Keiner killt so schlecht wie ich (A New Leaf) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1971 nach einer Idee von Jack Richie. Privatier Henry Graham wird von seinem Vermögensverwalter vor vollendete Tatsachen gestellt. Sein kostenintensiver Lebensstil hat nach und nach sein Vermögen aufgefressen, so dass er vor der Pleite steht.
Ein Streik kommt selten allein / Ist ja irre – Ein Streik kommt selten allein
W.C. Boggs ist der Besitzer der kleinen Fabrik WC Boggs & Sohn, die Toiletten produziert. Doch ein inkompetentes Management und Vic Spanner, Vertreter der Gewerkschaft, der die Arbeiter zu immer neuen Streiks aus den nichtigsten Gründen aufruft, behindern ein Wohlergehen der Firma.
| Deutscher Titel | Ein Streik kommt selten allein |
| Originaltitel | Carry On at Your Convenience |
| Produktionsland | Großbritannien |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1971 |
| Länge | 86 Minuten |
| Regie | Gerald Thomas |
| Drehbuch | Talbot Rothwell |
| Produktion | Peter Rogers |
| Musik | Eric Rogers |
| Kamera | Ernest Steward |
| Schnitt | Alfred Roome |
| Besetzung | |
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Vic steht bei all seinen Aktivitäten im ständigen Kampf gegen den Juniochef Lewis Boggs, der sich in letzter Zeit um Myrtle, bemüht, der Tochter des Vorarbeiters Sid Plummers. Auf sie hat auch Vic ein Auge geworfen hat und so entbrennt zwischen den beiden ein regelrechter Wettstreit um ihre Angebetete, den am Ende Lewis gewinnt.
So selbstbewusst Spanner in der Firma auch auftritt, so wenig Stand hat er zu Hause bei seiner Mutter. Stets macht sie ihm Vorhaltungen, dass er lieber arbeiten solle, anstatt die Leute immer nur aufzuwiegeln. So ganz Unrecht hat sie damit nicht, denn Boggs Firma hat einen lukrativen Auftrag in Aussicht und wenn er es nicht schafft, innerhalb von 2 Monaten 1000 Bidets für den Harem eines Scheichs zu liefern, steht seine Fabrik vor dem Aus. Bei der nötigen Vorfinanzierung, die von der Bank abgelehnt wird, springt überraschend Sid Plummers ein. Seit einigen Wochen gelingt es ihm sehr zielsicher den Sieger beim wöchentlichen Pferderennen vorherzusagen und gewinnt dementsprechend regelmäßig jede gewünschte Summe.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
| Sid Plummer | Sidney James | Alwin Joachim Meyer |
| WC Boggs | Kenneth Williams | Reinhard Glemnitz |
| Charles Coote | Charles Hawtrey | Michael Rüth |
| Bernie Hulke | Bernard Bresslaw | Michael Gahr |
| Fred Moore | Bill Maynard | Klaus Guth |
Doch gerät die Fertigstellung der Bidets in Gefahr, als Vic den nächsten Streik ausruft, der sich mittlerweile bereits über zwei Wochen ausdehnt. Nicht einmal der seit längerem geplante Firmenausflug nach Brighton bringt die Leute wieder zur Vernunft. Vic fordert sie weiter auf zu streiken. Als jedoch seine Mutter erfährt, dass er mit seiner Starrsinnigkeit dabei ist die Firma zu ruinieren, schreitet sie zu Tat. Vor den Augen seiner Kollegen legt sie ihren erwachsenen Sohn übers Knie und versohlt ihm den Hintern. Zudem überzeugt sie die Arbeiter sofort wieder mit der Arbeit zu beginnen.
- Die Dreharbeiten erfolgten in den Pinewood Studios London, bei Odeon Cinema, dem West Pier, dem Clarges Hotel und dem Hafen von Brighton, dem Twyfords bei Stoke-on-Trent, Black Park in Iver Heath, in Farnham Common und Wexham in Buckinghamshire
Weitere Filme von Gerald Thomas
Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.
