Die Kriminelle, die schon immer die Dinge zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen gewusst hat, erzählt unbefangen ihre Lebensgeschichte, beginnend mit dem von ihr verschuldeten Tod ihres Stiefvaters, der dazu führte, dass man die Neunjährige in ein Erziehungsheim steckte.
Ein schönes Mädchen
Die Kriminelle, die schon immer die Dinge zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen gewusst hat, erzählt unbefangen ihre Lebensgeschichte, beginnend mit dem von ihr verschuldeten Tod ihres Stiefvaters, der dazu führte, dass man die Neunjährige in ein Erziehungsheim steckte.
Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht
Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht (Alternativtitel: Der Herzensbrecher) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1972. Leonard „Lenny“ Cantrow heiratet Lila Kolodny. Er darf endlich Sex mit ihr haben, nachdem sie zuvor nur kuschelten. Doch bereits auf der Fahrt in die Flitterwochen nach Miami Beach fallen ihm immer mehr störende Eigenschaften an Lila auf und er fühlt sich immer stärker von ihr abgestoßen.
Schütze dieses Haus
Schütze dieses Haus (Originaltitel Bless this house) ist kein regulärer Film aus der Carry-On-Filmreihe, hat jedoch die meisten charakteristischen Merkmale der Reihe. Es gibt zudem eine gleichnamige Fernsehserie, auf der der Kinofilm basiert.
Sid Abbot ist ein geplagter Familienvater. Nicht genug mit dem Job und den normalen Eheproblemen, die er mit seiner Frau durchzustehen hat. Nicht genug mit seinem arbeitsscheuen Sohn Mike, der lieber an Mädchen und ans Protestieren denkt, und mit seiner pubertierenden Tochter Sally, die in geistig anderen Sphären schwebt.
| Deutscher Titel | Schütze dieses Haus |
| Originaltitel | Bless This House |
| Produktionsland | Großbritannien |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1972 |
| Länge | 84 Minuten |
| Regie | Gerald Thomas |
| Drehbuch | David Freeman |
| Produktion | Peter Rogers |
| Musik | Eric Rogers |
| Kamera | Alan Hume |
| Schnitt | Alfred Roome |
| Besetzung | |
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Nicht genug mit den Nachbarn Trevor und Betty Lewis und dem Versuch in der Gartenlaube schwarz Whisky zu brennen. Nun ziehen auch noch neue Nachbarn ein. Und das Ehepaar Baines ist in seine Arroganz besonders nervend. Ein Kleinkrieg bricht aus, der durch allerlei Nebenhandlungen auch noch verstärkt wird und in einem großen Finale endet.
Dieser Film basiert auf der bereits ein Jahr ausgestrahlten Fernsehserie mit dem gleichen Namen. Ein Großteil von Cast und Crew der Carry-On-Filme sind hier vor und hinter der Kamera beschäftigt. Gerald Thomas führte die Regie, Peter Rogers produzierte den Film, Eric Rogers schrieb die Musik, Alan Hume war der Kameramann, den Schnitt besorgte Alfred Roome. Auch die Bauten, Kostüme, das Make-Up, die Produktionsleitung und der Ton wurde von der üblichen Crew beigesteuert.
Auch ein Großteil der Hauptdarsteller gehört zu den Stammdarstellern der Carry-On-Reihe oder spielte zumindest in mehreren der Filme in größeren Rollen mit: Sidney James, Sally Geeson, Peter Butterworth, Terry Scott, June Whitfield, Patsy Rowlands, Bill Maynard, Marianne Stone und Julian Orchard. Sohn Mike Abbot wird hier, anders als in der Serie, nicht von Robin Stewart, sondern von Robin Askwith, Nachbar Trevor Lewis wird nicht von Anthony Jackson sondern von Terry Scott gespielt.
