Der Schläfer (Originaltitel: Sleeper)

Der Schläfer (Originaltitel: Sleeper) ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Film-Parodie aus dem Jahr 1973 von und mit Woody Allen.

Deutscher TitelDer Schläfer
OriginaltitelSleeper
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1973
Länge87 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieWoody Allen
DrehbuchWoody Allen
Marshall Brickman
ProduktionJack Grossberg
KameraDavid M. Walsh
SchnittO. Nicholas Brown
Ron Kalish
Ralph Rosenblum
Besetzung
  • Woody Allen: Miles Monroe
  • Diane Keaton: Luna Schlosser
  • John Beck: Erno Windt
  • Mary Gregory: Dr. Melik
  • Don Keefer: Dr. Tryon
  • John McLiam: Dr. Aragon
  • Bartlett Robinson: Dr. Orva
  • Chris Forbes: Rainer Krebs
  • Mews Small: Dr. Nero
  • (als Marya Small)
  • Peter Hobbs: Dr. Dean
  • Susan Miller: Ellen Pogrebin
  • Lou Picetti: M. C.
  • Jessica Rains: Frau im Spiegel
  • Brian Avery: Herald Cohen
  • Spencer Milligan: Jeb Hrmthmg
  • Stanley Ross: Sears Swiggles

Miles Monroe, Jazz-Musiker und Besitzer des vegetarischen Restaurants „Zur glücklichen Karotte“ am Broadway der 1970er Jahre, wird nach einer missglückten Magengeschwüroperation in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. 200 Jahre später wird er von einem Wissenschaftlerteam ins Leben zurückgeholt. Die Welt hat sich inzwischen stark verändert. Die Technik hat sich enorm weiterentwickelt, aber gesättigte Fette sind als gesund analysiert worden, Sex hat man nur noch mithilfe von Apparaturen, und ein diktatorischer Führer lenkt die Staatsgeschicke – eine Welt, in der sich Miles Monroe nicht so leicht zurechtfindet. Die Wissenschaftler gehören der Opposition an und wollen Miles für ihre Zwecke instrumentalisieren. Auf einmal taucht die Polizei auf und nimmt die Wissenschaftler gefangen. Miles kann entkommen. Er tarnt sich als Roboterbutler, um unentdeckt zu bleiben. Dabei lernt er Luna kennen und offenbart sich ihr als Mensch. Zunächst verrät sie ihn bei der Polizei. Als die Polizei sie jedoch auch liquidieren will, schlägt sie sich auf Miles' Seite. Beide fliehen und verlieben sich ineinander. Miles wird verhaftet, einer Gehirnwäsche unterzogen und Teil des Systems. Später wird er dann von Rebellen befreit. Die Rebellen unterziehen ihn einer Traumatherapie. Luna ist mittlerweile auch umgedreht worden und will die Revolution unterstützen. Miles erfüllt schließlich doch noch den Zweck, zu dem ihn die Wissenschaftler erweckt haben: Er verhilft der Revolution zum Sieg. Als Arzt getarnt, erfährt er, dass der Diktator in Wahrheit schon gestorben ist. Nur seine Nase konnte künstlich am Leben erhalten werden. Aus dieser soll ein neuer Diktator geklont werden. Miles verhindert die Klonung des Diktators, indem er die Nase mit einer Dampfwalze plattfährt. Zum Schluss versichern sich Miles und Luna ihrer Liebe und Miles prophezeit, dass die neue Regierung nicht besser werden wird als die alte.


SchauspielerRolleSprecher
Woody AllenMiles MonroeWolfgang Draeger
Diane KeatonLuna SchlosserBrigitte Grothum
Marya SmallDr. NeroEdith Hancke
(Douglas Rain)ComputerPeter Schiff


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Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


Bild: Allen zu Beginn der 1970er Jahre Von Jerry Kupcinet - photographer - eBay, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52490389

Textlizenz: Creative-Commons-Lizenz Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (abgekürzt CC-by-sa-3.0), der ebenfalls unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode eingesehen werden kann.  Quelle: Wikipedia

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Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten ist ein 1972 gedrehter Film von Woody Allen. Der Episodenfilm ist eine satirische Verfilmung des gleichnamigen Sexualkunde-Buches von David Reuben. In sieben Episoden versucht Allen die den Buchkapiteln entsprechend gestellten Fragen zu beantworten.

