Antoine Doinel und Christine Darbon – das Paar aus Geraubte Küsse – haben geheiratet und mit dem Eheleben zu kämpfen. Die Alltäglichkeit des Lebens seiner Protagonisten macht den Film zu einem Meisterwerk einer leichten und pointierten Alltagskomödie. Das Paar lebt in einem großen Mietshaus mit Hinterhof. Christine erteilt unbegabten Kindern im Wohnzimmer Geigenunterricht, während Antoine im Hof Blumen färbt.
Tisch und Bett
Antoine Doinel und Christine Darbon – das Paar aus Geraubte Küsse – haben geheiratet und mit dem Eheleben zu kämpfen. Die Alltäglichkeit des Lebens seiner Protagonisten macht den Film zu einem Meisterwerk einer leichten und pointierten Alltagskomödie. Das Paar lebt in einem großen Mietshaus mit Hinterhof. Christine erteilt unbegabten Kindern im Wohnzimmer Geigenunterricht, während Antoine im Hof Blumen färbt.
Die Eule und das Kätzchen
Die Eule und das Kätzchen (Originaltitel: The Owl and the Pussycat) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1970.
Der Film spielt in New York City. Felix ist ein erfolgloser Schriftsteller, der als Buchhändler arbeitet. Spät abends kommt er an einem regnerischen Tag nach Hause und erhält eine weitere Absage eines Verlages für seinen Roman.
Heinrichs Bettgeschichten oder Wie der Knoblauch nach England kam
Gerade hat er seine letzte Frau hinrichten lassen, da will Heinrich VIII. von England – nicht zuletzt den Staatsfinanzen zuliebe – auch schon wieder heiraten. Die Auserwählte, Marie von der Normandie, eine Verwandte des französischen Königs Franz I., ist auch schon da.
| Deutscher Titel | Heinrichs Bettgeschichten oder Wie der Knoblauch nach England kam |
| Originaltitel | Carry On Henry |
| Produktionsland | Großbritannien |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1970 |
| Länge | 89 Minuten |
| Regie | Gerald Thomas |
| Drehbuch | Talbot Rothwell |
| Produktion | Peter Rogers |
| Musik | Eric Rogers |
| Kamera | Alan Hume |
| Schnitt | Alfred Roome |
| Besetzung | |
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Doch dann gibt es Probleme, da Heinrich nicht in der Lage ist die Ehe zu vollziehen. Das Aphrodisiakum, das seine Braut aus ihrer Heimat mitgebracht hat, bekommt Heinrich überhaupt nicht: Knoblauch. Darum beauftragt Heinrich seine beiden wichtigsten Männer, den Lordsiegelbewahrer Thomas Cromwell, 1. Earl of Essex und den Erzbischof von Canterbury Thomas Wolsey, damit, diese Sache in Ordnung zu bringen. Da sich Sir Roger de Lodgerley nicht vom Knoblauch abschrecken lässt, ist die Königin nach kurzer Zeit in anderen Umständen. Das spielt Heinrich natürlich in die Karten. Zumal er sich in das sexy Mädchen Bettina verliebt hat. Nach vielen Problemen und Bestechungen ist dann auch die Erlaubnis des Papstes zu einer Scheidung erkauft worden. Doch nun droht der französische König mit einem Krieg – den England weder finanzieren noch gewinnen könnte. Bis zum Ende sind natürlich diverse Verwicklungen zu überstehen.
- Heinrichs Bettgeschichten oder Wie der Knoblauch nach England kam parodiert wieder einmal einen historischen Stoff. In den USA wurde der Film unter dem Titel Carry On Henry VIII verliehen. Der Produktionstitel war Anne of a Thousand Lays in Anlehnung an den Film Königin für tausend Tage. Dort spielten Richard Burton (Heinrich VIII), Geneviève Bujold (Anne Boleyn), Irene Papas (Katharina von Aragón), Anthony Quayle (Kardinal Wolsey) und John Colicos (Thomas Cromwell). Sid James trug sogar denselben Mantel, den Burton in der Rolle trug. Das geschah hier nicht zum ersten Mal, sondern schon in Ist ja irre – Cäsar liebt Cleopatra trägt er die alten Kostüme Burtons, dort aus dem Film Cleopatra.
