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… und jetzt das Ganze nochmal von vorn / Ich bin schüchtern, aber in Behandlung

… und jetzt das Ganze nochmal von vorn … ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 1978 mit Pierre Richard, der auch Regie führte und das Drehbuch schrieb. In der DDR wurde der Film unter dem korrekteren Titel Ich bin schüchtern, aber in Behandlung gezeigt.

Der schüchterne Pierre Renaud arbeitet als Kassierer in einem Hotel in Vichy. Als die von Fotografen begleitete attraktive Agnès Jensen das Hotel besucht, verliebt sich Renaud auf Anhieb in sie. Um seine Schüchternheit zu überwinden, nimmt er Hilfe des Psychologen Aldo Ferrari in Anspruch. Gemeinsam mit ihm reist er Agnès nach Nizza nach, wo Renaud eine Stelle als Tellerwäscher in ihrem Hotel annimmt, um ihr stets nah zu sein. Gemeinsam mit Aldo erdenkt sich Renaud eine Reihe von Plänen, um Agnès auf sich aufmerksam zu machen, diese weist jedoch Renauds Avancen stets zurück.

Deutscher Titel… und jetzt das Ganze nochmal von vorn …
OriginaltitelJe suis timide … mais je me soigne
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1978
Länge88 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegiePierre Richard
DrehbuchPierre Richard
ProduktionAlbina du Boisrouvray
MusikVladimir Cosma
KameraClaude Agostini
SchnittPierre Gillette
Besetzung
Pierre Richard: Pierre Renaud
Aldo Maccione: Aldo Ferrari
Mimi Coutelier: Agnès Jensen
Jacques François: Monsieur Henri

Es stellt sich heraus, dass für Agnès das luxuriöse Leben, das sie führt, schon nach einer Woche beendet ist, weil sie es lediglich in einem Preisausschreiben gewonnen hat. Sie wird nach Hause gefahren und trifft unterwegs auf Renaud und Aldo, die versuchen, per Anhalter zurück nach Vichy zu gelangen. Sie steigt aus und setzt gemeinsam mit Renaud und Aldo ihren Weg fort.

 Pierre Renaud, ein Kassierer in einem großen Hotel, ist kränklich schüchtern. Als er sich in Agnes, die Gewinnerin eines Preisausschreibens, verliebt, beschließt er, seine Schüchternheit zu überwinden und folgt Agnes auf ihrem Weg... 

 Pierre Renaud arbeitet als Hauptkassierer im Park Hotel in Vichy. Er kämpft mit einem Problem, mit dem auch Michelangelo, Stendhal, Robespierre und Napoleon zu kämpfen hatten. Dieses Problem ist hauptsächlich eine pathologische Schüchternheit gegenüber Frauen. Nachdem er sich zehn Jahre lang nicht getraut hat, sich seiner heimlichen Liebe zu nähern, erkennt Pierre, dass er Hilfe braucht. Er holt sich die Hilfe von Aldo Ferrari vom Institut für angewandte Psychologie. Der aalglatte und geschwätzige Aldo bietet eine Vielzahl von Geräten zur Verbesserung des Aussehens, Fitnessgeräte, Solarien und Therapien an, einschließlich psychologischer und selbstbewusstseinsfördernder Übungen, alles auf Band, gegen eine saftige Gebühr. Pierre beginnt sich schnell zu bessern, doch eines Tages, als er in der Hotelkasse sitzt, sieht er eine sehr hübsche und anscheinend wohlhabende Gastdame, Agnes, gehen und verliebt sich in sie. Als er erfährt, dass Ágnes in das elegante Hotel Negresco in Nizza reist, kündigt er seinen Job und trampt ihr hinterher, in der heimlichen Hoffnung, sie für sich zu gewinnen.