Deutscher TitelWas Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten
OriginaltitelEverything You Always Wanted to Know About Sex * But Were Afraid to Ask
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Italienisch
Erscheinungsjahr1972
Länge85 Minuten
AltersfreigabeFSK 18 (Kino) / 16 (VHS) / 12 (DVD)
RegieWoody Allen
DrehbuchWoody Allen
nach
David Reuben
ProduktionJack Brodsky
Charles H. Joffe
Jack Rollins
MusikMundell Lowe
KameraDavid M. Walsh
SchnittEric Albertson
Besetzung
  • Woody Allen: Hofnarr, Victor, Fabrizio, Spermium
  • Lynn Redgrave: Königin
  • Anthony Quayle: König
  • Gene Wilder: Dr. Doug Ross
  • Titos Vandis: Milos Stavros
  • Louise Lasser: Gina
  • Lou Jacobi: Sam
  • Jack Barry: Er selbst
  • H.E. West: Bernard Jaffe
  • Baruch Lumet: Rabbi Chaim Baumel
  • John Carradine: Dr. Bernardo
  • Heather MacRae: Helen Lacey
  • Ref Sanchez: Igor
  • Tony Randall: Gehirnoperator
  • Burt Reynolds: Leiter der Spermienvermittlung
  • Oscar Beregi Jr.: Gehirnkontrolleur

Wirken Aphrodisiaka?
Ein Hofnarr, der seinen Herrn, den König, nicht mehr amüsiert, muss deswegen um sein Leben fürchten. Als er über seine Zukunft nachdenkt, erscheint ihm in einer an Hamlet erinnernden Vision sein toter Vater, der ihm den Befehl gibt, mit der Königin zu schlafen.
Um sie dazu zu bringen, flößt er ihr ein Aphrodisiakum ein, welches auch wirkt. Jedoch hindert ihn der Keuschheitsgürtel der Königin daran, mit ihr zu schlafen. Als er ihn nicht öffnen kann und sich seine Hand im Gürtel einklemmt, wird er schließlich vom König entdeckt und hingerichtet.

 

Was ist Sodomie?
Der Arzt Doug Ross bekommt eines Tages Besuch von dem armenischen Schafhirten Milos Stavros, der ihm erzählt, er habe sich in Daisy, eines seiner Tiere, verliebt und auch mit ihm Sex gehabt. Nun sei aber die Liebe von Daisys Seite erloschen und der Doktor solle dem Schaf gut zureden. Ross tut das Ganze zunächst als Fantasie und in den Bereich der Psychiatrie gehörend ab. Als er jedoch das Schaf zu Gesicht bekommt, verliebt er sich in das Tier. Er mietet sich ein Hotelzimmer und verheimlicht seiner Frau die Beziehung zu Daisy.
Als die Sache aber eines Tages herauskommt, wird er wegen Ehebruchs und Verführung Minderjähriger (Daisy war noch nicht volljährig) verurteilt und verliert seine Approbation. Er zieht mit Daisy in eine andere Stadt und verdingt sich als Kellner. Jedoch spürt ihn der armenische Schafhirte auf und nimmt Daisy mit in seine Heimat. Die Trennung wirft Doug aus der Bahn und er gibt sich dem Genuss von Wollwaschmittel hin.

 

Warum haben manche Frauen Schwierigkeiten, zum Orgasmus zu gelangen?
Der frisch verheiratete Italiener Fabrizio stellt in der Hochzeitsnacht fest, dass seine Frau Gina offenbar frigide ist. Die Schwierigkeiten dauern an, alle Anstrengungen und Verführungskünste helfen nichts. Fabrizio wendet sich in seiner Ratlosigkeit an verschiedene Freunde, die ihm aber allesamt nicht helfen können. Auch der Pfarrer weiß keinen Rat.
Eines Tages löst sich das Problem von selbst, als Gina bemerkt, dass sie in einer Kunstgalerie unbändige Lust auf Sex bekommt. Fabrizio hat zunächst Skrupel, gibt diese aber schnell auf, als er merkt, dass gerade der Reiz, gesehen zu werden, seine Frau erregt. Von nun an schlafen die beiden an allen erdenklichen öffentlichen Orten miteinander, ob im Restaurant, auf Empfängen oder sogar im Vatikan, immer gereizt und getrieben von der Gefahr, entdeckt zu werden.

