Viva Max! ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs Jerry Paris aus dem Jahr 1969. Eine Gruppe mexikanischer Söldner marschiert unter Führung von General Maximilian, der seiner Freundin beweisen will, was für ein toller Kerl er ist, auf Autobahnen und Fernstraßen auf das Fort Alamo zu, um es zu erobern. Die Touristen halten den Vorgang für eine Show, die Behörden sind verwirrt und die US-Armee versucht das Ganze unter Einsatz aller verfügbaren Technik zu verhindern.
Zotti, das Urviech
Wilby Daniels arbeitet inzwischen erfolgreich als Staatsanwalt. Als er mit seiner Frau Betty und dem gemeinsamen Sohn Brian aus dem Urlaub zurückkommt, finden sie ihr Haus von Einbrechern ausgeräumt vor.
| Deutscher Titel | Zotti, das Urviech |
| Originaltitel | The Shaggy D.A. |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1976 |
| Länge | 91 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Regie | Robert Stevenson |
| Drehbuch | Don Tait |
| Produktion | Bill Anderson |
| Musik | Buddy Baker |
| Kamera | Frank V. Phillips |
| Schnitt | Bob Bring Norman Palmer |
| Besetzung | |
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Wütend beschließt Wilby, für das Amt des Bezirksstaatsanwalts zu kandidieren, um wieder für Sicherheit in seiner Heimatstadt sorgen zu können.
Währenddessen wird ein geheimnisvoller Ring aus dem Museum gestohlen, der schließlich bei dem Eisverkäufer Tim landet. Tim will den Ring seiner Freundin Katrinka schenken. Als Wilby von dem Diebstahl hört, vertraut er sich seiner Frau an, denn er weiß nur zu genau, was es mit diesem Ring auf sich hat. Immer wenn jemand den in den Ring gravierten lateinischen Spruch In canis corpore transmuto („Ich verwandele mich in den Körper eines Hundes“) laut vorliest, verwandelt er sich in den Bobtail Zotti.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
| Wilby Daniels | Dean Jones | Frank Glaubrecht |
| Tim | Tim Conway | Michael Chevalier |
| Betty Daniels | Suzanne Pleshette | Brigitte Grothum |
| John Slade | Keenan Wynn | Joachim Cadenbach |
| Katrinka Muggelberg | Jo Anne Worley | Anneliese Römer |
| Raymond | Dick Van Patten | Friedrich Georg Beckhaus |
| Admiral Brenner | John Myhers | Heinz Theo Branding |
| Auktionator | Milton Frome | Joachim Pukaß |
| Barkeeper | Pat McCormick | Gerd Duwner |
| Geschäftsführerin | Iris Adrian | Agi Prandhoff |
| Professor Whatley | Hans Conried | Eric Vaessen |
| Regisseur | Ronnie Schell | Andreas Mannkopff |
Vor einem wichtigen Fernsehinterview mit Wilby geschieht es wieder: Er verwandelt sich in Zotti. Nach mehrmaligem Wechseln seiner Erscheinung kann Wilby schließlich – mit der Hilfe von Tim und Brian –, beweisen, dass sein Konkurrent John Slade mit organisierter Kriminalität zu tun hat. Am Ende wird Wilby zum Bezirksstaatsanwalt gewählt, und Slade muss ins Gefängnis.
- Die Magie des Borgia-Rings wurde nach dem ersten Film geändert, in dem der junge Wilby die Inschrift auf dem Ring einmal las und dann Opfer zufälliger Transformationen wurde, die nur gestoppt werden konnten, wenn er eine Heldentat vollbrachte. In dieser Fortsetzung verwandelte er sich einfach in einen Hund, wenn die Inschrift des Rings vorgelesen wurde, und der Zauber dauert nun fünf bis zehn Minuten.
- Im Fernsehfilm Zottis tolle Abenteuer (1987), der zwischen den Ereignissen des Originalfilms und dieser Fortsetzung spielt, ändert sich die Magie noch einmal: Sobald die Inschrift gelesen wird, ist Wilby solange im Hundekörper gefangen, bis jemand sie erneut liest.