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Hasch mich – ich bin der Mörder
Drehbuchautor Antoine Brisebard „erschießt“ gerade seinen Anwalt und Freund Adrien, als das Hausmädchen Mathilde hereinplatzt und wegen der Dramatik der Situation in Ohnmacht fällt. Tatsächlich übt Brisebard jedoch nur eine Szene für einen neuen Krimi ein – so hat er es zumindest seinem Freund Adrien erzählt.
| Deutscher Titel | Hasch mich – ich bin der Mörder auch: Louis mit dem Leichentick |
| Originaltitel | Jo |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1971 |
| Länge | 85 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Jean Girault |
| Drehbuch | Claude Magnier |
| Produktion | Léo L. Fuchs |
| Musik | Raymond Lefèvre |
| Kamera | Henri Decaë |
| Schnitt | Armand Psenny |
| Besetzung | |
| Louis de Funès: Antoine Brisebard Claude Gensac: Sylvie Brisebard Michel Galabru: Tonelotti Bernard Blier: Inspektor Ducros Guy Tréjan: Maître Colas Ferdy Mayne: Mr. Grunder Yvonne Clech: Mrs. Grunder Florence Blot: Madame Cramusel Micheline Luccioni: Françoise Christiane Muller: Mathilde Paul Préboist: Hilfsgendarm Jacques Marin: Andrieux Carlo Nell: Plumerel Jean Droze: Riri Roger Lumont: Mr. Jo | |
In Wirklichkeit wird Antoine Brisebard jedoch von einem gewissen Monsieur Jo erpresst und will sich durch dessen Ermordung aus der Zwickmühle befreien. Als er am selben Abend dem vermeintlichen Erpresser gegenübersteht, bringt er es jedoch nicht über das Herz, den Mann zu erschießen. Er wirft stattdessen den Revolver zu Boden, wobei sich ein Schuss löst, der den vermeintlichen Erpresser Jo tödlich trifft.
Brisebard verscharrt die Leiche daraufhin in seinem Garten, wo ein neuer Pavillon gebaut werden soll. Dann aber eröffnet ihm der ermittelnde Inspektor Ducros, dass Jo tot aufgefunden worden sei. Dem Drehbuchautor wird klar, dass er offenbar die falsche Person umgebracht hat. Nachdem Brisebard zunächst verschiedene verschollene Bekannte als Mordopfer vermutet hat, stellt sich schließlich heraus, dass es sich bei dem Toten um den Gauner Riri handelt, der wiederum den Ganoven Jo ermordet hat.
Nachdem der Pavillon bei einem nächtlichen Gewittersturm vom Blitz getroffen und zerstört worden ist, versucht Antoine Brisebard zunächst allein, später mit Hilfe seiner Frau, ein neues Versteck für die Leiche zu finden, während nicht nur Inspektor Ducros sein Haus durchsucht, sondern auch noch potenzielle Käufer des Hauses, Handwerker und ein Vertreter für Feuerlöscher zusätzliches Chaos verursachen. Die Leiche wird zunächst in einer Statue, dann in einer Standuhr und schließlich in einem Koffer versteckt.
Gerade als die Brisebards es geschafft haben, den Koffer von ihrem Grundstück zu entfernen, eröffnet ihnen der Inspektor, dass in der Nähe zwei weitere Gangster – die zuvor bei Brisebard gewesen waren, um einen Koffer mit Geld zu holen, den Riri bei sich hatte – einen Autounfall hatten. Diese hält er nun für die Mörder, wodurch Brisebard plötzlich genug Zeit hat, um die Leiche endgültig verschwinden zu lassen. Dabei wird er jedoch von Ducros gesehen.
- Der Film basiert auf der Kriminalkomödie The Gazebo von Alec Coppel aus dem Jahr 1958, die bereits 1959 unter dem deutschen Titel Die Nervensäge von Regisseur George Marshall mit Glenn Ford in der Hauptrolle verfilmt wurde
Weitere Filme von Jean Girault
Jean Girault (* 9. Mai 1924 in Villenauxe-la-Grande; † 24. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Filmdebüt als Regisseur gab er 1960.
