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Im Bann des Jade Skorpions

Im Bann des Jade Skorpions ist ein Film von Woody Allen aus dem Jahr 2001. Es handelt sich um eine an Raymond Chandlers Marlowe-Romane angelehnte Gangsterkomödie, die im Jahr 1940 spielt.

 

Deutscher TitelIm Bann des Jade Skorpions
OriginaltitelThe Curse of the Jade Scorpion
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2001
Länge97 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieWoody Allen
DrehbuchWoody Allen
ProduktionLetty Aronson
KameraZhao Fei
SchnittAlisa Lepselter
Besetzung
  • Woody Allen: C.W. Briggs
  • Helen Hunt: Betty Ann Fitzgerald
  • Dan Aykroyd: Chris Magruder
  • Charlize Theron: Laura Kensington
  • David Ogden Stiers: Voltan
  • Jerry Adler: Paul House
  • Lynn Cohen: Lillian House
Die Maxime des erfolgreichen Versicherungsdetektivs für gestohlenen Schmuck und Kunstwerke C. W. Briggs (Woody Allen) ist, „man müsse selbst ein Dieb sein, um einen Dieb fangen zu können“. Die kurz zuvor eingestellte, ihm übergeordnete Effektivitätsexpertin Betty Ann Fitzgerald (Helen Hunt) soll das Ablagesystem der Versicherung erneuern. An diese Neuerung möchte sich Briggs aber nicht gewöhnen, da er bisher mit seinem altbewährten System durchaus erfolgreich gewesen ist. Betty Ann hat ein Verhältnis mit ihrem gemeinsamen Vorgesetzten Chris Magruder (Dan Aykroyd). Ihre gegenseitige Abneigung tragen Briggs und Fitzgerald in scharfzüngigen Wortgefechten in einem offenen Schlagabtausch aus.
Auf einer abendlichen Geburtstagsfeier ihres Kollegen George Bond (Wallace Shawn), die im Varieté des Magiers Voltan Polgar (David Ogden Stiers) stattfindet, sollen ausgerechnet die beiden Streithähne mittels eines jadenen Skorpion-Pendels hypnotisiert werden. Zuerst wird Briggs durch das Schlüsselwort „Konstantinopel“, dann Betty Ann durch das Wort „Madagaskar“ in Trance versetzt. Voltan Polgar gibt ihnen vor, dass sie sich – sehr zur Freude ihrer Kollegen – wie ein Liebespaar verhalten sollen.
Als Voltan Polgar Briggs nach seiner Vorstellung anruft und das Schlüsselwort „Konstantinopel“ nennt, begeht dieser als fremdgesteuertes Medium einen Juwelendiebstahl; wiederkehrendes musikalisches Motiv dafür ist Wilbur de Paris’ Trompete des Jazz-Klassikers „In a Persian Market“. In der folgenden Nacht begeht er auf die gleiche Weise einen zweiten Juwelendiebstahl. Er kann sich an keinen der Diebstähle erinnern und wird sogar selbst mit deren Aufklärung beauftragt. Durch einen Hinweis einer seiner dubiosen Informanten verdächtigt er Betty Ann („Cherchez la femme“, franz. „dahinter steckt eine Frau“), die Diebstähle begangen zu haben, obwohl die Indizien für ihn selbst als Täter sprechen.
Als dann schließlich die Juwelen bei ihm gefunden werden, wird er verhaftet, kann jedoch der Polizei entkommen und findet bei Betty Ann, deren Wohnung er ob ihrer Fehde für unbedenklich hält, ein sicheres Versteck. Sie gewährt ihm widerwillig Unterschlupf, glaubt aber im Grunde an seine Unschuld, da sie ihm eine so kühne Tat nicht zutraut. Während Briggs auf ihrem Sofa vor Erschöpfung eingeschlafen ist, wird nun ihrerseits Betty Ann in der Nacht telefonisch von Voltan mit ihrem Schlüsselwort „Madagaskar“ hypnotisiert und ebenfalls für einen Juwelenraub eingesetzt. Sie kehrt nach ihrem Raubzug in ihre Wohnung zurück. In der noch währenden Trance zeigt sie sich, sehr zur Freude des gerade erwachten Briggs, ihm gegenüber im gleichen Verliebtheitszustand wie in Voltan Polgars Vorstellung. Als sich Briggs zu Recherchezwecken in sein Versicherungsbüro begibt, deckt sein Kollege George, der selbst Hobby-Hypnotiseur ist, Voltans ganzen Hypnose-Trick auf, da er durch versehentliche Nennung von Briggs’ Schlüsselwort diesen erneut in Trance versetzt und er sich dadurch an die unbewusst begangenen Diebstähle erinnern kann. Mit diesem Erkenntnissen kann der nun auch enthypnotisierte Briggs Voltan Polgar und seine Assistentin überführen.
C. W. Briggs entschließt sich, bei seinem Chef Chris Magruder seine Kündigung einzureichen. Dieser und Betty Ann sind gerade dabei, letzte Vorbereitungen für ihre gemeinsame Parisreise zu treffen.