- Wie üblich wirft Drehbuchautor Talbot Rothwell gekonnt diverse Versatzstücke aus der Geschichte, ob sie nun passen oder nicht, zusammen. So agieren Cromwell und Wolsey miteinander, obwohl sie sich im Amt abgelöst haben. Auch hat Heinrich nie eine Marie von der Normandie geheiratet.
Weitere Filme von Gerald Thomas
Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
Liebe, Liebe usw. / Ist ja irre – Liebe, Liebe usw.
Die moderne Technik hält Einzug im Städtchen Much-Snogging-in-the-Green. In der Partnervermittlungsagentur soll ein Computer die suchenden einsamen Herzen der Stadt zusammenbringen. Betrieben wird die Agentur von Sidney und Sophie Bliss – dem Vorzeigepärchen der Stadt.
| Deutscher Titel | Liebe, Liebe usw. |
| Originaltitel | Carry On Loving |
| Produktionsland | Großbritannien |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1970 |
| Länge | 90 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Gerald Thomas |
| Drehbuch | Talbot Rothwell |
| Produktion | Peter Rogers |
| Musik | Eric Rogers |
| Kamera | Ernest Steward |
| Schnitt | Alfred Roome |
| Besetzung | |
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Die zwei hüten jedoch ein dunkles Geheimnis – sie sind überhaupt nicht verheiratet. Zudem arbeitet der Computer nicht so, wie er soll und die Pärchen werden nicht nach den versprochenen modernsten, sondern nach eher fragwürdigen Methoden zusammengestellt. Das kann nur in einem heillosen Durcheinander enden…
- Der Computer, der im Film eine der Hauptrollen spielt, ist im Original aus der Serie Ufo. Stammschauspieler Peter Butterworth hat in diesem Teil der Reihe nur einen einminütigen Auftritt, der auch schon nach einem Tag abgefilmt war.
- Kritiker bemängeln die fehlende Geschlossenheit der Handlung und dass der Film zu oversext ist. Jedoch war diese Art des Filmemachens der Zeit geschuldet und die Zuschauer teilten die Kritik (wie so häufig) nicht und machten Liebe, Liebe usw. zu einem erfolgreichen Film.
- Es war der viertbeliebteste Film an den britischen Kinokassen im Jahr 1971
Weitere Filme von Gerald Thomas
Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
Die total verrückte Königin der Amazonen
Professor Inigo Tinkle führt eine Expedition durch den afrikanischen Dschungel, um den seltenen Oozlum-Vogel (Er ist so selten, weil er seine eigenen Eier nicht wiederfinden kann.) zu finden.
| Deutscher Titel | Die total verrückte Königin der Amazonen |
| Originaltitel | Carry On Up the Jungle |
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1970 |
| Länge | 90 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Gerald Thomas |
| Drehbuch | Talbot Rothwell |
| Produktion | Peter Rogers |
| Musik | Eric Rogers |
| Kamera | Ernest Steward |
| Schnitt | Alfred Roome |
| Besetzung | |
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Alle Teilnehmer haben ihren eigenen Grund für die Teilnahme an dieser Mission, darunter der Jäger Bill Boosey, der immer wieder seiner kleinen Flasche Whisky zuspricht, und Lady Bagley. Während ihrer Suche treffen sie auf Jungle Boy, von dem Lady Bagley glaubt, er sei ihr seit Langem verschollener Sohn – doch nicht nur das. Auch ihr schon seit langem als vermisst geglaubter Ehemann taucht wieder auf – als einziger Mann unter lauter Amazonen.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
| William „Bill“ Boosey | Sidney James | Friedrich W. Bauschulte |
| Professor Inigo Tinkle | Frankie Howerd | Jürgen Thormann |
| Claude Chumley | Kenneth Connor | Wolfgang Völz |
| Tonka der Große/Walter Bagley | Charles Hawtrey | Horst Gentzen |
| Lady Evelyn Bagley | Joan Sims | Inge Wolffberg |
| Upsidasi | Bernard Bresslaw | Hans-Werner Bussinger |
| Jungle Boy | Terry Scott | Helmut Krauss |
Und diese freuen sich darüber, endlich mal wieder ein paar neue Männer in die Finger zu bekommen.
- Der Film parodiert in erster Linie klassische Filme wie solche über Tarzan, King Kong und den Amazonen-Mythos. Heraus kam eine wilde, zum Teil sehr humorige Hatz, jedoch ohne innere Geschlossenheit. Er ist zu keinem Klassiker der Reihe geworden.
