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Noch ein Käfig voller Narren

Noch ein Käfig voller Narren (Originaltitel: La Cage aux Folles II) ist eine italienisch-französische Komödie aus dem Jahr 1980 und ist die Fortsetzung des erfolgreichen Films Ein Käfig voller Narren.

Albin alias Zaza ist immer noch der Star im Nachtclub seines Lebensgefährten Renato. Dieser möchte nicht, dass Zaza sich zu viel zumutet und bittet ihn, etwas kürzerzutreten und eine Rolle, in der er Marlene Dietrich verkörpern soll, nicht zu übernehmen. Zaza ist beleidigt und fühlt sich abgewertet. Um sich selbst und Renato zu zeigen, dass er immer noch attraktiv ist, besucht er ein Straßencafé und gerät zufällig an einen Agenten auf der Flucht, der ihn anschließend entführt. Der gegnerische Agentenring ist dem Überläufer dicht auf den Fersen und verfolgt ihn, woraufhin dieser sich mitsamt Zaza in ein Stundenhotel flüchtet. Dort steckt der Agent Zaza einen Mikrofilm ins Kleid, bevor er erschossen wird. Renato möchte nun, dass Albin nicht mehr als Frau auftritt, da die Zeitungen über eine unbekannte rothaarige Frau berichten.

Deutscher TitelNoch ein Käfig voller Narren
OriginaltitelLa Cage aux Folles II
ProduktionslandFrankreich, Italien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1980
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieÉdouard Molinaro
DrehbuchFrancis Veber
ProduktionMarcello Danon
MusikEnnio Morricone
KameraArmando Nannuzzi
Besetzung
  • Ugo Tognazzi: Renato Baldi
  • Michel Serrault: Albin Mougeotte
  • Marcel Bozzuffi: Broca
  • Benny Luke: Jacob
  • Paola Borboni: Madame Baldi
  • Giovanni Vettorazzo: Milan
  • Glauco Onorato: Luigi
  • Michel Galabru: Simon Charrier
  • Tom Felleghy: Andrew Mandeston
  • Stelio Candelli: Falscher Doktor

Beide Agentenringe sind nun auf der Suche nach dem Mikrofilm, den Zaza unbemerkt bei sich trägt und der sich später in seiner Tablettendose wiederfindet. Sie ersuchen Hilfe beim Schwiegervater von Renatos Sohn, Simon Charrier, dem konservativen Abgeordneten, der auch schon aus dem ersten Teil bekannt ist. Dieser möchte nichts mit den beiden zu tun haben. Der Agentenring rund um Broca setzt Zaza als Lockvogel ein, um den feindlichen Agentenring auszuheben. Nach anfänglicher Kooperation, bei der sich Zaza in einer Sahnetorte anlässlich eines Geburtstages wiederfindet und dort erneut auf den Abgeordneten Charrier trifft, haben Albin und Renato irgendwann die Nase voll und flüchten sich zu Renatos Mutter nach Italien. Albin soll hier nicht mehr den als Frau verkleideten Mann, sondern eine Frau spielen, die als Mann verkleidet ist. Beide Agentenringe folgen dem skurrilen Paar nach Italien. Zaza wird entführt, dann findet man jedoch den Mikrofilm und kann den feindlichen Agentenring ausheben.

Weitere Filme von Édouard Molinaro (* 13. Mai 1928 in Bordeaux; † 7. Dezember 2013  in Paris) war ein französischer Regisseur und Drehbuchautor.

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Ein Käfig voller Narren

Ein Käfig voller Narren (französischer Originaltitel: La cage aux folles, wörtlich: „Der Käfig mit Närrinnen“, wobei folle ein Slangausdruck ist, der dt. „Tunte“ entspricht, also „Der Tuntenkäfig“) ist eine italienisch-französische Filmkomödie aus dem Jahr 1978 und gilt als der erste weltweit erfolgreiche Film aus dem Drag-Queen-Milieu. Sie basiert auf einem Theaterstück von Jean Poiret aus dem Jahr 1973.

