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Retter der Nation

Retter der Nation ist der 28. Film der Carry-on…-Filmreihe.

 Es ist 1940 und die Luftschlacht um England ist in vollem Gange. Captain S. Melly ist einer der alten Schule. Doch nun soll er ein gemischtes Kommando führen: Männer und Frauen! Zudem sind diese mehr mit sich selber beschäftigt als mit dem Kampf gegen die Flugzeuge der Deutschen. Daraufhin möchte er dieses gemischte Experiment beenden.

Deutscher TitelRetter der Nation
OriginaltitelCarry On England
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1976
Länge84 Minuten
RegieGerald Thomas
DrehbuchDavid Pursall,
Jack Seddon
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraErnest Steward
SchnittRichard Marden
Besetzung
  • Kenneth Connor: Captain S. Melly
  • Windsor Davies: Sergeant Major Tiger Bloomer
  • Judy Geeson: Sergeant Tilly Willing
  • Patrick Mower: Sergeant Len Able
  • Jack Douglas: Bombardier Ready
  • Peter Butterworth: Major Carstairs
  • Joan Sims: Gefreite Ffoukes Sharpe
  • Melvyn Hayes: Gunner Shorthouse
  • Peter Jones: Brigadier
  • David Lodge: Hauptmann Bull
  • Julian Holloway: Major Butcher

Das ruft jedoch den Widerstand seiner Untergebenen auf den Plan.

  • Der Film knüpft inhaltlich an den ersten Film der Reihe, Kopf hoch, Brust raus!, an und gilt als inoffizielles Remake, kann aber nicht mehr an der Erfolg der anderen Filme der Reihe anknüpfen, Wenngleich als Komödie konzipiert, war er nicht komisch. Drehbuch, Ausstattung und Darsteller konnten nicht überzeugen, zumal in diesem Film nur noch wenige der bekannten Stammdarsteller zu sehen waren.
  • Setzte man in den bisherigen Filmen Nacktheit der weiblichen Darsteller als eine Art Lockmittel ein, die zusätzlich zum Film geboten wurde, war die kaum vorhandene Handlung nur dazu da, um den peinlichen Nacktszenen einen vermeintlichen Sinn zu geben. Schauspielerin Carol Hawkins lehnte die ihr angebotene Rolle wegen der übertriebenen Nacktszenen sogar ab.
  • Das Konzept ging nicht auf und der Film floppte völlig an den Kinokassen. Zum Teil wurde der Film schon nach drei Tagen aus den Kinos genommen. Unter Fans gilt der Film als der schlechteste aller 30 Carry-on…-Filme.
  • Vorlage für den Film war die Fernsehserie Carry On Laughing!, deren Inhalt man für den Film erweiterte. Doch was offenbar in kleinerem Rahmen im Fernsehen funktionierte, war für die Leinwand untauglich. Nicht einmal die früher so gelungenen Namensschöpfungen gelingen den neuen Drehbuchautoren David Pursall und Jack Seddon, wie Captain S. Melly oder weibliche Nachnamen wie Willing und Able beweisen.
  • Julian Holloway hatte in diesem Film seinen achten und letzten Auftritt in der Reihe. Die eigentlich für Kenneth Williams gedachte Rolle des Brigadier wurde, da Williams verhindert war, von Peter Jones übernommen. Die Rolle der Gefreiten Ffoukes Sharpe sollte ursprünglich von Penelope Keith verkörpert werden, doch am Ende stellte Carry-on…-Stammspielerin Joan Sims diese Figur dar.

 

Weitere Filme von  Gerald Thomas

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Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.


 

 

 

 

 



 

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Zotti, das Urviech

Zotti, das Urviech ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1976 mit Dean Jones in der Hauptrolle. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung des Disney-Films Der unheimliche Zotti aus dem Jahr 1959, in dem der kleine Wilby Daniels sich durch einen magischen Ring immer wieder in einen Hund verwandelte. 

 Wilby Daniels arbeitet inzwischen erfolgreich als Staatsanwalt. Als er mit seiner Frau Betty und dem gemeinsamen Sohn Brian aus dem Urlaub zurückkommt, finden sie ihr Haus von Einbrechern ausgeräumt vor.