Weitere Filme von Robert Stevenson (Regisseur)
Robert Stevenson (* 31. März 1905 in Buxton, Derbyshire, England; † 30. April 1986 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein britisch-US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Seine größten Erfolge hatte er in den 1960er Jahren als Regisseur einer Reihe von Walt-Disney-Spielfilmen Durch diese Filme wurde er zum kommerziell erfolgreichsten Regisseur seiner Zeit.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
Herbie groß in Fahrt
Der Immobilienmakler Alonzo Hawk will einen Gebäudezug einreißen lassen, um darauf einen riesigen Wolkenkratzer zu bauen. Das einzige Hindernis bildet das alte Spritzenhaus, in dem Großmutter Steinmetz mit Nicole lebt, die früher in einem der abgebrochenen Häuser wohnte.
| Deutscher Titel | Herbie groß in Fahrt |
| Originaltitel | Herbie Rides Again |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1974 |
| Länge | 88 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Regie | Robert Stevenson |
| Drehbuch | Bill Walsh |
| Produktion | Bill Walsh |
| Musik | George Bruns |
| Kamera | Frank V. Phillips |
| Schnitt | Cotton Warburton |
| Besetzung | |
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Die beiden Frauen haben drei besondere Gegenstände: eine Musikbox, die die Musik selber aussucht, eine alte Straßenbahn namens „die alte Nummer 22“ sowie „Herbie“, ein ganz besonderer VW Käfer. Großmutter Steinmetz ist die Tante von Tennessee Steinmetz, dem damaligen Partner von Jim Douglas, dem Vorbesitzer des kleinen Käfers.
Hawk hat schon einiges versucht, um in den Besitz des Grundstücks zu kommen, doch bisher hat kein Trick gewirkt. Nun schickt er seinen Neffen Willoughby los, um die beiden Frauen aus dem Haus zu bekommen. Doch als er Großmutter Steinmetz und besonders Nicole kennenlernt, die ihm von den früheren Taten seines Onkels erzählt, wechselt er die Fronten.
Hawk will Herbie entführen lassen, um Großmutter Steinmetz zu treffen. Doch auf der Fahrt zum Markt, bei dem Hawks Handlanger zuschlagen wollen, entkommt Herbie seinen Verfolgern, indem er die Stahlseile der Golden Gate Bridge hochfährt. In der Zwischenzeit hat sich Willoughby verkleidet, um ungesehen nach Hause zu kommen. Doch Nicole lässt sich nicht täuschen und überzeugt ihn, zu bleiben. Herbie ergreift die Initiative und fährt die beiden zu einem romantischen Platz, damit sie dort reden können.
Als sie zurückkommen, finden sie das Spritzenhaus leergeräumt vor. Die Spuren führen Willoughby, Großmutter Steinmetz, Nicole und Herbie zu einem Lagerhaus. Mit Hilfe von Herbie, der die Wachen beschäftigt, können alle Dinge wieder zurückgeschafft werden. Mit der Straßenbahn werden die gestohlenen Möbel von Großmutter Steinmetz nach Hause gefahren, wobei sie Mr. Judson, einen Betrunkenen, der die Nummer 22 für eine reguläre Straßenbahn hält, mitnimmt und später absetzt. Als der Waggon außer Kontrolle gerät, greifen Herbie und Willoughy helfend ein.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
| Großmutter Steinmetz | Helen Hayes | Tina Eilers |
| Willoughby Whitfield | Ken Berry | Norbert Langer |
| Nicole Harris | Stefanie Powers | Evelyn Gressmann |
| Mr. Judson | John McIntire | Martin Hirthe |
| Alonzo P. Hawk | Keenan Wynn | Fritz Tillmann |
| Arzt | Liam Dunn | Herbert Weißbach |
Hawk ist am Ende seines Lateins und heuert den Mann fürs Grobe, Mr. Loostgarten, an. Willoughby bekommt das mit, ruft Loostgarten an und schickt ihn zu einem anderen Haus, das er demolieren soll. Dabei imitiert er die Stimme seines Onkels. Doch Loostgarten ruft bei Hawk, der Alpträume wegen Herbie hat, zurück. In dem aktuellen Alptraum wird Hawk auf einen Wolkenkratzer gejagt. Um ihn herum schwirren fliegende Herbies herum. Loostgartens Anruf weckt Hawk aus seinem Alptraum, der ihn fragt, ob er das Haus, vor dem er gerade steht, wirklich zerstören soll. Hawk befiehlt ihm anzufangen. Was Hawk erst ein paar Sekunden später weiß (als eine Abrissbirne durch die Schlafzimmerwand kracht), ist, dass Loostgarten vor seinem Haus steht. Hawk kann ihn aufhalten und bittet dann Großmutter Steinmetz um Waffenstillstand.
