dr. Fettle
  • Tom Clegg: Odbodd
  • Michael Ward: Mr. Vivian
  • Billy Cornelius: Oddbodd Jr.

Detective Sergeant Bung und Constable Slobotham haben eine neue Spur, als Alberts Verlobte Doris Mann entführt wird und ein großer, seltsamer Finger zurückbleibt. Die Spur führt zu Dr. Watt und dessen Schwester Valeria. Noch verrückter wird die Situation, als auf einmal ein zweites Monster, das aus dem gefundenen Finger geschaffen wurde, auftaucht.
 

  • Ist ja irre – Alarm im Gruselschloß parodiert diverse Grusel- und Horrorfilme, unter anderem Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Frankenstein, Dracula, Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts, Der Golem, Phantom der Oper und Der Wolfsmensch. Als Rahmen dient eine Ermittlung im Stile von Sherlock Holmes und Dr. Watson. Vor allem in England ist dieser Film außerordentlich beliebt und gilt als Klassiker des britischen Films.
  • Die Besetzung ist in diesem Teil der Serie nahezu identisch mit der des Films Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser. In beiden wird Sidney James durch einen anderen Star ersetzt, hier ist es Harry H. Corbett.
  • Der Film ist der letzte der Reihe, der von der Firma Anglo-Amalgamated Productions produziert wurde, danach wurden alle Filme bei The Rank Organisation produziert.
  • Das Auto, das Bung im Film fährt, ist ein Brushmobile aus dem Jahr 1904. Insgesamt wurden nur sechs von ihnen hergestellt. Immer wenn das Auto im Film benutzt wurde, erklingt die Titelmelodie der Fernsehserie Z-Cars (1962).
  • Das Toilettenhäuschen von Dan Dann befand sich am Südeingang der Pinewood Studios. 
  • Bei dem „Gruselschloss“ von Dr. Watt handelt es sich um Fulmer Grange. Dieses Haus befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Pinewood Studios.

 

Weitere Filme von  Gerald Thomas

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Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.


 

 

 

 

 



 

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Der Gendarm von Saint Tropez 👍

Der Gendarm von Saint Tropez ist eine französische Filmkomödie mit Louis de Funès aus dem Jahr 1964 und der erste einer sechsteiligen Reihe von Filmen um den Gendarmen Ludovic Cruchot. Regie führte Jean Girault. Der Film startete am 27. Mai 1966 in den bundesdeutschen Kinos.

 Ludovic Cruchot, Gendarm in einem kleinen Bergdorf, wird befördert und nach Saint-Tropez versetzt. Mit viel Eifer und noch mehr Cholerik geht er dort gegen Ordnungswidrigkeiten und Unrecht an. 

Deutscher TitelDer Gendarm von Saint Tropez
OriginaltitelLe Gendarme de St. Tropez
ProduktionslandFrankreich, Italien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1964
Länge89 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieJean Girault
DrehbuchRichard Balducci,
Jean Girault,
Jacques Vilfrid
ProduktionRené Pignères
MusikRaymond Lefèvre
KameraMarc Fossard
SchnittJean Michel Gautier
Besetzung
  • Louis de Funès: Ludovic Cruchot
  • Geneviève Grad: Nicole Cruchot
  • Michel Galabru: Jérôme Gerber
  • Christian Marin: Wachtmeister Albert Merlot
  • Jean Lefebvre: Wachtmeister Lucien Fougasse
  • Guy Grosso: Wachtmeister Tricard
  • Michel Modo: Wachtmeister Berlicot
  • Daniel Cauchy: Richard
  • Patrice Laffont: Jean-Luc
  • France Rumilly: Schwester Clotilde
  • Nicole Vervil: Cécilia Gerber
  • Franck Vilcourt: Christophe Boiselier
  • Claude Piéplu: André-Hugues Boiselier
  • Madeleine Delavaivre: Madame Boiselier
  • Maria Pacôme: Émilie Lareine-Leroy
  • Martine de Breteuil: Herzogin
  • Pierre Barouh: Zigeuner
  • Giuseppe Porelli: Harpers
  • Gabriele Tinti: Handlanger von Harpers
  • Jean Droze: Lucas, Matrose
  • Jean-Pierre Bertrand: Eddie
  • Pierre Gare: Daniel
  • Sylvie Bréal: Jessica
  • Norma Dugo: Aliette
  • Yveline Céry: Clotilde
  • Michèle Wargnier: Mylène
  • Fernand Sardou: Bauer mit Traktor