Weitere Filme von Gerald Thomas
Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
Die total verrückte Oberschwester
Sir Bernard Cutting leitet die Geburtsklinik Finisham Maternity Hospital. In der Position muss er sich mit Schwestern, Ärzten und Patienten herumärgern. Doch in dem nach außen hin so eloquent, professionell und abgeklärt wirkenden Mann brodelt es. In ihm wohnt ein regelrechter Hypochonder.
| Deutscher Titel | Die total verrückte Oberschwester |
| Originaltitel | Carry On Matron |
| Produktionsland | Großbritannien |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1972 |
| Länge | 89 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Gerald Thomas |
| Drehbuch | Talbot Rothwell |
| Produktion | Peter Rogers |
| Musik | Eric Rogers |
| Kamera | Ernest Steward |
| Schnitt | Alfred Roome |
| Besetzung | |
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Auf den Rat des Psychiaters Dr. Francis A. Goode wendet sich Cutting als Ausgleich dem anderen Geschlecht zu. Ziel seiner Avancen ist die Oberschwester der Klinik.
Unterdessen wollen Sid Carter, Sohn Cyril und Kumpane in die Klinik von Sir Bernard Cutting einbrechen und Antibabypillen stehlen. Dafür muss sich Cyril in eine Schwesternuniform kleiden und versuchen, an die Pillen zu kommen.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
| Sidney James | Sid Carter | Friedrich W. Bauschulte |
| Hattie Jacques | Oberschwester | Dagmar Altrichter |
| Kenneth Williams | Sir Bernard Cutting | Lothar Blumhagen |
| Charles Hawtrey | Dr. Francis A. Goode | Wolfgang Spier |
| Joan Sims | Mrs. Tidey | Renate Danz |
| Kenneth Connor | Mr. Tidey | Hermann Ebeling |
| Barbara Windsor | Schwester Susan Ball | Dagmar Biener |
| Kenneth Cope | Cyril Carter | Arne Elsholtz |
| Terry Scott | Dr. Prodd | Hans-Werner Bussinger |
| Jacki Piper | Schwester | |
| Bernard Bresslaw | Bernie | Edgar Ott |
| Patsy Rowlands | Evelyn Banks | |
| Valerie Leon | Jane Darling | |
| Marianne Stone | Mrs Putzova | |
| Amelia Bayntun | Mrs. Jenkins | Gudrun Genest |
| Michael Nightingale | Pearson | Klaus Miedel |
Dabei läuft er der jungen, sexy Schwester Susan Ball in die Arme, die schnell merkt, dass hinter der Maskerade ein Mann steckt. Was soll Cyril nun tun? Es ist klar, dass alles in einem großen Chaos endet.
- Nach 41 Grad Liebe, Das total verrückte Krankenhaus und Das total verrückte Irrenhaus begab sich das Carry-On-Team nun schon zum vierten und damit letzten Mal ins Krankenhaus.
- Mit Joan Sims, Kenneth Williams, Barbara Windsor, Terry Scott, Kenneth Connor, Hattie Jacques, Bernard Bresslaw, Patsy Rowlands, Sid James, Jack Douglas und Charles Hawtrey bietet dieser Teil der Serie neben Ein total verrückter Urlaub das größte Aufgebot an regulären Stars auf. Nur Jim Dale und Peter Butterworth spielen in diesem Teil der Reihe nicht mit.
Weitere Filme von Gerald Thomas
Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
Ein total verrückter Urlaub / Carry On: Ein total verrückter Urlaub
Eine Gruppe britischer Touristen macht Urlaub in Spanien. Barbesitzer Vic Flange ist ein erfahrener Urlauber, kennt die halbe Welt. Eigentlich wollte Vic ja in diesem Jahr Urlaub mit seiner heißen Angestellten Sadie Tomkins machen – doch als seine Frau das bemerkt, fährt diese auch mit.
| Deutscher Titel | Ein total verrückter Urlaub |
| Originaltitel | Carry On Abroad |
| Produktionsland | Großbritannien |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1972 |
| Länge | 85 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Gerald Thomas |
| Drehbuch | Talbot Rothwell |
| Produktion | Peter Rogers |
| Musik | Eric Rogers |
| Kamera | Alan Hume |
| Schnitt | Alfred Roome |
| Besetzung | |
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Bei Reisebeginn treffen sie auf die anderen Teilnehmer der Fahrt. Angeführt vom Reiseleiter Stuart Farquhar sind da das ältere Muttersöhnchen Eustace Tuttle, das Ehepaar Blunt, die Mönche Bruder Bernard und Bruder Martin, der von sich sehr überzeugte Playboy Bert Conway und die beiden jungen Frauen Lily und Marge.
