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Caddyshack – Wahnsinn ohne Handicap oder Caddyshack – Terror auf dem Golfplatz

Wahnsinn ohne Handicap (Originaltitel: Caddyshack) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Harold Ramis aus dem Jahr 1980.

Im Mittelpunkt der Handlung steht der Bushwood Country Club, in dem man sich dem Golfspiel widmet. Der dort als Caddy beschäftigte Danny Noonan will aufs College gehen, seine in armen Verhältnissen lebende kinderreiche Familie hat jedoch kein Geld dafür.
Der neureiche Immobilienunternehmer Al Czervik gerät in einen Konflikt mit dem Richter Elihu Smails, einem versnobten WASP. Er beleidigt mit seinen Bemerkungen während eines Dinners den Richter und seine Frau.

Besetzung
Chevy Chase als Ty Webb
Rodney Dangerfield als Al Czervik
Ted Knight als Richter Elihu Smails
Michael O'Keefe als Danny Noonan
Bill Murray als Carl Spackler
Sarah Holcomb als Maggie O'Hooligan
Scott Colomby als Tony D'Annunzio
Cindy Morgan als Lacey Underall
Dan Resin als Dr. Beeper
Henry Wilcoxon als Bischof Fred Pickering
Elaine Aiken als Mrs. Julie Noonan
Albert Salmi als Mr. Roy Noonan
Ann Ryerson als Grace
Brian Doyle-Murray als Lou Loomis
Hamilton Mitchell als Motormouth
Peter Berkrot als Angie D'Annunzio
John F. Barmon Jr. als Spaulding Smails
Lois Kibbee als Mrs. Smails
Brian McConnachie als Drew Scott
Scott Powell als Gatsby
Jackie Davis als Smoke Porterhouse
Thomas A. Carlin als Sandy McFiddish
Mel Pape als Butler
Tim Lawrence als der Puppenspieler von Mr. Gopher (ohne Namensnennung)
 
Noonan schläft im Laufe der Geschehnisse mit zwei Frauen: Lacey Underall, einer Nichte des Richters Smails, die zuvor bereits mit Ty Webb geschlafen hat, und mit seiner Kollegin im Club, Maggie O'Hooligan. Der Richter stellt ihm ein Stipendium in Aussicht, wenn Noonan das Caddy-Turnier gewinnt. Dieses gelingt ihm, worauf der Richter ihn im Anschluss auf eine Bootseinweihungsparty und damit in eine bessere Gesellschaft einlädt. Während der Party konsumieren die Kinder der besseren Gesellschaft mehrfach Haschisch und binden auch Danny dabei ein. 
Deutscher TitelCaddyshack – Wahnsinn ohne Handicap oder Caddyshack – Terror auf dem Golfplatz
OriginaltitelCaddyshack
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1980
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieHarold Ramis
DrehbuchHarold Ramis,
Brian Doyle-Murray,
Douglas Kenney
ProduktionDouglas Kenney,
Jon Peters
MusikJohnny Mandel
KameraStevan Larner
SchnittWilliam C. Carruth
 