Vor allem auf die als unerwünscht und schamlos angesehenen Nudisten, die an einem einsamen Strand ihrer Leidenschaft frönen, hat er es abgesehen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen gelingt es ihm mit einem Geniestreich, eine ganze Gruppe davon zu verhaften und wie eine Schafherde zur Gendarmerie zu treiben.
Cruchot ist alleinerziehender Vater seiner heranwachsenden Tochter Nicole. Diese entwickelt sich in Saint Tropez – zum Entsetzen ihres Vaters – von der Provinzmaus zum kecken Teenager. Sie sucht Anschluss und findet neue, aber schnöselige Freunde. Um diesen zu gefallen, verschweigt sie, dass ihr Vater Polizist ist, und gibt stattdessen an, dass er der amerikanische Multimilliardär Archibald Ferguson, Besitzer der im Hafen liegenden Luxusyacht OLNICO, sei.
Diese Yacht ist jedoch zufälligerweise das Hauptquartier einer Gangsterbande, die gerade ein wertvolles Gemälde von Rembrandt van Rijn aus einem Museum geraubt hat. Es entstehen nun zahlreiche Wirrungen und Verwicklungen, an deren Ende Cruchot die Diebesbande dingfest machen kann.

 Ludovic Cruchot (gespielt von Louis de Funès), ein hochgradig verklemmter Gendarm in einem kleinen französischen Dorf, wurde in die Küstengemeinde Saint-Tropez versetzt und untersteht dort dem Kommando von Hauptfeldwebel Gerber (gespielt von Michel Galabru), der sich von seinem unverblümten neuen Untergebenen nichts sagen lässt. Außerdem passt sich seine Tochter Nicole schnell an das Leben in der Stadt an und beginnt, sehr zum Leidwesen von Cruchot, sich mit den örtlichen sorglosen Jugendlichen zu vermischen, die sich oft unverhohlen über die offizielle Autorität ihres Vaters hinwegsetzen.

Bald sehen sich die Gendarmen mit einem großen Problem konfrontiert: einer Gruppe von hartnäckigen Nudisten. Jeder Versuch, sie in flagranti zu verhaften, wird von einem Aufpasser vereitelt; doch nach mehreren Fehlschlägen gelingt es Cruchot, einen Masterplan auszuhecken und alle Nacktschwimmer zu verhaften.

Später erfährt Cruchot, dass seine Tochter und ihr Freund einen teuren Mustang-Sportwagen gestohlen und in einen Graben gefahren haben. Was keiner von ihnen weiß: Der Wagen gehört einer Räuberbande, die ein Rembrandt-Gemälde gestohlen hat, das sich noch im Kofferraum befindet. Cruchot schafft es, das Auto herauszuholen, muss aber feststellen, dass die Gegenstände, die er aus dem Auto geworfen hat, um eine Reifenpanne zu beheben, darunter das Gemälde, wertvolle Gegenstände sind.

Der Mann, der sich als Besitzer des Gemäldes ausgibt, entführt daraufhin Cruchot, aber Nicole und ihre Freunde schlagen die Gruppe, die ihren Vater entführt hat, k.o., und das Gemälde wird seinem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben. 