Im Hotel angekommen, das vom Manager Pepe, seiner Frau Floella und deren faulen Sohn im Alleingang betrieben wird, fallen alle erst einmal aus allen Wolken. Die versprochene schöne Umgebung ist eine Baustelle, und beim Hotel fehlen noch ein paar Stockwerke. Die Schränke haben zum Teil keine Rückwände und Böden, aus den Wasserhähnen kommt Sand, und diverse Scheiben fehlen in Türen und Fenstern. Doch davon lassen sich die Urlauber ihren Urlaub nicht verderben.
- Zum zweiten Mal nach Das total verrückte Campingparadies machen die Carry-ons Urlaub. Diesmal jedoch verlassen sie ihre Insel und fahren in den Urlaubertraum Spanien. Natürlich wird das zum Albtraum.
- Der 23. Film ist eine Art Zäsur. Es ist der letzte Film mit Charles Hawtrey überhaupt, auch der letzte (von fünf) Carry-on… mit Amelia Bayntun, die seine Mutter spielt. Ironischerweise war sie im wahren Leben fünf Jahre jünger als Hawtrey. Abgesehen von Jim Dale und Terry Scott haben hier auch die insgesamt meisten der regulären Stars ihren Auftritt: Joan Sims, Kenneth Williams, Barbara Windsor, Peter Butterworth, Kenneth Connor, Hattie Jacques, Bernard Bresslaw, Patsy Rowlands, Sidney James, Jack Douglas und Charles Hawtrey. Das gibt es nur noch einmal im Vorgänger Die total verrückte Oberschwester. Und als Abschiedsgeschenk für Charles Hawtrey geben noch einmal alle ihr Bestes und zeigen sich in einer wunderbaren Spiellaune und geben eine der letzten wunderbaren Vorstellungen vor dem Niedergang der Serie.
- Da man ja wusste „Sex sells“, und man unbedingt einen weiteren Flop wie beim Vorgänger Ein Streik kommt selten allein verhindern wollte, hat auch hier Sexbombe Barbara Windsor (dabei wie immer mit Sid James an ihrer Seite) wieder einen kurzen Nacktauftritt (unter der Dusche). Und dieses Mal musste Windsor diese Last nicht allein schultern, auch Sally Geeson und Gail Grainger haben ihre kurzen Oben-ohne-Auftritte.
- Die deutsche Kinoerstaufführung war im Jahr 1977, die Fernsehpremiere am 1. Januar 1984 auf DDR 2.
Weitere Filme von Gerald Thomas
Gerald Thomas (* 10. Dezember 1920 in Kingston upon Hull, Yorkshire; † 9. November 1993 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein britischer Filmregisseur, Filmeditor und Produzent, vor allem bekannt für die Komödien der Carry-on…-Filmreihe.
Sein Bruder Ralph Thomas war an verschiedenen „Carry On“ Filmen als Regisseur beteiligt, wurde aber in den Credits nicht erwähnt.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh 👍
François Perrin ist ein hochbegabter, jedoch etwas zerstreuter Geiger, der obendrein ein Verhältnis mit Paulette, der Frau seines besten Freundes Maurice, hat. Als Perrin nach einer Auslandstournee im Flughafen eine Rolltreppe mit zwei unterschiedlichen Schuhen herunterfährt, wird er aufgrund dieses Merkmals von einem Mitarbeiter des Geheimdienstchefs Toulouse auserwählt, unwissentlich einen „gefährlichen Agenten“ zu spielen, um seinen rivalisierenden Stellvertreter Milan auf eine falsche Spur zu führen.