- Das Wort Up im Originaltitel bezieht sich auf die Konkurrenzreihe Up-Filme, die ein Plagiat der Carry-On-Filme war. Up-Star Frankie Howerd hat hier seinen zweiten Auftritt in einem Carry-On-Film.
- Für Kenneth Connor war es der erste Auftritt in einem Carry-On-Film seit dem zehnten Film der Reihe, Ist ja irre – Cäsar liebt Cleopatra (1964).
- Joan Sims, die die Mutter von Dschungel Boy spielt, ist im wahren Leben drei Jahre jünger als Dschungel-Boy-Darsteller Terry Scott.
- Ursprünglich sollte der Film Carry on Tarzan heißen, allerdings waren die Rechte am Namen Tarzan für Produzenten Peter Rogers nicht zu erwerben. So kreierte man kurzerhand den Dschungel Boy.
Weitere Filme von Gerald Thomas
Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.
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Balduin, der Schrecken von Saint-Tropez 👍
Gendarm Ludovic Cruchot wird zusammen mit seinen Kollegen wegen nicht ausreichender Motivation vom Ministerium vorzeitig pensioniert und durch jüngere Männer ersetzt. Nach sechs Monaten der Langeweile erhält Cruchot von seinem ehemaligen Vorgesetzten Gerber und seiner Frau Besuch. Wenig später stößt Merlot, ein weiterer Ex-Kollege von Ludovic, dazu und teilt den beiden mit, dass Fougasse, auch Mitglied der Brigade, sein Gedächtnis verloren habe.
| Deutscher Titel | Balduin, der Schrecken von Saint-Tropez |
| Originaltitel | Le gendarme en balade |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1970 |
| Länge | 100 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Regie | Jean Girault |
| Drehbuch | Richard Balducci, Jean Girault, Jacques Vilfrid |
| Produktion | Renè Pigneres, Gérard Beytout |
| Musik | Raymond Lefèvre |
| Kamera | Pierre Montazel |
| Schnitt | Armand Psenny |
| Besetzung | |
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Gemeinsam mit den verbleibenden zwei Ex-Gendarmen entführen sie den geistig verwirrten Fougasse aus einem Heim, in welchem er sich seit Beginn seiner Amnesie befindet. Heimlich ziehen die sechs Gendarmen ihre Uniformen wieder an, um Fougasses Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, wobei ihnen ihre Nachfolger ständig in die Quere kommen.
Nach längeren Turbulenzen gesteht Fougasse, sein verlorenes Gedächtnis nur vorgetäuscht zu haben, da es ihm in dem Heim so gut gefallen habe. Nach einer kleinen Schlägerei zu Anfang versöhnen sich die sechs Gendarmen. Der Friede hält aber nur so lange an, bis sie bemerken, dass eine Gruppe von Nudisten ihr Auto gestohlen hat, in dem sich ihre Zivilkleidung befindet. Nachdem sie einen Wagen mit auffälliger Flower-Power-Bemalung inklusive passender Kostümierung gefunden haben ziehen sie als Blumenkinder getarnt durch die Lande und geraten in ein Hippie-Meeting, wo sie mit Drogen konfrontiert werden. Währenddessen teilt die neue, jüngere Besetzung der Gendarmerie den Frauen von Gerber und Cruchot mit, dass die Ex-Gendarmen zuerst mit Nudisten und später mit Hippies erwischt worden seien, worauf die beiden beschließen, es ihren Männern heimzuzahlen.
