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Vor Blondinen wird gewarnt

Vor Blondinen wird gewarnt ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs Frank Capra aus dem Jahr 1931, die zu den Pre-Code-Filmen Hollywoods gehört und damit noch nicht der US-Zensur des Hays Code unterworfen war.

Deutscher TitelVor Blondinen wird gewarnt
OriginaltitelPlatinum Blonde
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1931
Länge85 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieFrank Capra
DrehbuchRobert Riskin,
Jo Swerling
Dorothy Howell
ProduktionHarry Cohn
KameraJoseph Walker
SchnittGene Milford
Besetzung
  • Robert Williams: Stew Smith
  • Jean Harlow: Anne Schuyler
  • Loretta Young: Gallagher
  • Don Dillaway: Michael Schuyler
  • Halliwell Hobbes: Butler Smythe
  • Reginald Owen: Dexter Grayson
  • Edmund Breese: Conroy
  • Walter Catlett: Binji Baker
  • Claude Allister: Dawson
  • Louise Closser Hale: Mrs. Schuyler

Michael Schuyler soll von einer Tänzerin erpresst worden sein, die belastende Briefe über ihre Affäre mit ihm in der Hand habe. Die Presse fällt über Michael, der aus gutem Hause stammt, her. Michael kann Binji Baker von der Tribune mit Geld zum Schweigen bringen, Stew Smith ist jedoch unbestechlich.
Smith bekommt nun Ärger mit der Familie des jungen Mannes. Zu allem Unglück hat er sich auch noch in Michaels Schwester Anne verliebt. Seine Kollegin Gallagher räumt ihm keine Chancen ein. Und doch sind Anne und der ungehobelte Smith schon nach kurzer Zeit verheiratet. Smith zieht auch bald in das herrschaftliche Haus der Schuylers ein, wobei seine Frau versucht, aus ihm einen vollendeten Gentleman zu machen. Smith genießt zuerst das schöne Leben. Doch kann er sich mit seinen zynischen Kommentaren, mit der er die feine Gesellschaft immer wieder vor den Kopf stößt, nicht zurückhalten. Smith wird von Gallagher getröstet, erkennt, dass sie die Richtige für ihn ist, und ist bereit, in die Scheidung von Anne einzuwilligen.

  • Vier Tage nach der Uraufführung des Films in den USA verstarb Robert Williams am 3. November 1931 an einem Blinddarmdurchbruch.
Der film-dienst bezeichnete Vor Blondinen wird gewarnt als eine „[e]infallsreich inszenierte Screwball-Komödie“ und „[h]eiter-hintergründige Unterhaltung in typischer Frank-Capra-Manier“.  Cinema nannte den Film eine „[s]pritzige Komödie mit Jean Harlow“, der „‚Urmutter‘ aller gebleichten Blondinen“


Weitere Filme von der Darstellerin:
FilmtitelJahrOrginalRegie
Vor Blondinen wird gewarnt1931Platinum BlondeFrank Capra
Goldie1931GoldieBenjamin Stoloff,
Feuerkopf1932Red-Headed WomanJack Conway
Millionäre bevorzugt1934The Girl from MissouriJack Conway
Riffraff1936RiffraffJ. Walter Ruben
Seine Sekretärin1936Wife vs. SecretaryClarence Brown
Lustige Sünder1936Libeled LadyJack Conway
Der Mann mit dem Kuckuck1937Personal PropertyW.S. Van Dyke
Saratoga1937SaratogaJack Conway













 
Bild: Jean Harlow (Foto von Elmer Russell Ball, 1934)

Von Elmer Russell Ball (1896-1942) - https://theredlist.com/wiki-2-16-601-412077-view-cinematic-2-profile-ball-elmer-russell.html#photo, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=65066659 Datenquelle: Wikipedia und andere Portale

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Arsen und Spitzenhäubchen

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Arsen und Spitzenhäubchen (Originaltitel: Arsenic and Old Lace) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1941, der jedoch erst 1944 zur Aufführung kam. Regie führte Frank Capra.
 Cary Grant spielt den Schriftsteller Mortimer Brewster. Kurz nach seiner Hochzeit muss er feststellen, dass seine beiden Tanten – zwei liebenswerte alte Damen, dargestellt von Josephine Hull und Jean Adair – im wahrsten Sinne des Wortes einige Leichen im Keller haben.