 

Sind Transvestiten homosexuell?
Das Ehepaar Sam und Tess ist bei den zukünftigen Schwiegereltern ihrer Tochter eingeladen. Dort gibt Sam vor, auf die Toilette gehen zu wollen, geht in Wahrheit jedoch in das Schlafzimmer und zieht sich die Sachen der Dame des Hauses an. Er hat Gefallen daran, weibliche Kleidung zu tragen. Als sich jedoch der Hausherr nähert, klettert Sam aus dem Fenster, um nicht entdeckt zu werden. Auf der Straße vor dem Haus gerät er jedoch in einen Tumult, als ein Dieb seine Handtasche stiehlt. Sam versucht krampfhaft, sein wahres Geschlecht zu verheimlichen, indem er sich ein Taschentuch vor seinen Schnurrbart hält. Als jedoch die Polizei eintrifft und sich auch seine Frau und seine Gastgeber für die Szene interessieren, fliegt seine Identität auf.
Abends im ehelichen Bett äußert Tess Verständnis und sagt, dass sie ihn trotzdem liebt, aber beklagt sich, dass Sam ihr nichts von seiner „Krankheit“, wie sie es nennt, gesagt habe.

 

Was ist Perversion?
Der Zuschauer wird Zeuge eines Reklamespots, in dem ein homosexuelles Paar Werbung für ein Haarpflegemittel für Männer macht. Der Hersteller dieses Mittels ist wiederum Sponsor einer Ratesendung mit dem Titel Was bin ich für ein Perverser?, in der ein Panel aus vier Prominenten die sexuellen Vorlieben eines Gastes erraten muss. Der erste Kandidat, Bernard Jaffe, hat die Vorliebe, sich in der U-Bahn zu entblößen, was die Prominenten nicht erraten.
Im zweiten Teil hat der Gewinner eines Zuschauerspiels die Möglichkeit, seine Perversion vor der Kamera auszuleben. In der heutigen Sendung ist es ein Rabbi namens Chaim Baumel, der es liebt, sich fesseln zu lassen. Eine Dame aus dem Panel fesselt den Rabbi und eine Assistentin züchtigt ihn mit der Peitsche, während seine Ehefrau vor seinen Augen Schweinefleisch isst.
Sind die Ergebnisse der Ärzte und Kliniken, die Sexualforschung betreiben, genau zutreffend?
Der junge Wissenschaftler Victor Shakapopulis und die Journalistin Helen sind gemeinsam zu dem öffentlichkeitsscheuen Sexualforscher Dr. Bernardo unterwegs. Victor soll sein neuer Assistent werden, Helen will ihn interviewen. Als sie ankommen, wird ihnen die Tür vom buckligen Diener Igor geöffnet, dessen Missbildungen Ergebnis eines Experiments sind, bei dem ihm von Dr. Bernardo ein vierstündiger Orgasmus verschafft wurde.
Schnell stellen sie fest, dass Dr. Bernardo ein Wahnsinniger ist, der sie für seine abstrusen Experimente missbrauchen will. Als sie flüchten können, gehen einige Apparaturen zu Bruch, was dazu führt, dass ein Bassin mit Silikon, das für die übermäßige Vergrößerung der Brüste einer Versuchsperson gedacht war, überläuft.
Victor und Helen können fliehen, die Villa des Doktors geht in Flammen auf. Jedoch kann eine einzelne, aus dem Silikon entstandene riesige weibliche Brust entkommen, die die beiden verfolgt. Nachdem bereits einige Todesopfer zu beklagen sind, die von der Brust entweder zerquetscht oder mit Milch ertränkt wurden, können Victor und der örtliche Sheriff die Brust, deren Größe der junge Forscher auf Körbchengröße X schätzt, mit einem überdimensionierten Büstenhalter einfangen. Die Gefahr ist gebannt, jedoch bleibt die Frage, wo das Gegenstück ist, weil Brüste doch gewöhnlich paarweise auftreten.