Während Willoughby und Nicole ausgehen, spricht Großmutter Steinmetz mit Mr. Judson, dem betrunkenen Fahrgast. Gleichzeitig bricht Hawk die Waffenruhe und droht, das Haus mit Planierraupen einzureißen. Judson kann zwei der Fahrer ausknocken, auch Herbie greift ein und kann Hawks Männer in Panik versetzen. Schließlich kommen aus allen Himmelsrichtungen VW Käfer angefahren, die Hawks Plan zunichtemachen. Hawk wird auf seiner Flucht verhaftet, weil den Polizisten die Geschichte von verfolgenden Käfern doch sehr komisch vorkommt. Nicole und Willoughby heiraten. Die Hochzeit wird im Spritzenhaus gefeiert. Zum Schluss fährt das frisch getraute Ehepaar mit Herbie durch ein Spalier, das von anderen VW Käfern gebildet wird.
- Keenan Wynn hatte Alonzo P. Hawk zuvor schon zwei Mal dargestellt, und zwar in Der fliegende Pauker (1961) und dessen Fortsetzung Der Pauker kann’s nicht lassen, beide ebenfalls inszeniert von Robert Stevenson.
Weitere Filme von Robert Stevenson (Regisseur)
Robert Stevenson (* 31. März 1905 in Buxton, Derbyshire, England; † 30. April 1986 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein britisch-US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Seine größten Erfolge hatte er in den 1960er Jahren als Regisseur einer Reihe von Walt-Disney-Spielfilmen Durch diese Filme wurde er zum kommerziell erfolgreichsten Regisseur seiner Zeit.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
Der Pauker kann’s nicht lassen / Der Professor kann’s nicht lassen
Professor Ned Brainard reist nach Washington, um seine Erfindung, die Substanz Flubber, an das Verteidigungsministerium zu verkaufen.
| Deutscher Titel | Der Pauker kann’s nicht lassen |
| Originaltitel | Son of Flubber |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1962 |
| Länge | 101 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Regie | Robert Stevenson |
| Drehbuch | Bill Walsh Don DaGradi |
| Produktion | Walt Disney |
| Musik | George Bruns |
| Kamera | Edward Colman |
| Schnitt | Cotton Warburton |
| Besetzung | |
| Fred MacMurray: Prof. Ned Brainard Nancy Olson: Betsy Keenan Wynn: Alonzo Hawk Tommy Kirk: Biff Hawk Ed Wynn: A.J. Allen Charles Ruggles: Richter Murdock Leon Ames: Präsident Daggett Ken Murray: Mr. Hurley William Demarest: Mr. Hummel Paul Lynde: Reporter Elliott Reid: Professor Shelby Ashton Bob Sweeney: Mr. Harker Joanna Moore: Dorothy de la Roche Edward Andrews: Verteidigungsminister James Westerfield: Police Officer Hanson Forrest Lewis: Police Officer Kelly Alan Carney: Schiedsrichter Stuart Erwin: Coach Wilson Jack Albertson: Mr. Barley | |
Mit dem Geld will er seiner Heimatstadt Medfield dazu verhelfen, das mit einer Hypothek belastete College von dem Kredithai Alonzo Hawk freizukaufen, der der Stadt mit einer Zwangsvollstreckung droht. Der Kongress verweigert jedoch den Ankauf der Substanz. Brainard kehrt ohne Geld nach Medfield zurück. Aus Gründen der nationalen Sicherheit darf er seine Erfindung auch nicht privat verkaufen.
Brainard experimentiert weiter. Zuerst manipuliert er eine Wetterkanone, die Regenfälle herbeiführen soll. Doch Brainards Experimente führen zu einem Unfall, bei dem alle Fensterscheiben in der Stadt zu Bruch gehen. Hawk, der als Besitzer der Versicherungsgesellschaft für die Schäden aufkommen muss, will Brainard vor Gericht bringen. Privat bekommt der Professor Probleme mit seiner Verlobten Betsy. Sie ist auf seine Ex-Freundin Dorothy de la Roche eifersüchtig und verlässt ihn. Brainard arbeitet zugleich an einem mit Flubber gefüllten Football-Anzug, mit dem Hawks Sohn Biff spielen soll. Das wichtige Spiel gewinnt Medfield, doch der Sieg wird von Neds Prozess überschattet.
Brainard erhält Hilfe von dem Landwirtschaftsexperten Allen. Der weist darauf hin, dass der Einsatz der Wetterkanone zu einer vollen Ernte verholfen hat. Als Beweis legt Allen groß gewachsenes Gemüse und ein riesiges Hühnerei vor. Der Richter weist die Klage ab. Brainard ist nun ein Held und kommt wieder mit Betsy zusammen.
