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Der Zwilling

Der Zwilling (Originaltitel: Le jumeau) ist eine französische Komödie des Regisseurs Yves Robert aus dem Jahr 1984 mit Pierre Richard in der Hauptrolle und Camilla More und Carey More in der Rolle der Zwillingsschwestern.

 Der wenig erfolgreiche und ständig von Geldsorgen geplagte Glückwunschkartenverleger Matthias Duval lernt durch Zufall an der Riviera die hübschen US-amerikanischen Zwillinge Betty und Liz Kerner kennen. 

Deutscher TitelDer Zwilling
OriginaltitelLe jumeau
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1984
Länge97 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieYves Robert
DrehbuchÉlisabeth Rappeneau,
Yves Robert
ProduktionXavier Gélin
MusikVladimir Cosma
KameraRobert Fraisse
SchnittPierre Gillette
Besetzung
  • Pierre Richard: Matthias Duval
  • Camilla More: Betty Kerner
  • Carey More: Liz Kerner
  • Jean-Pierre Kalfon: Ernest Volpinex
  • Andréa Ferréol: Evie
  • Jacques Frantz: Ralph
  • Françoise Dorner: Marie
  • Jean-Pierre Castaldi: Charlie

Die Zwillinge sollen eine Millionenerbschaft bekommen, aber die Sache hat einen Haken: Sie müssen verheiratet sein, um das Vermögen zu erhalten. Um mit beiden Frauen anbandeln zu können, erfindet Duval seinen eigenen Zwilling, der charakterlich und vom Aussehen ganz anders als er ist. Dies führt zu Problemen und Verwechslungen und reichlichem Durcheinander.


 Matthias Duval, ein von der Spielleidenschaft zerfressener Kleinunternehmer, findet sich nach einem Pokerspiel an der französischen Riviera völlig pleite. Sein Freund Ralph nimmt ihn auf, und auf einer Party lernt er die schöne junge Liz Kerner kennen, eine reiche Amerikanerin, die er sofort umwirbt.

Nach einer Liebesnacht mit Liz, erzählt sie ihm, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Dann erklärt er, dass auch er einen Zwillingsbruder hat, Matthew. Als er die Zwillingsschwester Betty kennenlernt, vertraut sie ihm ihren Wunsch an, Mathieu so bald wie möglich zu treffen. Um in seiner Lüge nicht entdeckt zu werden, wird Matthias verschiedene Strategeme anwenden, um in Teilzeit zu Mathieu zu werden und auch Betty zu verführen.

Was Matthias nicht weiß, ist, dass Liz und Betty Kerner es eilig haben zu heiraten, denn die Heirat ist die Bedingung der wenige Wochen zuvor durch einen Unfall verstorbenen Eltern, um das Erbe zu erhalten, und dass derjenige, der zuerst heiratet, einen größeren Anteil des Erbes einstreichen wird.

Mit dem Verdacht, dass die Duval-"Brüder" nur an einem Geldring interessiert sind, konfrontiert Ernest Volpinex, der Anwalt des Kerner-Nachlasses, Matthias und weist ihn an, sich von den Zwillingen fernzuhalten.

Betty heiratet Mathieu heimlich vor ihrer Schwester. Am nächsten Tag beschließt Matthias, mit der Schauspielerei aufzuhören und bereitet sich darauf vor, mit Liz Schluss zu machen, aber sie bietet ihm einen Ehevertrag mit einem monatlichen Gehalt an. Schließlich gibt er den Verlockungen des Geldes nach und nimmt Liz' Vorschlag an. Eines Nachts ertappt er sich sogar dabei, wie er sich selbst "betrügt", indem er unter seiner Matthias-Identität mit Betty schläft. Als Liz erfährt, dass Betty bereits verheiratet ist, versucht sie, ihr zuvorzukommen, indem sie Matthias in den Vereinigten Staaten heiratet, um ihren Onkel Timothey direkt zu treffen.

Während er allein auf einem Anwesen der Kerner-Schwestern unter seiner Identität Matthäus - Matthias befindet sich angeblich in Japan - ist, kommt Volpinex mit einer Akte an, die unwiderlegbare Beweise für die Täuschung von Matthias' Identität enthält, und will ihn wegen Bigamie, Urkundenfälschung und Betrug ins Gefängnis bringen. Er bricht in Wut aus, gesteht beiläufig, dass auch er gehofft hat, die Beute zu bekommen, und beginnt, Mathieu zu schlagen. Während er sich gegen die Schläge von Volpinex verteidigt, tötet Mathieu ihn versehentlich. Beim Versuch, die Datei zu verbrennen, um sie verschwinden zu lassen, setzt Mathieu versehentlich das Haus in Brand und entkommt. Die Polizei kommt später zu dem Schluss, dass die verbrannte Leiche, die im Haus gefunden wurde, die von Mathieu war und dass Volpinex, der durch sein in der Nähe geparktes Auto verwirrt ist, der Mörder auf der Flucht ist.

