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Louis und seine verrückten Politessen

Louis und seine verrückten Politessen ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 1982. Louis de Funès ist in seiner letzten Rolle vor seinem Tod zu sehen. Der Film ist der somit letzte aus der sechsteiligen Reihe der Filme um den Gendarm von St. Tropez.

 Die Gendarmen von Saint-Tropez und ihre Ehefrauen haben eine neue Dienststelle bezogen. Diese ist mit modernster Technik ausgestattet, und Jérôme Gerber präsentiert seinen Kollegen stolz einen Computer. Der Colonel vergewissert sich, dass alle den Umzug gut überstanden haben, und kündigt eine weitere Neuerung an: In Kürze werden vier weibliche Lehrlinge auf das Revier kommen, die die praktischen Seiten des Polizeidienstes kennenlernen sollen. 

 

Deutscher TitelLouis und seine verrückten Politessen
OriginaltitelLe Gendarme et les Gendarmettes
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1982
Länge99 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieJean Girault,
Tony Aboyantz
DrehbuchJean Girault,
Jacques Vilfrid
ProduktionSociété Nouvelle de Cinématographie
MusikRaymond Lefèvre
KameraJean Boffety
SchnittMichel Lewin
Besetzung
  • Louis de Funès: Ludovic Cruchot
  • Claude Gensac: Josépha Cruchot
  • Michel Galabru: Jérôme Gerber
  • Micheline Bourday: Germaine Gerber
  • Maurice Risch: Beaupied
  • Guy Grosso: Tricard
  • Michel Modo: Berlicot
  • Patrick Préjean: Perlin
  • Catherine Serre: Christine Rocourt
  • Nicaise Jean-Louis: Yo Macumba
  • Sophie Michaud: Isabelle Leroy
  • Elisabeth Etienne: Marianne Bonnet
  • France Rumilly: Schwester Clotilde
  • Jacques François: Colonel

Die vier attraktiven jungen Frauen Christine, Marianne, Isabelle und Yo sorgen bei den Gendarmen für Entzücken und bei ihren Frauen für Verärgerung. Die Zusammenarbeit mit Beaupied, Tricard, Berlicot und Perlin geht oftmals schief, und so kommt es zu einigen chaotischen Situationen auf den Straßen von St. Tropez. Die Frauen übernachten im Kloster bei Schwester Clotilde. Cruchot will sich von der ordnungsgemäßen Nachtruhe der Damen selbst überzeugen und überrascht dabei einen Gendarmen, der im Kloster verschwindet und sich am Ende als sein Vorgesetzter Gerber entpuppt. Damit Cruchot ihn nicht verrät, darf er sich von Gerber eine Zeitlang als „General“ anreden lassen und erhält ein Morgengedicht vorgetragen.

RolleDarstellerSynchronsprecher
CruchotLouis de FunèsPeter Schiff
GerberMichel GalabruMichael Chevalier
BeaupiedMaurice RischClaus Jurichs
TricardGuy GrossoLothar Blumhagen
Josépha CruchotClaude GensacInken Sommer
BerlicotMichel ModoHans Nitschke
Isabelle LeroySophie MichaudAndrea Heuer
Das GehirnJean-Louis RichardHorst Niendorf
Christine RocourtCatherine SerreUrsula Heyer
ColonelJacques FrançoisChristian Rode
Marianne BonnetElisabeth EtienneEvelyn Maron
PerlinPatrick PréjeanJoachim Kerzel
GeorgePhilippe RuggieriRainer Brandt
Georges FrauSandra JulienChris Palm