| Deutscher Titel | Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh |
| Originaltitel | Le Grand Blond avec une chaussure noire |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1972 |
| Länge | 91 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Yves Robert |
| Drehbuch | Yves Robert Francis Veber |
| Produktion | Alain Poiré Yves Robert |
| Musik | Vladimir Cosma |
| Kamera | René Mathelin |
| Schnitt | Francis Veber |
| Besetzung | |
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Milan setzt nun alle erdenklichen legalen und illegalen Mittel ein, um eine Verbindung zwischen Toulouse und Perrin herstellen zu können, erzielt dabei jedoch keine Ergebnisse. Schließlich soll die Agentin Christine die notwendigen Informationen mittels weiblicher Verführung erhalten. Als auch dieser Versuch scheitert, soll Perrin getötet werden. Mit viel Glück und etwas Hilfe von Toulouses Assistenten Perrache überlebt Perrin jedoch alle Anschläge. Perrins Verfolger beider Seiten bringen sich gegenseitig um und auch Milan wird schließlich ermordet. Maurice, der immer wieder ungewollt Zeuge der Taten wird, verliert den Verstand und kommt in ärztliche Behandlung. François und Christine verlieben sich und verlassen das Land.
Der Chef des französischen Geheimdienstes, Louis Toulouse, wird von seinem Stellvertreter Milan in einer Doppelagenten-Affäre kompromittiert. Milans Plan ist es, Toulouse zu diskreditieren, um seinen Platz einzunehmen. Doch Toulouse, der Milans Pläne entdeckt hat, stellt eine Falle auf, um seinen Stellvertreter zu Fall zu bringen. Dazu beschließt er, einen Unbekannten zu benutzen, "irgendjemanden, einen Mann aus der Menge", und Milan glauben zu machen, dass es sich bei dem Unbekannten um einen furchterregenden Geheimagenten handelt, der den Fall des Doppelagenten lösen soll. Dieser Fremde, der in Orly von Perrache, dem Vertrauensmann von Toulouse, zufällig ausgewählt wurde, weil er an einem Fuß einen schwarzen und am anderen einen braunen Schuh trägt, ist François Perrin, ein schwindelfreier Geiger. Er lässt ihn diskret von zwei Agenten beschützen: Poucet und Chaperon. Milan tappt sofort in die Falle und setzt ein Team von Spionen ein, um Perrin auszuspionieren. Aber sein normales, wenn auch manchmal bizarres und unbeholfenes Verhalten wird Milan weiter destabilisieren. Um ihn zum "Reden" zu bringen, lockt er Perrin zum Bettgeflüster in das Bett seiner Agentin, der skulpturalen Christine. Sie ist die erste, die die Falle vermutet, aber Milan glaubt ihr nicht. In ihren Augen trägt die Tatsache, dass Perrin nichts zu gestehen hat, zu ihrer Glaubwürdigkeit als furchtbare Agentin bei.
Als er nichts erfährt, befiehlt Milan die Ermordung Perrins. Die Killer werden von Poucet und Chaperon eliminiert, bevor sie ihren Auftrag ausführen können, dann kommt Milan zum Einsatz, er wird seinerseits getötet. Schließlich beginnen Christine und Perrin eine Beziehung und reisen nach Brasilien.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher (Brandtfilm) | Synchronsprecher (DEFA) |
| François Perrin | Pierre Richard | Harry Wüstenhagen | Winfried Wagner |
| Toulouse | Jean Rochefort | Rolf Schult | Walter Niklaus |
| Bernard Milan | Bernard Blier | Friedrich W. Bauschulte | Bert Brunn |
| Maurice | Jean Carmet | Gerd Martienzen | Hans Gora |
| Christine | Mireille Darc | Eva Maria Miner | Astrid Bless |
| Georghiu | Robert Castell | Andreas Mannkopff | |
| Paulette | Colette Castel | Renate Danz | Barbara Lotzmann |
| Mr. Boudart | Roger Caccia | Klaus Miedel | |
| Madame Boudart | Tania Balachova | Tina Eilers | |
| Botrel | Jean Obe | Lothar Blumhagen | |
| Chaperon | Maurice Barrier | Joachim Kemmer | |
| Pouchet | Jean Saudray | Heinz-Theo Branding |
- Der rumänische Komponist Vladimir Cosma schrieb mit dem Titelthema auf der Panflöte für seinen Landsmann Gheorghe Zamfir einen seiner bekanntesten Filmmusiktitel.