Die Brigade ist inzwischen den Hippies entkommen und kämpft sich nun zu Fuß zurück nach St. Tropez. Cruchot und Gerber halten mit dem Fernrohr Ausschau, wobei sie zufällig ihre Frauen mit zwei anderen Männern entdecken, sich jedoch einreden, sich geirrt zu haben. Die Bande beschließt letztlich, sich ihren Nachfolgern auszuliefern. Doch plötzlich erscheint Schwester Clotilde, die die Truppe bereits aus früheren Abenteuern kennt, und nimmt die vermeintlichen Gendarmen mit in ihr Kloster. Dort teilt sie ihnen mit, dass sie Oberin geworden sei, eine Ferienkolonie leite und fünf ihrer Schützlinge verschwunden seien. Da sie nichts von deren Pensionierung weiß, bittet sie die vermeintlichen Polizisten, die fünf aufzusuchen und zur Kolonie zurückzubringen. Doch diese sind gerade dabei, eine Rakete mit gefährlichem Sprengstoff zu bauen, der die gesamte Gegend in die Luft zu jagen droht. Den Gendarmen gelingt es nicht, den Start der „Bombe“ zu verhindern, welche quer durch Saint-Tropez saust und schließlich auf einer Veranstaltung landet, wo sich die Frauen von Cruchot und Gerber in Begleitung von zwei Männern befinden. Wütend über diesen vermeintlichen Ehebruch versucht Cruchot, sich und alle anderen mit Hilfe der Bombe in die Luft zu sprengen, was aber misslingt, da diese durch die Gewalteinwirkung des Gendarmes zerstört wird. Cruchot und Gerber stellen sich letztlich ihren Frauen, und alle Frühpensionierten werden wieder eingestellt. Zudem findet eine Parade statt.
- In der deutschen Synchronfassung wird Ludovic Cruchot auch „Balduin“ genannt, was sich auch im deutschen Titel widerspiegelt.
Weitere Filme von Jean Girault
Jean Girault (* 9. Mai 1924 in Villenauxe-la-Grande; † 24. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Filmdebüt als Regisseur gab er 1960.
1962 lernte er den bis dahin wenig bekannten Nebendarsteller Louis de Funès kennen und arbeitete seit 1963 mit ihm zusammen.
Jean Girault verstarb während der Dreharbeiten zu Louis und seine verrückten Politessen an Tuberkulose. Es war seine zwölfte Zusammenarbeit mit Louis de Funès.
VIP Cliparts Bernhard Prinz
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
Der Zerstreute
Der Zerstreute ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 1970 mit Pierre Richard in der Hauptrolle, der zusammen mit André Ruellan auch das Drehbuch verfasste und erstmals selbst Regie führte.
Der hoffnungslos zerstreute Pierre Malaquet treibt als Angestellter einer Werbeagentur seinen Chef mit seinen verrückten, bisweilen makabren Ideen regelmäßig zur Verzweiflung. Da Agenturbesitzer Guiton jedoch bis über beide Ohren in Pierres Mutter verliebt ist, bleibt ihm nichts anderes übrig, als ihn weiter zu beschäftigen.
Glycia Malaquet überredet ihren Liebhaber, Alexandre Guiton, Direktor einer Werbeagentur, ihren Sohn Pierre einzustellen, einen charmanten und phantasievollen Jungen, der immer abgelenkt ist. Letzterer macht sich bald einen Namen, indem er mit den verrücktesten Ideen aufwartet und Panik um sich herum auslöst. Pierres Konfrontation mit Mr. Klerdenne, einer weiteren Figur, die von einer unglaublichen Ablenkung befallen ist, führt zu zwei anthologischen komischen Szenen.
| Deutscher Titel | Der Zerstreute |
| Originaltitel | Le Distrait |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1970 |
| Länge | 85 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Pierre Richard |
| Drehbuch | Pierre Richard, André Ruellan |
| Produktion | Yves Robert, Alain Poiré |
| Musik | Vladimir Cosma |
| Kamera | Daniel Vogel |
| Schnitt | Marie-Josèphe Yoyotte |
| Besetzung | |
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Obwohl Malaquet bei der Arbeit stets nur mit den einfachsten Aufgaben betraut wird, sorgt er durch seine überschwängliche, oft tollpatschige Art für immer neue Verwicklungen und Irritationen selbst bei hochkarätigen Kunden der Agentur. So landet er aus Versehen auf einer Party im Haus des Unternehmers Gastier und unterhält dort die Gäste zunächst durch gut aufgelegtes Scherzen, der Abend endet jedoch katastrophal mit beträchtlichem Sachschaden.
