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Ein unzertrennliches Gespann

Ein unzertrennliches Gespann (Originaltitel: Tandem) ist eine französische Tragikomödie und zugleich ein Roadmovie von Patrice Leconte aus dem Jahr 1987 mit Jean Rochefort und Gérard Jugnot in den Hauptrollen.Seit nun schon 25 Jahren tourt der Quizmaster Michel Marteau, Künstlername Mortez, mit seiner Radio-Quizshow "La langue du chat" (Die Katzenzunge), deren Erfinder er ist, und seinem treu ergebenen Assistenten, Fahrer, Tontechniker, Organisator Bernard Rivetot durch die französische Provinz, um in kleinen Städten die Sendung live aufzunehmen. Es sind immer die gleichen Abläufe: Übernachtung in billigeren Hotels und Pensionen, Quizshow mit Publikum in immer derselben Weise mit immer denselben Phrasen, Empfang bei den Honoratioren der jeweiligen Stadt, Abfahrt.
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Wir kommen alle in den Himmel

Wir kommen alle in den Himmel ist eine französische Filmkomödie von Yves Robert aus dem Jahr 1977.

 Étienne, Daniel, Simon und Bouly sind die besten Freunde, die unter anderem die gemeinsame Leidenschaft fürs Tennisspiel eint. Étienne lebt mit seiner Frau Marthe und den beiden Töchtern zusammen. Daniel ist homosexuell, ohne weiter Worte darüber zu verlieren. Arzt Simon hat eine Beziehung zur jungen Mireille, was von seiner dominanten Mutter missbilligt wird. Tennisplatzinhaber Bouly wiederum lebt von seiner Ex-Frau Marie-Ange und deren vier Kindern getrennt und ist mit Daisy verlobt, die drei Kinder hat. Da er die freie Liebe propagiert, die vor allem seine Ex-Frau in Anspruch nimmt, ist er immer wieder auch Kindermädchen für vier bis sieben Kinder.

Deutscher TitelWir kommen alle in den Himmel
OriginaltitelNous irons tous au paradis
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1977
Länge110 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieYves Robert
DrehbuchJean-Loup Dabadie
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraRené Mathelin
SchnittPierre Gillette
Besetzung
  • Jean Rochefort: Étienne Dorsay
  • Claude Brasseur: Daniel
  • Guy Bedos: Simon Messina
  • Victor Lanoux: Boulifet, genannt Bouly
  • Danièle Delorme: Marthe Dorsay
  • Marthe Villalonga: Mouchy Messina
  • Jenny Arasse: Bernadette, Etiennes Mitarbeiterin
  • Josiane Balasko: Josy, Luciens Freundin
  • Anne-Marie Blot: Marie-Ange, Boulys Exfrau
  • Elisabeth Margoni: Daisy, Boulys Verlobte
  • Pascale Reynaud: Delphine, Etiennes Tochter
  • Maïa Simon: Madame Chalamand
  • Catherine Verlor: Stéphanie, Etiennes Tochter
  • Jean-Pierre Castaldi: starker Mann
  • Vania Vilers: Benoît, Marthes Liebhaber
  • Daniel Gélin: Theaterleiter Bastien
  • Gaby Sylvia: Marie-Christine Bosquet
  • Carole Jacquinot: Mireille