 

Was geschieht bei der Ejakulation?
Während eines romantischen Dinners werden im Gehirn des Mannes routiniert die Aktivitäten koordiniert. Die Arbeiter im Magen werden zur Verdauung angehalten, Augen und Ohren wird die Kontaktaufnahme befohlen. Als sich Geschlechtsverkehr anbahnt, geht es hektischer zu. Es kommt zu Schwierigkeiten, als das Lustzentrum nicht genügend arbeitet und deswegen die Arbeiter in der Leistengegend keine ausreichende Erektion hinbekommen.
Unterdessen warten die Spermien gespannt auf den Höhepunkt ihrer Ausbildung. Nur ein Exemplar, das eine schwarze Hornbrille trägt, hat Angst, weil es nicht weiß, was passieren wird. Doch seine Kollegen erinnern es an seinen Eid und es fügt sich in sein Schicksal.
Nachdem ein Zwischenfall mit einem Pfarrer überstanden ist, der das Gewissen gefesselt und den Schuldreflex ausgelöst hatte, kommt es schließlich zum Vollzug. Die Spermien springen ab und im Gehirn lassen die Techniker schon die Sektkorken knallen, als sich eine Wiederholung der Aktion abzeichnet.





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Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


Bild: Allen zu Beginn der 1970er Jahre Von Jerry Kupcinet - photographer - eBay, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52490389

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Mach’s noch einmal, Sam (Originaltitel: Play it again, Sam bzw. Aspirins for Three)

Mach’s noch einmal, Sam (Originaltitel: Play it again, Sam bzw. Aspirins for Three) ist ein amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1972. Woody Allen schrieb das Drehbuch nach seinem gleichnamigen Theaterstück und spielte die männliche Hauptrolle. Regie führte Herbert Ross

Dass der Filmkritiker Allan Felix von seiner Frau Nancy verlassen wird, weil sie von ihm gelangweilt ist und ihr Leben radikal verändern will, versetzt seinem ohnehin schwachen Selbstbewusstsein einen schweren Schlag. Seine beiden Freunde, das Pärchen Linda und Dick, machen sich auf die Suche nach einer neuen Frau für ihn. Doch sobald Allan auf eine attraktive Frau trifft, beginnt er sich hinter einer Maske überschäumender und alberner Männlichkeit zu verstecken. Es gelingt ihm nicht, sich zu entspannen. Vielmehr macht er sich durch zahlreiche tollpatschige Missgeschicke und verzweifelt wirkende Angebereien lächerlich. Sein großes Vorbild Humphrey Bogart, der ihm in brenzligen Situationen als Einbildung erscheint, versucht ihm mit Ratschlägen zur Seite zu stehen. Neben Bogart spricht er auch in halluzinationsartigen Momenten mit seiner Exfrau, die ihn angreift und ihn daran hindern will, Erfolg bei anderen Frauen zu haben.

 

Deutscher TitelMach's noch einmal, Sam
OriginaltitelPlay It Again, Sam
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1972
Länge85 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieHerbert Ross
DrehbuchWoody Allen
ProduktionArthur P. Jacobs
Musik
Billy Goldenberg und Max Steiner
KameraOwen Roizman
SchnittMarion Rothman
Besetzung
  • Woody Allen: Allan Felix
  • Diane Keaton: Linda Christie
  • Tony Roberts: Dick Christie
  • Jerry Lacy: Humphrey Bogart
  • Susan Anspach: Nancy
  • Jennifer Salt: Sharon
Spät bemerkt Allan, dass die einzige Frau, in deren Gegenwart er er selbst sein kann, seine Freundin Linda ist. Doch Linda ist auch die Frau seines besten Freundes Dick, der sie wegen seiner Arbeit als Börsenmakler jedoch stark vernachlässigt. Da beide sich einsam fühlen, verbringen sie viel Zeit miteinander. Eines Abends, als Dick auf Geschäftsreise ist, treffen sie sich in Allans Wohnung, um zu kochen. Sie sitzen jedoch nur längere Zeit nebeneinander auf dem Sofa. Während Linda von einer Valium-Tablette berauscht ist, führt Allan wieder mal ein Gespräch mit Humphrey Bogart, der ihm Tipps gibt, wie er sich gegenüber Linda zu verhalten habe, damit er sie küssen kann. Am Ende fällt Allan über Linda her, die daraufhin verschreckt flüchtet. Doch nach wenigen Sekunden kehrt sie zurück und schläft mit ihm. Sie gestehen sich am nächsten Morgen ihre Liebe und beschließen, dass Linda Dick davon erzählen und mit ihm Schluss machen soll. Zufällig trifft Allan Dick, bevor dieser von ihrer Affäre erfahren hat. Dick erzählt Allan, dass er sich Sorgen mache, dass sie einen heimlichen Liebhaber habe, weil Linda im Schlaf davon geredet habe. Als Allan erkennt, wie sehr Dick Linda liebt, bekommt er ein schlechtes Gewissen und entschließt sich dazu, zugunsten seines besten Freundes auf sie zu verzichten. Er will Linda davon abbringen, Dick von ihrer gemeinsamen Nacht zu erzählen. Linda hat aber schon mit Dick Schluss gemacht. Dieser will daraufhin verzweifelt mit dem Flugzeug die Stadt verlassen. Schließlich wird sich Linda jedoch klar, dass sie Dick noch immer liebt. Am Ende treffen sich die drei am Flughafen.