In der Folge kommt es zum Geschlechtsverkehr mit Lacey, wobei die beiden jedoch vom Richter entdeckt werden und dieser Danny mit einem Golfschläger verfolgt. Nachdem Danny die Nacht auf dem Golfplatz verbringt, offenbart ihm dort Maggie, dass sie ein Kind von Danny erwartet.
In einer Nebenhandlung versucht der Platzwart Carl Spackler eine unter dem Golfplatz marodierende Taschenratte[1] (im englischen Film Gopher genannt)[2] zur Strecke zu bringen. Nach diversen erfolglosen Maßnahmen versucht er es zum Ende des Films mit Plastiksprengstoff.
Es kommt zu einem Golfspiel zweier Teams; dem ersten gehören Al Czervik und Ty Webb an, dem zweiten Richter Smails und Dr. Pieper. Obgleich in Bushwood offiziell verboten, wird um sehr viel Geld gespielt. Das Team Webb/Czervik droht zu verlieren, dennoch erhöht Czervik den Einsatz. Anschließend täuscht er eine Verletzung vor und bittet Noonan, der als Caddy des Richters dabei ist, für ihn einzuspringen.
In dieser wichtigen Szene muss Noonan sich zwischen dem zweifelhaften Angebot Czerviks („Wenn Du gewinnst, kriegst Du Halb-Jerusalem und 'ne Prinzessin.“) und der Gunst des Richters und dem damit sicher geglaubten Stipendium entscheiden.
Da Noonan mittlerweile die Verlogenheit der besseren Gesellschaft erkannt hat und der Richter ihm von Grund auf unsympathisch ist, entscheidet er sich zu spielen. Selbstverständlich zieht er den Zorn des Richters („Dann darfst Du nie mehr meine Tasche tragen.“) auf sich, was ihn jedoch nicht mehr stört.
Im Verlauf des Spiels kann Noonan den Abstand verkürzen und hat mit dem letzten Schlag die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. Der Ball bleibt an der Lochkante hängen. Der Richter und der Doktor feiern bereits ihren vermeintlichen Sieg.
Plötzlich erzittert die Golffläche unter einer Serie von Explosionen, initiiert von Carl Spackler mit dem Zweck, den Gopher endgültig zur Strecke zu bringen. Die Erschütterung des Bodens hat zur Folge, dass der Ball doch noch ins Loch rollt, worauf dem Team Noonan/Czervik/Webb der Sieg zugesprochen wird.
Im Abspann sieht man, wie der Gopher mit leichten Blessuren überlebt hat.
 












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Louis, der Geizkragen

Louis, der Geizkragen ist eine 1980 entstandene französische Filmkomödie von Louis de Funès und Jean Girault nach dem Lustspiel Der Geizige (1668) von Molière. Louis de Funès spielt darin einen krankhaften Geizhals.

 Frankreich im 17. Jahrhundert. Harpagon ist ein Geizhals, wie er im Buche steht. Sein oberstes Ziel ist es, sein Vermögen zu bewahren und zu vergrößern. Seinen Schatz bewahrt er in einem Kasten auf, welchen er in seinem Hof vergraben hat und von dessen Unversehrtheit er sich mindestens einmal am Tag überzeugt. Sein Geiz treibt viele kuriose Blüten. So flüchtet er während der Kollekte in der Kirche panisch vor der Küsterin.

Deutscher TitelLouis, der Geizkragen
OriginaltitelL’Avare
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1980
Länge120 Minuten
RegieLouis de Funès,
Jean Girault
DrehbuchLouis de Funès,
Jean Girault
ProduktionChristian Fechner
MusikJean Bizet
KameraEdmond Richard
SchnittMichel Lewin
Besetzung
  • Louis de Funès: Harpagon
  • Frank David: Cléante
  • Hervé Bellon: Valére
  • Georges Audoubert: Anselme
  • Guy Grosso: Brindavoine
  • Michel Modo: La Merluche
  • Anne Caudry: Marianne
  • Claire Dupray: Elise
  • Claude Gensac: Frosine
  • Bernard Menez: La Flèche
  • Michel Galabru: Maître Jacques
  • Max Montavon: Maître Simon