Daraufhin wird Malaquet in das entlegenste Büro der Agentur verbannt. Dort trifft er auf den nicht minder zerstreuten Monsieur Klerdène und entwickelt für den Zahnpasta-Hersteller eine Werbekampagne, die für erhebliches Aufsehen sorgt. Malaquets nächste Werbeaktion mit dem Slogan Bravo Clistax! löst gar Tumulte auf den Straßen von Paris aus und zieht einen Polizei-Einsatz nach sich. Als Malaquet den Bogen endgültig überspannt und Guiton um den Ruf seiner Agentur und deren Existenz fürchten muss, feuert er Malaquet fristlos. Dieser hat mittlerweile sein Herz für Lisa, die Sekretärin seines Chefs, entdeckt und macht sich auf, ihr seine Liebe zu gestehen. Pierres Mutter kann Guiton schließlich überreden, ihrem Sohn noch einmal eine Chance zu geben und ihn zusammen mit Lisa zu einer Niederlassung der Agentur in die USA zu schicken. Auf dem Weg dorthin verlässt Malaquet kurz vor dem Start noch einmal die Maschine. Der Film endet mit einem Zitat aus Jean de La Bruyères Caractères und zeigt einen verwirrt hinter dem Flugzeug herlaufenden Pierre Malaquet.
Weitere Filme von Pierre Richard
xPierre Richard Maurice Charles Léopold Defays (* 16. August 1934 in Valenciennes) ist ein französischer Schauspieler und Komiker. Nachdem ihm 1972 als „großer Blonder mit dem schwarzen Schuh“ der internationale Durchbruch gelungen war, spielte er in vielen Komödien die Rolle des sympathisch-zerstreuten Tollpatsches. Bis in die späten 1980er-Jahre zählte er zu den erfolgreichsten europäischen Filmkomikern.
Bild: Pierre Richard (2015) Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40681633
Die zwölf Stühle
Die zwölf Stühle ist eine Komödie von Mel Brooks, die im Russland des Jahres 1927 spielt. Mel Brooks' Film basiert auf dem satirischen Roman Zwölf Stühle der beiden sowjetischen Schriftsteller Ilja Ilf und Jewgeni Petrow.
| Deutscher Titel | Die zwölf Stühle |
| Originaltitel | The twelve Chairs |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1970 |
| Länge | 90 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Mel Brooks |
| Drehbuch | Mel Brooks |
| Produktion | Michael Hertzberg |
| Musik | John Morris; Mel Brooks |
| Kamera | Djordje Nikolic |
| Schnitt | Alan Heim |
| Besetzung | |
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Der Film greift auf die historische Situation Russlands nach der Oktoberrevolution zurück, in der viele Adelige ihr Hab und Gut verloren und ihre Häuser räumen mussten. Die letzte Angehörige einer solchen Adelsfamilie erzählt ihrem Schwiegersohn Ippolit am Sterbebett, dass in der Esszimmergarnitur Schmuck mit Diamanten, Smaragden und Rubinen versteckt sei. Sie habe diese Gegenstände während der Revolution in einen der Stühle eingenäht, um einen Teil ihres Vermögens zu retten. Der Schwiegersohn wittert eine Chance, sein finanzielles Auskommen zu sichern, und begibt sich auf die Suche nach den zwölf Stühlen.
Zuvor wurde von der Sterbenden allerdings auch der orthodoxe Priester Fyodor in ihr Geheimnis eingeweiht. Er kommt auf die gleiche Idee wie Ippolit und macht sich auch auf, die Stühle zu suchen. Bei seiner Suche trifft Ippolit auf den Bettler und Hausierer Ostap Bender und auf den alten Diener Tikon, die er auch über den Schatz informiert. Somit gehen mehrere Personen auf die Suche nach diesem Schatz.
Die Reise um die Stühle führt beide Gruppen quer durch Russland, denn die Stühle, die sich eigentlich in einem Museum befinden sollten, werden abgeholt, als Ippolit und Ostap sie durchsuchen wollen. Nachdem die beiden im Staatsamt für Möbel herausfinden wollen, wo die Stühle hingeliefert wurden, versuchen sie den gierigen Priester loszuwerden. Das gelingt ihnen durch eine List: Ostap gibt sich als Beamter des Möbelamtes aus und erzählt dem Priester, die Stühle seien nach Sibirien transportiert worden.
Tatsächlich wurden die Stühle jedoch über ganz Russland verteilt, sodass jeder Stuhl einzeln gefunden und durchsucht werden muss. Die Habgierigen haben jedoch kein Glück und keiner der bisher gefundenen Stühle ist der Gesuchte.
Als nur noch zwei Stühle übrig sind, kehrt der Priester zurück aus Sibirien und erkennt, dass er einer List zum Opfer fiel und den falschen Stühlen gefolgt war.
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| Mel Brooks |
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