Isabelle erhält eines Tages einen Brief, der sie um ein Treffen am Strand bittet. Hier wird sie niedergeschlagen und verschleppt. Als Marianne kurz darauf ebenfalls verschwindet und ein Bekennerschreiben auftaucht, das mit Das Gehirn unterzeichnet ist, verzweifeln Cruchot und Gerber. Vor dem Colonel können sie die beiden fehlenden Politessen kompensieren, erfahren jedoch, dass vor allem Yo besonders behandelt werden muss: Sie ist die Tochter des Präsidenten von Bungawa, dessen Land Frankreich mit Erdöl versorgt und der in Kürze zu einem Staatsbesuch nach Frankreich kommen will. Trotz starker Bewachung werden auch Christine und Yo entführt. Nun erfährt auch der Colonel vom Verlust der vier Frauen. Zur Strafe müssen die Gendarmen im Dienst nun erdölfreundlich auf das Fahrrad umsteigen.
Die Gruppe um Das Gehirn hat es auf die Armbänder der Politessen abgesehen, doch hat Yo ihres an Land verloren. Kurzerhand entführen die Gangster Gerbers Frau Germaine. In der Dienststelle bleibt nun nur noch Cruchots „Rehäuglein“ Josépha, doch will Cruchot sie nicht in Gefahr bringen und verkleidet sich heimlich selbst als Frau. Auch Cruchot wird entführt und auf das Schiff gebracht, auf dem bereits die fünf Frauen gefangengehalten werden. Die Bande hat nun alle vier Armbänder zusammen, die einen Zahlencode enthalten. Dieser ergibt, in einen Computer eingegeben, den Standort der nuklearen XZ-Raketen. Cruchot wird zur Gendarmerie gebracht, um der Bande den Zugang zum Computer zu ermöglichen. Nach der Aktion sollen die fünf Frauen freigelassen werden, was sich als Lüge entpuppt: Tatsächlich wissen die Frauen und Cruchot zu viel und sollen umgebracht werden. Yo gelingt es, über ein Funkgerät um Hilfe zu bitten. Sie funkt dabei, ohne es zu wissen, Schwester Clotilde an, die sofort zur Gendarmerie fährt und Gerber und seine Männer alarmiert. Sie machen sich auf den Weg zum Schiff. Hier erhalten die Frauen vor ihrem Tod einen letzten Wunsch frei. Jede wünscht sich, bei ihrem Tod mit einem Mann zusammen sein zu können. Den vier jungen Damen wird der Wunsch erfüllt, während Cruchot und Germaine allein zurückbleiben und sich in dieser Situation ihrer Zuneigung versichern. Die vier Politessen wiederum überwältigen ihre Bewacher und präsentieren den ankommenden Gendarmen und Gerber schließlich die Bande als Gefangene. Den Polizisten wird ein großer Empfang bereitet, doch wird Cruchots und Gerbers Freude gedämpft: Der Minister erklärt beiden, dass der Staat der Bande die Falle mit den Armbändern gestellt hat und dann zusah, wie sich Gerber und seine Männer schlugen. Gerber ist konsterniert, dass sie nichts weiter als Kasperlepuppen in diesem Spiel waren.

  •  Louis und seine verrückten Politessen wurde in Saint Tropez und Hyères gedreht. 
  • Die Dienstfahrzeuge der Gendarmen sind Citroën Méhari. 
  • Der französische Stuntman Rémy Julienne führte die Stunts für die Rolle der Schwester Clotilde mit einem Citroën 2CV aus. 
  • Regisseur Jean Girault starb während der Dreharbeiten am 24. Juli 1982 an Tuberkulose. Die Dreharbeiten wurden von Co-Regisseur Tony Aboyantz fortgesetzt.
  •  Der Film erlebte am 6. Oktober 1982 in Frankreich seine Premiere. 
  • Hauptdarsteller Louis de Funès verstarb im Januar 1983 und damit noch vor der deutschen Erstaufführung: Diese fand am 18. März 1983 in der Bundesrepublik Deutschland statt; in den Kinos der DDR lief er am 17. Februar 1984 an.  
  • In der Bundesrepublik sahen 1983 rund 1,264 Millionen Zuschauer den Film. Im Jahr 2009 erschien er auf DVD

Weitere Filme von  Jean Girault

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Jean Girault (* 9. Mai 1924 in Villenauxe-la-Grande; † 24. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Filmdebüt als Regisseur gab er 1960. 

1962 lernte er den bis dahin wenig bekannten Nebendarsteller Louis de Funès kennen und arbeitete seit 1963 mit ihm zusammen.
 Jean Girault verstarb während der Dreharbeiten zu Louis und seine verrückten Politessen an Tuberkulose. Es war seine zwölfte Zusammenarbeit mit Louis de Funès.