 

Deutscher TitelEin Käfig voller Narren
OriginaltitelLa cage aux folles
ProduktionslandFrankreich, Italien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1978
Länge100 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieÉdouard Molinaro
DrehbuchMarcello Danon
Édouard Molinaro
ProduktionMarcello Danon
MusikEnnio Morricone
KameraArmando Nannuzzi
SchnittMonique
Robert Isnardon
Besetzung
  • Ugo Tognazzi: Renato Baldi
  • Michel Serrault: Albin Mougeotte
  • Michel Galabru: Simon Charrier
  • Carmen Scarpitta: Louise Charrier
  • Claire Maurier: Simone
  • Rémi Laurent: Laurent Baldi
  • Luisa Maneri: Andrea Charrier
  • Benny Luke: Jacob, Diener
  • Venantino Venantini: Chauffeur

Renato ist der Besitzer eines Nachtclubs mit einem Drag-Programm in St. Tropez, bei dem sein langjähriger Lebensgefährte Albin der Star der Show ist. Aus Renatos einzigem kurzen Abenteuer mit einer Frau stammt sein Sohn Laurent, von Albin und ihm liebevoll aufgezogen. Eines Tages will der mittlerweile zum jungen Mann gereifte Laurent heiraten. Seine Verlobte Andrea ist ausgerechnet die Tochter des erzkonservativen, homophoben Politikers Simon Charrier. Dieser wird von Reportern verfolgt, nachdem sein Parteivorsitzender beim Sex mit einer minderjährigen, schwarzen Prostituierten gestorben ist und somit auch die Glaubwürdigkeit seiner auf Sitte und Moral pochenden Partei zerstört hat. Die Hochzeitspläne seiner Tochter kommen Charrier daher gelegen, er will diese medial inszenieren, um sich als Vertreter des traditionellen Familienbildes zu präsentieren. Andrea erzählt ihren standesbewussten Eltern, Laurents Vater sei ein Kulturattaché und die Mutter eine Hausfrau mit sechs Kindern.
Andrea ist mit ihren Eltern auf dem Weg nach St. Tropez, die Laurent und seine Eltern bei einem Abendessen kennenlernen wollen. Laurent will die Homosexualität von Renato und Albin verschleiern, da Andreas Eltern eine Heirat zwischen ihm und Andrea ansonsten wohl nie akzeptieren würden. Ihm zuliebe ist Renato bereit, eine konventionelle Familie zu spielen, und sie versuchen, ihre exaltiert eingerichtete Wohnung unauffälliger zu gestalten. Albin kann seine Homosexualität in seinem Auftreten allerdings kaum verbergen, weshalb er nach Meinung von Laurent und Renato möglichst nicht auf Andreas Eltern treffen sollte. Renato bittet Simone, die leibliche Mutter von Laurent, die beruflich Karriere gemacht und ihren Sohn 20 Jahre nicht mehr gesehen hat, die Rolle seiner Ehefrau bei dem Besuch der Charriers zu übernehmen. Albin fühlt sich zurückgesetzt und muss entdecken, dass Renato beinahe wieder von Simones Charme verführt wird. Es kommt zu mehreren Streitigkeiten, durch die die Beziehung von Renato und Albin gefährdet wird.
Als die Charriers schließlich ankommen und Simone noch nicht erschienen ist, verkleidet sich Albin als Frau und spielt Laurents Mutter. Renato und Albin gelingt es zumindest teilweise, die Eltern von Andrea für sich einzunehmen – doch es kommt immer wieder zur Turbulenzen: Der Diener Jacob fällt durch sein unfeines Verhalten auf, das Geschirr bildet päderastische Szenerien aus dem alten Griechenland ab und die Charriers wundern sich, dass das angeblich so konservative Ehepaar über einem Nachtclub wohnt. Als Albin beinahe die Perücke vom Kopf fliegt, Simone als „zweite Mutter“ auftaucht und schließlich ein Haufen Dragqueens die Wohnung stürmt, kommen Andreas Eltern hinter das Geheimnis.
In der Zwischenzeit haben die Medien dank des bestechlichen Chauffeurs der Charriers von dem Besuch des Senators Wind bekommen. Charrier fürchtet das Ende seiner politischen Karriere, falls den Reportern ein Bild von ihm im Schwulenclub gelingen würde. Um unerkannt zu entkommen, lässt er sich von Albin zur Dragqueen umschminken und gelangt unentdeckt aus dem Gebäude. Schließlich kann die Hochzeit von Laurent und Andrea wie geplant stattfinden – nur gestört von dem Geräuschen von Albins Vorwürfen an Renato, als Simone unerwartet zur Zeremonie erscheint.

Fortsetzungen und Hollywood-Remake

  •  1980: Noch ein Käfig voller Narren (OT: La Cage aux folles II)
  •  1985: Ein Käfig voller Narren – Jetzt wird geheiratet (OT: La Cage aux folles 3 – 'Elles' se marient)
  • 1996 drehte Mike Nichols in den USA eine Neuverfilmung unter dem Titel The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel (Originaltitel: The Birdcage).

Weitere Filme von Édouard Molinaro (* 13. Mai 1928 in Bordeaux; † 7. Dezember 2013  in Paris) war ein französischer Regisseur und Drehbuchautor.

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