Im Hotel Negresco stellt sie zu ihrer Überraschung fest, dass sie nicht als unbekannte Hauptkassiererin, sondern als Tellerwäscherin angestellt ist. Sein Chef ist der pikante Oberkellner, Herr Henri, und seine schwarzen Kollegen waschen im Rhythmus Geschirr. In seiner Freizeit verfolgt Pierre im winterlichen Nizza jeden Schritt von Agnes, die wie eine gelangweilte Millionärstochter aussieht, aber er traut sich nicht, sie anzusprechen. Er setzt seine vertrauensbildenden Übungen auf Tonband fort, bei denen es darum geht, Dinge zu tun, vor denen er sich fürchtet, wie "Hosen kaufen" und mit Herrn Henri sprechen. Unterhosen zu kaufen funktioniert nicht wirklich, aber Herrn Henri gegenüber zu stehen bringt ein besseres Ergebnis. In seiner Freude darüber läuft er ungebremst auf die belebte Straße und wird dabei fast von einem Auto angefahren, das zufällig Aldo fährt. Da Pierre ein sehr guter Kunde ist und sie sich schnell anfreunden, beginnt Aldo ihm zu helfen, Agnes zu erobern.
Ágnes führt weiterhin das Leben der gelangweilten Reichen in der Stadt, spielt Golf, Bowling und geht in Diskotheken, aber sie hat immer einen seltsam gelangweilten Blick der Bedürftigkeit im Gesicht. Pierre, begleitet von Aldo, folgt ihr auf Schritt und Tritt und versucht, ihr nahe zu kommen, doch seine Versuche scheitern immer wieder an seiner Schüchternheit und Ungeschicklichkeit.


Aldo denkt, es ist Zeit für eine Änderung der Taktik. Wir nähern uns nicht, sondern spielen die große Nummer und warten darauf, dass Agnes Pierre von sich aus bemerkt. Da Ágnes jeden Tag im Hotel zu Mittag isst, reserviert Pierre auch für sich selbst an seinem freien Tag. M. Henri, der boshafte Oberkellner, begrüßt ihn mit Sarkasmus und Herablassung, dann lässt er Pierre einen Wochenlohn für das Mittagessen ausgeben und setzt ihn obendrein hinter eine Säule, wo er Ágnes nicht sehen kann. Am Ende scheint es, dass Pierre nicht einmal seine Rechnung bezahlen kann, und Herr Henri hat bereits die Polizei gerufen. Aldo sieht das Chaos, geht rein, gibt sich als Pierres Fahrer aus und steckt ihm das Geld zu. Herr Henri ist außer sich vor Wut.


Nach Nizza zieht Agnes auf die andere Seite des Landes, nach Deauville, ebenfalls in ein elegantes Hotel, natürlich gefolgt von den beiden. Um die Kosten zu decken, verkauft Aldo sogar sein altes Auto. Sie kommen in einem amerikanischen Mietwagen an, Pierre stellt sich als wohlhabender Ölmillionär und Playboy mit einer Vorliebe für Gentleman-Sportarten vor. Er schafft es irgendwie, immer in der Nähe von Agnes zu sein und darauf zu warten, dass sie ihn bemerkt. Er versucht es mit Polo, Bowling und Sandsegeln, und Aldo unterwirft sich dem Pferd, indem er vorgibt, sein Sekretär zu sein. Seine Unbeholfenheit ist jedoch eher ein Lächeln in ihren Augen.

RolleDarstellerSynchronsprecher
Pierre RenaudPierre RichardAndreas Mannkopff
Aldo FerrariAldo MaccioneJürgen Thormann
Agnès JensenMimi CoutelierEvelyn Maron
Monsieur HenriJacques FrançoisFriedrich Schoenfelder


Schließlich spricht Aldo das Mädchen in Pierres Abwesenheit an. Er ist überrascht, als er erfährt, dass die reich aussehende Agnes eine Verkäuferin ist, die bei einem Preisausschreiben eine einmonatige Luxusreise gewonnen hat, aber die Nase voll hat von der "Tierwelt" der Luxushotels. Sie mag keine reichen Leute und kann nicht glauben, dass Pierre ein einfacher Kassierer ist, der in sie verliebt ist, und nicht ein Millionär.


Agnes verbringt ihren letzten Abend im Casino. Aldo hinterlässt eine Notiz für Pierre, er solle herunterkommen, sich aber natürlich verhalten. Pierre missversteht, und kommt nun im Stil eines perfektionierten Millionärs-Hotshots daher. Am Ende gewinnt er an jedem Tisch, und zwar ein kleines Vermögen. Da er nun wirklich wie ein Playboy aussieht und sich auch so verhält, glaubt Agnes ihnen nicht, denkt, dass sie nur Spielchen mit ihr treiben, und verlässt sie. Bis dahin hat Pierre jedoch alles verloren, was er gewonnen hat, und sie haben keinen Pfennig mehr. In seiner letzten Verzweiflungsnacht lässt er Aldo im Hotel eine Operation an ihr durchführen, damit er als ihr heldenhafter Retter auftreten kann, aber auch das geht schief.