Seine beiden Kinder, die Tochter Elise und der Sohn Cléante, haben unter dem Geiz des Vaters schwer zu leiden. Um zu sparen, sucht der Vater für seine Tochter den alten Anselme aus, der bereit ist, auf eine Mitgift zu verzichten. Dass sie seinen Haushofmeister Valére liebt, weiß er nicht. Für Sohn Cléante ist eine ebenso betagte wie betuchte Witwe vorgesehen. Harpagon selbst hat ein Auge auf die junge, hübsche Nachbarstochter Marianne geworfen – wie sein Sohn, der mit den väterlichen Heiratsplänen ebenso wenig einverstanden ist wie seine Schwester Elise.
Als Harpagon bei der ersten Begegnung mit Marianne auffällt, dass sie und sein Sohn sich durch zweideutige Bemerkungen ihre Liebe gestehen, schöpft er Verdacht. Nachdem Marianne, Cléante und Elise die Hochzeitsvermittlerin Frosine um Rat gebeten haben, holt Harpagon seinen Sohn zu sich und behauptet, seine Heiratspläne aufgeben und Marianne nun mit seinem Sohn verheiraten zu wollen. Als Cléante, der nicht erkennt, dass sein Vater ihn nur aushorchen will, ihm seine wahren Gefühle für Marianne gesteht, kommt es zum Streit zwischen Vater und Sohn. Ein Versuch von Maître Jacques, der sowohl Koch als auch Kutscher ist, den Streit zu schlichten, indem er ihnen getrennt sagt, der jeweils andere würde nun zustimmen, scheitert wenige Sekunden später.
Kurz darauf bringt der Diener La Fléche Cléante den Geldkasten seines Vaters, den er ihm heimlich gestohlen hat. Über den Verlust seines Geldes in Panik geraten, zitiert Harpagon den Kommissar und wünscht in seiner Verzweiflung die Verhaftung von ganz Paris. Um sich an dem ihm unliebsamen Valére zu rächen, behauptet Maître Jacques, dass dieser die Schatulle genommen habe. Harpagon verhört diesen darauf in Beisein des Kommissars. Valére missversteht die Situation jedoch und glaubt, man wisse von seiner Liebe zu Elise, welche er gesteht und womit er Harpagon noch wütender macht. Als Anselme eintrifft, stellt sich heraus, dass Valére und Marianne seine Kinder sind. Die drei wurden vor Jahren bei einem Schiffsunglück getrennt und glaubten, dass die jeweils anderen tot seien. Anselme gibt Elise und Valére seinen Segen. Cléante bietet seinem Vater an, ihm das Versteck des Geldes zu verraten, wenn dieser in die Hochzeit seines Sohnes mit Marianne einwilligt. Anselme verspricht, die Doppelhochzeit zu finanzieren und auch die ganze Mitgift zu zahlen. Maître Jacques wird seine falsche Anschuldigung verziehen.
Nachdem La Fléche ihm den Kasten zurückgegeben hat, flüchtet Harpagon damit in die Wüste, wo ihn erneut die Küsterin mit dem Klingelbeutel verfolgt.

  •  Eine neue, werkgetreue und ungekürzte deutsche Synchronfassung wurde 2008 erstellt. Kurz- und Langfassung des Films liegen mit alter und neuer Synchronisation seit August 2010 auf einer DVD vor, die in der Louis de Funès Collection 2 enthalten ist

Weitere Filme von  Jean Girault

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Jean Girault (* 9. Mai 1924 in Villenauxe-la-Grande; † 24. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Filmdebüt als Regisseur gab er 1960. 

1962 lernte er den bis dahin wenig bekannten Nebendarsteller Louis de Funès kennen und arbeitete seit 1963 mit ihm zusammen.
 Jean Girault verstarb während der Dreharbeiten zu Louis und seine verrückten Politessen an Tuberkulose. Es war seine zwölfte Zusammenarbeit mit Louis de Funès.




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 VIP Cliparts  Bernhard Prinz

 

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia

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Zwei Kamele auf einem Pferd

Zwei Kamele auf einem Pferd ist eine französische Filmkomödie von Pierre Richard aus dem Jahr 1980.

 
Pierre Renard schreibt amüsante Szenen für Filme, aber sein Name steht nicht in den Credits, da er als Ghostwriter für den Drehbuchautor Georges Vallier arbeitet. Eines Tages wird er von seinem Chef zu einer Party für den Filmschauspieler Aldo Barazutti eingeladen, wo er sich als Vallier ausgibt und dem berühmten Schauspieler näher kommt. Barazutti lädt ihn für ein Wochenende nach Tunesien ein, um gemeinsam zu arbeiten. Aber hier gibt es keine Arbeit, der berühmte Schauspieler war nur auf der Suche nach einem Alibi, um mit seiner Geliebten zu sein, weg von seiner Frau. Während der drei Tage beginnt ein verrücktes Abenteuer, denn der echte Georges Vallier taucht auf. Er muss sich vor ihm verstecken, während er seine wahre Identität vor den anderen geheim hält. Erschwerend kommt hinzu, dass Pierres Frau, die er in Paris zurückgelassen hat, schwanger ist und in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten steckt.