- Für die Fortsetzung des Erfolges Der fliegende Pauker konnten fast alle Besetzungs- und Stabmitglieder engagiert werden. Die Familie Wynn war ebenfalls wieder dabei. Ed Wynn war der Vater von Keenan Wynn. Dessen Sohn Ned spielte wieder eine ungenannte Kleinrolle. Walt Disneys Enkelsohn Walter Elias Disney Miller hatte einen kleinen Auftritt als Baby in einer Werbesendung. Für den Komiker Paul Lynde war der Film das Kinodebüt.
Weitere Filme von Robert Stevenson (Regisseur)
Robert Stevenson (* 31. März 1905 in Buxton, Derbyshire, England; † 30. April 1986 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein britisch-US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Seine größten Erfolge hatte er in den 1960er Jahren als Regisseur einer Reihe von Walt-Disney-Spielfilmen Durch diese Filme wurde er zum kommerziell erfolgreichsten Regisseur seiner Zeit.
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Der fliegende Pauker
Professor Ned Brainard ist ein zerstreuter Wissenschaftler, der Physik und Chemie an einem College unterrichtet und in seiner Garage experimentiert.
| Deutscher Titel | Der fliegende Pauker |
| Originaltitel | The Absent-Minded Professor |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1961 |
| Länge | 95 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Regie | Robert Stevenson |
| Drehbuch | Bill Walsh |
| Produktion | Walt Disney |
| Musik | George Bruns |
| Kamera | Edward Colman |
| Schnitt | Cotton Warburton |
| Besetzung | |
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Völlig vertieft in seine Arbeit vergisst er sogar zweimal seine eigene Hochzeit, sehr zum Ärger seiner Verlobten Betsy. Ausgerechnet am Abend des dritten Versuches gelingt Ned ein entscheidender Durchbruch. Seine Experimente führen zwar zu einer Explosion und betäuben Ned, doch am nächsten Morgen entdeckt er, dass er eine Substanz geschaffen hat, die an Energie gewinnt, sobald sie auf eine harte Oberfläche stößt. Brainard nennt diese Substanz „Flummi“, ein Kunstwort, zusammengesetzt aus den Wörtern fliegendes und Gummi (im englischen Original „Flubber“, zusammengesetzt aus den Wörtern flying und rubber, was ebenfalls so viel wie „fliegendes Gummi“ bedeutet).
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
| Professor Ned Brainard | Fred MacMurray | Paul Edwin Roth |
| Betsy Carlisle | Nancy Olson | Edith Schneider |
| Biff Hawk | Tommy Kirk | Ernst Jacobi |
| Professor Shelby Ashton | Elliott Reid | Eckart Dux |
| Verteidigungsminister | Edward Andrews | Siegfried Schürenberg |
| General Singer | David Lewis | Herbert Wilk |
| Air-Force-Captain | Jack Mullaney | Heinz Petruo |
| Mrs. Chatsworth | Belle Montrose | Anneliese Würtz |
| Lenny | Don Ross | Rainer Brandt |
| Officer Hanson | James Westerfield | Eduard Wandrey |
| Präsident Rufus Daggett | Leon Ames | Klaus W. Krause |
| Admiral Olmstead | Raymond Bailey | Knut Hartwig |
| Reporter | Bill Baldwin | Achim Strietzel |
| Schiedsrichter | Alan Carney | Hans W. Hamacher |
| General Hotchkiss | Alan Hewitt | Erich Fiedler |
| General Poynter | Wendell Holmes | Gerd Duwner |
| Rutland Coach | Gordon Jones | |
| Bill | Tommy Kirk | Ernst Jacobi |
| Ned Brainard | Fred MacMurray | Paul Edwin Roth |
| Feuerwehrchef | Ed Wynn | Erich Poremski |
| Alonzo P. Hawk | Keenan Wynn | Hans Walter Clasen |
Seine Verlobte Betsy ist inzwischen so wütend auf Ned, der auch den dritten Hochzeitstermin verpasst hat, dass sie nichts mehr von ihm wissen will. Um ihre Aufmerksamkeit zurückzugewinnen, präpariert Ned sämtliche Sportschuhe der Basketballmannschaft seines Colleges mit Flummi, so dass die sonst notorisch schwache Mannschaft mit der verbesserten Sprungkraft ein eigentlich bereits verlorenes Spiel noch knapp gewinnen kann. Trotzdem hat Ned bei Betsy noch keinen Erfolg. Als Nächstes bringt Ned sein Auto, ein altes Ford Modell T, mit Hilfe von Flummi zum Fliegen, doch Betsy hört ihm immer noch nicht zu.