Deutscher TitelArsen und Spitzenhäubchen
OriginaltitelArsenic and Old Lace
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1944
Länge113 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieFrank Capra
DrehbuchJulius J. Epstein
Philip G. Epstein
ProduktionFrank Capra
Jack L. Warner
MusikMax Steiner
KameraSol Polito
SchnittDaniel Mandell

Abby und Martha Brewster sind zwei liebenswerte alte Damen, die keinem Menschen ein Haar krümmen könnten. Davon ist ihr Neffe, der Theaterkritiker Mortimer, fest überzeugt. Doch als er am Tag seiner Hochzeit mit der Pfarrerstochter Elaine vom Standesamt in das Wohnhaus zurückkehrt, um von der gelungenen Trauung zu berichten und sich vor der unmittelbar bevorstehenden Hochzeitsreise zu verabschieden, macht er dort eine entsetzliche Entdeckung: In der Truhe beim Fenster liegt eine Leiche versteckt. Mortimer stellt die Tanten zur Rede und muss erfahren, dass sie, als Zimmervermietung getarnt, aus Mitleid alte einsame Männer in ihr Haus locken und mit einer Mischung aus Wein und den Giften Arsen, Strychnin und Zyankali töten, um sie „Gott näher zu bringen“. Zur Beseitigung der Leichen instrumentalisieren sie Mortimers geisteskranken, persönlichkeitsgestörten Bruder Teddy. Teddy hält sich für Präsident Theodore Roosevelt und ist in der Nachbarschaft und bei der Polizei als Ruhestörer bekannt, weil er im Zuge seiner Wahnvorstellungen regelmäßig laut auf seiner Trompete zum Angriff bläst. Den Tanten ist es ein Leichtes, den ahnungslosen Teddy im Keller Gräber ausschaufeln zu lassen, indem sie ihn glauben machen, er hebe den Panama-Kanal aus. Die Ermordeten geben sie ihm gegenüber als Gelbfieberopfer aus und veranlassen Teddy so, sie schnell zu begraben, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern.
Als Mortimer von diesen Praktiken erfährt, ist er schockiert, will seine Familie jedoch nicht der Polizei ausliefern. Stattdessen denkt er das Problem lösen zu können, indem er als ersten Schritt die Einweisung seines Bruders Teddy in eine Nervenheilanstalt in die Wege leitet. Um die dafür nötigen bürokratischen Hürden zu nehmen, verlässt er das Haus, nicht ohne seinen Tanten zu verbieten, weitere Fremde ins Haus zu lassen oder gar zu ermorden (nachdem sie fast wieder einen alten Mann ermordet hätten, wenn Mortimer es nicht im letzten Moment verhindert hätte). In der Zwischenzeit, noch während Teddy wieder einmal im Keller mit dem Ausheben des vermeintlichen Panama-Kanals beschäftigt ist, kehrt jedoch Mortimers lange verschollen geglaubter Bruder Jonathan Brewster ins Haus zurück, das schwarze Schaf der Familie. Jonathan ist ein polizeilich gesuchter Serienmörder. Zusammen mit seinem Komplizen Dr. Einstein will er im Haus der Tanten untertauchen und sich heimlich seines mitgebrachten letzten Mordopfers entledigen. Bald erfahren die Verbrecher von Teddys Grabungsaktivitäten im Keller und wittern ihre Chance, den Leichnam bequem im Keller zu entsorgen.
Um dies unbemerkt tun zu können, schüchtert Jonathan die Tanten so weit ein, dass sie sich in das Obergeschoss zurückziehen.
Besetzung
Cary Grant: Mortimer Brewster
Josephine Hull: Abby Brewster
Jean Adair: Martha Brewster
Raymond Massey: Jonathan Brewster
Peter Lorre: Dr. Herman Einstein
Priscilla Lane: Elaine Harper (Brewster)
John Alexander: Teddy Brewster
Jack Carson: Officer O’Hara
Edward McNamara: Sergeant Brophy
John Ridgely: Officer Sanders
James Gleason: Inspektor Rooney
Edward Everett Horton: Mr. Witherspoon
Grant Mitchell: Reverend Harper
Vaughan Glaser: Richter Cullman
Chester Clute: Dr. Gilchrist
Edward McWade: Gibbs, Alter Mann
Garry Owen: Taxifahrer
Charles Lane: Standesamt-Reporter
Hank Mann: Standesamt-Reporter
Spencer Charters: Standesbeamter