 Pierre Renard ist als Ghostwriter für Drehbuchautor Georges Vallier tätig, was jedoch niemand weiß. Vor Valliers Kollegen gibt er dessen Hausdiener und hat privat nicht einmal genug Geld, um den Gerichtsvollzieher vom Abtransport seiner Möbel abzubringen. Seine Frau Charlotte ist hochschwanger. Eines Tages bittet Georges ihn, an seiner Stelle zur Party des italienischen Schauspielers Aldo Barazzutti zu gehen. Da er mit Georges’ Einladung auf der Feier erscheint, hält Aldo ihn für Georges Vallier und Pierre berichtigt ihn nicht. Er hofft, endlich einmal ein eigenes Filmprojekt verwirklichen zu können. Tatsächlich lädt Aldo ihn auf eine Reise nach Tunesien ein, wo er für ihn ein Drehbuch schreiben soll. Pierre rechnet mit einer mehrtägigen Reise und verspricht Charlotte, bis zur Geburt des gemeinsamen Kindes zurück in Frankreich zu sein.


Der Tunesienaufenthalt entpuppt sich als Urlaub, den Aldo vor allem mit seiner Geliebten Valérie verbringen will. Pierre arbeitet zunächst an einem Drehbuch, das den Titel Schlesische Senfgurken tragen soll und Aldo nicht vollends überzeugt. Der beginnt im Urlaub eine Beziehung zu Anne-Marie, sodass Valérie bald in Pierre einen neuen Partner sucht. Der wiederum hat andere Sorgen: Georges ist in der Hotelanlage aufgetaucht und Pierre versucht nun ständig, ihm aus dem Weg zu gehen und ein Kennenlernen von Georges und Aldo zu verhindern. Dabei kommt es zu Komplikationen, so muss Pierre als vermeintlicher Kameltreiber Georges und Anne-Marie, die auch dessen Geliebte ist, zu einem Basar begleiten, wo er für Chaos sorgt.

Deutscher TitelZwei Kamele auf einem Pferd
OriginaltitelC’est pas moi, c’est lui
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1980
Länge92 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegiePierre Richard
DrehbuchAlain Godard
Pierre Richard
ProduktionGeorges Casati
MusikVladimir Cosma
KameraClaude Agostini
SchnittNoëlle Boisson
Besetzung
  • Pierre Richard: Pierre Renard
  • Aldo Maccione: Aldo Barazzutti
  • Henri Garcin: Georges Vallier
  • Valérie Mairesse: Valérie
  • Danielle Minazzoli: Charlotte Renard
  • Annette Poivre: Pierres Mutter
  • Marie-Christine Deshayes: Anne-Marie Weiss
  • Gérard Hernandez: Verkäufer auf Markt
  • Franca Valeri: Carla Weiss

Durch einen Zufall treffen Aldo, Pierre und Georges eines Abends alle gemeinsam in Anne-Maries Zimmer aufeinander und werden von ihrem Ehemann überrascht. Pierre und Georges finden sich daraufhin in Anne-Maries Kleiderschrank wieder. Da ihr Ehemann auch den Abend im Hotel verbringt und mit Anne-Marie auf der Hotelterrasse speist, muss Aldo all die Aufmerksamkeiten, die er seiner Geliebten zukommen lassen wollte, nun zu Pierre umleiten – er erhält daher eine Liebestorte und ein Armband und beide gelten nun als Pärchen. Georges erscheint und stellt sich Aldo wiederum als Pierre vor. Er nimmt für ihn auch einen Anruf aus dem Krankenhaus entgegen und eröffnet Pierre, dass er Vater geworden ist. Nach dem Geschlecht des Kindes hat er sich jedoch nicht erkundigt.
Aufgrund der Turbulenzen des Abends flüchten Aldo und Pierre aus dem Hotel in die Wüste. Hier werden sie von Rebellen verschleppt. Aldo erweist sich als untauglich für die Rebellen, sind seine Tage als erfolgreicher Schauspieler doch schon lange vorbei. Pierre wird als vermeintlicher Georges dabehalten, wollen die Rebellen doch von ihm einen Film geschrieben haben, in dem ihr Kampf dargestellt wird. Ein Jahr später ist Pierre immer noch bei den Rebellen, bis seine Aufpasser bei einem Unfall sterben. Er kehrt als freier Mann nach Frankreich zurück, immer noch gespannt, ob er nun Vater eines Mädchens oder eines Jungens geworden ist. Charlotte erwartet ihn am Flughafen und Pierre erkennt, dass er Vater von Vierlingen ist.