Weitere Probleme bekommt Ned durch den Geschäftsmann Alonzo Hawk, dessen Sohn Biff Ned wegen schlechter Leistungen aus der Basketballmannschaft ausgeschlossen hat. Hawk, sauer über diese Blamage, hatte außerdem viel Geld auf die gegnerische Mannschaft gesetzt und plant ohnehin, das College, das in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt, abzureißen und das Land gewinnbringend zu bebauen. Durch Zufall sieht Hawk Neds fliegendes Auto und wittert ein großes Geschäft. Ned allerdings lehnt eine Zusammenarbeit mit Hawk ab und versucht, das Interesse von Regierung und Militär an Flummi zu wecken.
Hawk will das verhindern, und auf Anraten von Biff lässt er das Auto austauschen. Als endlich einige Militärs sich das Auto ansehen wollen und Ned das falsche Auto ohne Motor und Flummi präsentiert, ist er blamiert. Betsy hat daraufhin Mitleid mit ihm und will mit ihm reden. Ned kann ihr endlich Flummi zeigen und ahnt, dass Hawk sein Auto gestohlen hat.
Zusammen besuchen sie Hawk, und unter dem Vorwand, ihm nun doch Flummi zu verkaufen, bringen sie ihn dazu, in mit Flummi präparierten Schuhen vor seinem Haus auf- und niederzuspringen. Hawk, zunächst begeistert, muss erkennen, dass Ned ihm eine Falle gestellt hat, weil er mit dem Springen nicht wieder aufhören kann. In der Hoffnung, befreit zu werden, verrät er, wo Neds Auto ist, das dieser sofort mit Betsy holen will. Unter großer Aufmerksamkeit von Passanten und Medien springt Hawk immer weiter, bis Biff die Footballmannschaft des Colleges holt, die sich auf Kommando gleichzeitig auf Hawk stürzt und das Springen beendet.
Ned und Betsy haben inzwischen das Auto geholt, werden allerdings von Hawk und Biff verfolgt, bis Ned diese mit einem Polizeiwagen zusammenstoßen lässt. Danach fliegen er und Betsy nach Washington, um die Erfindung nun endlich zu präsentieren. Zunächst werden sie für ein feindliches Flugobjekt gehalten und sollen abgeschossen werden, doch dann landet Ned, und alles wird aufgeklärt. Endlich kann Brainard seine Entdeckung der Regierung zeigen, und Ned und Betsy heiraten.
- Einer der wenigen Schwarzweißfilme der Walt-Disney-Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg.
- Der Film war neben Die Kanonen von Navarone (The Guns of Navarone) der erfolgreichste Film des Jahres 1961 auf dem nordamerikanischen Markt.
- Der Begriff Flummi wurde danach im deutschsprachigen Raum noch Jahrzehnte umgangssprachlich als Bezeichnung für kleine, hochspringende Gummibällchen gebraucht.
- Der Film wurde für die Video-Veröffentlichung 1986 koloriert. In Deutschland erhielt der Film den Video-Verleihtitel Der zerstreute Professor.
- Keenan Wynns Vater, Ed Wynn, tritt als Chef der Feuerwehr auf, sein Sohn Ned spielt einen Jungen, wird im Abspann aber nicht aufgeführt.
- Keenan Wynn spielte drei Mal in Disney-Produktionen die Rolle des Alonzo Hawk: Außer in diesem Film noch 1963 in Der Pauker kann's nicht lassen (Son of Flubber) und 1974 in Herbie groß in Fahrt (Herbie Rides Again)
- Oscarprämiert zum Set kam Set-Decorator Emile Kuri. Er gewann zwei Oscars (1950, 1955).
- Filmeditor Cotton Warburton konnte 1965 einen Oscar gewinnen, Spezial-Effekt-Techniker Peter Ellenshaw ebenso. Dessen Kollege Eustace Lycett gewann neben dem Oscar von 1965 einen weiteren 1972.
- Nach der Kurzgeschichte Situation of Gravity von Samuel W. Taylor.
- Die Titelrolle in dieser Walt-Disney-Produktion spielte Fred MacMurray.
- Deutschland-Premiere war am 8. September 1961.