- Erst der große Erfolg des Films in Deutschland machte Pierre Richard in seinem Heimatland Frankreich populär und ermöglichte seine internationale Karriere. Erst daraufhin wurde auch die Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück (Le Retour du grand blond, 1974) gedreht, in der François Perrin und Christine weitere Abenteuer erleben.
- 1985 drehte Stan Dragoti eine Neuverfilmung mit dem Titel Der Verrückte mit dem Geigenkasten (alternativer Verleihtitel: Der große Blonde mit dem roten Schuh). Die Hauptrolle übernahm Tom Hanks.
- Pierre Richard wurde nach dem Erfolg des Films auf das komödiantische Fach festgelegt, wie er in einem Zeitungsinterview 2008 beklagte.
- Nach Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und dessen Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück stellte Pierre Richard insgesamt noch in drei weiteren seiner Filme eine Figur namens François Perrin dar, der jedoch nicht auf der ursprünglichen Figur des tapsigen Violinisten basierte und auch jeweils unterschiedlich gezeichnet wurde. In Ein Tolpatsch auf Abwegen (1976) war Perrin Werbefotograf, in Das Spielzeug (ebenfalls 1976) Journalist, und in Der Hornochse und sein Zugpferd (1981) ein kleiner Konzernangestellter.
- Regisseur Yves Robert spielt den Dirigenten des Orchesters.
Weitere Filme von Yves Robert
Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.
Bild: Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181
Alfred, die Knallerbse
Alfred, die Knallerbse, Aufführungstitel in der DDR Alfred, der Unglücksrabe, ist eine französische Filmkomödie von Pierre Richard aus dem Jahr 1972.
Nachdem Alfred Dhumonttieys Freundin nach glücklicher gemeinsamer Zeit plötzlich ins Kloster gegangen ist, entschließt er sich, seinem Leben mit dem Sprung von einer Brücke ein Ende zu setzen. Fernsehmoderatorin Agathe Bodard hat dieselbe Idee, musste sie doch erfahren, dass ihr heimlicher Geliebter, ihr Chef François Morel, keine Kinder hat. Er hatte ihr jedoch stets von einem Sohn berichtet und ihr versprochen, seine Familie zu verlassen, wenn der Sohn seine Erstkommunion hinter sich hat. Im Gegensatz zu Alfred ist sie jedoch kein geborener Pechvogel. Alfred verbringt die Nacht bei Agathe, und beide geben aufeinander acht. Alfred durchläuft mehrere Pechsträhnen, durch die Boxer Kid Barrantin in der Wohnung unter Agathe nicht schlafen kann und am nächsten Tag seinen Europameisterschaftskampf im Halbschwergewicht sprichwörtlich verschläft.