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Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


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Bananas

Bananas ist der zweite Spielfilm nach Woody, der Unglücksrabe, bei dem Woody Allen Regie führte. Er entstand im Jahr 1971 und ist im Gegensatz zu späteren Woody-Allen-Werken dem Genre des Slapstick zuzuordnen und als reine Komödie angelegt.


Der Film beginnt mit einer Live-Berichterstattung aus dem fiktiven diktatorischen lateinamerikanischen Staat San Marcos. Dort wird der amtierende Präsident ermordet und durch den Militärmachthaber Vargas ersetzt.
Der neurotische US-amerikanische Produkttester Fielding Mellish lebt in New York ein einsames Leben. Versuche, eine Lebenspartnerin zu finden, scheitern. Als er der Studentin Nancy, die als politische Aktivistin die Rebellion in San Marcos unterstützt, begegnet, verliebt er sich sofort in sie. Beide beginnen eine neurotische und unglückliche Beziehung. Von Nancy verlassen, geht Fielding selber nach San Marcos. Dort versucht das Regime ihn im Rahmen einer False-Flag-Operation zu ermorden und die Tat den Rebellen in die Schuhe zu schieben. Fielding wird durch die Rebellen gerettet und schließt sich ihnen notgedrungen an. Die Rebellen bereiten in einem Dschungelcamp die Revolution vor. Nach dem Sieg der Rebellen wird der Rebellenchef Präsident. Da er sich jedoch als verrückt herausstellt, beschließt die Rebellengruppe, Fielding zum Präsidenten zu ernennen.

 

Deutscher TitelBananas
OriginaltitelBananas
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1971
Länge78 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieWoody Allen
DrehbuchWoody Allen,
Mickey Rose
ProduktionCharles H. Joffe,
Jack Grossberg
MusikMarvin Hamlisch
KameraAndrew M. Costikyan
SchnittRon Kalish
Besetzung
  • Woody Allen: Fielding Mellish
  • Louise Lasser: Nancy
  • Carlos Montalbán: General Emilio Molina Vargas
  • Natividad Abascal: Yolanda
  • Jacobo Morales: Esposito
  • Miguel Ángel Suárez: Luis
  • David Ortiz: Sanchez
  • Jack Axelrod: Arroyo
  • Charlotte Rae: Mrs. Mellish
  • Stanley Ackerman: Dr. Mellish
  • Dan Frazer: Priester
  • Allen Garfield: Mann am Kreuz
  • Sylvester Stallone: Schläger in U-Bahn
  • Howard Cosell: als er selbst
  • Dorothi Fox: J. Edgar Hoover

 

Als Staatschef sieht er sich mit der katastrophalen wirtschaftlichen Situation seines armen Agrarstaats konfrontiert. Der Ostblock verweigert Unterstützung, da er die Regierung für eine Marionettenregierung der USA hält. Die USA indes hält die neue Regierung für kommunistisch. Um Devisen für sein verarmtes Land zu bekommen, reist Fielding als Präsident zurück in die USA. Er versucht vergeblich, Finanziers aufzutreiben. Antikommunisten im Geheimdienst halten Fielding für einen Kommunisten und initiieren einen Schauprozess. Fielding wird als subversiver Kommunist vor Gericht gestellt und auf Bewährung freigesprochen, verbunden mit der Auflage, nicht in die Nachbarschaft des Richters zu ziehen. Während der Verhandlung muss er sich selbst verteidigen. Wieder auf freiem Fuß macht er Nancy einen Heiratsantrag, den diese annimmt. Der Vollzug der Ehe findet in einem Hotelzimmer in Gegenwart von Fans statt und wird von Howard Cosell kommentiert.