Am Morgen können Pierre und Aldo nicht einmal ihr Hotelzimmer bezahlen. Sie laufen weg und trampen nach Hause. Auch die Reise von Agnes endet. Sie muss dem Organisator einen Einzelverbindungsnachweis über alle Kleidungsstücke und Schmuckstücke, die sie für die Reise erhalten hat, vorlegen. Auf dem Weg nach draußen erfährt sie von der Hotel-Concierge, dass der Brand der Nacht von einem Landstreicher verursacht wurde, der mit einem amerikanischen Mietwagen ankam und ohne zu bezahlen abreiste. Agnes sollte mit dem Firmenwagen des Reiseveranstalters nach Hause fahren. Aldo und Pierre versuchen zufällig, sie abzuschütteln, aber sie beschließen, auf ein richtiges Auto zu warten und es wegzuschicken. Als sie sich umdrehen, ist der Lieferwagen schon weg, aber mitten auf der Straße steht Agnes, die ihnen glaubt. Die drei machen sich als gute Freunde auf den Heimweg.

 

Weitere Filme von Pierre Richard

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Pierre Richard Maurice Charles Léopold Defays (* 16. August 1934 in Valenciennes) ist ein französischer Schauspieler und Komiker. Nachdem ihm 1972 als „großer Blonder mit dem schwarzen Schuh“ der internationale Durchbruch gelungen war, spielte er in vielen Komödien die Rolle des sympathisch-zerstreuten Tollpatsches. Bis in die späten 1980er-Jahre zählte er zu den erfolgreichsten europäischen Filmkomikern.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Pierre Richard (2015) Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40681633

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia

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Alfred, die Knallerbse

Alfred, die Knallerbse, Aufführungstitel in der DDR  Alfred, der Unglücksrabe, ist eine französische Filmkomödie von Pierre Richard aus dem Jahr 1972. 

 Nachdem Alfred Dhumonttieys Freundin nach glücklicher gemeinsamer Zeit plötzlich ins Kloster gegangen ist, entschließt er sich, seinem Leben mit dem Sprung von einer Brücke ein Ende zu setzen. Fernsehmoderatorin Agathe Bodard hat dieselbe Idee, musste sie doch erfahren, dass ihr heimlicher Geliebter, ihr Chef François Morel, keine Kinder hat. Er hatte ihr jedoch stets von einem Sohn berichtet und ihr versprochen, seine Familie zu verlassen, wenn der Sohn seine Erstkommunion hinter sich hat. Im Gegensatz zu Alfred ist sie jedoch kein geborener Pechvogel. Alfred verbringt die Nacht bei Agathe, und beide geben aufeinander acht. Alfred durchläuft mehrere Pechsträhnen, durch die Boxer Kid Barrantin in der Wohnung unter Agathe nicht schlafen kann und am nächsten Tag seinen Europameisterschaftskampf im Halbschwergewicht sprichwörtlich verschläft.

Deutscher TitelAlfred, die Knallerbse
OriginaltitelLes malheurs d’Alfred
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1972
Länge98 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegiePierre Richard
DrehbuchPierre Richard
Yves Robert
André Ruellan
Roland Topor
ProduktionAlain Poiré
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraJean Boffety
SchnittGhislaine Desjonquères
Besetzung
  • Pierre Richard: Alfred Dhumonttiey
  • Anny Duperey: Agathe Bodard
  • Pierre Mondy: François Morel
  • Jean Carmet: Paul
  • Mario David: Kid Barrantin
  • Francis Lax: Boggy
  • Daniel Laloux: Teammitglied Paris
  • Jean Saudray: Teammitglied Paris
  • Yves Elliot: Teammitglied Paris
  • Marco Perrin: Orlandi, Kids Manager
  • Robert Dalban: Gustave, Morels Chauffeur
  • Danou Valdrini: Pauline
  • Paul Préboist: Bauer
  • Yves Robert: Zuschauer
  • Paul Le Person: Polizist