 

RolleDarstellerSynchronsprecher
Pierre RenaudPierre RichardHarry Wüstenhagen
Aldo BarazzuttiAldo MaccioneJürgen Thormann
Georges VallierHenri GarcinChristian Rode
ValérieValérie MairesseKarin Buchholz
CharlotteDanielle MinazzoliMarianne Lutz

Weitere Filme von Pierre Richard

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Pierre Richard Maurice Charles Léopold Defays (* 16. August 1934 in Valenciennes) ist ein französischer Schauspieler und Komiker. Nachdem ihm 1972 als „großer Blonder mit dem schwarzen Schuh“ der internationale Durchbruch gelungen war, spielte er in vielen Komödien die Rolle des sympathisch-zerstreuten Tollpatsches. Bis in die späten 1980er-Jahre zählte er zu den erfolgreichsten europäischen Filmkomikern.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Pierre Richard (2015) Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40681633

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Noch ein Käfig voller Narren

Noch ein Käfig voller Narren (Originaltitel: La Cage aux Folles II) ist eine italienisch-französische Komödie aus dem Jahr 1980 und ist die Fortsetzung des erfolgreichen Films Ein Käfig voller Narren.

Albin alias Zaza ist immer noch der Star im Nachtclub seines Lebensgefährten Renato. Dieser möchte nicht, dass Zaza sich zu viel zumutet und bittet ihn, etwas kürzerzutreten und eine Rolle, in der er Marlene Dietrich verkörpern soll, nicht zu übernehmen. Zaza ist beleidigt und fühlt sich abgewertet. Um sich selbst und Renato zu zeigen, dass er immer noch attraktiv ist, besucht er ein Straßencafé und gerät zufällig an einen Agenten auf der Flucht, der ihn anschließend entführt. Der gegnerische Agentenring ist dem Überläufer dicht auf den Fersen und verfolgt ihn, woraufhin dieser sich mitsamt Zaza in ein Stundenhotel flüchtet. Dort steckt der Agent Zaza einen Mikrofilm ins Kleid, bevor er erschossen wird. Renato möchte nun, dass Albin nicht mehr als Frau auftritt, da die Zeitungen über eine unbekannte rothaarige Frau berichten.

Deutscher TitelNoch ein Käfig voller Narren
OriginaltitelLa Cage aux Folles II
ProduktionslandFrankreich, Italien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1980
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieÉdouard Molinaro
DrehbuchFrancis Veber
ProduktionMarcello Danon
MusikEnnio Morricone
KameraArmando Nannuzzi
Besetzung
  • Ugo Tognazzi: Renato Baldi
  • Michel Serrault: Albin Mougeotte
  • Marcel Bozzuffi: Broca
  • Benny Luke: Jacob
  • Paola Borboni: Madame Baldi
  • Giovanni Vettorazzo: Milan
  • Glauco Onorato: Luigi
  • Michel Galabru: Simon Charrier
  • Tom Felleghy: Andrew Mandeston
  • Stelio Candelli: Falscher Doktor