  • Die mit schwarzem Humor angereicherte Filmkomödie basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Joseph Kesselring und wurde von dem Drehbuchautor Julius J. Epstein adaptiert. Der Erfolg der Bühnenfassung am Broadway verzögerte die Uraufführung des Films bis ins Jahr 1944, denn die Produzenten hatten sich vertraglich verpflichtet, mit der Auswertung des Filmes bis nach Absetzung des Stückes am Broadway zu warten.
  •  John Alexander ist als Brewsters geisteskranker Bruder Teddy zu sehen. Hull, Adair und Alexander waren in diesen Rollen bereits 1941 bei der Uraufführung des Theaterstücks engagiert.
  •  In einer Szene sitzt Mortimer sinnierend auf einem Grabstein des benachbarten Friedhofs, der den Namen Archie Leach trägt, Cary Grants bürgerlichen Namen.

Weitere Filme vom Regisseur:

FilmtitelDarstellerJahr
Es geschah in einer NachtClark Gable, Claudette Colbert, Frank Capra, Walter Connolly, 1934
Mr. Deeds geht in die StadtGary Cooper
Jean Arthur
George Bancroft
1936
LebenskünstlerJean Arthur
Lionel Barrymore
James Stewart
Edward Arnold
1938
Arsen und SpitzenhäubchenCary Grant
Peter Lorre
Priscilla Lane
Jack Carson
James Gleason
Josephine Hull
1944
















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Lebenskünstler

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Lebenskünstler (Originaltitel: You Can’t Take It with You) ist eine in den USA produzierte Filmkomödie von Frank Capra aus dem Jahr 1938. Der Film basiert auf dem gleichnamigen, mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Stück und handelt vom Aufeinandertreffen zweier grundverschiedener Familien, als ihre Kinder heiraten wollen. Wie bereits das Stück wurde auch der Film zum Erfolg und gewann den Oscar für den Besten Film und die Beste Regie des Jahres.

Deutscher TitelLebenskünstler
OriginaltitelYou Can’t Take It with You
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1938
Länge126 Minuten
RegieFrank Capra
DrehbuchRobert Riskin
ProduktionFrank Capra für
Columbia Pictures
MusikDimitri Tiomkin
KameraJoseph Walker
SchnittGene Havlick

Der erfolgreiche New Yorker Bankier Anthony P. Kirby ist soeben aus Washington, D.C. zurückgekehrt, wo ihm von der Regierung ein Monopol auf bestimmte Munitionsarten ermöglicht wurde, das ihn sehr reich machen wird. Ebenfalls will Kirby sämtliche Wohnblöcke um die Firma eines Konkurrenten herum aufkaufen und die Grundstücke neu bebauen, damit dieser keine Transportwege mehr für seine Produkte hat. Nur eine Familie will ihr Haus immer noch nicht verkaufen, so dass Kirby seinen Immobilienmakler John Blakely anweist, der Familie eine hohe Summe anzubieten oder ihr sonst anderweitigen Ärger zu bescheren. Unterdessen hat sich Kirbys Sohn Tony, der Vizepräsident der Bank, in seine Sekretärin, die Stenotypistin Alice Sycamore, verliebt. Als Tony sich mit ihr verloben will, fürchtet Alice, dass Tonys reiche und bekannte Familie auf sie und ihre Familie herabschauen werde. Alice ist das einzige normale Mitglied ihrer äußerst exzentrischen, aber liebenswürdigen Familie, die vom bodenständigen und lebensweisen Großvater Martin Vanderhof angeführt wird. Was Tony und seiner Familie jedoch nicht klar ist: Vanderhof gehört das letzte Haus, das er nicht an Kirby verkaufen will.
Als Kirby und seine snobistische Frau von den Heiratsplänen ihres Sohnes mit der einfachen Mitarbeiterin erfahren, sind sie schockiert und wollen dem entgegensteuern. Bevor Alice Tonys Heiratsantrag annimmt, besteht sie darauf, dass sich die beiden vollkommen gegensätzlichen Familien kennenlernen. Tony bringt seine Eltern absichtlich am falschen Tag zu Alices unvorbereiteter Familie, damit die Eltern sie so kennenlernen wie sie in Wirklichkeit ist und so dass das komplette Haus in Unordnung ist. Als die Kirbys schockiert nach dem desaströsen Treffen das Haus verlassen wollen, verhaftet die Polizei jeden im Haus wegen Ruhestörung durch nicht genehmigte Feuerwerke. Während die Verhafteten in der Ausnüchterungszelle auf den Nachtrichter warten, beleidigt Mrs. Kirby Alice als ihres Sohnes unwürdig, was Alice tief verletzt. Ironischerweise stellt sich heraus, dass der Immobilienmakler von Kirby den Polizeieinsatz initiiert hat. Im Verhör fragt der Nachtrichter, warum die Kirbys beim Haus der Vanderhofs gewesen seien. Als Großvater Martin – um die Kirbys zu schützen – erklärt, es sei wegen des Hausverkaufes gewesen, reagiert Alice wütend und offenbart, es sei wegen ihrer Verlobung mit Tony, von dem sie wegen des bösen Verhaltens seiner Familie ihr gegenüber enttäuscht sei. Dies sorgt für eine Sensation in den Zeitungen, woraufhin Alice die Stadt verlässt.