Deutscher TitelZotti, das Urviech
OriginaltitelThe Shaggy D.A.
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1976
Länge91 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieRobert Stevenson
DrehbuchDon Tait
ProduktionBill Anderson
MusikBuddy Baker
KameraFrank V. Phillips
SchnittBob Bring
Norman Palmer
Besetzung
  • Dean Jones: Wilby Daniels
  • Tim Conway: Tim
  • Suzanne Pleshette: Betty Daniels
  • Keenan Wynn: John Slade
  • Jo Anne Worley: Katrinka Muggelberg
  • Dick Van Patten: Raymond
  • Shane Sinutko: Brian Daniels
  • Vic Tayback: Eddie Roschak
  • John Fiedler: Howie Clemmings
  • Hans Conried: Professor Whatley
  • Milton Frome: Auktionator

Wütend beschließt Wilby, für das Amt des Bezirksstaatsanwalts zu kandidieren, um wieder für Sicherheit in seiner Heimatstadt sorgen zu können.
Währenddessen wird ein geheimnisvoller Ring aus dem Museum gestohlen, der schließlich bei dem Eisverkäufer Tim landet. Tim will den Ring seiner Freundin Katrinka schenken. Als Wilby von dem Diebstahl hört, vertraut er sich seiner Frau an, denn er weiß nur zu genau, was es mit diesem Ring auf sich hat. Immer wenn jemand den in den Ring gravierten lateinischen Spruch In canis corpore transmuto („Ich verwandele mich in den Körper eines Hundes“) laut vorliest, verwandelt er sich in den Bobtail Zotti.

RolleDarstellerSynchronsprecher
Wilby DanielsDean JonesFrank Glaubrecht
TimTim ConwayMichael Chevalier
Betty DanielsSuzanne PleshetteBrigitte Grothum
John SladeKeenan WynnJoachim Cadenbach
Katrinka MuggelbergJo Anne WorleyAnneliese Römer
RaymondDick Van PattenFriedrich Georg Beckhaus
Admiral BrennerJohn MyhersHeinz Theo Branding
AuktionatorMilton FromeJoachim Pukaß
BarkeeperPat McCormickGerd Duwner
GeschäftsführerinIris AdrianAgi Prandhoff
Professor WhatleyHans ConriedEric Vaessen
RegisseurRonnie SchellAndreas Mannkopff

Vor einem wichtigen Fernsehinterview mit Wilby geschieht es wieder: Er verwandelt sich in Zotti. Nach mehrmaligem Wechseln seiner Erscheinung kann Wilby schließlich – mit der Hilfe von Tim und Brian –, beweisen, dass sein Konkurrent John Slade mit organisierter Kriminalität zu tun hat. Am Ende wird Wilby zum Bezirksstaatsanwalt gewählt, und Slade muss ins Gefängnis.
 

  • Die Magie des Borgia-Rings wurde nach dem ersten Film geändert, in dem der junge Wilby die Inschrift auf dem Ring einmal las und dann Opfer zufälliger Transformationen wurde, die nur gestoppt werden konnten, wenn er eine Heldentat vollbrachte. In dieser Fortsetzung verwandelte er sich einfach in einen Hund, wenn die Inschrift des Rings vorgelesen wurde, und der Zauber dauert nun fünf bis zehn Minuten.
  • Im Fernsehfilm Zottis tolle Abenteuer (1987), der zwischen den Ereignissen des Originalfilms und dieser Fortsetzung spielt, ändert sich die Magie noch einmal: Sobald die Inschrift gelesen wird, ist Wilby solange im Hundekörper gefangen, bis jemand sie erneut liest.

 

Weitere Filme von  Robert Stevenson (Regisseur)

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 Robert Stevenson (* 31. März 1905 in Buxton, Derbyshire, England; † 30. April 1986 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein britisch-US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Seine größten Erfolge hatte er in den 1960er Jahren als Regisseur einer Reihe von Walt-Disney-Spielfilmen Durch diese Filme wurde er zum kommerziell erfolgreichsten Regisseur seiner Zeit.
 

 

 

 



 

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Ein Elefant irrt sich gewaltig

Ein Elefant irrt sich gewaltig ist ein französischer Film von Yves Robert, der 1976 in die Kinos kam. Yves Robert brachte ein Jahr später eine Fortsetzung heraus: Wir kommen alle in den Himmel.

 Étienne, ein verheirateter, treuer und glücklicher Familienvater (verh. mit Marthe) in den Vierzigern, verliebt sich Hals über Kopf in Charlotte, eine junge, in Rot gekleidete Frau, die er nur flüchtig gesehen hat.

Mit seinen drei Freunden Simon, Daniel und Bouly teilt er die Leidenschaft fürs Tennisspielen. Simon ist Arzt und erstickt unter den ständigen Einmischungen seiner Mutter, einer Karikatur von einer Übermutter.