Alfred verbringt den nächsten Tag in Agathes Wohnung, während sie auf Arbeit ist. Unerwartet erscheint François Morel in der Wohnung und wirft Alfred vor, am Selbstmordversuch Agathes schuld zu sein. Alfred wirft ihn raus und wird später Zeuge, wie Agathe live im Fernsehen entlassen wird. Auch er hat keine Arbeit und kommt auf Anregung des ebenfalls arbeitslosen Kid Barrantin zu einem Casting für eine Fernsehsendung François Morels. Die Show Paris gegen die Provinz soll eine Gruppe Pariser und eine Gruppe aus einer Provinzgegend in verschiedenen Spielen gegeneinander antreten lassen. Sie ist als Tournee durch das ganze Land geplant, wobei der Gewinner zuerst eine Million Francs gewinnen kann. Gewinnt die Gruppe Paris oder Provinz auch das zweite Quiz in einer neuen Stadt, verdoppelt sich der Gewinn. Bei der Auswahl fallen Alfred, Kid und andere unfähige Bewerber zwar durch, werden aber gerade deswegen als Teilnehmer für die Show akzeptiert. Ziel ist es, die unruhige Provinz gewinnen zu lassen, um Ruhe im Land herzustellen. Alfred und Agathe werden durch die Show nicht getrennt: Sie hat ihre Arbeit zurückerhalten und ist an Morels Seite Moderatorin der Sendung.

RolleDarstellerSynchronsprecher
Alfred DhumonttieyPierre RichardHarry Wüstenhagen
Agathe BodardAnny DupereyEvamaria Miner
François MorelPierre MondyHeinz Petruo
Kid BarrantinMario DavidEdgar Ott
PaulJean CarmetPeter Schiff

Das erste Quiz gegen die Provinz gewinnt Paris durch Alfred eher zufällig. Auch in den folgenden Sendungen ist die Pariser Mannschaft stets siegreich, wobei immer Alfreds Glück das Spiel entscheidet. Nach zahlreichen Sendungen hat Paris bereits 512 Millionen Francs gewonnen und könnte in der letzten Sendung die Milliarden-Grenze überschreiten. Alfred hat zwar Glück im Spiel, jedoch Pech in der Liebe. Während der Tour gelingt es Morel, Agathe von seinen ehrlichen Absichten zu überzeugen. Agathe entscheidet sich für ihn, und Alfred hat das Nachsehen. Er ist zwar traurig, strengt sich nun im Spiel aber noch mehr an. Dies beunruhigt höchste Kreise im Staat, würde die Gewinnsumme von einer Milliarde alte Francs doch den Staatsetat sprengen. Daher wird angeordnet, Alfred auszuschalten. Kurz vor dem Finale wird Alfred ein Mittel in sein Getränk gemischt, das unkontrollierte Lachanfälle verursacht. Das Getränk gerät jedoch in Morels Hände, der nun zur Moderation unfähig ist, jedoch Agathe vor allen Zuschauern berichtet, nur mit ihr gespielt zu haben. Agathe erkennt, dass Alfred der richtige Mann für sie ist. Die Pariser gewinnen das Finale und damit die Milliarde. Alfred und Agathe haben sich da schon gemeinsam aufs Meer zurückgezogen, wo sie ihr Pech in einem langsam volllaufenden Kahn herausfordern, zumal Agathe Nichtschwimmerin ist. Im Meer schwimmend, gestehen sie sich ihre Liebe.

  • Der Film wurde unter anderem in Paris und Senlis gedreht. 
  • Die Filmbauten stammen von Théobald Meurisse.

Weitere Filme von Pierre Richard

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Pierre Richard Maurice Charles Léopold Defays (* 16. August 1934 in Valenciennes) ist ein französischer Schauspieler und Komiker. Nachdem ihm 1972 als „großer Blonder mit dem schwarzen Schuh“ der internationale Durchbruch gelungen war, spielte er in vielen Komödien die Rolle des sympathisch-zerstreuten Tollpatsches. Bis in die späten 1980er-Jahre zählte er zu den erfolgreichsten europäischen Filmkomikern.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Pierre Richard (2015) Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40681633

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
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Die Herren Dracula

Die Herren Dracula ist eine französische Horrorkomödie aus dem Jahr 1976. Als literarische Vorlage diente das Buch Der Vampir von Paris von Claude Klotz, das außer den Motiven mit Bram Stokers Dracula nichts zu tun hat.

Ein Vampirgraf zeugt mit der Sterblichen Hermine auf höchst menschliche Art ein Kind. Nach der Geburt ihres Sohnes beißt der Graf seine Gespielin und macht diese ebenfalls zum Vampir. Doch Hermine will sich mit ihrem neuen Schicksal nicht abfinden und fällt schließlich dem Sonnenlicht zum Opfer. Ferdinand, der gemeinsame Sohn, spielt seiner Familie gerne Streiche. So schickt er mit einem Trick sein Kindermädchen ins tödliche Sonnenlicht oder kegelt mit der Urne seiner Mutter.
Vater und Sohn