  • Sylvester Stallone hat in Bananas eine kleine Nebenrolle. Er spielt in einer kurzen Szene einen Schläger, der Fielding Mellish in der U-Bahn verprügeln will.
  • Louise Lasser, die die Nancy spielt, war im wirklichen Leben die zweite Ehefrau von Woody Allen.
  • Woody Allen bezeichnete den Film in einem Interview mit dem Filmjournalisten und Regisseur Stig Björkman als Cartoon, da es keine wirklichen Toten gebe und ein Witz auf den nächsten folge.
  • Der für den Schnitt zuständige Ron Kalish war auch am Schnitt von Woody, der Unglücksrabe und Die letzte Nacht des Boris Gruschenko beteiligt.
  • Der Titel „Bananas“ ist ein Wortspiel. Das Wort steht im US-amerikanischen Slang einerseits für „bekloppt“, andererseits ist der Titel auch eine Anspielung auf eine „Bananenrepublik“.


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Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


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Woody, der Unglücksrabe (Originaltitel: Take the Money and Run)

Woody, der Unglücksrabe (Originaltitel: Take the Money and Run) ist ein amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1969. Der Film ist eines der ersten Mockumentaries der Spielfilmgeschichte, eine Slapstick-Komödie, die in Form einer Dokumentation aufgebaut ist.

Deutscher TitelWoody, der Unglücksrabe
OriginaltitelTake the Money and Run
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1969
Länge85 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieWoody Allen
DrehbuchWoody Allen, Mickey Rose
ProduktionCharles H. Joffe
MusikMarvin Hamlisch
KameraLester Shorr
SchnittPaul Jordon
Besetzung
  • Woody Allen: Virgil Starkwell
  • Janet Margolin: Louise
  • Marcel Hillaire: Fritz
  • Jacquelyn Hyde: Miss Blair
  • Lonny Chapman: Gefangener Jake
  • Jan Merlin: Bankräuber Al
  • James Anderson: Wachmann
  • Dan Frazer: Julius Epstein

Im Mittelpunkt steht die verbrecherische Karriere des Kriminellen Virgil Starkwell. Hineingeboren in ein Umfeld der Armut, muss er sich schon früh mit den Schwierigkeiten des Unterschichtmilieus auseinandersetzen. Ein ums andere Mal wird seine Brille zertreten, später auch das geliebte Cello zerstört. Deshalb beschließt er, sich einfach zu nehmen, was er will. Es wird freilich rasch klar, dass Virgil zwar voll krimineller Energie steckt, die Umsetzung seiner dreisten Pläne aber immer wieder an seinem tollpatschigen Wesen scheitert. Nach mehreren Gefängnisausbrüchen und Versuchen der Besserung wird er zu 800 Jahren Haft verurteilt. Virgil hofft, dass er bei guter Führung davon nur die Hälfte absitzen muss. Nichtsdestotrotz ist sein nächster Ausbruch bereits in Planung.





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Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


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What’s Up, Tiger Lily?

What’s Up, Tiger Lily? [wʌts ʌp ˌtaɪgər ˈlɪli] ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 1966, mit der Woody Allen sein Debüt als Regisseur gab. Der Film besteht aus neu zusammengesetzten Szenen des vom japanischen Regisseur Senkichi Taniguchi gedrehten Films Kokusai himitsu keisatsu: Kagi No Kagi. Allen hat diese Methode der Filmbearbeitung und -veränderung als erster Regisseur angewandt und durch einen neuen Text die Handlung mit parodistischen Elementen versehen. In der entstandenen Kriminalkomödie wird ein Agent mit der Beschaffung eines geheimen Eiersalatrezepts beauftragt, dessen Inhaber die Herrschaft über den gesamten Planeten erlangt. Bei der Ausführung des Auftrages wird der Agent jedoch mit zahlreichen Widersachern konfrontiert.