Deutscher TitelEin Elefant irrt sich gewaltig
Monsieur auf Abwegen (DDR)
OriginaltitelUn éléphant ça trompe énormément
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1976
Länge105 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieYves Robert
DrehbuchJean-Loup Dabadie
Yves Robert
ProduktionAlain Poiré
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraRené Mathelin
SchnittGérard Pollicand
Besetzung
  • Jean Rochefort: Étienne
  • Danièle Delorme: Marthe
  • Claude Brasseur: Daniel
  • Victor Lanoux: Bouly
  • Guy Bedos: Simon
  • Anny Duperey: Charlotte
  • Martine Sarcey: Esperanza
  • Marthe Villalonga: Mouchy
  • Maurice Bénichou: Gonthier
  • Christophe Bourseiller (unter dem Pseudonym «Christophe Bruce»): Lucien

Daniel, Automechaniker, schafft es nicht lange, seinen Freunden zu verheimlichen, dass er homosexuell ist. Bouly, unverbesserlicher Frauenverführer, fällt aus allen Wolken, als er entdeckt, dass seine Frau die eheliche Wohnung samt Möbeln und Kindern verlassen hat.
Obwohl Étienne die Schürzenjäger verachtet, erliegt er dem Charme seiner schönen Unbekannten. Diese jedoch gibt ihm schnell zu verstehen, dass dies nur ein Abenteuer ohne Zukunft sein wird.
Étienne (Jean Rochefort) kommentiert den Film in weiten Teilen als Stimme aus dem Off, und der Gegensatz zwischen dem, was er (natürlich immer zu seinem Vorteil) präsentiert und dem, was man tatsächlich sieht, ist eine der Triebfedern der Komik dieses Films.

 "Der Film ist die Geschichte der Freundschaft von vier tennisbegeisterten Mittvierzigern, die alle mit einer schwierigen Situation in ihrem Privatleben konfrontiert sind. Der Film ist eine sehr aufgewühlte Chronik der Probleme bestimmter Männer mit bestimmten Frauen, die nicht unbedingt ihre eigenen sind. Die Gruppe der "Freunde" wird von Jean Rochefort, Claude Brasseur, Guy Bedos und Victor Lanoux gespielt, während Danièle Delorme, Anny Duperey und Marthe Villalonga die weiblichen Hauptrollen spielen.
Bei den Césars 1977 gewann Claude Brasseur den César für den besten Nebendarsteller für seine Darstellung einer der ersten "positiven" homosexuellen Figuren im französischen Kino.
Bei seinem Erscheinen war der Film in Frankreich und im Ausland ein großer Erfolg, so sehr, dass Gene Wilder 1984 ein Remake mit dem Titel Das Mädchen in Rot drehte. 1977 drehte Yves Robert eine Fortsetzung des Films, Nous irons tous au paradis, der wiederum ein Triumph war.

Weitere Filme von  Yves Robert

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:  Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181

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Die Herren Dracula

Die Herren Dracula ist eine französische Horrorkomödie aus dem Jahr 1976. Als literarische Vorlage diente das Buch Der Vampir von Paris von Claude Klotz, das außer den Motiven mit Bram Stokers Dracula nichts zu tun hat.

Ein Vampirgraf zeugt mit der Sterblichen Hermine auf höchst menschliche Art ein Kind. Nach der Geburt ihres Sohnes beißt der Graf seine Gespielin und macht diese ebenfalls zum Vampir. Doch Hermine will sich mit ihrem neuen Schicksal nicht abfinden und fällt schließlich dem Sonnenlicht zum Opfer. Ferdinand, der gemeinsame Sohn, spielt seiner Familie gerne Streiche. So schickt er mit einem Trick sein Kindermädchen ins tödliche Sonnenlicht oder kegelt mit der Urne seiner Mutter.
Vater und Sohn