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 VIP Cliparts  Bernhard Prinz

 

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia

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Louis’ unheimliche Begegnung mit den Außerirdischen

Louis’ unheimliche Begegnung mit den Außerirdischen (Originaltitel: Le Gendarme et les extra-terrestres) ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 1979. Die Komödie von Jean Girault ist der vorletzte von insgesamt sechs Filmen um den von Louis de Funès gespielten Gendarmen von Saint Tropez und beschreibt, wie eine chaotische Polizeitruppe die Invasion von menschlich aussehenden, innerlich aber mechanischen Außerirdischen verhindert. Die deutsche Kinopremiere fand am 23. März 1979 statt.

 Auf einer Patrouillenfahrt über die Landstraßen bei Saint-Tropez entdecken die Gendarmen Ludovic Cruchot und Beaupied nacheinander den Start eines UFOs auf einer kleinen Waldlichtung. Ihnen wird zunächst von ihrem Chef Gerber nicht geglaubt. Eines Abends steht Cruchot einem der Außerirdischen gegenüber, der die Gestalt Gerbers angenommen hat und ihm erklärt, dass sie in friedlicher Absicht gekommen seien, um die Erdbewohner zu erforschen. Davon lässt sich Cruchot jedoch nicht überzeugen.

Deutscher TitelLouis’ unheimliche Begegnung mit den Außerirdischen
OriginaltitelLe Gendarme et les extra-terrestres
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Englisch
Erscheinungsjahr1979
Länge96 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieJean Girault
DrehbuchJacques Vilfrid
Gérard Beytout
Louis de Funès
Jean Girault
nach
Gérard Beytout
(Charaktere)
ProduktionGérard Beytout
MusikRaymond Lefèvre
KameraMarcel Grignon
Didier Tarot
SchnittMichel Lewin
Besetzung
  • Louis de Funès: Ludovic Cruchot
  • Michel Galabru: Jérôme Gerber
  • Maurice Risch: Beaupied
  • Jean-Pierre Rambal: Taupin
  • Guy Grosso: Tricard
  • Michel Modo: Berlicot
  • France Rumilly: Schwester Clotilde
  • Jean-Roger Caussimon: Bischof
  • Mario David: Ölkanisterdieb
  • Jacques François: Colonel
  • Maria Mauban: Joséfa Cruchot
  • Henri Génès: Restaurantbesitzer
  • Lambert Wilson: Außerirdischer