Besetzung
Jean Arthur: Alice Sycamore
James Stewart: Tony Kirby
Lionel Barrymore: Martin Vanderhof
Edward Arnold: Anthony P. Kirby
Mary Forbes: Mrs. Kirby
Mischa Auer: Boris Kolenkhov
Ann Miller: Essie Carmichael
Spring Byington: Penny Sycamore
Samuel S. Hinds: Paul Sycamore
Donald Meek: Mr. Poppins
Halliwell Hobbes: Mr. DePinna
Dub Taylor: Ed Carmichael
Lillian Yarbo: Rheba
Eddie Anderson: Donald
H. B. Warner: Mr. Ramsey
Harry Davenport: Richter
Clarence Wilson: John Blakely
Charles Lane: Wilbur G. Henderson
Ann Doran: Nachbarin Maggie
Christian Rub: Nachbar Schmidt
Bodil Rosing: Nachbarin Schmidt
  • Der Filmtitel You Can’t Take It With You (zu deutsch etwa: „du kannst es nicht mitnehmen“) wird von Martin Vanderhof im Gespräch mit Anthony Kirby in der Gefängniszelle gesprochen. Vanderhof meint damit, dass Kirby alle seine Reichtümer nach seinem Tod nicht „mitnehmen“ könne und sie dadurch letztlich wertlos sind.
  • Ann Miller, die die Ehefrau von Ed Carmichael spielt, war beim Zeitpunkt der Dreharbeiten erst 15 Jahre alt.
  • Der Film half insbesondere der Karriere von James Stewart, welcher mit Frank Capra noch bei zwei späteren Filmen zusammenarbeiten sollte. Stewart hatte bis Lebenskünstler schon einige erfolgreiche Filme abgedreht, wurde allerdings erst hierdurch zum Star.




Weitere Filme vom Regisseur:

FilmtitelDarstellerJahr
Es geschah in einer NachtClark Gable, Claudette Colbert, Frank Capra, Walter Connolly, 1934
Mr. Deeds geht in die StadtGary Cooper
Jean Arthur
George Bancroft
1936
LebenskünstlerJean Arthur
Lionel Barrymore
James Stewart
Edward Arnold
1938
Arsen und SpitzenhäubchenCary Grant
Peter Lorre
Priscilla Lane
Jack Carson
James Gleason
Josephine Hull
1944
















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Mr. Deeds geht in die Stadt

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Mr. Deeds geht in die Stadt (Originaltitel: Mr. Deeds Goes To Town) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Frank Capra aus dem Jahr 1936. Sie basiert auf der Kurzgeschichte Opera Hat von Clarence Budington Kelland.