Deutscher TitelDie Herren Dracula
OriginaltitelDracula père et fils
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1976
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieÉdouard Molinaro
DrehbuchAlain Godard
Jean-Marie Poiré
Édouard Molinaro
ProduktionAlain Poiré
MusikVladimir Cosma
KameraAlain Levent
SchnittMonique Isnardon
Robert Isnardon
Besetzung
  • Christopher Lee: Le Baron
  • Bernard Menez: Ferdinand
  • Marie-Hélène Breillat: Nicole Clement
  • Bernard Alane: Jean
  • Anna Gaël: Miss Gaylor
  • Mustapha Dali: Khaleb
  • Catherine Breillat: Hermine Poitevin
  • Jean-Claude Dauphin: Cristéa
  • Anna Gaël: Miss Gaylor
  • Gérard Jugnot: Betriebsleiter
und:
  • Claude Génia
  • Xavier Depraz
  • Cédric Dumond
  • Anna Prucnal
  • Jean Lescot
  • Raymond Bussières
  • Lyne Chardonnet
  • Robert Dalban
  • Carlo Nell
  • Patrice Pascal
  • Gérard Jugnot
  • Albert Simono
  • Marthe Villalonga
  • Dominique Zardi
  • Branko
  • Daniel Léger
  • Lucienne Legrand
  • Sylvain Lévignac
  • Guy Piérauld
  • Daniel Popescu
  • Paul Rieger
  • Jean-Louis Tristan
  • Rémy Julienne

Im Laufe der nächsten 200 Jahre entpuppt sich der Nachwuchs, sehr zum Leidwesen seines Vaters, als äußerst ungeschickter, gutmütiger und aus der Art geschlagener Vampir. So trägt er einer alten Frau ihre Sachen nach Hause, anstatt diese zu beißen. Alle Mühen des Vaters, aus seinem Sohn einen rechtschaffenen Vampir zu machen, schlagen fehl. So trinkt Ferdinand sein Blut noch als Erwachsener aus der Babyflasche.
Die Zeiten gehen ins Land. Nun, im 20. Jahrhundert, wird es in der Heimat unruhig. Die Kommunisten haben im Lande die Macht ergriffen und erklären die Vampire für enteignet und das alte Familienschloss zum Volkseigentum.
Auszug in die Fremde
Die Vampire beschließen, das Land über den Seeweg zu verlassen. Um vor dem Tageslicht sicher zu sein, töten die Vampire auf dem Schiff zwei Matrosen und nehmen im Anschluss daran deren Plätze in den Särgen ein. Sie ahnen nicht, dass die Matrosen auf dem Meer eine Seebestattung erfahren werden. So werden die Särge schließlich über Bord geworfen und die Vampire getrennt.
Der Vater wird in England und der Sohn in Frankreich an Land gespült. Mit seinem Auftreten und der geisterhaften Erscheinung wird der Vater als Vampir-Darsteller zum Horrorstar und berühmt. Er beißt alle Filmsternchen und setzt sie im Anschluss der Sonne aus, damit sein wahres Ich gewahrt bleibt. Der Sohn, Ferdinand, hat weniger Glück. Er verdingt sich auf einem Schlachthof und ernährt sich widerstrebend von Ochsenblut. Doch er wird erwischt und entlassen. So bricht Ferdinand in eine Blutbank ein, um dort Blutkonserven zu stehlen. Doch wieder ist ihm das Glück nicht hold. Erneut wird er erwischt und ein Gericht verurteilt ihn zur Blutspende. Ferdinand arbeitet schließlich als Nachtwächter und ernährt sich nun von Katzenblut. In Khaleb, einem Marokkaner, findet er seinen besten Freund. Diesen klärt er als einzigen seiner Arbeitskollegen über seine Herkunft auf.
Familientreffen und Entzweiung
Im Zuge einer Filmaufführung fährt der Vater mit seinem Filmteam nach Frankreich, wo ihn Ferdinand im Fernsehen sieht. So sucht ihn Ferdinand auf und trifft dort auf die junge Nicole. Sie ist Reporterin und mit dem Werbefachmann Jean liiert. Vater und Sohn verlieben sich beide in sie. Zusammen mit dem Vater nimmt Nicole eine Werbung für Zahnpasta auf und dieser erklärt seinem Sohn, Nicole zu einer der ihren machen zu wollen. Ferdinand wendet sich enttäuscht von seinem Vater ab und geht wieder seinem Dienst als Nachtwächter nach.
Nicole und Ferdinand
Die junge Nicole hat sich inzwischen in den gutmütigen Ferdinand verliebt. Der klärt Nicole über seine Herkunft auf, doch sie glaubt ihm nicht. Beide gehen ein paar Mal aus und schließlich übernachtet Ferdinand bei ihr, nachdem sich Nicole von Jean getrennt hat. Zu seinem Entsetzen bemerkt er nach dem Aufwachen, dass es helllichter Tag ist. Nicole betritt das Schlafzimmer und zieht die Vorhänge auf. Doch zu Ferdinands Erstaunen kann ihm das Sonnenlicht nichts mehr anhaben. Nicoles Liebe hat ihn wieder zu einem Sterblichen gemacht. Als er dies seinem Vater erzählt, will der es nicht hören und bezichtigt seinen Sohn der Lüge.
Schluss
Ferdinand bricht mit seinem Vater und zieht mit Nicole zusammen. Der Vater, immer noch davon besessen, aus Nicole einen Vampir zu machen, taucht eines Abends in der Wohnung des Sohnes auf. Vater und Sohn geraten in heftigen Streit, der sich über Stunden hinzieht. Dadurch verpasst Ferdinands Vater unvorsichtigerweise den Sonnenaufgang. Als Nicole dann wütend die Vorhänge zurückzieht, trifft den Vater ein Sonnenstrahl und dieser zerfällt zu Staub. Da erkennt Nicole, dass ihr Ferdinand seinerzeit die Wahrheit erzählt hat. Jahre später sind beide verheiratet und leben in Paris. Sie haben zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen. Während das Mädchen sterblich ist, zeigen sich beim Sohn Merkmale der väterlichen Seite. So besitzt dieser bereits Vampirzähne und lacht verzückt, wenn sich seine kleine Schwester das Knie aufschlägt und blutet.
Kritik
„Eine mit elegant-leichter Hand inszenierte Parodie, die die Topoi des Horrorfilms amüsant zu persiflieren weiß“, schreibt das Lexikon des internationalen Films.