Beide Agentenringe sind nun auf der Suche nach dem Mikrofilm, den Zaza unbemerkt bei sich trägt und der sich später in seiner Tablettendose wiederfindet. Sie ersuchen Hilfe beim Schwiegervater von Renatos Sohn, Simon Charrier, dem konservativen Abgeordneten, der auch schon aus dem ersten Teil bekannt ist. Dieser möchte nichts mit den beiden zu tun haben. Der Agentenring rund um Broca setzt Zaza als Lockvogel ein, um den feindlichen Agentenring auszuheben. Nach anfänglicher Kooperation, bei der sich Zaza in einer Sahnetorte anlässlich eines Geburtstages wiederfindet und dort erneut auf den Abgeordneten Charrier trifft, haben Albin und Renato irgendwann die Nase voll und flüchten sich zu Renatos Mutter nach Italien. Albin soll hier nicht mehr den als Frau verkleideten Mann, sondern eine Frau spielen, die als Mann verkleidet ist. Beide Agentenringe folgen dem skurrilen Paar nach Italien. Zaza wird entführt, dann findet man jedoch den Mikrofilm und kann den feindlichen Agentenring ausheben.

Weitere Filme von Édouard Molinaro (* 13. Mai 1928 in Bordeaux; † 7. Dezember 2013  in Paris) war ein französischer Regisseur und Drehbuchautor.

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Stardust Memories

Stardust Memories ist eine in Schwarzweiß gedrehte US-amerikanische Tragikomödie von und mit Woody Allen aus dem Jahr 1980.

Der für seine Komödien berühmte Filmemacher Sandy Bates will keine komischen Filme mehr drehen. Sein jüngstes Werk ist dermaßen schwermütig geraten, dass die Produzenten damit drohen, dieses umzuschneiden und das Ende nachzudrehen. Sandy fährt frustriert in das Hotel „Stardust Memories“, wo man ihm eine Retrospektive widmet. Während er von seinen Fans belauert wird, vermischen sich für Sandy Vergangenheit, Gegenwart und Fiktion: Er lässt die gescheiterte Beziehung zu der melancholischen Dorrie Revue passieren, begegnet mehrmals der Musikerin Daisy, deren Freund Sandys Filme verehrt, und erhält überraschend Besuch von seiner französischen Geliebten Isobel, die sich von ihrem Partner getrennt und ihre beiden Kinder mitgebracht hat. Während eines nächtlichen Festes von UFO-Anhängern wird Sandy zum Schein von einem Fan erschossen, doch das „Attentat“ entpuppt sich als Nervenzusammenbruch. Sein aktueller Film, für den er ein neues, positives Ende gedreht hat, wird begeistert gefeiert. Nach der Vorführung verlässt Sandy als letzter allein das Kino.

 

Deutscher TitelStardust Memories
OriginaltitelStardust Memories
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Französisch
Erscheinungsjahr1980
Länge89 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieWoody Allen
DrehbuchWoody Allen
ProduktionRobert Greenhut
KameraGordon Willis
SchnittSusan E. Morse
Besetzung
  • Woody Allen: Sandy Bates
  • Charlotte Rampling: Dorrie
  • Jessica Harper: Daisy
  • Marie-Christine Barrault: Isobel
  • Tony Roberts: Tony
  • Daniel Stern: Schauspieler
  • Amy Wright: Shelley
  • Helen Hanft: Vivian Orkin
  • John Rothman: Jack Abel
  • Sharon Stone: junge Frau im Zug

Weitere  Filme von Woody Allen  :

A Rainy Day in New YorkManhattan
AliceManhattan Murder Mystery
BananasMelinda und Melinda
Broadway Danny RoseMidnight in Paris
Bullets Over BroadwayPlötzlich Gigolo
Café SocietyRadio Days
Der Schläfer (Originaltitel: Sleeper)Rifkin’s Festival
Der Stadtneurotiker (Originaltitel: Annie Hall)Schatten und Nebel
Die letzte Nacht des Boris GruschenkoSchmalspurganoven
Ehemänner und EhefrauenScoop – Der Knüller
Ein ganz normaler HochzeitstagStardust Memories
Geliebte AphroditeSweet and Lowdown
Hannah und ihre SchwesternThe Purple Rose of Cairo
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Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


Bild: Allen zu Beginn der 1970er Jahre Von Jerry Kupcinet - photographer - eBay, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52490389

Textlizenz: Creative-Commons-Lizenz Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (abgekürzt CC-by-sa-3.0), der ebenfalls unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode eingesehen werden kann.  Quelle: Wikipedia

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