Der stets beherrschte und etwas steife Étienne findet eines Tages zufällig ein Foto in den Sachen seiner Frau, das Marthe und einen grauhaarigen Mann beim innigen Kuss zeigt. Er beginnt, Marthe zu beobachten und ihr kleine Fallen zu stellen, so ruft er sie anonym an und schickt ihr Blumen. Marthe jedoch gibt nicht zu erkennen, dass sie einen Liebhaber hat. Stattdessen verbringt sie ihre Abende oft mit einer Theatergruppe, die Jean Racines Bérénice probt.
Die vier Männer haben zufällig ein zum Verkauf stehendes Haus mit Tennisplatz am Rande von Paris gefunden. Sie legen Geld zusammen und kaufen das Haus. Die erste Nacht nach dem Kauf schlafen sie in ihrem neuen Eigentum, nur um am nächsten Morgen von ohrenbetäubendem Lärm geweckt zu werden: Das Haus steht direkt am Pariser Flughafen. Der Makler nutzte einen 24-stündigen Pilotenstreik, um das Haus günstig an den Mann zu bringen. Das unbewohnbare Haus ist nicht Étiennes einzige Sorge. Er vermutet immer noch eine Affäre seiner Frau, folgt jedoch eines Tages dem falschen Mann und ohrfeigt ihn. Der Mann demoliert als Antwort Étiennes Wagen. Étiennes nächster Versuch, seine Frau beim Fremdgehen zu erwischen, schlägt noch gravierender fehl. Er gibt vor, drei Tage ins Ausland zu verreisen, nimmt jedoch in Wirklichkeit ein Hotelzimmer gegenüber seiner eigenen Wohnung. Marthe bleibt das nicht verborgen, sodass sie nun ihrerseits glaubt, dass Étienne eine Affäre hat. Er bleibt angesichts der Verdrehung der Anklage wortlos zurück. Nicht nur in seiner Ehe kriselt es, sondern auch in der Freundschaft zu Daniel, Simon und Bouly. Die treffen sich zwar weiterhin auf dem Tennisplatz ihres neuen Hauses, doch endet ein Spiel im Flugzeuglärm und schließlich einer handfesten Schlägerei, woraufhin sich alle vier Männer für einige Zeit aus dem Weg gehen.

RolleDarstellerSynchronsprecher[2]
Étienne DorsayJean RochefortJürgen Thormann
DanielClaude BrasseurEdgar Ott
Simon MessinaGuy BedosAndreas Mannkopff
BoulyVictor LanouxMichael Chevalier
Marthe DorsayDanièle DelormeRenate Danz
MouchyMarthe VillalongaGudrun Genest
BastienDaniel GélinHeinz Petruo

In dieser Zeit beginnt Daniel Affären mit Frauen, weil er nach eigener Ansicht neben sich steht. Étienne findet heraus, dass das Kussfoto während einer Theaterprobe Marthes entstand und harmlos ist. Simon wiederum hat eine Affäre mit einer Patientin, mit der er in den Urlaub fährt. Nach seiner Rückkehr wird er am Bahnhof von Étienne, Daniel und Bouly erwartet, die ihm mitteilen, dass seine Mutter gestorben ist. Simon bricht zusammen. Nach der Trauerfeier eröffnet Daniel seinen Freunden, dass er seine Chefin Marie-Christine heiraten wird. Die Hochzeit jedoch platzt kurzfristig, da sich Marie-Christine eine Ehe mit Daniel doch nicht vorstellen kann. Das Leben geht weiter. Étienne beginnt eine Affäre mit einer Kollegin, mit der er eine Kurzreise nach Bordeaux antreten will. Seine Freunde fahren ihn zum Flughafen. Hier sehen die drei Marthe, die den Theaterkollegen Benoît küsst. Sie belauschen, wie sie sich von ihm trennt, nachdem beide schon längere Zeit eine Affäre hatten. Marthe entdeckt Daniel, Simon und Bouly, die vor ihr davonlaufen und so Marthe und den auf seine Geliebte wartenden Étienne zusammenbringen. Spontan geben die Freunde vor, dass sie nicht Étienne, sondern Simon zum Flughafen gebracht haben. Simon spielt notgedrungen mit und fliegt nach Bordeaux. Étiennes Geliebte zieht sich diskret zurück, während Étienne und Marthe ein Taxi nach Hause nehmen. Sowohl Étienne als auch Marthe bedeuten Daniel und Bouly heimlich, nichts zu verraten. Beide stimmen ebenso heimlich zu.