1962 lernte er den bis dahin wenig bekannten Nebendarsteller Louis de Funès kennen und arbeitete seit 1963 mit ihm zusammen.
Jean Girault verstarb während der Dreharbeiten zu Louis und seine verrückten Politessen an Tuberkulose. Es war seine zwölfte Zusammenarbeit mit Louis de Funès.
VIP Cliparts Bernhard Prinz
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Die tollkühne Hexe mit "Das Fussballspiel der Tiere"
Der deutsche Titel des Films spielt auf die Filmkomödie Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten an.
| Deutscher Titel | Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett |
| Originaltitel | Bedknobs and Broomsticks |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1971 |
| Länge | 89 (Deutsche gekürzte Fassung), 100 (Deutsche Kinofassung), 117 (US-Kinofassung), 139 (Ungekürzte Originalfassung) Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Regie | Robert Stevenson |
| Drehbuch | Bill Walsh Don DaGradi |
| Produktion | Bill Walsh |
| Musik | Richard M. Sherman Robert B. Sherman Irwin Kostal |
| Kamera | Frank V. Phillips |
| Schnitt | Cotton Warburton |
| Besetzung | |
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Die Handlung spielt in England zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. In der Anfangsszene fragt ein britischer Offizier einen Einheimischen nach dem Städtchen Pepperinge Eye. Dieser entgegnet, keine Auskunft geben zu dürfen, und überpinselt soeben den Wegweiser, für den Fall, dass die Deutschen eine Invasion durchführen. In der alten Burg von Pepperinge Eye werden aus London evakuierte Kinder ihren Pflegefamilien auf dem Land zugeteilt. Unter ihnen sind auch die Geschwister Charles, Carrie und Paul Rawlins. Als die allein auf einem großen Landsitz lebende Miss Caroline Price den Ort erreicht, um ein Postpaket abzuholen, werden ihr die drei Kinder zugeteilt, welche sie nur höchst widerwillig mit sich nimmt.
Gleich nach ihrer Ankunft planen die Geschwister schon in der ersten Nacht ihre Flucht zurück nach London. Währenddessen packt Miss Price das erhaltene Paket aus. Es handelt sich hierbei um einen Zauberbesen, den sie vom Fernlehrinstitut für magische Wissenschaft in London erhält, an dem sie bereits seit längerem Hexerei studiert. Der beiliegende Brief stammt vom Direktor des Instituts, Professor Emelius Browne. Miss Price schafft es nach einigen Anläufen tatsächlich, mit dem Besen zu fliegen, wird jedoch übermütig und stürzt ab, wobei der Besen zerstört wird. Dabei wird sie von den Kindern beobachtet, die gerade auszureißen versuchten. Daraufhin beschließen die Kinder, zu bleiben, um die Hexe zu erpressen.
Als Charles am nächsten Morgen offenbart, dass die Kinder die Wahrheit wissen, erhalten sie von Miss Price als Pfand für ihre Verschwiegenheit einen mit einem Reisezauber belegten Bettknopf. Kurz darauf trifft erneut ein Brief von Emelius Browne ein, der mitteilt, dass das Hexereiinstitut aufgrund des Krieges geschlossen wurde und Miss Price die letzte Lektion des Kurses, an der sie besonders interessiert war, nicht mehr erhält.