Dank der treuen Dienste, die er in einer ungenannten Gemeinde in den Hautes-Alpes1 geleistet hatte, wo er zuvor stationiert war, wurde Ludovic Cruchot, ein Unteroffizier der Gendarmerie, mit einer Beförderung zum Oberunteroffizier nach Saint-Tropez versetzt.
Am neuen Ort angekommen, war er vom ersten Moment an so eifrig und effizient wie immer, er stellte ein paar Wachen, die er auf dem Weg zu seiner Zielkaserne traf, und verteilte die eine oder andere Strafe, zum Beispiel an den Bürgermeister selbst. Inzwischen ist er ein richtiger "Ball" mit seinem vorgesetzten Assistenten (Adjutanten) Gerber, dem er sogar Suppe aus einer Schüssel mit Löffel gibt, die neben ihm auf dem Bett sitzt. Cruchot nimmt an den vergeblichen und sich wiederholenden Jagden auf Nudisten teil, die von seinem Vorgesetzten organisiert werden, bis er schließlich eine Taktik findet, mit der es ihm gelingt, sie alle zu stoppen. Währenddessen ist seine Tochter Nicole, die sich in ihrem Dorf zu Tode gelangweilt hat, geblendet vom Luxus ihrer neuen Stadt. Doch da sie sich in der jungen Bourgeoisie des Badeortes nicht durchsetzen kann, erfindet sie einen reichen fiktiven Vater: Er ist Multimillionär, besitzt eine Yacht in der Stadt und heißt Archibald Ferguson, doch sie hat ihn nie kennengelernt.
Später entdeckt Cruchot, dass seine Tochter und ihr Freund einen teuren Mustang gestohlen und zu Schrott gefahren haben, den sie in einem Graben zurückgelassen haben, den er mit einem Traktor, den er auf einem nahen Feld sieht, herausziehen kann. Ohne es zu wissen, gehörte das Auto einer Diebesbande, die einen Rembrandt gestohlen hatte, der sich noch im Kofferraum befand. Gegen seinen Willen hilft er Nicole und ihren Freunden, das gestohlene Gemälde zu finden.
Nach einer Party, auf der er sich als Ferguson ausgeben muss, mit dem Gemälde unter dem Arm und mit zahlreichen lustigen Gags, unter anderem, als er von seinem Chef für den Dieb des Gemäldes gehalten wird, schafft er es, es abzuliefern und als außergewöhnlicher Agent anerkannt zu werden, der in einem von Gerber gefahrenen Auto durch die Stadt gefahren wird, während er wie ein General von der gesamten Bevölkerung begeistert angefeuert wird.


Weitere Filme von  Jean Girault

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Jean Girault (* 9. Mai 1924 in Villenauxe-la-Grande; † 24. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Filmdebüt als Regisseur gab er 1960. 

1962 lernte er den bis dahin wenig bekannten Nebendarsteller Louis de Funès kennen und arbeitete seit 1963 mit ihm zusammen.
 Jean Girault verstarb während der Dreharbeiten zu Louis und seine verrückten Politessen an Tuberkulose. Es war seine zwölfte Zusammenarbeit mit Louis de Funès.




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 VIP Cliparts  Bernhard Prinz

 

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Was hast Du denn im Krieg gemacht, Pappi?

 Was hast Du denn im Krieg gemacht, Pappi? ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1966, die vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs spielt. Regie führte Blake Edwards nach einer Erzählung von ihm selbst und Maurice Richlin. Die Uraufführung in Deutschland fand am 24. Februar 1967 statt.

Deutscher TitelWas hast Du denn im Krieg gemacht, Pappi?
OriginaltitelWhat Did You Do in the War, Daddy?
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1966
Länge116 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieBlake Edwards
DrehbuchWilliam Peter Blatty
ProduktionBlake Edwards
MusikHenry Mancini
KameraPhilip Lathrop
SchnittRalph E. Winters
Besetzung
  • James Coburn: Lt. Christian
  • Dick Shawn: Captain Cash
  • Sergio Fantoni: Capitano Oppo
  • Giovanna Ralli: Gina Romano
  • Aldo Ray: Sergeant Rizzo
  • Harry Morgan: Major Pott
  • Carroll O’Connor: General Bolt
  • Vito Scotti: Frederico