 

Weitere Filme von  Yves Robert

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:  Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
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Ein Elefant irrt sich gewaltig

Ein Elefant irrt sich gewaltig ist ein französischer Film von Yves Robert, der 1976 in die Kinos kam. Yves Robert brachte ein Jahr später eine Fortsetzung heraus: Wir kommen alle in den Himmel.

 Étienne, ein verheirateter, treuer und glücklicher Familienvater (verh. mit Marthe) in den Vierzigern, verliebt sich Hals über Kopf in Charlotte, eine junge, in Rot gekleidete Frau, die er nur flüchtig gesehen hat.

Mit seinen drei Freunden Simon, Daniel und Bouly teilt er die Leidenschaft fürs Tennisspielen. Simon ist Arzt und erstickt unter den ständigen Einmischungen seiner Mutter, einer Karikatur von einer Übermutter.

Deutscher TitelEin Elefant irrt sich gewaltig
Monsieur auf Abwegen (DDR)
OriginaltitelUn éléphant ça trompe énormément
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1976
Länge105 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieYves Robert
DrehbuchJean-Loup Dabadie
Yves Robert
ProduktionAlain Poiré
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraRené Mathelin
SchnittGérard Pollicand
Besetzung
  • Jean Rochefort: Étienne
  • Danièle Delorme: Marthe
  • Claude Brasseur: Daniel
  • Victor Lanoux: Bouly
  • Guy Bedos: Simon
  • Anny Duperey: Charlotte
  • Martine Sarcey: Esperanza
  • Marthe Villalonga: Mouchy
  • Maurice Bénichou: Gonthier
  • Christophe Bourseiller (unter dem Pseudonym «Christophe Bruce»): Lucien

Daniel, Automechaniker, schafft es nicht lange, seinen Freunden zu verheimlichen, dass er homosexuell ist. Bouly, unverbesserlicher Frauenverführer, fällt aus allen Wolken, als er entdeckt, dass seine Frau die eheliche Wohnung samt Möbeln und Kindern verlassen hat.
Obwohl Étienne die Schürzenjäger verachtet, erliegt er dem Charme seiner schönen Unbekannten. Diese jedoch gibt ihm schnell zu verstehen, dass dies nur ein Abenteuer ohne Zukunft sein wird.
Étienne (Jean Rochefort) kommentiert den Film in weiten Teilen als Stimme aus dem Off, und der Gegensatz zwischen dem, was er (natürlich immer zu seinem Vorteil) präsentiert und dem, was man tatsächlich sieht, ist eine der Triebfedern der Komik dieses Films.

 "Der Film ist die Geschichte der Freundschaft von vier tennisbegeisterten Mittvierzigern, die alle mit einer schwierigen Situation in ihrem Privatleben konfrontiert sind. Der Film ist eine sehr aufgewühlte Chronik der Probleme bestimmter Männer mit bestimmten Frauen, die nicht unbedingt ihre eigenen sind. Die Gruppe der "Freunde" wird von Jean Rochefort, Claude Brasseur, Guy Bedos und Victor Lanoux gespielt, während Danièle Delorme, Anny Duperey und Marthe Villalonga die weiblichen Hauptrollen spielen.
Bei den Césars 1977 gewann Claude Brasseur den César für den besten Nebendarsteller für seine Darstellung einer der ersten "positiven" homosexuellen Figuren im französischen Kino.
Bei seinem Erscheinen war der Film in Frankreich und im Ausland ein großer Erfolg, so sehr, dass Gene Wilder 1984 ein Remake mit dem Titel Das Mädchen in Rot drehte. 1977 drehte Yves Robert eine Fortsetzung des Films, Nous irons tous au paradis, der wiederum ein Triumph war.

Weitere Filme von  Yves Robert

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:  Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
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Der große Blonde kehrt zurück

Der große Blonde kehrt zurück ist eine französische Filmkomödie von Yves Robert aus dem Jahr 1974. Es handelt sich um die Fortsetzung des Films Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh aus dem Jahr 1972.