Die Hexe leiht sich daraufhin von den Kindern den Bettknopf und reist gemeinsam mit ihnen auf dem fliegenden Bett, an dem der verzauberte Bettknopf angeschraubt werden muss, nach London. Dort treffen sie Emelius Browne, der sich jedoch als ein in Wahrheit schlechter Straßenzauberer entpuppt, dem bei einer Vorstellung sogar die eigenen Tricks misslingen. Miss Price verlangt von ihm die Herausgabe des letzten Zauberspruchs. Als Browne dies verweigert, verwandelt Miss Price ihn kurzzeitig in ein Kaninchen. Browne ist sprachlos, als er sieht, dass seine Zaubersprüche tatsächlich funktionieren. Er erklärt, dass er die Sprüche einem alten Buch entnommen habe. Mit dem Bett begibt sich die Gruppe zu Brownes Haus, einem wegen eines nebenan liegenden Bombenblindgängers leerstehenden Herrenhaus, das er in Besitz genommen hat. Miss Price muss den redseligen Browne jedoch erneut in ein Kaninchen verwandeln, bevor dieser das Buch Die Zaubersprüche des Astoroth herausrückt. Miss Price stellt fest, dass der letzte Teil des Buches samt dem letzten Spruch fehlt. Den zweiten Teil besitzt laut Browne ein Straßenhändler, der im Streit mit ihm das Buch auseinanderriss. Währenddessen erkunden die Kinder das Haus. Paul findet dort ein Kinderbuch über Naboombu, eine von sprechenden Tieren bevölkerte Insel, und nimmt es mit sich.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
| Caroline Price | Angela Lansbury | Christa Berndl |
| Emelius Browne | David Tomlinson | Friedrich Schoenfelder |
| Buchhändler | Sam Jaffe | Hans Hessling |
| Carrie Rawlins | Cindy O’Callaghan | Sabine Clasen |
| Charlie Rawlins | Ian Weighill | Benjamin Völz |
| Paul Rawlins | Roy Snart | André Brandt |
| Mrs. Jessica Hobday | Tessie O’Shea | Ursula Krieg |
| Mr. Rowan Jelk | Roddy McDowall | Wilfried Herbst |
| Swinburn | Bruce Forsyth | Gerd Martienzen |
| Oberst Heller | John Ericson | Thomas Danneberg |
| Captain Ainsley Greer | Arthur Gould-Porter | Helmut Heyne |
| General Sir Brian Teagler | Reginald Owen | Siegfried Schürenberg |
| König Leonidas | Lennie Weinrib | Arnold Marquis |
| Sekretär | Lennie Weinrib | Peter Schiff |
| Bär | Dallas McKennon | Edgar Ott |
| Kabeljau | Robert Holt | Erich Fiedler |
Die Gruppe wird von Browne zur Portobello Road geführt, einem Flohmarkt in London, wo sie nach der zweiten Hälfte des Buches suchen. Sie werden jedoch bis zum Feierabend nicht fündig. Plötzlich taucht Mr. Swinburn auf, der Handlanger eines Buchhändlers, und zwingt die Gruppe, mit ihm zu gehen. Sie wird in einen Kellerraum geführt, in dem der Buchhändler wartet, der die zweite Hälfte besitzt. Miss Price und der Buchhändler tauschen ihre Hälften aus, müssen jedoch feststellen, dass keine der beiden den Spruch enthält. Im Buch steht bloß, dass der Spruch auf einen Stern eingraviert steht, den der Zauberer Astoroth um den Hals getragen haben soll. Dieser Stern wurde ihm laut Legende von Tieren gestohlen, mit denen er experimentiert hatte. Diese Tiere seien geflohen und lebten seither auf einer einsamen Insel namens Naboombu. Nun zeigt Paul den Erwachsenen das Buch, welches die Existenz der Insel beweist. Miss Price, die Kinder und Mister Browne fliehen mit dem Bett aus der Gewalt des Buchhändlers, und fliegen in die Lagune vor der Insel Naboombu, wo sie auf einen sprechenden Kabeljau, und weitere Meerestiere treffen. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Tanzclub unter Wasser werden sie von einem sprechenden Bären mit einer Angel herausgefischt, der sie schließlich auf ihre Bitte hin zum König der Insel, einem jähzornigen Löwen, bringt. Dieser trägt tatsächlich den Stern des Astoroth um den Hals. Um den König positiv zu stimmen, erklärt sich Browne bereit, als Schiedsrichter bei einem Fußballspiel der Tiere zu fungieren. Da das Spiel jedoch äußerst unfair und völlig ohne Regeln vor sich geht, wird Browne immer wieder umgerannt, bis die Mannschaft des Königs den Sieg davonträgt. Nach dem Spiel hilft Browne dem König in den Mantel und nimmt ihm dabei den Stern ab. Danach machen sich die Menschen so schnell wie möglich aus dem Staub. Kurz vor ihrer Flucht wird jedoch der Diebstahl bemerkt und Miss Price kann die Gruppe nur retten, indem sie den König in ein Kaninchen verwandelt.