Deutscher TitelWoody Allen’s What’s Up, Tiger Lily?
OriginaltitelWhat’s Up, Tiger Lily?
ProduktionslandJapan, USA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1966
LängeKinoversion: 87 Minuten
VHS PAL: 79 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieSenkichi Taniguchi,
Woody Allen (US-amerikanische Neusynchronisation)
DrehbuchWoody Allen,
Julie Bennett,
Louise Lasser,
Len Maxwell,
Mickey Rose,
Frank Buxton,
Bryan Wilson
ProduktionCharles Joffe
MusikJack Lewis,
The Lovin’ Spoonful,
Fred Weinberg
KameraKazuo Yamada
SchnittRichard Krown
Besetzung
  • Tatsuya Mihashi: Agent Phil Moskowitz
  • Akiko Wakabayashi: Suki Yaki
  • Mie Hama: Teri Yaki
  • Tadao Nakamaru: Shepherd Wong
  • John Sebastian: Er selbst (Musiker)
  • Susumu Kurobe: Wing Fat
  • Sachio Sakai: Hoodlum
  • Eisei Amamoto: Cobra Man
  • Osman Yusuf: Glücksspieler
  • Woody Allen: Gastgeber

Zu Beginn des Films sieht der Zuschauer einige Kampfszenen des unveränderten Originalmaterials. Danach erfährt man vom Regisseur Woody Allen persönlich, wie aus diesen Szenen ein neuer Film entstanden ist.[1] Dieser wird im Anschluss an die Einführung abgespielt:
Der Geheimagent Phil Moskowitz wird auf eine Mission zur Rettung der Welt geschickt. Er muss das geheime Rezept für einen Eiersalat finden, von dessen Besitz die Herrschaft über die Welt abhängt. Es liegt jedoch ein Fluch auf dem Rezept, wer den Eiersalat zubereitet und anschließend verspeist, den ereilt ein plötzlicher Tod.
Auf Phil Moskowitz’ Reise tauchen viele Probleme und Widersacher auf, hinzu kommt seine eigene Ungeschicklichkeit, die die Suche nach dem Rezept erschwert. Zu seinen Gegenspielern gehören unter anderem die attraktive Suki Yaki, die anfänglich versucht den Auftrag des Agenten mit ihren Verführungskünsten zum Scheitern zu bringen. Nach einem Sinneswandel macht sie sich jedoch zusammen mit Phil Moskowitz auf die Suche nach dem geheimen Rezept. Sukis Schwester Teri Yaki kommt den beiden genauso zu Hilfe wie der Gangster Wing Fat. Später stellt sich heraus, dass Fat das Rezept selbst behalten möchte, um es für seine eigenen Zwecke zu missbrauchen. Die Suche führt die Gruppe schließlich zu Shepherd Wong, einem berühmten und gefährlichen Bandenboss, der im Besitz des Rezepts für den besten Eiersalat der Welt ist.
Nach endlosen Witzen über asiatische Stereotypen und Wortspielen endet die Farce schließlich mit Playmate China Lee, die für Woody Allen strippt, während dieser auf einer Couch liegt und geräuschvoll einen Apfel isst. Das ungewöhnliche Ende des Films hat mit dem bisherigen Geschehen nichts gemein. Allen, der hier wieder in seine Rolle als Erzähler schlüpft, erklärt dem Publikum, dass er der Schönheit eine Rolle in dem Film versprochen hat.
Zuletzt erlaubt sich Woody Allen noch einen kleinen Scherz mit den Zuschauern. Während des Striptease läuft auf der rechten Bildhälfte der Abspann. Am Ende ist folgender Satz zu lesen:
 „If you read this, instead of watching the girl, you should either see an optician or talk to a psychiatrist.“
 „Wenn Sie diesen Text lesen, anstatt dem Mädchen zuzusehen, sollten Sie entweder zu Ihrem Optiker gehen oder mit einem Psychiater sprechen.“
– DVD What’s Up, Tiger Lily?





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Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


Bild: Allen zu Beginn der 1970er Jahre Von Jerry Kupcinet - photographer - eBay, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52490389

Textlizenz: Creative-Commons-Lizenz Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (abgekürzt CC-by-sa-3.0), der ebenfalls unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode eingesehen werden kann.  Quelle: Wikipedia

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