 Nach seinem unwissentlichen Einsatz als Lockvogel des Geheimdienstleiters Alphonse Toulouse, der den stellvertretenden Geheimdienstleiter Milan das Leben kostete, flog Geiger François Perrin mit seiner Geliebten Christine nach Rio de Janeiro. Seither sind drei Monate vergangen und in Frankreich wurde ein neuer Minister gewählt. Ihm zur Seite steht Kommissar Cambrai, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Tod Milans aufzuklären. Er vermutet hinter allem eine Falle Toulouses, was durch einen Brief François’ an seinen Freund Maurice bestätigt wird: In ihm berichtet François, dass er nur als Lockvogel benutzt wurde. Von Cambrai beeinflusst, beauftragt der Minister Toulouse, ihm François vorzustellen. Der soll am nächsten Mittwoch in Paris auf einem Konzert geigen. Toulouse schickt die Killer Charmant und Prince nach Rio, um François zu ermorden. 

Deutscher TitelDer große Blonde kehrt zurück
OriginaltitelLe retour du grand blond
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1974
Länge81 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieYves Robert
DrehbuchYves Robert
Francis Veber
ProduktionAlain Poiré
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraRené Mathelin
SchnittGhislaine Desjonquères
Françoise London
Besetzung
  • Pierre Richard: François Perrin
  • Jean Carmet: Maurice Lefebvre
  • Jean Rochefort: Luis Toulouse
  • Mireille Darc: Christine
  • Jean Bouise: der Minister
  • Michel Duchaussoy: Cambrai
  • Paul Le Person: Perrache
  • Colette Castel: Paulette Lefebvre
  • Henri Guybet: Charmant
  • Hervé Sand: Prince

Dem Minister teilt er mit, dass François tot sei; eine große Beerdigung wird organisiert und durchgeführt, doch schaffen es die Killer nicht, François zu erschießen. Schließlich fliegt Toulouse selbst nach Rio, bringt Christine in seine Gewalt und zwingt François, sich nach seinen Instruktionen zu verhalten.
François kehrt als scheinbar eiskalter Killer nach Paris zurück, wobei er diesmal durch ein Missgeschick einen schwarzen und einen roten Schuh trägt. Die Warnungen von Maurice und Paulette, die ihn am Flughafen erwarten, weist er zurück. Er wird von Toulouse und Perrache abgeholt, die ihn auf den neusten Stand bringen. Weil Cambrai nicht glaubt, dass François ein Superagent ist, soll er auf Anweisung des Ministers einen besonders gefährlichen Auftrag erhalten, um sein Können zu beweisen. Toulouse und Perrache begleiten ihn zum Minister und stellen François als ausgebrannt dar, der Urlaub brauche. Der Minister hat ein Einsehen, doch glaubt Cambrai, belogen zu werden. Er kündigt an, François besonders zu überwachen. Weil Cambrais Akte deutlich macht, dass er bisher ausschließlich Schreibtischarbeiten erledigt hat, jedoch bei jeder Aufregung einen Zusammenbruch erleidet, inszenieren Toulouse und Perrache einen Superagentenauftritt für François. Auf einem abgelegenen Gelände wird er von verschiedenen Personen angegriffen, erschießt einen irren Chinesen und kurz darauf eine ganze Gruppe von Angreifern. Toulouses dabei eingebauter Falle, die zum tatsächlichen Tod François’ führen sollte, entgeht der Geiger jedoch. Cambrai hat die Aktionen zusammen mit Maurice miterlebt und ist erschüttert. Beide finden jedoch heraus, dass in François’ Waffe nur Platzpatronen waren. Sie entwickeln einen Plan, um Toulouse endlich zu fassen, und weihen auch François ein.