Nachdem sie auf dem Bett wieder zurück ins Landhaus geflogen sind, will Miss Price die magischen Worte „Treguna Mekoides Trecorum Satis Dee“, einen Bewegungszauberspruch, gleich ausprobieren. Der Spruch gelingt tatsächlich und sämtliche Kleidungsstücke im Anwesen erwachen zum Leben, werden jedoch mit der Zeit immer böswilliger. Nur mit Mühe kann der Spruch unterbrochen werden. Noch am selben Abend verabschiedet sich Browne, um zurück nach London zu fahren. In der Nacht landen jedoch deutsche Truppen an der Küste, nehmen Miss Price und die Kinder gefangen und sperren sie in die Burg von Pepperinge Eye. Auch Browne bemerkt am Bahnhof die Soldaten, die dort Kabel durchschneiden. Aus Besorgnis um Miss Price läuft er zurück zum Landhaus, findet da jedoch niemanden. Als er von den Soldaten bemerkt wird, verbarrikadiert er sich in einem Zimmer, und schafft es, sich selbst in ein Kaninchen zu verwandeln und in dieser Gestalt bis zu Miss Price und den Kindern zu gelangen. In der Burg mobilisiert Miss Price mit dem Zauberspruch sämtliche alten Rüstungen und Uniformen die dort ausgestellt sind. Anschließend marschieren diese gegen die Deutschen an, welche sich mit Maschinengewehren gegen die menschenleeren Rüstungen zur Wehr setzen, was jene jedoch nicht aufhält. Hals über Kopf fliehen die Invasoren zurück auf ihr Schiff, sprengen jedoch zuvor noch das Hexenarchiv. Miss Price, welche den Vormarsch ihrer verzauberten Truppen fliegend auf einem Besen begleitet hat, wird von der Explosion überrascht und fällt zu Boden, und mit ihr sacken auch die leeren Rüstungen und Uniformen zusammen. Zu ihrem bedauern wurden ihre sämtlichen Zaubersprüche vernichtet. Der Bettknopf jedoch übersteht in Pauls Besitz den Angriff.
Das Fußballspiel der Tiere
Das Fußballspiel der Tiere wird von vielen irrtümlich als eigenständiger Kurzfilm angesehen. Tatsächlich ist diese siebenminütige Nebenhandlung Teil des Films Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett. Die Tiere des Fußballspiels wurden 1990 als Überraschungseierfiguren von Ferrero unter dem Namen Die Dribbel Boys veröffentlicht.
Weitere Filme von Robert Stevenson (Regisseur)
Robert Stevenson (* 31. März 1905 in Buxton, Derbyshire, England; † 30. April 1986 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein britisch-US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Seine größten Erfolge hatte er in den 1960er Jahren als Regisseur einer Reihe von Walt-Disney-Spielfilmen Durch diese Filme wurde er zum kommerziell erfolgreichsten Regisseur seiner Zeit.
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Bananas
Bananas ist der zweite Spielfilm nach Woody, der Unglücksrabe, bei dem Woody Allen Regie führte. Er entstand im Jahr 1971 und ist im Gegensatz zu späteren Woody-Allen-Werken dem Genre des Slapstick zuzuordnen und als reine Komödie angelegt.
Der Film beginnt mit einer Live-Berichterstattung aus dem fiktiven diktatorischen lateinamerikanischen Staat San Marcos. Dort wird der amtierende Präsident ermordet und durch den Militärmachthaber Vargas ersetzt.