Weitere Filme von Édouard Molinaro (* 13. Mai 1928 in Bordeaux; † 7. Dezember 2013  in Paris) war ein französischer Regisseur und Drehbuchautor.

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Das Spielzeug

Das Spielzeug (französischer Originaltitel: Le Jouet) ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 1976. Der von Francis Veber inszenierte und mit Pierre Richard und Michel Bouquet in den Hauptrollen besetzte Film wurde 1982 von Richard Donner unter dem Titel Der Spielgefährte (The Toy) neu verfilmt.

 Der Reporter François Perrin arbeitet in einer Zeitung des Multimillionärs Rambal-Cochet. Er muss eines Tages über die Eröffnung einer Spielzeugabteilung eines Kaufhauses berichten. Der elfjährige Sohn des Multimillionärs, Eric, ist auch bei der Eröffnung. 

Deutscher TitelDas Spielzeug
OriginaltitelLe Jouet
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1976
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieFrancis Veber
DrehbuchFrancis Veber
ProduktionPierre Richard
Claude Berri
Pierre Grunstein
MusikVladimir Cosma
KameraÉtienne Becker
SchnittGérard Pollicand
Besetzung
  • Pierre Richard: François Perrin
  • Michel Bouquet: Pierre Rambal-Cochet
  • Fabrice Greco: Eric Rambal-Cochet
  • Jacques François: Blénac
  • Michel Aumont: Geschäftsführer
  • Gérard Jugnot: Pignier
  • Daniel Ceccaldi: Großvater
  • Charles Gérard: Fotograf
  • Lyne Chardonnet: Mlle Blond

Dieser darf sich heute ein Spielzeug aussuchen und wählt den armen François! Um nicht auf der Straße zu stehen, nimmt François den Job als Spielzeug an. Am Anfang herrscht noch Abneigung, dann entwickelt sich langsam eine richtige Freundschaft. François lehrt den kleinen Eric, dass Geld nicht alles ist und man Menschen nicht kaufen kann. Erics Vater missfällt diese Freundschaft, und er versucht erfolglos mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln diese Freundschaft zu stören. Am Ende muss er Eric bei François lassen, da der ein besserer Freund für Eric ist als dessen eigener Vater.

Francis Veber (* 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine) ist ein französischer Bühnenautor, Journalist, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent armenischer Herkunft

Weitere Filme von Francis Veber:

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Veber, 2012
Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18052203



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Inspektor Clouseau, der „beste“ Mann bei Interpol

Inspektor Clouseau, der „beste“ Mann bei Interpol ist die fünfte Folge der Pink-Panther-Reihe aus dem Jahr 1976 und die vierte unter der Regie von Blake Edwards.
Hauptgegner von Inspektor Clouseau ist dabei erstmals sein früherer Chef Dreyfus.