RolleDarstellerSynchronsprecher BRDSynchronsprecher DDR
François PerrinPierre RichardHarry Wüstenhagen
Maurice LefebvreJean CarmetFriedrich W. Bauschulte
Alphonse ToulouseJean RochefortRolf Schult
ChristineMireille DarcRenate KüsterGisela Büttner
MinisterJean BouiseHarald JuhnkeManfred Zetzsche
CambraiMichel DuchaussoyThomas Danneberg
PerrachePaul Le PersonKlaus Sonnenschein
PauletteColette CastelRenate Danz
CharmantHenri GuybetHeinz Theo Branding

Christine, die von Toulouse freigelassen wird, trifft François im Bett mit Maurices Frau Paulette an. Sie reagiert fassungslos und geht, wird jedoch von Maurice abgefangen und ebenfalls in den Plan eingeweiht. Am Abend findet das Konzert statt, bei dem François als erster Geiger spielen wird. Toulouse plant, François während des Konzerts erschießen zu lassen. Cambrai ahnt es und sucht Toulouse vor dem Konzert auf; er kündigt ihm Konsequenzen an, falls François etwas geschieht, zumal auch Maurice gegen Toulouse aussagen wird. Toulouse ruft Charmant und Prince zurück. Während des Konzerts erscheint Christine und erschießt François auf offener Bühne. Toulouse und Cambrai eilen auf die Bühne, Maurice kündigt an, gegen Toulouse auszusagen, und der greift sich Christines Revolver und schießt auf Cambrai. Erst jetzt erkennt er, dass es sich nur um Platzpatronen gehandelt hat. Er verlässt die Bühne und erschießt sich scheinbar mit Perraches Pistole. Auch hier handelte es sich nur um Platzpatronen, sodass Perrache und Toulouse ungestört fliehen können. Cambrai bedankt sich bei allen, die ihm geholfen haben und François schlägt ihn am Ende für sein Agent-Sein nieder, bevor er Christine küsst. Der Minister jedoch entschließt sich, sein Amt aufzugeben.

 

Weitere Filme von  Yves Robert

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:  Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
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Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh 👍

Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh ist eine französische Agentenfilm-Parodie des Regisseurs Yves Robert.

 François Perrin ist ein hochbegabter, jedoch etwas zerstreuter Geiger, der obendrein ein Verhältnis mit Paulette, der Frau seines besten Freundes Maurice, hat. Als Perrin nach einer Auslandstournee im Flughafen eine Rolltreppe mit zwei unterschiedlichen Schuhen herunterfährt, wird er aufgrund dieses Merkmals von einem Mitarbeiter des Geheimdienstchefs Toulouse auserwählt, unwissentlich einen „gefährlichen Agenten“ zu spielen, um seinen rivalisierenden Stellvertreter Milan auf eine falsche Spur zu führen.

Deutscher TitelDer große Blonde mit dem schwarzen Schuh
OriginaltitelLe Grand Blond avec une chaussure noire
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1972
Länge91 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieYves Robert
DrehbuchYves Robert
Francis Veber
ProduktionAlain Poiré
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraRené Mathelin
SchnittFrancis Veber
Besetzung
  • Pierre Richard: François Perrin
  • Jean Rochefort: Toulouse
  • Bernard Blier: Milan
  • Paul Le Person: Perrache
  • Mireille Darc: Christine
  • Jean Carmet: Maurice
  • Colette Castel: Paulette
  • Maurice Barrier: Chaperon

Milan setzt nun alle erdenklichen legalen und illegalen Mittel ein, um eine Verbindung zwischen Toulouse und Perrin herstellen zu können, erzielt dabei jedoch keine Ergebnisse. Schließlich soll die Agentin Christine die notwendigen Informationen mittels weiblicher Verführung erhalten. Als auch dieser Versuch scheitert, soll Perrin getötet werden. Mit viel Glück und etwas Hilfe von Toulouses Assistenten Perrache überlebt Perrin jedoch alle Anschläge. Perrins Verfolger beider Seiten bringen sich gegenseitig um und auch Milan wird schließlich ermordet. Maurice, der immer wieder ungewollt Zeuge der Taten wird, verliert den Verstand und kommt in ärztliche Behandlung. François und Christine verlieben sich und verlassen das Land.

