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Das total verrückte Krankenhaus

Das total verrückte Krankenhaus (auch Machen Sie weiter, Herr Doktor!) ist der fünfzehnte Film aus der Reihe der Carry-on…-Filme.

 Francis Bigger, ein Scharlatan und angeblicher Wunderheiler, hat bei einem Auftritt einen Unfall. Nun wird er in das Krankenhaus von Dr. Kenneth Tinkle und Dr. James Kilmore eingeliefert. Auf der Männerstation geht es zu wie in einer Kaserne. Die Oberschwester führt ein hartes Regiment. Trotzdem schaffen es die hübschen Schwestern immer wieder, den 75 Patienten die Temperatur in die Höhe steigen zu lassen.

Deutscher TitelDas total verrückte Krankenhaus
OriginaltitelCarry On Doctor
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1967
Längeca. 95 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieGerald Thomas
DrehbuchTalbot Rothwell
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraAlan Hume
SchnittAlfred Roome
Besetzung
  • Sidney James: Charlie Roper
  • Kenneth Williams: Dr. Kenneth Tinkle
  • Jim Dale: Dr. James Kilmore
  • Joan Sims: Chloe Gibson
  • Charles Hawtrey: Mr. Barron
  • Hattie Jacques: Oberschwester
  • Barbara Windsor: Sandra May
  • Bernard Bresslaw: Ken Biddle
  • Peter Butterworth: Mr. Smith
  • Frankie Howerd: Francis Bigger
  • Anita Harris: Schwester Clarke
  • June Jago: Schwester Hoggett
  • Derek Francis: Sir Edmund Burke
  • Gwendolyn Watts: Mrs. Barron
  • Dilys Laye: Mavis
  • Peter Gilmore: Henry

Nach ein paar Missverständnissen und nachdem er als letztes auf dem Dach des Schwesternwohnheimes gefunden wurde, wird Schwesternschwarm und Patientenliebling Dr. Kilmore entlassen. Doch Dr. Tinkle und die Oberschwester haben ihre Rechnung ohne die Patienten gemacht, die nun den Aufstand proben.
 

  • In diesem Film begab sich das Carry-on…-Team nach 41 Grad Liebe schon zum zweiten Mal ins Krankenhaus, ein weiterer Film im Weißkittelmillieu sollte folgen: Das total verrückte Irrenhaus.
  • Das bei den Aufzügen hängende Porträt zeigt James Robertson Justice in seiner Rolle als Sir Lancelot in den Doktor-Filmen, bei denen Regisseur Gerald Thomas' Bruder Ralph Thomas die Regie führte und die Betty E. Box – Frau von Carry-on…-Produzent Peter Rogers – produzierte.
  • Passend zur Rolle verbrachte Sid James die meiste Zeit seiner Screentime im Bett, da er sich von einem Herzinfarkt erholen musste.
  • Gaststar in diesem Film ist Frankie Howerd, einer der Stars aus der Konkurrenzreihe der Up-Filme – die ein weniger gelungenes Plagiat der Carry-on…-Reihe darstellt.

 

Weitere Filme von  Gerald Thomas

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Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.


 

 

 

 

 



 

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Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser

Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser ist der 14. Film aus der Carry-on …-Filmreihe.

 Die englische High Society ist empört: Bertram Oliphant West soll beim Cricket unfair gespielt haben. Diese Schande kann ein englischer Gentleman so nicht ertragen. Also geht West in Begleitung seines treuen Dieners Simpson in die französische Fremdenlegion.