Der neurotische US-amerikanische Produkttester Fielding Mellish lebt in New York ein einsames Leben. Versuche, eine Lebenspartnerin zu finden, scheitern. Als er der Studentin Nancy, die als politische Aktivistin die Rebellion in San Marcos unterstützt, begegnet, verliebt er sich sofort in sie. Beide beginnen eine neurotische und unglückliche Beziehung. Von Nancy verlassen, geht Fielding selber nach San Marcos. Dort versucht das Regime ihn im Rahmen einer False-Flag-Operation zu ermorden und die Tat den Rebellen in die Schuhe zu schieben. Fielding wird durch die Rebellen gerettet und schließt sich ihnen notgedrungen an. Die Rebellen bereiten in einem Dschungelcamp die Revolution vor. Nach dem Sieg der Rebellen wird der Rebellenchef Präsident. Da er sich jedoch als verrückt herausstellt, beschließt die Rebellengruppe, Fielding zum Präsidenten zu ernennen.
Deutscher Titel Bananas Originaltitel Bananas Produktionsland Vereinigte Staaten Originalsprache Englisch Erscheinungsjahr 1971 Länge 78 Minuten Altersfreigabe FSK 16 Regie Woody Allen Drehbuch Woody Allen,
Mickey RoseProduktion Charles H. Joffe,
Jack GrossbergMusik Marvin Hamlisch Kamera Andrew M. Costikyan Schnitt Ron Kalish Besetzung
- Woody Allen: Fielding Mellish
- Louise Lasser: Nancy
- Carlos Montalbán: General Emilio Molina Vargas
- Natividad Abascal: Yolanda
- Jacobo Morales: Esposito
- Miguel Ángel Suárez: Luis
- David Ortiz: Sanchez
- Jack Axelrod: Arroyo
- Charlotte Rae: Mrs. Mellish
- Stanley Ackerman: Dr. Mellish
- Dan Frazer: Priester
- Allen Garfield: Mann am Kreuz
- Sylvester Stallone: Schläger in U-Bahn
- Howard Cosell: als er selbst
- Dorothi Fox: J. Edgar Hoover
Als Staatschef sieht er sich mit der katastrophalen wirtschaftlichen Situation seines armen Agrarstaats konfrontiert. Der Ostblock verweigert Unterstützung, da er die Regierung für eine Marionettenregierung der USA hält. Die USA indes hält die neue Regierung für kommunistisch. Um Devisen für sein verarmtes Land zu bekommen, reist Fielding als Präsident zurück in die USA. Er versucht vergeblich, Finanziers aufzutreiben. Antikommunisten im Geheimdienst halten Fielding für einen Kommunisten und initiieren einen Schauprozess. Fielding wird als subversiver Kommunist vor Gericht gestellt und auf Bewährung freigesprochen, verbunden mit der Auflage, nicht in die Nachbarschaft des Richters zu ziehen. Während der Verhandlung muss er sich selbst verteidigen. Wieder auf freiem Fuß macht er Nancy einen Heiratsantrag, den diese annimmt. Der Vollzug der Ehe findet in einem Hotelzimmer in Gegenwart von Fans statt und wird von Howard Cosell kommentiert.
- Sylvester Stallone hat in Bananas eine kleine Nebenrolle. Er spielt in einer kurzen Szene einen Schläger, der Fielding Mellish in der U-Bahn verprügeln will.
- Louise Lasser, die die Nancy spielt, war im wirklichen Leben die zweite Ehefrau von Woody Allen.
- Woody Allen bezeichnete den Film in einem Interview mit dem Filmjournalisten und Regisseur Stig Björkman als Cartoon, da es keine wirklichen Toten gebe und ein Witz auf den nächsten folge.
- Der für den Schnitt zuständige Ron Kalish war auch am Schnitt von Woody, der Unglücksrabe und Die letzte Nacht des Boris Gruschenko beteiligt.
- Der Titel „Bananas“ ist ein Wortspiel. Das Wort steht im US-amerikanischen Slang einerseits für „bekloppt“, andererseits ist der Titel auch eine Anspielung auf eine „Bananenrepublik“.
Weitere Filme von Woody Allen :
Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre
Bild: Allen zu Beginn der 1970er Jahre Von Jerry Kupcinet - photographer - eBay, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52490389
Textlizenz: Creative-Commons-Lizenz Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (abgekürzt CC-by-sa-3.0), der ebenfalls unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode eingesehen werden kann. Quelle: Wikipedia
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