Als Cruchot feststellt, dass die Außerirdischen zwar in der Lage sind, menschliche Gestalt anzunehmen, innen aber aus mechanischen Teilen bestehen und Öl zu sich nehmen müssen, um ein Funktionieren ihrer Körper zu gewährleisten, will er die Kopie seines Chefs entlarven und kaltstellen. Jedoch trifft er nur auf seinen echten Chef, dem er einen Schraubendreher in das Gesäß rammt. Als er dies schließlich ebenfalls beim Vorgesetzten Gerbers, dem Colonel macht, den er auch für einen Außerirdischen hält, wird er als Gefahr für sein Umfeld eingesperrt. Er kann sich jedoch befreien und in ein Kloster flüchten. Hier verkleidet er sich als Nonne und muss die Maskerade aufrechterhalten, als seine Kollegen das Kloster absuchen und der Bischof erscheint.
Später gelingt ihm zwar die Flucht, er muss aber feststellen, dass sich die vermeintlichen Invasoren weiter verbreitet haben und ihren Platz unter der Zivilbevölkerung eingenommen haben. Da Cruchot ihnen langsam lästig wird, wollen die Außerirdischen seiner habhaft werden und schicken eine Kopie von Cruchots Frau, die ihn zum UFO locken soll. Er kann aber fliehen. Er kann schließlich seine Kollegen davon überzeugen, gemeinsam gegen die scheinbare Bedrohung vorzugehen. Durch einen Sender, den einer der Fremden verloren hat, erfahren sie von zwei Exemplaren, die sich in einem Restaurant an der Küste aufhalten. Ohne ihren Chef, der sich einen freien Tag genommen hat, fahren sie dorthin, wo sie auf zwei merkwürdige Männer treffen, die Salatöl trinken, als wäre es Wein. Als sie die beiden angreifen wollen, wird ein Aquarium zerstört, dessen Inhalt sich über einen der beiden Verdächtigen ergießt. Während dieser daraufhin schreiend flüchtet, lässt der andere mittels einer Strahlenwaffe das Restaurant verschwinden, bevor er ebenfalls flieht.
Als später Gerber mit seiner Frau zu dem Restaurant kommt, um dort zu essen, glaubt er zu träumen, weil das Lokal verschwunden ist. Als er vom Strand merkwürdige Geräusche hört, folgt er diesen und wird Zeuge, wie sich einer der Außerirdischen wegen des Kontaktes mit dem Wasser in seine Bestandteile auflöst und nur als rostiges Skelett übrigbleibt.
Nun von der Existenz der Außerirdischen überzeugt, tut sich Gerber mit seiner Truppe zusammen. Um die Aliens zu entlarven, gehen sie mit Wasserwerfern auf die Bevölkerung los. Nach einer anschließenden Standpauke durch den Colonel präsentieren sie ihm die rostigen Überreste vom Strand. Um gänzlich überzeugt zu werden, soll aber einer der Fremden gefasst werden. Um sie anzulocken, bauen sie eine UFO-Attrappe und bewaffnen sich mit transportablen Löschspritzen. Als es zum Kampf kommt, gelingt es der Gruppe, die daraufhin mit dem Raumschiff wegfliegt, die Angreifer in die Flucht zu schlagen.
Dreharbeiten zur Abschlußparade mit Michel Galabru, Louis de Funès, Maurice Risch, Michel Modo, Guy Grosso und Jean-Pierre Rambal
Bei einer Parade am nächsten Tag wird jedoch deutlich, dass die Falschen auf der Erde geblieben sind, als sie als Spätfolge des Wasserangriffs auf der Straße zusammenbrechen. Den wirklichen Gendarmen gelingt schließlich mit Mühe, das Raumfahrzeug zur Erde zu lenken, wo sie nach einer Bruchlandung im Meer von der Menge frenetisch gefeiert werden. Ob die Außerirdischen in friedlicher oder tatsächlich in feindlicher Absicht gekommen waren, bleibt bis zum Ende des Films unklar.

 

Weitere Filme von  Jean Girault

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Jean Girault (* 9. Mai 1924 in Villenauxe-la-Grande; † 24. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Filmdebüt als Regisseur gab er 1960. 

1962 lernte er den bis dahin wenig bekannten Nebendarsteller Louis de Funès kennen und arbeitete seit 1963 mit ihm zusammen.
 Jean Girault verstarb während der Dreharbeiten zu Louis und seine verrückten Politessen an Tuberkulose. Es war seine zwölfte Zusammenarbeit mit Louis de Funès.




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 VIP Cliparts  Bernhard Prinz

 

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia

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Balduin, der Ferienschreck

Balduin, der Ferienschreck, auch bekannt als Der Brausekopf mit den Sausebeinen (Originaltitel: Les Grandes vacances, übersetzt Die großen Ferien, hier sinngemäß Sommerferien) ist eine französisch-italienische Filmkomödie von Jean Girault aus dem Jahr 1967.

Balduin Bosquier leitet in der Nähe von Versailles ein renommiertes Jungen-Internat. Ganz im Gegensatz zu seinem strebsamen jüngeren Sohn Gérard hat ausgerechnet sein älterer Sohn Philippe am Ende des Schuljahres eine Fünf in Englisch – eine Blamage, die der ambitionierte Schuldirektor Bosquier nicht auf sich sitzen lassen kann. 