Deutscher TitelIst ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser
OriginaltitelCarry On… Follow That Camel
ProduktionslandGroßbritannien
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1967
Länge89 Minuten
RegieGerald Thomas
DrehbuchTalbot Rothwell
ProduktionPeter Rogers
MusikEric Rogers
KameraAlan Hume
SchnittAlfred Roome
Besetzung
  • Phil Silvers: Sergeant Nocker
  • Kenneth Williams: Commandant Burger
  • Charles Hawtrey: Captain Le Pice
  • Joan Sims: Zig Zig
  • Jim Dale: Bertram Oliphant „Bo“ West
  • Peter Butterworth: Simpson
  • Bernard Bresslaw: Abdul
  • Angela Douglas: Lady Jane Ponsonby
  • Anita Harris: Corktip
  • John Bluthal: Corporal Clotski
  • William Mervyn: Sir Cyril Ponsonby
  • Peter Gilmore: Captain Bagshaw

Dort trifft er auf den deutschen Kommandanten Burger, dessen unfähigen Stellvertreter Captain Le Pice und den forschen Sergeant Nocker. Zu allem Überfluss kommt auch noch Lady Jane Ponsonby hinzu, die ihren zukünftigen Mann West zurückholen möchte, der mittlerweile schon vom Legionärsliebchen Zig Zig umworben wird.
Als erstes muss man sich aber Scheich Abduls und dessen arabischer Kämpfer erwehren.
Bemerkungen
Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser ist eine Parodie auf in der Fremdenlegion spielende Abenteuerfilme, speziell auf Verfilmungen von Percival Christopher Wrens Roman Drei Fremdenlegionäre, der vorher schon mehrfach verfilmt wurde. Als Ersatz für Sidney James wurde Phil Silvers engagiert, mit dem man sich auf Seiten der Produzenten auch größere Chancen auf dem US-Markt erhoffte. Zudem wurde hier zum zweiten und letzten Mal auf den Zusatz Carry on im internationalen Filmtitel verzichtet. So heißt der Film dort nur Follow That Camel.
Probleme hatte man auch mit einem anderen „Gaststar“: Das Kamel, das im Film zu sehen ist, hatte vorher noch nie eine Wüste gesehen und konnte nicht auf lockerem Sand laufen, so dass man eine feste Unterlage benutzen musste. Die Wüste war auch keine echte, sondern nur eine Art großer Buddelkasten. Zudem biss das Kamel Jim Dale ins Bein. Julian Holloway, der in acht Filmen der Serie auftrat, gibt in diesem Film sein Carry-on-Debüt.

 

Weitere Filme von  Gerald Thomas

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Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.


 

 

 

 

 



 

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Balduin, der Ferienschreck

Balduin, der Ferienschreck, auch bekannt als Der Brausekopf mit den Sausebeinen (Originaltitel: Les Grandes vacances, übersetzt Die großen Ferien, hier sinngemäß Sommerferien) ist eine französisch-italienische Filmkomödie von Jean Girault aus dem Jahr 1967.

Balduin Bosquier leitet in der Nähe von Versailles ein renommiertes Jungen-Internat. Ganz im Gegensatz zu seinem strebsamen jüngeren Sohn Gérard hat ausgerechnet sein älterer Sohn Philippe am Ende des Schuljahres eine Fünf in Englisch – eine Blamage, die der ambitionierte Schuldirektor Bosquier nicht auf sich sitzen lassen kann. 

Deutscher TitelBalduin, der Ferienschreck
OriginaltitelLes Grandes vacances
ProduktionslandFrankreich, Italien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1967
Länge84 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
RegieJean Girault
DrehbuchJean Girault
Jacques Vilfrid
ProduktionRaymond Danon
Maurice Jacquin
MusikRaymond Lefèvre
KameraMarcel Grignon
SchnittJean-Michel Gautier
Besetzung
  • Louis de Funès: Balduin (Charles) Bosquier
  • Ferdy Mayne: MacFarrell
  • Martine Kelly: Shirley MacFarrell
  • François Leccia: Philippe Bosquier
  • Olivier de Funès: Gérard Bosquier
  • Claude Gensac: Isabelle Bosquier
  • Maurice Risch: Stephane Michonnet
  • Jacques Dynam: Croizac

