Kentucky Fried Movie war das Erstlingswerk des Trios Jim Abrahams, Jerry Zucker und David Zucker (ZAZ) aus dem Jahre 1977. In einer Folge von mehreren Sketchen wird die damalige Medien- und Fernseh-Landschaft auf die Schippe genommen.
| Deutscher Titel | Kentucky Fried Movie |
| Originaltitel | The Kentucky Fried Movie |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1977 |
| Länge | 83 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Regie | John Landis |
| Drehbuch | Jim Abrahams Jerry Zucker David Zucker |
| Produktion | Robert K. Weiss |
| Musik | diverse |
| Kamera | Robert E. Collins Stephen M. Katz |
| Schnitt | George Folsey Jr. |
Der Film folgt keinem einheitlichen Handlungsstrang, sondern ist in 23 verschiedene Episoden aufgeteilt, welche weitestgehend zusammenhanglos aneinandergereiht werden
| Besetzung |
| Marilyn Joi: Cleopatra Schwartz |
| Saul Kahan: Schwartz |
| David Zucker: Grunwald |
| Marcy Goldman: Hausfrau |
| Uschi Digard: Frau unter der Dusche |
| Bill Bixby: er selbst |
| Donald Sutherland: ungeschickter Kellner |
| George Lazenby: Architekt |
- Das Lexikon des internationalen Films schrieb: „Eine lose Folge von mehr als zwanzig Sketchen, die Trendfilme und Spots aus Kino und Fernsehen aufs Korn nehmen. Die satirisch überzogene Parodie veralbert teils witzig, teils nur derb und obszön modische Produktions- und Konsumgewohnheiten und bleibt in der Gesellschaftskritik inaktuell und relativ blaß.“ In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins,
- Prisma-Online meinte: „Unverwüstlich ist sie, die TV-Satire von John Landis und dem ZAZ-Team. Eine durchgehende Handlung gibt es nicht, dafür wird kräftig zwischen den Kanälen hin und her gezappt. Was da zum Vorschein kommt, ist eine wüste Mischung aus Nachrichten, Reportage, Werbung, Klatsch, Talk-Show, Kochkurs und anderen Geschmacksverirrungen. Der Film ist längst ein Klassiker. In 20 Sketchen lässt Regisseur John Landis witzig, schamlos und boshaft das überkandidelte Angebot der amerikanischen Medienwelt Revue passieren, von der Parodie auf Karate- und Gangsterfilme über einen Ausflug ins „gefühlsaktive“ Kino bis hin zum Sex vor dem Fernseher – kommentiert vom Sprecher der Nachrichten. Hauptsache es ist primitiv, billig und stets mit Sex und Action garniert: das Wunderland Fernsehen als Albtraum. Mehr als 20 Jahre nach der Entstehung ist freilich das Grauen schlechthin Wirklichkeit geworden: Vieles von dem, was heute mit absolutem Bierernst als TV-Unterhaltung angepriesen wird, übertrifft die Parodie an Absurdität und Geschmacklosigkeit um ein Vielfaches.
Weitere Filme vom Regisseur:
Weitere Filme von Zucker,
Abrahams & Zucker (auch bekannt als ZAZ):
 |
| Regie |
 |
| Drehbuch |
Drehbuch: Jim Abrahams Jim
Abrahams (* 10. Mai 1944 in Shorewood, Wisconsin) ist ein
US-amerikanischer Drehbuchautor und Filmregisseur. Er ist Teil des
Filmemacher-Trios ZAZ
filmcomedy.de
Datenquelle: Wikipedia und andere Portale
Textlizenz: Creative-Commons-Lizenz Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (abgekürzt CC-by-sa-3.0), der ebenfalls unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode eingesehen werden kann.