Deutscher TitelMr. Deeds geht in die Stadt
OriginaltitelMr. Deeds Goes To Town
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1936
Länge115 Minuten
RegieFrank Capra
DrehbuchRobert Riskin
Clarence B. Kelland
ProduktionFrank Capra
MusikHoward Jackson
Louis Silvers
Dimitri Tiomkin
KameraJoseph Walker
SchnittGene Havlick

Der Bankier Martin Semple kommt in Italien bei einem Autounfall ums Leben. Ein Erbe muss ausfindig gemacht werden, der besser nicht in die Bücher schauen sollte, in denen es offenbar einige Ungereimtheiten gibt. Als Erbe ist Longfellow Deeds angegeben, ein einfacher Glückskarten-Dichter aus einer Kleinstadt in Vermont. Die Anwälte hoffen darauf, dass Deeds von der Großstadt so beeindruckt ist, dass er alles in ihre Hände legt. Doch damit liegen sie falsch. Der Butler Walter und Semples Freund, der knallharte Journalist Cornelius Cobb, versuchen Deeds das „richtige Leben“ zu vermitteln.
Mittlerweile macht sich „Babe“ Bennet, Starreporterin einer Konkurrenzzeitung, mit einem Trick an den Millionenerben heran, um dadurch eine Titelstory zu bekommen. Sie begleitet ihn in ein bekanntes Literaten-Restaurant, wo sie sich näherkommen. Dort verkehren bekannte Dichter und Schriftsteller, die Mr. Deeds an ihren Tisch bitten, um sich über seine Postkarten-Gedichte lustig zu machen. Als er das erkennt, wird er wütend und schlägt auf die Quälgeister ein. Einer der Poeten ist so erfreut darüber, dass er Deeds zu einer Sauftour einlädt, in deren Verlauf dieser im betrunkenen Zustand die verrücktesten Sachen macht, u. a. füttert er auf einer Straßenkreuzung ein Pferd mit Doughnuts.
Die Reporterin hat sich unterdessen unter falschem Namen bei einer Freundin einquartiert, damit sie von Cobb nicht enttarnt werden kann. Ihre Artikel, in denen Mr. Deeds als Aschenputtel-Mann verspottet wird, finden großen Anklang und stoßen beim Betroffenen auf zornige Ablehnung. Doch hat er sich inzwischen in die wunderschöne Pressedame hoffnungslos verliebt, weil sie sich genauso zu geben weiß, wie er es sich von einer Frau immer gewünscht hat.
Er schreibt ein herzzerreißendes Gedicht für sie und gesteht ihr seine Liebe darin. Daraufhin bekommt sie schwerste Gewissensbisse und kann ihren Job nicht mehr fortführen. Denn auch sie ist von diesem ungewöhnlichen Mann äußerst angetan. Also kündigt sie bei der Zeitung und lässt sich von ihm privat zum Essen einladen. Während Mr. Deeds sich auf die Verabredung wie ein kleiner Junge freut, entdeckt Cobb die wahre Identität von Mr. Deeds großer Liebe und informiert ihn. Dieser ruft sie an und als sie seine Anschuldigung nicht widerlegen kann, ist er so tief getroffen, dass er beschließt, wieder nach Hause zu fahren und sein Vermögen an arbeitslose Farmer zu verschenken. Er kauft ein größeres Stück Ackerland und schafft die Grundlage für 2000 Bauernstellen.
Als er gerade dabei ist, die Kandidaten dafür zu sichten, wird er unter dem Vorwand verhaftet, geisteskrank zu sein und sein Vermögen zu verschleudern. Denn mittlerweile hat John Cedar, der korrupte Anwalt seines verstorbenen Onkels, der vergeblich auf die Bestätigung der alten Generalvollmacht durch Deeds gewartet hatte, einen anderen Verwandten des Toten ausgemacht. Für den will Cedar nun einen Anteil am Erbe durchsetzen. Weil für ihn und seine Rechtsanwaltskanzlei dabei auch eine Menge Geld abfallen würde, hat er keine Kosten und Mühen gescheut, um in einem öffentlichen Prozess zu erreichen, dass Mr. Deeds entmündigt wird.
Besetzung
Gary Cooper: Longfellow Deeds
Jean Arthur: Louise „Babe“ Bennet
Lionel Stander: Cornelius Cobb
George Bancroft: MacWade
Douglass Dumbrille: John Cedar
H. B. Warner: Richter May
Raymond Walburn: Butler Walter
Ruth Donnelly: Mabel Dawson
Walter Catlett: Dichter Morrow
John Wray: wütender Farmer
Margaret Seddon: Jane Faulkner
Margaret McWade: Amy Faulkner
Gustav von Seyffertitz: Dr. von Hallor
Emma Dunn: Deeds' Haushälterin
Charles Lane: betrügerischer Anwalt
Jameson Thomas: Mr. Semple
Mayo Methot: Mrs. Semple


Weitere Filme vom Regisseur:

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