Doch der despotische Patriarch hat kurzerhand eine Lösung parat: Philippe soll die Ferien im Haus des schottischen Whisky-Produzenten MacFarrell verbringen und sein Englisch aufbessern, während MacFarrells Tochter Shirley im Austausch ihre Französisch-Kenntnisse bei den Bosquiers vertiefen soll. Philippe passt diese Idee allerdings überhaupt nicht, da er für die Ferien mit einer Reihe von Schulfreunden eine Flusskreuzfahrt auf der Seine Richtung Le Havre geplant hatte. Auf dem bereits angemieteten Segelboot fest als Navigator eingeplant, droht nun das gesamte Unternehmen zu scheitern. Um die Reise zu retten, beschließen die Freunde, den Schulkollegen Stephane Michonnet als Philippe auszugeben und ihn zu den MacFarrells nach Schottland zu schicken.

Anfänglich geht das Täuschungsmanöver auf: Trotz einigen Widerwillens steigt Michonnet an Philippes Stelle in das Flugzeug nach Edinburgh, und kurz darauf trifft auch MacFarrells Tochter Shirley im Internat Bosquiers ein. Das quirlige Mädchen ist allerdings überhaupt nicht nach dem Geschmack des konservativen Schuldirektors: Nicht nur, dass die 18-Jährige in ihren kurzen Minis den Ferienschülern den Kopf verdreht, Shirley ist auch mit einem eigenen Mini (Auto) angereist, mit dem sie von früh bis spät unterwegs ist und sich unter dem Vorwand, Museen und Sehenswürdigkeiten zu besuchen, dem strengen Regime Bosquiers entzieht. Bosquier sen. schöpft Verdacht, dass sich das Mädchen – anders als behauptet – nicht mit dem kulturellen Erbe Frankreichs beschäftigt, und stellt Shirley seinen jüngeren Sohn Gérard als Aufpasser zur Seite. Die hat allerdings bald genug vom Kontrollwahn Bosquiers, reißt aus und gerät auf ihrer Flucht eher zufällig auf das Segelboot von Philippe und seinen Freunden. Sie verliebt sich in den Jungen, der sich ihr als Stephane Michonnet vorstellt, und schließt sich der Segelgemeinschaft auf ihrer Reise an.

RolleDarsteller/inSynchronsprecher/in
Balduin (Charles) BosquierLouis de FunèsGerd Martienzen
Mr. MacFarrellFerdy MayneFerdy Mayne
Mrs. MacFarrellJean St. ClairTina Eilers
Shirley MacFarrellMartine KellyTraudel Haas
Philippe BosquierFrançois LecciaThomas Danneberg
Gérald BosquierOlivier de Funès
Isabelle BosquierClaude GensacGisela Trowe
Stephane MichonettMaurice RischArne Elsholtz
Croizac
Jacques Dynam

Fahrer des KohletransportsHeinz Petruo
blonde Autofahrerinnen
Françoise GiraultMarianne Lutz
Silvia DionisioUta Hallant
AutoverkäuferMario DavidEdgar Ott
älterer HausbesitzerPaul FaivreWolfgang Amerbacher
BarjacRené BoulocRandolf Kronberg
Gendarme in der HafenkneipePervical RusselGerd Holtenau
Wirtin in der HafenkneipeDominique DavrayGisela Reißmann
JenkinsColin DrakeKlaus Miedel
ChristianJean-Pierre BertrandClaus Jurichs
ClaudeJacques DublinNorbert Langer
MichelDominique MaurinUwe Paulsen
MorizotMax MontavonGerd Duwner
GräfinDenise ProvenceBeate Hasenau
Sohn der Gräfin
Karlheinz Brunnemann
ProfessorCarlo Nell
Eduard, der GärtnerJean Droze

Vater Bosquier bleibt die Flucht Shirleys jedoch zunächst verborgen, da er nach einem Anruf MacFarrells glaubt, sein Sohn Philippe habe in Schottland etwas ausgefressen, und umgehend nach Edinburgh eilt, um den Ruf der Familie wiederherzustellen. Dort angekommen, entpuppt sich das schlechte Verhalten zwar als einfache Magenverstimmung (im franz. Orig. um ein Wortspiel von mal [= schlecht] und malade [= krank] herum konstruiert), Vater Bosquier erfährt allerdings auch von der Täuschung. Aus Angst, der gute Ruf der Familie könnte Schaden nehmen, wenn dieser Schwindel aufliegt, weist er Michonnet an, bei den MacFarrells zu bleiben und sich bis zum Ende der Ferien weiter als Philippe auszugeben.