 Während der Operation Husky, der alliierten Invasion Siziliens im Zweiten Weltkrieg, erkundigt sich General Bolt bei seinem Adjutanten Captain Cash über das Dorf Valerno. Cash befürwortet einen Angriff und bekommt das Kommando über eine Kompanie, um den Angriff durchzuführen. Die müden Soldaten, angeführt von Lieutenant Christian und Sergeant Rizzo, sind nicht begeistert von der Mission.
Die Soldaten nähern sich vorsichtig dem Dorf. Die feindlichen Soldaten vergnügen sich bei einem Fußballspiel. Capitano Oppo, der italienische Kommandeur, will unter einer Bedingung kapitulieren. Das jährliche Weinfest des Dorfes, das an diesem Abend abgehalten werden soll, muss stattfinden. Die Amerikaner stimmen zu.
Das Fest wird ein voller Erfolg und dauert bis weit in die Nacht. Da das Hauptquartier Meldung erwartet und Captain Cash betrunken und damit außer Gefecht ist, übernimmt Lieutenant Christian das Kommando. Zusammen mit Capitano Oppo simuliert er einen Kampf.

 

 

 

 

Blake Edwards


(eigentlich William Blake Crump; * 26. Juli 1922 in Tulsa; † 15. Dezember 2010 in Santa Monica) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent, Schauspieler und Drehbuchautor. Berühmt geworden ist er mit turbulenten Komödien, die sich durch zahlreiche Gags und Pointen auszeichneten.   International bekannt wurde er vor allem durch die Spielfilme der Pink-Panther-Reihe

 Filme von Blake Edwards:



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What’s Up, Tiger Lily?

What’s Up, Tiger Lily? [wʌts ʌp ˌtaɪgər ˈlɪli] ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 1966, mit der Woody Allen sein Debüt als Regisseur gab. Der Film besteht aus neu zusammengesetzten Szenen des vom japanischen Regisseur Senkichi Taniguchi gedrehten Films Kokusai himitsu keisatsu: Kagi No Kagi. Allen hat diese Methode der Filmbearbeitung und -veränderung als erster Regisseur angewandt und durch einen neuen Text die Handlung mit parodistischen Elementen versehen. In der entstandenen Kriminalkomödie wird ein Agent mit der Beschaffung eines geheimen Eiersalatrezepts beauftragt, dessen Inhaber die Herrschaft über den gesamten Planeten erlangt. Bei der Ausführung des Auftrages wird der Agent jedoch mit zahlreichen Widersachern konfrontiert.

Deutscher TitelWoody Allen’s What’s Up, Tiger Lily?
OriginaltitelWhat’s Up, Tiger Lily?
ProduktionslandJapan, USA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1966
LängeKinoversion: 87 Minuten
VHS PAL: 79 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieSenkichi Taniguchi,
Woody Allen (US-amerikanische Neusynchronisation)
DrehbuchWoody Allen,
Julie Bennett,
Louise Lasser,
Len Maxwell,
Mickey Rose,
Frank Buxton,
Bryan Wilson
ProduktionCharles Joffe
MusikJack Lewis,
The Lovin’ Spoonful,
Fred Weinberg
KameraKazuo Yamada
SchnittRichard Krown
Besetzung
  • Tatsuya Mihashi: Agent Phil Moskowitz
  • Akiko Wakabayashi: Suki Yaki
  • Mie Hama: Teri Yaki
  • Tadao Nakamaru: Shepherd Wong
  • John Sebastian: Er selbst (Musiker)
  • Susumu Kurobe: Wing Fat
  • Sachio Sakai: Hoodlum
  • Eisei Amamoto: Cobra Man
  • Osman Yusuf: Glücksspieler
  • Woody Allen: Gastgeber