Weitere  Filme von Woody Allen  :

A Rainy Day in New YorkManhattan
AliceManhattan Murder Mystery
BananasMelinda und Melinda
Broadway Danny RoseMidnight in Paris
Bullets Over BroadwayPlötzlich Gigolo
Café SocietyRadio Days
Der Schläfer (Originaltitel: Sleeper)Rifkin’s Festival
Der Stadtneurotiker (Originaltitel: Annie Hall)Schatten und Nebel
Die letzte Nacht des Boris GruschenkoSchmalspurganoven
Ehemänner und EhefrauenScoop – Der Knüller
Ein ganz normaler HochzeitstagStardust Memories
Geliebte AphroditeSweet and Lowdown
Hannah und ihre SchwesternThe Purple Rose of Cairo
Harry außer sichVerbrechen und andere Kleinigkeiten
Hollywood EndingVicky Cristina Barcelona
Ich sehe den Mann deiner TräumeWas gibt’s Neues, Pussy? (Originaltitel: What’s Ne...
Im Bann des Jade SkorpionsWas Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber ...
Irrational ManWhat’s Up, Tiger Lily?
Mach’s noch einmal, Sam (Originaltitel: Play it ag...Whatever Works – Liebe sich wer kann
Magic in the MoonlightWoody, der Unglücksrabe (Originaltitel: Take the M...
















Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


Bild: Allen zu Beginn der 1970er Jahre Von Jerry Kupcinet - photographer - eBay, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52490389

Textlizenz: Creative-Commons-Lizenz Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (abgekürzt CC-by-sa-3.0), der ebenfalls unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode eingesehen werden kann.  Quelle: Wikipedia

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Sweet and Lowdown

Sweet and Lowdown ist ein Kinofilm im Genre Tragikomödie. Er wurde 1999 in den USA produziert. Regie führte Woody Allen.

Deutscher TitelSweet and Lowdown
OriginaltitelSweet and Lowdown
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1999
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieWoody Allen
DrehbuchWoody Allen
ProduktionJean Doumanian
MusikDick Hyman
KameraZhao Fei
SchnittAlisa Lepselter
Besetzung
Sean Penn: Emmet Ray
Samantha Morton: Hattie
Uma Thurman: Blanche
Tony Darrow: Ben
Anthony LaPaglia: Al Torrio
Gretchen Mol: Ellie
John Waters: Mr. Haynes
Woody Allen: als er selbst
Brian Markinson: Bill Shields

„Sweet and Lowdown“ ist Woody Allens Hommage an die Swing-Ära.[1] Erzählt wird das Leben des fiktiven Jazzgitarristen Emmet Ray, eines Rüpels und Trinkers, der in seiner Freizeit Ratten auf der städtischen Müllkippe erschießt. Nur wenn der begnadete Emmet Ray zur Gitarre greift, lässt er Frauenherzen schmelzen und versöhnt die Veranstalter mit seinen Eskapaden. Dabei ist Django Reinhardt sein übergroßes Idol.
Den roten Faden bildet Rays Beziehung zu der stummen Wäscherin Hattie. Der selbstverliebte Musiker bedient sich des Mädchens gleichgültig gegenüber ihren Gefühlen. Schließlich wirft er sie weg, um sich der mondänen Möchtegern-Schriftstellerin Blanche zuzuwenden, die ihn wiederum wegen eines Berufskillers verlässt. Eines Tages kommt ihm seine Nemesis Django Reinhardt scheinbar (tatsächlich handelt es sich um einen Scherz) gefährlich nahe, aber er entzieht sich durch Flucht. Viel später sucht der gekränkte Musiker nach Hattie und muss erfahren, dass gebrochene Herzen manchmal nicht heilen und es auch in der Liebe nicht immer eine zweite Chance gibt (s. die ähnliche Grundkonstellation in Fellinis La Strada).
Die Handlung wird öfter unterbrochen von Interviews mit Zeugen der Jazz-Ära. Durch diesen dokumentarischen Stil entsteht ein vielschichtiges und manchmal widersprüchliches Bild. Die Interviews bekräftigen die Aussage, dass Künstler als Menschen manchmal eine schwer zu verkraftende Enttäuschung sind und sich die Schönheit der Kunst nicht unbedingt im Charakter des Künstlers widerspiegelt.
In einer Schlüsselszene fragt Blanche Ray, woran er beim Spielen seiner wunderbaren Musik denn eigentlich denke. Der Gitarrist sagt unumwunden, dass er meistens darüber nachdenkt, wie schlecht er für seine Musik bezahlt wird. Es ist nicht die einzige Irritation, die der Charakter des fiktiven Gitarristen beim Zuschauer hinterlässt. Dennoch gelingt es Allen, den Ton humorvoll und beiläufig zu halten. Sean Penn gibt den Macho-Gitarristen als grundehrlichen und völlig unreflektiert agierenden Menschen. Und der Gitarrist Howard Alden leiht ihm seine „Stimme“.
Weitere  Filme von Woody Allen  :

A Rainy Day in New YorkManhattan
AliceManhattan Murder Mystery
BananasMelinda und Melinda
Broadway Danny RoseMidnight in Paris
Bullets Over BroadwayPlötzlich Gigolo
Café SocietyRadio Days
Der Schläfer (Originaltitel: Sleeper)Rifkin’s Festival
Der Stadtneurotiker (Originaltitel: Annie Hall)Schatten und Nebel
Die letzte Nacht des Boris GruschenkoSchmalspurganoven
Ehemänner und EhefrauenScoop – Der Knüller
Ein ganz normaler HochzeitstagStardust Memories
Geliebte AphroditeSweet and Lowdown
Hannah und ihre SchwesternThe Purple Rose of Cairo
Harry außer sichVerbrechen und andere Kleinigkeiten
Hollywood EndingVicky Cristina Barcelona
Ich sehe den Mann deiner TräumeWas gibt’s Neues, Pussy? (Originaltitel: What’s Ne...
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Mach’s noch einmal, Sam (Originaltitel: Play it ag...Whatever Works – Liebe sich wer kann
Magic in the MoonlightWoody, der Unglücksrabe (Originaltitel: Take the M...
















Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


Bild: Allen zu Beginn der 1970er Jahre Von Jerry Kupcinet - photographer - eBay, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52490389

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