Zurück in Frankreich erfährt Bosquier, dass Shirley abgehauen ist und sich mit dem richtigen Philippe auf einem Boot auf der Seine befindet. Der Schuldirektor eilt dem nichtsahnenden Liebespärchen hinterher und verwickelt sich in allerlei chaotische Situationen, bevor er beide schließlich doch einfangen kann. Ohne vorher erfahren zu haben, dass ihr Freund Stephane tatsächlich Philippe Bosquier ist, wird Shirley von Bosquier sen. zurück zu ihrem Vater nach Schottland geschickt. Hier trifft sie auf den vermeintlichen Sohn des verhassten Schuldirektors und beschließt, sich mit einem kleinen Streich an ihm zu rächen: Sie lockt Michonnet in ihr Zimmer, flößt ihm K.O.-Tropfen ein und arrangiert, dass ihr Vater den Jungen gemeinsam mit ihr im Bett erwischt. Empört bestellt Vater MacFarrell Bosquier zu sich nach Schottland, um Philippe abzuholen und zurück nach Frankreich zu bringen. Vater Bosquier reist daraufhin erneut nach Schottland – diesmal im Schlepptau mit dem richtigen Philippe, der den Schwindel endlich lüften und den Ruf der Familie Bosquier wiederherstellen soll.

Noch bevor die beiden Väter die Situation klären können, erfährt Shirley die Wahrheit und ist überglücklich, wieder mit ihrem Geliebten vereint zu sein. Um zukünftig nicht mehr getrennt werden zu können, beschließt das Pärchen, nach Gretna Green zu fliehen, wo Paare gemäß einer alten Tradition kurzfristig und ohne Einwilligung der Eltern heiraten dürfen. Trotz einer turbulenten Verfolgungsjagd, bei der Bosquier und MacFarrell unter anderem ein Kleinflugzeug kapern und auf dem Dach eines fahrenden Reisebusses landen, gelingt es Philippe und Shirley schließlich, getraut zu werden und die beiden zerstrittenen Familien wieder zu versöhnen.

  •  Der Film wurde unter anderem in zwei französischen Studios in der Umgebung von Paris sowie an Außenschauplätzen in Versailles und Le Havre gedreht. Die Spielszenen in „Schottland“ entstanden in der Gegend um den Puy de Dôme in der Nähe von Clermont-Ferrand.
  • Bei den Szenen im Pariser Olympia handelt es sich um Studionachbauten. Der Eindruck, Gérard und Shirley befänden sich tatsächlich in der berühmten Music Hall, wird durch die Einblendung eines Standfotos der Außenfassade erzeugt.
  • In der französischen Originalfassung heißt Louis de Funès Charles und nicht Balduin mit Vornamen.

Weitere Filme von  Jean Girault

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Jean Girault (* 9. Mai 1924 in Villenauxe-la-Grande; † 24. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Filmdebüt als Regisseur gab er 1960. 

1962 lernte er den bis dahin wenig bekannten Nebendarsteller Louis de Funès kennen und arbeitete seit 1963 mit ihm zusammen.
 Jean Girault verstarb während der Dreharbeiten zu Louis und seine verrückten Politessen an Tuberkulose. Es war seine zwölfte Zusammenarbeit mit Louis de Funès.