Deutscher Titel
Inspektor Clouseau, der
„beste“ Mann bei Interpol
OriginaltitelThe Pink Panther Strikes Again
ProduktionslandVereinigtes Königreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1976
Länge103 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieBlake Edwards
DrehbuchBlake Edwards
ProduktionTony Adams
Blake Edwards
MusikHenry Mancini
KameraHarry Waxman
SchnittAlan Jones
Besetzung
Peter Sellers: Jacques Clouseau
Herbert Lom: Charles Dreyfus
Lesley-Anne Down: Olga
Burt Kwouk: Cato
Colin Blakely: Alec Drummond
Leonard Rossiter: Quinlan
André Maranne: Francois
Byron Kane: Außenminister
Dick Crockett: Präsident
Richard Vernon: Fassbender
Briony McRoberts: Margo Fassbender
Dudley Sutton: McClaren
Hal Galili: Danny Salvo
Robert Beatty: Admiral
Omar Sharif: ägyptischer Attentäter
Bob Sherman: CIA Agent
Phil Brown: Virginia Senator
Paul Maxwell: C.I.A. Director
Deep Roy: italienischer Attentäter
Geoffrey Bayldon: Dr. Claude Duval
John Clive: Chuck
Joan Rhodes: Daphne
Fred Haggerty: Münchner Hotel-Türsteher

 Der ehemalige Chefinspektor Dreyfus steht kurz vor seiner Entlassung aus der Nervenheilanstalt. Nur wenige Stunden trennen ihn von der sicher geglaubten Freiheit, da besucht ihn sein Nachfolger bei der Pariser Sûreté, Inspektor Clouseau, um bei der Entlassungskommission ein „gutes Wort“ für ihn einzulegen. Die Anwesenheit seines Erzfeindes erzürnt Charles Dreyfus nach einer Reihe von Tolpatschigkeiten dermaßen, dass die monatelange Therapie sich vom einen auf den anderen Moment als unnütz herausstellt; er versucht Clouseau umzubringen – und seine Entlassung wird wegen des Rückfalls auf unbestimmte Zeit verschoben.
Doch Dreyfus gelingt die Flucht aus der Anstalt und sofort verübt er einen Bombenanschlag auf Clouseau. Dieser schlägt fehl, da Clouseau den künstlichen Buckel seines Glöckner-von-Notre-Dame-Kostüms übermäßig mit Helium befüllt hat und so der Explosion entschwebt. Daraufhin gründet Dreyfus eine Verbrecherorganisation, indem er alle kriminellen Genies um sich schart. Ziel der Organisation ist die Ermordung von Chefinspektor Clouseau.
Dreyfus entführt den berühmten englischen Professor Fassbender, um mit dessen neuester Erfindung die Welt in Angst und Schrecken zu versetzen.
Clouseau ermittelt in England, um die Entführung aufzuklären, aber ohne nennenswertes Ergebnis. Das Beschatten des Butlers der Familie Fassbender bringt Clouseau vielmehr in eine missliche Lage, da er bei einer Razzia in einer Schwulen-Bar verhaftet wird. Auch die Entführer wollen den Butler von Fassbender schnappen, da dieser der einzige Zeuge der Entführung war. Der Butler, der als Travestie-Künstler in der Bar arbeitet, wird erstochen; bevor er stirbt kann er jedoch seinen Kidnapper ebenfalls töten. Clouseau findet bei dem toten Kidnapper einen Prospekt über das Münchner Oktoberfest und beschließt dorthin zu fahren, um weitere Hinweise zu finden.
In der Zwischenzeit droht Dreyfus der ganzen Welt und lässt mit Hilfe der Strahlenkanone von Professor Fassbender das UN-Gebäude in New York vor aller Augen einfach verschwinden. Er verlangt, dass Inspektor Clouseau getötet wird. Ein Dutzend Staatschefs sind von der Macht des irren Dreyfus überzeugt und schicken sofort Agenten nach München, um Clouseau auszuschalten.
In München kommt es zu einer Reihe von Anschlägen auf Clouseau, denen er aus purem Glück immer wieder entgeht, weil sich die Killer selbst oder gegenseitig ausschalten

 

 

 

 

Blake Edwards


(eigentlich William Blake Crump; * 26. Juli 1922 in Tulsa; † 15. Dezember 2010 in Santa Monica) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent, Schauspieler und Drehbuchautor. Berühmt geworden ist er mit turbulenten Komödien, die sich durch zahlreiche Gags und Pointen auszeichneten.   International bekannt wurde er vor allem durch die Spielfilme der Pink-Panther-Reihe

 Filme von Blake Edwards:



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