 Der Chef des französischen Geheimdienstes, Louis Toulouse, wird von seinem Stellvertreter Milan in einer Doppelagenten-Affäre kompromittiert. Milans Plan ist es, Toulouse zu diskreditieren, um seinen Platz einzunehmen. Doch Toulouse, der Milans Pläne entdeckt hat, stellt eine Falle auf, um seinen Stellvertreter zu Fall zu bringen. Dazu beschließt er, einen Unbekannten zu benutzen, "irgendjemanden, einen Mann aus der Menge", und Milan glauben zu machen, dass es sich bei dem Unbekannten um einen furchterregenden Geheimagenten handelt, der den Fall des Doppelagenten lösen soll. Dieser Fremde, der in Orly von Perrache, dem Vertrauensmann von Toulouse, zufällig ausgewählt wurde, weil er an einem Fuß einen schwarzen und am anderen einen braunen Schuh trägt, ist François Perrin, ein schwindelfreier Geiger. Er lässt ihn diskret von zwei Agenten beschützen: Poucet und Chaperon. Milan tappt sofort in die Falle und setzt ein Team von Spionen ein, um Perrin auszuspionieren. Aber sein normales, wenn auch manchmal bizarres und unbeholfenes Verhalten wird Milan weiter destabilisieren. Um ihn zum "Reden" zu bringen, lockt er Perrin zum Bettgeflüster in das Bett seiner Agentin, der skulpturalen Christine. Sie ist die erste, die die Falle vermutet, aber Milan glaubt ihr nicht. In ihren Augen trägt die Tatsache, dass Perrin nichts zu gestehen hat, zu ihrer Glaubwürdigkeit als furchtbare Agentin bei.

Als er nichts erfährt, befiehlt Milan die Ermordung Perrins. Die Killer werden von Poucet und Chaperon eliminiert, bevor sie ihren Auftrag ausführen können, dann kommt Milan zum Einsatz, er wird seinerseits getötet. Schließlich beginnen Christine und Perrin eine Beziehung und reisen nach Brasilien.

RolleDarstellerSynchronsprecher (Brandtfilm)Synchronsprecher (DEFA)
François PerrinPierre RichardHarry WüstenhagenWinfried Wagner
ToulouseJean RochefortRolf SchultWalter Niklaus
Bernard MilanBernard BlierFriedrich W. BauschulteBert Brunn
MauriceJean CarmetGerd MartienzenHans Gora
ChristineMireille DarcEva Maria MinerAstrid Bless
GeorghiuRobert CastellAndreas Mannkopff
PauletteColette CastelRenate DanzBarbara Lotzmann
Mr. BoudartRoger CacciaKlaus Miedel
Madame BoudartTania BalachovaTina Eilers
BotrelJean ObeLothar Blumhagen
ChaperonMaurice BarrierJoachim Kemmer
PouchetJean SaudrayHeinz-Theo Branding
  •  Der rumänische Komponist Vladimir Cosma schrieb mit dem Titelthema auf der Panflöte für seinen Landsmann Gheorghe Zamfir einen seiner bekanntesten Filmmusiktitel.
  • Erst der große Erfolg des Films in Deutschland machte Pierre Richard in seinem Heimatland Frankreich populär und ermöglichte seine internationale Karriere. Erst daraufhin wurde auch die Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück (Le Retour du grand blond, 1974) gedreht, in der François Perrin und Christine weitere Abenteuer erleben.
  • 1985 drehte Stan Dragoti eine Neuverfilmung mit dem Titel Der Verrückte mit dem Geigenkasten (alternativer Verleihtitel: Der große Blonde mit dem roten Schuh). Die Hauptrolle übernahm Tom Hanks.
  • Pierre Richard wurde nach dem Erfolg des Films auf das komödiantische Fach festgelegt, wie er in einem Zeitungsinterview 2008 beklagte.