Deutscher TitelDie Herren Dracula
OriginaltitelDracula père et fils
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1976
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieÉdouard Molinaro
DrehbuchAlain Godard
Jean-Marie Poiré
Édouard Molinaro
ProduktionAlain Poiré
MusikVladimir Cosma
KameraAlain Levent
SchnittMonique Isnardon
Robert Isnardon
Besetzung
  • Christopher Lee: Le Baron
  • Bernard Menez: Ferdinand
  • Marie-Hélène Breillat: Nicole Clement
  • Bernard Alane: Jean
  • Anna Gaël: Miss Gaylor
  • Mustapha Dali: Khaleb
  • Catherine Breillat: Hermine Poitevin
  • Jean-Claude Dauphin: Cristéa
  • Anna Gaël: Miss Gaylor
  • Gérard Jugnot: Betriebsleiter
und:
  • Claude Génia
  • Xavier Depraz
  • Cédric Dumond
  • Anna Prucnal
  • Jean Lescot
  • Raymond Bussières
  • Lyne Chardonnet
  • Robert Dalban
  • Carlo Nell
  • Patrice Pascal
  • Gérard Jugnot
  • Albert Simono
  • Marthe Villalonga
  • Dominique Zardi
  • Branko
  • Daniel Léger
  • Lucienne Legrand
  • Sylvain Lévignac
  • Guy Piérauld
  • Daniel Popescu
  • Paul Rieger
  • Jean-Louis Tristan
  • Rémy Julienne

Im Laufe der nächsten 200 Jahre entpuppt sich der Nachwuchs, sehr zum Leidwesen seines Vaters, als äußerst ungeschickter, gutmütiger und aus der Art geschlagener Vampir. So trägt er einer alten Frau ihre Sachen nach Hause, anstatt diese zu beißen. Alle Mühen des Vaters, aus seinem Sohn einen rechtschaffenen Vampir zu machen, schlagen fehl. So trinkt Ferdinand sein Blut noch als Erwachsener aus der Babyflasche.
Die Zeiten gehen ins Land. Nun, im 20. Jahrhundert, wird es in der Heimat unruhig. Die Kommunisten haben im Lande die Macht ergriffen und erklären die Vampire für enteignet und das alte Familienschloss zum Volkseigentum.
Auszug in die Fremde
Die Vampire beschließen, das Land über den Seeweg zu verlassen. Um vor dem Tageslicht sicher zu sein, töten die Vampire auf dem Schiff zwei Matrosen und nehmen im Anschluss daran deren Plätze in den Särgen ein. Sie ahnen nicht, dass die Matrosen auf dem Meer eine Seebestattung erfahren werden. So werden die Särge schließlich über Bord geworfen und die Vampire getrennt.
Der Vater wird in England und der Sohn in Frankreich an Land gespült. Mit seinem Auftreten und der geisterhaften Erscheinung wird der Vater als Vampir-Darsteller zum Horrorstar und berühmt. Er beißt alle Filmsternchen und setzt sie im Anschluss der Sonne aus, damit sein wahres Ich gewahrt bleibt. Der Sohn, Ferdinand, hat weniger Glück. Er verdingt sich auf einem Schlachthof und ernährt sich widerstrebend von Ochsenblut. Doch er wird erwischt und entlassen. So bricht Ferdinand in eine Blutbank ein, um dort Blutkonserven zu stehlen. Doch wieder ist ihm das Glück nicht hold. Erneut wird er erwischt und ein Gericht verurteilt ihn zur Blutspende. Ferdinand arbeitet schließlich als Nachtwächter und ernährt sich nun von Katzenblut. In Khaleb, einem Marokkaner, findet er seinen besten Freund. Diesen klärt er als einzigen seiner Arbeitskollegen über seine Herkunft auf.
Familientreffen und Entzweiung
Im Zuge einer Filmaufführung fährt der Vater mit seinem Filmteam nach Frankreich, wo ihn Ferdinand im Fernsehen sieht. So sucht ihn Ferdinand auf und trifft dort auf die junge Nicole. Sie ist Reporterin und mit dem Werbefachmann Jean liiert. Vater und Sohn verlieben sich beide in sie. Zusammen mit dem Vater nimmt Nicole eine Werbung für Zahnpasta auf und dieser erklärt seinem Sohn, Nicole zu einer der ihren machen zu wollen. Ferdinand wendet sich enttäuscht von seinem Vater ab und geht wieder seinem Dienst als Nachtwächter nach.
Nicole und Ferdinand
Die junge Nicole hat sich inzwischen in den gutmütigen Ferdinand verliebt. Der klärt Nicole über seine Herkunft auf, doch sie glaubt ihm nicht. Beide gehen ein paar Mal aus und schließlich übernachtet Ferdinand bei ihr, nachdem sich Nicole von Jean getrennt hat. Zu seinem Entsetzen bemerkt er nach dem Aufwachen, dass es helllichter Tag ist. Nicole betritt das Schlafzimmer und zieht die Vorhänge auf. Doch zu Ferdinands Erstaunen kann ihm das Sonnenlicht nichts mehr anhaben. Nicoles Liebe hat ihn wieder zu einem Sterblichen gemacht. Als er dies seinem Vater erzählt, will der es nicht hören und bezichtigt seinen Sohn der Lüge.
Schluss
Ferdinand bricht mit seinem Vater und zieht mit Nicole zusammen. Der Vater, immer noch davon besessen, aus Nicole einen Vampir zu machen, taucht eines Abends in der Wohnung des Sohnes auf. Vater und Sohn geraten in heftigen Streit, der sich über Stunden hinzieht. Dadurch verpasst Ferdinands Vater unvorsichtigerweise den Sonnenaufgang. Als Nicole dann wütend die Vorhänge zurückzieht, trifft den Vater ein Sonnenstrahl und dieser zerfällt zu Staub. Da erkennt Nicole, dass ihr Ferdinand seinerzeit die Wahrheit erzählt hat. Jahre später sind beide verheiratet und leben in Paris. Sie haben zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen. Während das Mädchen sterblich ist, zeigen sich beim Sohn Merkmale der väterlichen Seite. So besitzt dieser bereits Vampirzähne und lacht verzückt, wenn sich seine kleine Schwester das Knie aufschlägt und blutet.
Kritik
„Eine mit elegant-leichter Hand inszenierte Parodie, die die Topoi des Horrorfilms amüsant zu persiflieren weiß“, schreibt das Lexikon des internationalen Films.