| Deutscher Titel | Alfred, die Knallerbse |
| Originaltitel | Les malheurs d’Alfred |
| Produktionsland | Frankreich |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 1972 |
| Länge | 98 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Regie | Pierre Richard |
| Drehbuch | Pierre Richard Yves Robert André Ruellan Roland Topor |
| Produktion | Alain Poiré Yves Robert |
| Musik | Vladimir Cosma |
| Kamera | Jean Boffety |
| Schnitt | Ghislaine Desjonquères |
| Besetzung | |
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Alfred verbringt den nächsten Tag in Agathes Wohnung, während sie auf Arbeit ist. Unerwartet erscheint François Morel in der Wohnung und wirft Alfred vor, am Selbstmordversuch Agathes schuld zu sein. Alfred wirft ihn raus und wird später Zeuge, wie Agathe live im Fernsehen entlassen wird. Auch er hat keine Arbeit und kommt auf Anregung des ebenfalls arbeitslosen Kid Barrantin zu einem Casting für eine Fernsehsendung François Morels. Die Show Paris gegen die Provinz soll eine Gruppe Pariser und eine Gruppe aus einer Provinzgegend in verschiedenen Spielen gegeneinander antreten lassen. Sie ist als Tournee durch das ganze Land geplant, wobei der Gewinner zuerst eine Million Francs gewinnen kann. Gewinnt die Gruppe Paris oder Provinz auch das zweite Quiz in einer neuen Stadt, verdoppelt sich der Gewinn. Bei der Auswahl fallen Alfred, Kid und andere unfähige Bewerber zwar durch, werden aber gerade deswegen als Teilnehmer für die Show akzeptiert. Ziel ist es, die unruhige Provinz gewinnen zu lassen, um Ruhe im Land herzustellen. Alfred und Agathe werden durch die Show nicht getrennt: Sie hat ihre Arbeit zurückerhalten und ist an Morels Seite Moderatorin der Sendung.
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
| Alfred Dhumonttiey | Pierre Richard | Harry Wüstenhagen |
| Agathe Bodard | Anny Duperey | Evamaria Miner |
| François Morel | Pierre Mondy | Heinz Petruo |
| Kid Barrantin | Mario David | Edgar Ott |
| Paul | Jean Carmet | Peter Schiff |
Das erste Quiz gegen die Provinz gewinnt Paris durch Alfred eher zufällig. Auch in den folgenden Sendungen ist die Pariser Mannschaft stets siegreich, wobei immer Alfreds Glück das Spiel entscheidet. Nach zahlreichen Sendungen hat Paris bereits 512 Millionen Francs gewonnen und könnte in der letzten Sendung die Milliarden-Grenze überschreiten. Alfred hat zwar Glück im Spiel, jedoch Pech in der Liebe. Während der Tour gelingt es Morel, Agathe von seinen ehrlichen Absichten zu überzeugen. Agathe entscheidet sich für ihn, und Alfred hat das Nachsehen. Er ist zwar traurig, strengt sich nun im Spiel aber noch mehr an. Dies beunruhigt höchste Kreise im Staat, würde die Gewinnsumme von einer Milliarde alte Francs doch den Staatsetat sprengen. Daher wird angeordnet, Alfred auszuschalten. Kurz vor dem Finale wird Alfred ein Mittel in sein Getränk gemischt, das unkontrollierte Lachanfälle verursacht. Das Getränk gerät jedoch in Morels Hände, der nun zur Moderation unfähig ist, jedoch Agathe vor allen Zuschauern berichtet, nur mit ihr gespielt zu haben. Agathe erkennt, dass Alfred der richtige Mann für sie ist. Die Pariser gewinnen das Finale und damit die Milliarde. Alfred und Agathe haben sich da schon gemeinsam aufs Meer zurückgezogen, wo sie ihr Pech in einem langsam volllaufenden Kahn herausfordern, zumal Agathe Nichtschwimmerin ist. Im Meer schwimmend, gestehen sie sich ihre Liebe.
- Der Film wurde unter anderem in Paris und Senlis gedreht.
- Die Filmbauten stammen von Théobald Meurisse.
Weitere Filme von Pierre Richard
xPierre Richard Maurice Charles Léopold Defays (* 16. August 1934 in Valenciennes) ist ein französischer Schauspieler und Komiker. Nachdem ihm 1972 als „großer Blonder mit dem schwarzen Schuh“ der internationale Durchbruch gelungen war, spielte er in vielen Komödien die Rolle des sympathisch-zerstreuten Tollpatsches. Bis in die späten 1980er-Jahre zählte er zu den erfolgreichsten europäischen Filmkomikern.
Bild: Pierre Richard (2015) Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40681633
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