  • Nach Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und dessen Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück stellte Pierre Richard insgesamt noch in drei weiteren seiner Filme eine Figur namens François Perrin dar, der jedoch nicht auf der ursprünglichen Figur des tapsigen Violinisten basierte und auch jeweils unterschiedlich gezeichnet wurde. In Ein Tolpatsch auf Abwegen (1976) war Perrin Werbefotograf, in Das Spielzeug (ebenfalls 1976) Journalist, und in Der Hornochse und sein Zugpferd (1981) ein kleiner Konzernangestellter.
  • Regisseur Yves Robert spielt den Dirigenten des Orchesters.

Weitere Filme von  Yves Robert

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:  Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181

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Ein Mann sieht Rosa

Ein Mann sieht Rosa ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 2001.

Im Leben des biederen Buchhalters François geht alles schief: Seine Frau hat ihn verlassen, sein halbwüchsiger Sohn möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben und nun soll ihm auch noch gekündigt werden. 

Deutscher TitelEin Mann sieht rosa
OriginaltitelLe Placard
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr2001
Länge84 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieFrancis Veber
DrehbuchFrancis Veber
ProduktionPatrice Ledoux
MusikVladimir Cosma
KameraLuciano Tovoli
SchnittGeorges Klotz
Besetzung
  • Daniel Auteuil: François Pignon
  • Gérard Depardieu: Félix Santini
  • Thierry Lhermitte: Guillaume
  • Michèle Laroque: Mademoiselle Bertrand
  • Michel Aumont: Belone, der Nachbar
  • Jean Rochefort: Direktor Kopel
  • Laurent Gamelon: Alba

Aus lauter Verzweiflung möchte er sich deshalb vom Balkon seines Wohnhauses stürzen. Sein neuer Nachbar Belone kann ihn gerade noch davon abhalten und kommt mit einer genialen Idee, um seinen Job zu retten. François soll in der Firma so tun, als ob er schwul sei, der Chef werde Skrupel haben, ihm zu kündigen.
Sie verbreiten also in der Firma ein paar Fotomontagen, auf denen François in einer Schwulenbar halbnackt zu erkennen ist. Der Plan geht auf, sein Chef nimmt die Kündigung wieder zurück, da die Firma unter anderem Kondome herstellt und er Angst hat, schwule Kunden zu verlieren.

RolleDarstellerSynchronsprecher[
François PignonDaniel AuteuilBernd Vollbrecht
Belone, der NachbarMichel AumontGerhard Paul
Félix SantiniGérard DepardieuManfred Lehmann
ChristineAlexandra VandernootArianne Borbach
GuillaumeThierry LhermitteFrank Glaubrecht
Direktor KopelJean RochefortLothar Blumhagen

Durch seinen Trick zieht François immer mehr Interesse in der Firma auf sich und sogar seine Frau und sein Sohn nehmen wieder Kontakt zu ihm auf. Auch sein als Schwulenhasser und Macho verschriener Kollege Santini versucht, sich mit ihm gutzustellen, denn er hat Angst um seinen eigenen Job.
Durch sein „neues Ich“ bekommt François immer mehr Selbstvertrauen und wird so für seine Vorgesetzte Mademoiselle Bertrand interessant. Schließlich kommt es dazu, dass die beiden Sex in der Firma haben, wobei sie vom Firmenchef und einer japanischen Delegation beobachtet werden. Dadurch fliegt der Schwindel auf und François will seine Koffer packen. Der Chef möchte ihn jedoch auf keinen Fall gehen lassen, weil er so mutige und gewitzte Mitarbeiter brauche.

Francis Veber (* 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine) ist ein französischer Bühnenautor, Journalist, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent armenischer Herkunft

Weitere Filme von Francis Veber:

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Veber, 2012
Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18052203



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