Weitere Filme von Édouard Molinaro (* 13. Mai 1928 in Bordeaux; † 7. Dezember 2013  in Paris) war ein französischer Regisseur und Drehbuchautor.

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Der Hornochse und sein Zugpferd / Ein Tolpatsch kommt selten allein

Der Hornochse und sein Zugpferd (auch: Ein Tolpatsch kommt selten allein und Der Pechvogel) ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 1981 von Francis Veber, der auch das Drehbuch schrieb.

Bei einem Urlaub in Mexiko verschwindet die tollpatschige Tochter des französischen Konzernchefs Bens spurlos. Zunächst schickt er den beinharten Privatdetektiv Campana nach Mexiko, der aber mit seiner Suche scheitert. 

Deutscher TitelDer Hornochse und sein Zugpferd
OriginaltitelLa Chèvre
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1981
Länge93 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieFrancis Veber
DrehbuchFrancis Veber
ProduktionAlain Poiré
MusikVladimir Cosma,
F. R. David
KameraÁlex Phillips junior
SchnittAlbert Jurgenson
Besetzung
  • Pierre Richard: François Perrin
  • Gérard Depardieu: Campana
  • Pedro Armendáriz Jr.: Polizeioffizier
  • Corynne Charby: Marie Bens
  • André Valardy: Meyer
  • Michel Robin: Alexandre Bens
  • Jorge Luke: Arbal
  • Robert Dalban: Techniker
  • Jacqueline Noëlle: Bens’ Sekretärin

Er vermutet, dass Gangster die Tochter entführt und an ein Bordell verkauft haben könnten. In seiner Verzweiflung entschließt sich der Vater des Mädchens auf Anraten seines Mitarbeiters Meyer dazu, seinen Untergebenen François Perrin, der ein ebenso großer Pechvogel wie seine Tochter ist, zusammen mit Campana auf die Suche zu schicken. Campana hält die Idee, Perrin könnte auf „denselben Bananenschalen“ wie die Tochter ausrutschen und so ihre Spur finden, zwar für Schwachsinn, entschließt sich jedoch aus Mitleid mit dem verzweifelten Vater dazu, die Reise anzutreten.

Dank Perrins „Hilfe“ wird nach etlichen Zufällen, Unfällen und Katastrophen das Mädchen gefunden, da es in einem Urwaldkrankenhaus im Nachbarbett von Perrin liegt.

Francis Veber (* 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine) ist ein französischer Bühnenautor, Journalist, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent armenischer Herkunft

Weitere Filme von Francis Veber:

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Veber, 2012
Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18052203



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