Weitere Filme von Robert Stevenson (Regisseur)
Robert Stevenson (* 31. März 1905 in Buxton, Derbyshire, England; † 30. April 1986 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein britisch-US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Seine größten Erfolge hatte er in den 1960er Jahren als Regisseur einer Reihe von Walt-Disney-Spielfilmen Durch diese Filme wurde er zum kommerziell erfolgreichsten Regisseur seiner Zeit.
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Das große Rennen rund um die Welt
Das große Rennen rund um die Welt (Originaltitel: The Great Race) ist eine US-amerikanische Abenteuerkomödie aus dem Jahr 1965 mit Tony Curtis und Jack Lemmon in den Hauptrollen. Regie führte Blake Edwards, der mit der Pink-Panther-Reihe berühmt wurde. Der Film, der in Deutschland auch unter dem Titel Die tollen Renner in ihren knatternden Kisten lief, ist eine Hommage an die klassischen Cartoons und an das Stummfilmkino.
| Deutscher Titel | Das große Rennen rund um die Welt |
| Originaltitel | The Great Race |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1965 |
| Länge | 152 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Blake Edwards |
| Drehbuch | Arthur Ross |
| Produktion | Martin Jurow Warner Bros. |
| Musik | Henry Mancini |
| Kamera | Russell Harlan |
| Schnitt | Ralph E. Winters |
| Besetzung | |
| |
Die Vereinigten Staaten zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die beiden Sensationsdarsteller Leslie Gallant III., genannt Der große Leslie (immer in strahlendes Weiß gekleidet), und der hinterhältig-durchtriebene Professor Fate (allzeit in tiefstes Schwarz gehüllt) versuchen, sich gegenseitig mit immer gewagteren Kunststücken zu übertreffen. Während bei dem mürrischen Fate (engl.: Schicksal, Verhängnis) immer alles schiefläuft, geht Lebemann und Frauenheld Leslie stets als Gewinner hervor. Darüber hinaus versucht der Professor, Leslies Stunts bei jeder Gelegenheit mit Unterstützung seines Gehilfen Max zu sabotieren, was aber regelmäßig nach hinten losgeht.
Eines Tages verkündet Leslie ein Projekt, das beweisen soll, dass auch die Amerikaner hervorragende Autos bauen, die sich hinter der europäischen Konkurrenz von Mercedes-Benz und Rolls-Royce nicht zu verstecken brauchen. Dazu schlägt er ein offenes Wettrennen vor, das von New York über Asien bis nach Paris führen soll. Neben Leslie und etlichen anderen Fahrern nehmen auch Fate und Max die Herausforderung an. Schließlich komplettiert sogar eine Frau das Teilnehmerfeld, Maggie Dubois, eine patente, selbstbewusste und emanzipierte Journalistin, die als überzeugte Frauenrechtlerin von dem Rennen berichten will. Mit ihrer Hartnäckigkeit, ihrem Charme und der Zuhilfenahme von Seidenstrümpfen überrumpelt sie Henry Goodbody, den Herausgeber der Zeitung New York Sentinel, der ihr, auch von seiner in der Emanzipationsbewegung aktiven Frau in die Enge getrieben, schließlich die Teilnahme gestattet.
Bereits kurz nach Rennbeginn sorgen Fate und Max mit ihren Manipulationen dafür, dass neben ihrem nur noch die Wagen von Leslie und Miss Dubois übrig bleiben.
Im Laufe des Wettrennens, bei dem neben einem Wild-West-Städtchen die Arktis sowie Russland und ein kleines mitteleuropäisches Königreich Etappenziele sind, wird Dubois immer mehr zum Zankapfel der Wettstreiter. Als sie in der Wüste mit ihrem Wagen liegenbleibt, schließt sie sich zunächst Leslie an. Diesem und seinem Partner Hezekiah ist ihre forsche Art allerdings ein Dorn im Auge. In Asien angekommen, wird sie von Fate und Max zunächst gekidnappt; dann schließt sie sich, auch aus Trotz gegenüber Leslie, den beiden wieder an.
Blake Edwards
(eigentlich William Blake Crump; * 26. Juli 1922 in Tulsa; † 15. Dezember 2010 in Santa Monica) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent, Schauspieler und Drehbuchautor. Berühmt geworden ist er mit turbulenten Komödien, die sich durch zahlreiche Gags und Pointen auszeichneten. International bekannt wurde er vor allem durch die Spielfilme der Pink-Panther-Reihe
Filme von Blake Edwards:
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- undDatenquelle: Wikipedia
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