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 VIP Cliparts  Bernhard Prinz

 

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Der Gendarm vom Broadway

Der Gendarm vom Broadway (Originaltitel: Le Gendarme à New York) ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 1965 von Regisseur Jean Girault und mit dem Schauspieler und Komiker Louis de Funès. Es ist der zweite von insgesamt sechs Filmen über Gendarme aus Saint-Tropez. Die Handlung spielt hauptsächlich in New York. Der bundesdeutsche Kinostart war am 9. Juni 1967. Der Film lief im deutschsprachigen Raum auch unter den Titeln So ein Gendarm hat's schwer und Louis im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sowie in der DDR als Der Gendarm in New York.

 

Deutscher TitelDer Gendarm vom Broadway
OriginaltitelLe gendarme à New York
ProduktionslandFrankreich, Italien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1965
Länge98 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieJean Girault
DrehbuchJean Girault
Jacques Vilfrid
ProduktionAlain Darbon
Paul Laffargue
MusikRaymond Lefèvre
Paul Mauriat
KameraEdmond Séchan
SchnittAlbert Jurgenson
Besetzung
  • Louis de Funès: Ludovic Cruchot
  • Michel Galabru: Jérome Gerber
  • Christian Marin: Albert Merlot
  • Guy Grosso: Tricard
  • Michel Modo: Berlicot
  • Jean Lefebvre: Lucien Fougasse
  • Alan Scott: Franck
  • Geneviève Grad: Nicole Cruchot
  • France Rumilly: Schwester Clotilde

Gendarm Ludovic Cruchot aus Saint Tropez, gespielt von Louis de Funès, erhält eine Einladung, mit seinen Männern an einem internationalen Polizistenkongress in New York teilzunehmen. Auf dem Schiff (der französischen France), mit dem sie in die USA reisen, versteckt sich auch Nicole, die Tochter Cruchots, als blinder Passagier. Schon kurz nach der Ankunft wird Nicole von der amerikanischen Polizei entdeckt und verhört. Mit Hilfe eines Journalisten, der ihr „Schicksal als Waisenkind“ ins Fernsehen bringen will, wird sie jedoch ohne Strafe freigelassen.
Inzwischen hat auch Cruchot New York erreicht. Als sich die französische Polizeidelegation auf den Weg zu einem Fernsehinterview macht, sieht Cruchot seine Tochter auf einem Bildschirm bei einem Fernsehauftritt. Nun versucht er seine Tochter wiederzufinden, ohne dass seine Kollegen mitbekommen, dass sich seine Tochter ohne sein Wissen auf den Weg nach New York gemacht hat, da seine Glaubwürdigkeit als autoritärer Vater und Polizist auf dem Spiel steht.

 

Weitere Filme von  Jean Girault

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Jean Girault (* 9. Mai 1924 in Villenauxe-la-Grande; † 24. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Filmdebüt als Regisseur gab er 1960. 

1962 lernte er den bis dahin wenig bekannten Nebendarsteller Louis de Funès kennen und arbeitete seit 1963 mit ihm zusammen.
 Jean Girault verstarb während der Dreharbeiten zu Louis und seine verrückten Politessen an Tuberkulose. Es war seine zwölfte Zusammenarbeit mit Louis de Funès.




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 VIP Cliparts  Bernhard Prinz

 

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Die Reifeprüfung

Die Reifeprüfung (Originaltitel The Graduate) ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Mike Nichols aus dem Jahr 1967, der auf dem gleichnamigen Roman von Charles Webb basiert. Er erzählt, wie der College-Absolvent Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) nacheinander zwei „verbotene“ Beziehungen eingeht: zunächst die zu einer verheirateten Frau, dann die zu ihrer Tochter.