Zu Beginn des Films sieht der Zuschauer einige Kampfszenen des unveränderten Originalmaterials. Danach erfährt man vom Regisseur Woody Allen persönlich, wie aus diesen Szenen ein neuer Film entstanden ist.[1] Dieser wird im Anschluss an die Einführung abgespielt:
Der Geheimagent Phil Moskowitz wird auf eine Mission zur Rettung der Welt geschickt. Er muss das geheime Rezept für einen Eiersalat finden, von dessen Besitz die Herrschaft über die Welt abhängt. Es liegt jedoch ein Fluch auf dem Rezept, wer den Eiersalat zubereitet und anschließend verspeist, den ereilt ein plötzlicher Tod.
Auf Phil Moskowitz’ Reise tauchen viele Probleme und Widersacher auf, hinzu kommt seine eigene Ungeschicklichkeit, die die Suche nach dem Rezept erschwert. Zu seinen Gegenspielern gehören unter anderem die attraktive Suki Yaki, die anfänglich versucht den Auftrag des Agenten mit ihren Verführungskünsten zum Scheitern zu bringen. Nach einem Sinneswandel macht sie sich jedoch zusammen mit Phil Moskowitz auf die Suche nach dem geheimen Rezept. Sukis Schwester Teri Yaki kommt den beiden genauso zu Hilfe wie der Gangster Wing Fat. Später stellt sich heraus, dass Fat das Rezept selbst behalten möchte, um es für seine eigenen Zwecke zu missbrauchen. Die Suche führt die Gruppe schließlich zu Shepherd Wong, einem berühmten und gefährlichen Bandenboss, der im Besitz des Rezepts für den besten Eiersalat der Welt ist.
Nach endlosen Witzen über asiatische Stereotypen und Wortspielen endet die Farce schließlich mit Playmate China Lee, die für Woody Allen strippt, während dieser auf einer Couch liegt und geräuschvoll einen Apfel isst. Das ungewöhnliche Ende des Films hat mit dem bisherigen Geschehen nichts gemein. Allen, der hier wieder in seine Rolle als Erzähler schlüpft, erklärt dem Publikum, dass er der Schönheit eine Rolle in dem Film versprochen hat.
Zuletzt erlaubt sich Woody Allen noch einen kleinen Scherz mit den Zuschauern. Während des Striptease läuft auf der rechten Bildhälfte der Abspann. Am Ende ist folgender Satz zu lesen:
 „If you read this, instead of watching the girl, you should either see an optician or talk to a psychiatrist.“
 „Wenn Sie diesen Text lesen, anstatt dem Mädchen zuzusehen, sollten Sie entweder zu Ihrem Optiker gehen oder mit einem Psychiater sprechen.“
– DVD What’s Up, Tiger Lily?





Weitere  Filme von Woody Allen  :

A Rainy Day in New YorkManhattan
AliceManhattan Murder Mystery
BananasMelinda und Melinda
Broadway Danny RoseMidnight in Paris
Bullets Over BroadwayPlötzlich Gigolo
Café SocietyRadio Days
Der Schläfer (Originaltitel: Sleeper)Rifkin’s Festival
Der Stadtneurotiker (Originaltitel: Annie Hall)Schatten und Nebel
Die letzte Nacht des Boris GruschenkoSchmalspurganoven
Ehemänner und EhefrauenScoop – Der Knüller
Ein ganz normaler HochzeitstagStardust Memories
Geliebte AphroditeSweet and Lowdown
Hannah und ihre SchwesternThe Purple Rose of Cairo
Harry außer sichVerbrechen und andere Kleinigkeiten
Hollywood EndingVicky Cristina Barcelona
Ich sehe den Mann deiner TräumeWas gibt’s Neues, Pussy? (Originaltitel: What’s Ne...
Im Bann des Jade SkorpionsWas Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber ...
Irrational ManWhat’s Up, Tiger Lily?
Mach’s noch einmal, Sam (Originaltitel: Play it ag...Whatever Works – Liebe sich wer kann
Magic in the MoonlightWoody, der Unglücksrabe (Originaltitel: Take the M...
















Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


Bild: Allen zu Beginn der 1970er Jahre Von Jerry Kupcinet - photographer - eBay, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52490389

Textlizenz: Creative-Commons-Lizenz Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (abgekürzt CC-by-sa-3.0), der ebenfalls unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode eingesehen werden kann.  Quelle: Wikipedia

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