Deutscher TitelBalduin, der Ferienschreck
OriginaltitelLes Grandes vacances
ProduktionslandFrankreich, Italien
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1967
Länge84 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
RegieJean Girault
DrehbuchJean Girault
Jacques Vilfrid
ProduktionRaymond Danon
Maurice Jacquin
MusikRaymond Lefèvre
KameraMarcel Grignon
SchnittJean-Michel Gautier
Besetzung
  • Louis de Funès: Balduin (Charles) Bosquier
  • Ferdy Mayne: MacFarrell
  • Martine Kelly: Shirley MacFarrell
  • François Leccia: Philippe Bosquier
  • Olivier de Funès: Gérard Bosquier
  • Claude Gensac: Isabelle Bosquier
  • Maurice Risch: Stephane Michonnet
  • Jacques Dynam: Croizac

Doch der despotische Patriarch hat kurzerhand eine Lösung parat: Philippe soll die Ferien im Haus des schottischen Whisky-Produzenten MacFarrell verbringen und sein Englisch aufbessern, während MacFarrells Tochter Shirley im Austausch ihre Französisch-Kenntnisse bei den Bosquiers vertiefen soll. Philippe passt diese Idee allerdings überhaupt nicht, da er für die Ferien mit einer Reihe von Schulfreunden eine Flusskreuzfahrt auf der Seine Richtung Le Havre geplant hatte. Auf dem bereits angemieteten Segelboot fest als Navigator eingeplant, droht nun das gesamte Unternehmen zu scheitern. Um die Reise zu retten, beschließen die Freunde, den Schulkollegen Stephane Michonnet als Philippe auszugeben und ihn zu den MacFarrells nach Schottland zu schicken.

Anfänglich geht das Täuschungsmanöver auf: Trotz einigen Widerwillens steigt Michonnet an Philippes Stelle in das Flugzeug nach Edinburgh, und kurz darauf trifft auch MacFarrells Tochter Shirley im Internat Bosquiers ein. Das quirlige Mädchen ist allerdings überhaupt nicht nach dem Geschmack des konservativen Schuldirektors: Nicht nur, dass die 18-Jährige in ihren kurzen Minis den Ferienschülern den Kopf verdreht, Shirley ist auch mit einem eigenen Mini (Auto) angereist, mit dem sie von früh bis spät unterwegs ist und sich unter dem Vorwand, Museen und Sehenswürdigkeiten zu besuchen, dem strengen Regime Bosquiers entzieht. Bosquier sen. schöpft Verdacht, dass sich das Mädchen – anders als behauptet – nicht mit dem kulturellen Erbe Frankreichs beschäftigt, und stellt Shirley seinen jüngeren Sohn Gérard als Aufpasser zur Seite. Die hat allerdings bald genug vom Kontrollwahn Bosquiers, reißt aus und gerät auf ihrer Flucht eher zufällig auf das Segelboot von Philippe und seinen Freunden. Sie verliebt sich in den Jungen, der sich ihr als Stephane Michonnet vorstellt, und schließt sich der Segelgemeinschaft auf ihrer Reise an.

RolleDarsteller/inSynchronsprecher/in
Balduin (Charles) BosquierLouis de FunèsGerd Martienzen
Mr. MacFarrellFerdy MayneFerdy Mayne
Mrs. MacFarrellJean St. ClairTina Eilers
Shirley MacFarrellMartine KellyTraudel Haas
Philippe BosquierFrançois LecciaThomas Danneberg
Gérald BosquierOlivier de Funès
Isabelle BosquierClaude GensacGisela Trowe
Stephane MichonettMaurice RischArne Elsholtz
Croizac
Jacques Dynam

Fahrer des KohletransportsHeinz Petruo
blonde Autofahrerinnen
Françoise GiraultMarianne Lutz
Silvia DionisioUta Hallant
AutoverkäuferMario DavidEdgar Ott
älterer HausbesitzerPaul FaivreWolfgang Amerbacher
BarjacRené BoulocRandolf Kronberg
Gendarme in der HafenkneipePervical RusselGerd Holtenau
Wirtin in der HafenkneipeDominique DavrayGisela Reißmann
JenkinsColin DrakeKlaus Miedel
ChristianJean-Pierre BertrandClaus Jurichs
ClaudeJacques DublinNorbert Langer
MichelDominique MaurinUwe Paulsen
MorizotMax MontavonGerd Duwner
GräfinDenise ProvenceBeate Hasenau
Sohn der Gräfin
Karlheinz Brunnemann
ProfessorCarlo Nell
Eduard, der GärtnerJean Droze