Deutscher TitelDie Reifeprüfung
OriginaltitelThe Graduate
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1967
Länge102 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieMike Nichols
DrehbuchCalder Willingham,
Buck Henry
ProduktionLawrence Turman
MusikDave Grusin,
Paul Simon
KameraRobert Surtees
SchnittSam O’Steen
Besetzung
Dustin Hoffman: Benjamin Braddock
Anne Bancroft: Mrs. Robinson
Katharine Ross: Elaine Robinson
Murray Hamilton: Mr. Robinson
William Daniels: Mr. Braddock
Elizabeth Wilson: Mrs. Braddock
Buck Henry: Hotel-Empfangschef
Norman Fell: Zimmervermieter
Brian Avery: Carl Smith
Walter Brooke: Mr. McGuire
Alice Ghostley: Mrs. Singleman
Marion Lorne: Miss DeWitte

 Kurz vor Vollendung seines 21. Lebensjahres und mit glänzendem College-Abschluss im Gepäck kehrt Benjamin Braddock ins Elternhaus nach Südkalifornien zurück. Was er in Zukunft zu tun gedenkt, weiß er noch nicht. Nicht zuletzt deshalb wäre es ihm lieber, allein gelassen statt auf „seiner“ Party den Freunden seiner Eltern vorgezeigt zu werden. Mrs. Robinson, die ohne ihren Mann, einem Geschäftspartner von Mr. Braddock, zugegen ist, bittet Benjamin, sie nach Hause zu fahren. Dort versucht sie, ihn zu verführen, wogegen er sich sträubt und was schließlich durch die verfrühte Rückkehr von Mr. Robinson vereitelt wird. Ironischerweise ist ausgerechnet er es, der Benjamin den Rat gibt, seine Jugend zu genießen und seine Anziehungskraft auf Frauen zu nutzen. Einige Tage später ringt sich Benjamin durch, auf Mrs. Robinsons Angebot einzugehen. Seine Unsicherheit überwindet er jedoch erst in dem Moment, als sie ihn fragt, ob es sein „erstes Mal“ sei und er Angst habe zu „versagen“. Die sich anschließende mehrwöchige Affäre zwischen beiden bleibt allerdings eine rein sexuelle. Benjamins erster Versuch, über ein Gespräch mehr Nähe zu schaffen, endet im Streit und beinahe im Zerwürfnis, ausgelöst dadurch, dass Mrs. Robinson darauf besteht, er solle versprechen, nie mit ihrer Tochter Elaine auszugehen.
Besorgt ob seiner Untätigkeit und seiner nächtlichen Ausflüge ist es aber genau das, worum Benjamins Eltern ihn wiederholt bitten – bis er nachgibt. Im Bestreben, Elaine das Zusammensein mit ihm ein für alle Mal zu verleiden, gibt er sich unnahbar und schleppt sie in ein Striplokal. Dabei geht er jedoch zu weit: Sie ist gedemütigt und bricht in Tränen aus. Er rechtfertigt sich, tröstet sie, küsst sie und verliebt sich. Noch am gleichen Abend gesteht er ihr, ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau gehabt zu haben. Ihr für den Folgetag geplantes Treffen vereitelt Mrs. Robinson; sie droht Benjamin, Elaine notfalls mit der vollen Wahrheit zu konfrontieren. Kurz entschlossen kommt er ihr zuvor; freilich um den Preis, dass Elaine mit ihm bricht. Als sie bald darauf nach Berkeley zurückkehrt, um ihr Studium fortzusetzen, beschließt er, ihr zu folgen. Elaine wehrt ihn zunächst ab und flüchtet sich in die Arme eines anderen Verehrers – des Medizin-Studenten Carl Smith –, sucht Benjamin aber dann ihrerseits auf und erfährt, dass ihre Mutter sie belogen hat, als sie behauptete, von Benjamin vergewaltigt worden zu sein. Schnell nähern sich beide wieder an, Benjamin drängt sogar auf baldige Hochzeit.
Doch nun intervenieren die Robinsons mit vereinter Kraft, indem sie ihre Tochter kurzerhand mit Carl Smith verheiraten wollen. Elaine resigniert und hinterlässt Benjamin einen Abschiedsbrief. Im dramatischen Finale geht es für ihn darum, herauszufinden, wo diese Hochzeit stattfindet, und rechtzeitig da zu sein, um sie zu verhindern. Als er nach mehr als 12-stündiger Odyssee ankommt, ist die Ehe gerade geschlossen, das Paar küsst sich. Sein verzweifelter Auftritt auf der verglasten Kirchenempore verändert dennoch alles: Dem Es ist zu spät! ihrer Mutter setzt Elaine ihr Nicht für mich! entgegen und läuft auf Benjamins Seite über. Ein Holzkreuz dient als Waffe und als Riegel für die Kirchentür. Sie flüchten in einem Linienbus; während der Bus losfährt, verschwindet die Euphorie über die geglückte Flucht langsam von den beiden Gesichtern.

  •  Der Film spielte weltweit über 100 Millionen Dollar ein und brachte Mike Nichols 1968 den Oscar für die beste Regie ein. Daneben wurde er mit zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet. Die Reifeprüfung wurde 1996 in das National Film Registry aufgenommen und landete 1998 bei der Wahl des American Film Institute zu den besten amerikanischen Filmen auf dem 7. Platz.
Deutscher TitelDie Reifeprüfung
OriginaltitelThe Graduate
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1967
Länge102 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieMike Nichols
DrehbuchCalder Willingham,
Buck Henry
ProduktionLawrence Turman
MusikDave Grusin,
Paul Simon
KameraRobert Surtees
SchnittSam O’Steen
Besetzung
Dustin Hoffman: Benjamin Braddock
Anne Bancroft: Mrs. Robinson
Katharine Ross: Elaine Robinson
Murray Hamilton: Mr. Robinson
William Daniels: Mr. Braddock
Elizabeth Wilson: Mrs. Braddock
Buck Henry: Hotel-Empfangschef
Norman Fell: Zimmervermieter
Brian Avery: Carl Smith
Walter Brooke: Mr. McGuire
Alice Ghostley: Mrs. Singleman
Marion Lorne: Miss DeWitte
  • Die Hotelszenen wurden im Ambassador Hotel in Los Angeles (Kalifornien) gedreht, in dem im Jahre 1968, weniger als sechs Monate nach der Premiere des Films, Robert F. Kennedy ermordet wurde. Das Hotel diente als Kulisse weiterer Filme wie z. B. für Die fabelhaften Baker Boys und Catch Me If You Can.Weitere Filme von  Mike Nichols
  •  Mike Nichols erhielt 1968 einen Oscar für die beste Regie. Nominiert war der Film außerdem in den Kategorien Bester Film, Bestes adaptiertes Drehbuch (Calder Willingham und Buck Henry), Bester Hauptdarsteller (Dustin Hoffman), Beste Hauptdarstellerin (Anne Bancroft), Beste Kamera (Robert Surtees) und Beste Nebendarstellerin (Katharine Ross).
  • Den British Film Academy Award gewann der Film in den Kategorien Beste Regie, Bester Film, Bester Schnitt (Sam O’Steen), Bester Newcomer (Dustin Hoffman) und Bestes Drehbuch. Nominiert waren außerdem Anne Bancroft als Beste Hauptdarstellerin und Katharine Ross als Beste Newcomerin.
  • Neben fünf Golden Globes in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Beste Hauptdarstellerin“ (Anne Bancroft) und „Beste Nachwuchsdarsteller“ (Dustin Hoffman und Katharine Ross) erhielt der Film Preise der Gilden der Regisseure und Drehbuchautoren sowie den Regie-Preis des New York Film Critics Circle – einer Kritikervereinigung aus New York.
  • Hauptdarsteller Dustin Hoffman gewann 1969 den französischen Étoile de Cristal als bester ausländischer Darsteller.
  • 1996 erfolgte die Aufnahme in das National Film Registry.
  • 1998 landete er bei einer Wahl zum besten amerikanischen Film des American Film Institute auf dem 7. Platz.
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 Mike Nichols (* 6. November 1931 in Berlin als Michail Igor Peschkowsky; † 19. November 2014 in New York) war ein US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Schauspieler. Nichols zählt zu den wenigen Künstlern, die Emmy, Grammy, Oscar und Tony Award gewonnen haben.

 

 

 


Bild: Mike Nichols (2004)
Von Anthony salcedo - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30971922

 

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