Vater Bosquier bleibt die Flucht Shirleys jedoch zunächst verborgen, da er nach einem Anruf MacFarrells glaubt, sein Sohn Philippe habe in Schottland etwas ausgefressen, und umgehend nach Edinburgh eilt, um den Ruf der Familie wiederherzustellen. Dort angekommen, entpuppt sich das schlechte Verhalten zwar als einfache Magenverstimmung (im franz. Orig. um ein Wortspiel von mal [= schlecht] und malade [= krank] herum konstruiert), Vater Bosquier erfährt allerdings auch von der Täuschung. Aus Angst, der gute Ruf der Familie könnte Schaden nehmen, wenn dieser Schwindel aufliegt, weist er Michonnet an, bei den MacFarrells zu bleiben und sich bis zum Ende der Ferien weiter als Philippe auszugeben.

Zurück in Frankreich erfährt Bosquier, dass Shirley abgehauen ist und sich mit dem richtigen Philippe auf einem Boot auf der Seine befindet. Der Schuldirektor eilt dem nichtsahnenden Liebespärchen hinterher und verwickelt sich in allerlei chaotische Situationen, bevor er beide schließlich doch einfangen kann. Ohne vorher erfahren zu haben, dass ihr Freund Stephane tatsächlich Philippe Bosquier ist, wird Shirley von Bosquier sen. zurück zu ihrem Vater nach Schottland geschickt. Hier trifft sie auf den vermeintlichen Sohn des verhassten Schuldirektors und beschließt, sich mit einem kleinen Streich an ihm zu rächen: Sie lockt Michonnet in ihr Zimmer, flößt ihm K.O.-Tropfen ein und arrangiert, dass ihr Vater den Jungen gemeinsam mit ihr im Bett erwischt. Empört bestellt Vater MacFarrell Bosquier zu sich nach Schottland, um Philippe abzuholen und zurück nach Frankreich zu bringen. Vater Bosquier reist daraufhin erneut nach Schottland – diesmal im Schlepptau mit dem richtigen Philippe, der den Schwindel endlich lüften und den Ruf der Familie Bosquier wiederherstellen soll.

Noch bevor die beiden Väter die Situation klären können, erfährt Shirley die Wahrheit und ist überglücklich, wieder mit ihrem Geliebten vereint zu sein. Um zukünftig nicht mehr getrennt werden zu können, beschließt das Pärchen, nach Gretna Green zu fliehen, wo Paare gemäß einer alten Tradition kurzfristig und ohne Einwilligung der Eltern heiraten dürfen. Trotz einer turbulenten Verfolgungsjagd, bei der Bosquier und MacFarrell unter anderem ein Kleinflugzeug kapern und auf dem Dach eines fahrenden Reisebusses landen, gelingt es Philippe und Shirley schließlich, getraut zu werden und die beiden zerstrittenen Familien wieder zu versöhnen.

  •  Der Film wurde unter anderem in zwei französischen Studios in der Umgebung von Paris sowie an Außenschauplätzen in Versailles und Le Havre gedreht. Die Spielszenen in „Schottland“ entstanden in der Gegend um den Puy de Dôme in der Nähe von Clermont-Ferrand.
  • Bei den Szenen im Pariser Olympia handelt es sich um Studionachbauten. Der Eindruck, Gérard und Shirley befänden sich tatsächlich in der berühmten Music Hall, wird durch die Einblendung eines Standfotos der Außenfassade erzeugt.
  • In der französischen Originalfassung heißt Louis de Funès Charles und nicht Balduin mit Vornamen.

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Jean Girault (* 9. Mai 1924 in Villenauxe-la-Grande; † 24. Juli 1982 in Paris) war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Sein Filmdebüt als Regisseur gab er 1960. 

1962 lernte er den bis dahin wenig bekannten Nebendarsteller Louis de Funès kennen und arbeitete seit 1963 mit ihm zusammen.
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