Indem er seine Identität als Matthias wieder annimmt, kann er nun seine Geschichte mit Liz voll ausleben, ohne seine Identität verschleiern zu müssen. Er findet jedoch heraus, dass die beiden Schwestern sich nicht haben täuschen lassen - sie haben eine Kopie von Volpinex' Akte - und sind durchaus bereit, Matthias in einem Dreier zu teilen.
 


  • Regisseur Yves Robert hat als Mann im Aufzug einem Kurzauftritt im Film. 
  • Filmstart in bundesdeutschen Kinos war am 19. Dezember 1985. 
  • Die Komödie wurde 1995 unter dem Titel Two Much – Eine Blondine zuviel mit Antonio Banderas, Melanie Griffith und Daryl Hannah in den Hauptrollen für den US-amerikanischen Filmmarkt adaptiert.

 

Weitere Filme von  Yves Robert

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:  Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181

 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- und Datenquelle: Wikipedia
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Wir kommen alle in den Himmel

Wir kommen alle in den Himmel ist eine französische Filmkomödie von Yves Robert aus dem Jahr 1977.

 Étienne, Daniel, Simon und Bouly sind die besten Freunde, die unter anderem die gemeinsame Leidenschaft fürs Tennisspiel eint. Étienne lebt mit seiner Frau Marthe und den beiden Töchtern zusammen. Daniel ist homosexuell, ohne weiter Worte darüber zu verlieren. Arzt Simon hat eine Beziehung zur jungen Mireille, was von seiner dominanten Mutter missbilligt wird. Tennisplatzinhaber Bouly wiederum lebt von seiner Ex-Frau Marie-Ange und deren vier Kindern getrennt und ist mit Daisy verlobt, die drei Kinder hat. Da er die freie Liebe propagiert, die vor allem seine Ex-Frau in Anspruch nimmt, ist er immer wieder auch Kindermädchen für vier bis sieben Kinder.

Deutscher TitelWir kommen alle in den Himmel
OriginaltitelNous irons tous au paradis
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1977
Länge110 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieYves Robert
DrehbuchJean-Loup Dabadie
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraRené Mathelin
SchnittPierre Gillette
Besetzung
  • Jean Rochefort: Étienne Dorsay
  • Claude Brasseur: Daniel
  • Guy Bedos: Simon Messina
  • Victor Lanoux: Boulifet, genannt Bouly
  • Danièle Delorme: Marthe Dorsay
  • Marthe Villalonga: Mouchy Messina
  • Jenny Arasse: Bernadette, Etiennes Mitarbeiterin
  • Josiane Balasko: Josy, Luciens Freundin
  • Anne-Marie Blot: Marie-Ange, Boulys Exfrau
  • Elisabeth Margoni: Daisy, Boulys Verlobte
  • Pascale Reynaud: Delphine, Etiennes Tochter
  • Maïa Simon: Madame Chalamand
  • Catherine Verlor: Stéphanie, Etiennes Tochter
  • Jean-Pierre Castaldi: starker Mann
  • Vania Vilers: Benoît, Marthes Liebhaber
  • Daniel Gélin: Theaterleiter Bastien
  • Gaby Sylvia: Marie-Christine Bosquet
  • Carole Jacquinot: Mireille

Der stets beherrschte und etwas steife Étienne findet eines Tages zufällig ein Foto in den Sachen seiner Frau, das Marthe und einen grauhaarigen Mann beim innigen Kuss zeigt. Er beginnt, Marthe zu beobachten und ihr kleine Fallen zu stellen, so ruft er sie anonym an und schickt ihr Blumen. Marthe jedoch gibt nicht zu erkennen, dass sie einen Liebhaber hat. Stattdessen verbringt sie ihre Abende oft mit einer Theatergruppe, die Jean Racines Bérénice probt.
Die vier Männer haben zufällig ein zum Verkauf stehendes Haus mit Tennisplatz am Rande von Paris gefunden. Sie legen Geld zusammen und kaufen das Haus. Die erste Nacht nach dem Kauf schlafen sie in ihrem neuen Eigentum, nur um am nächsten Morgen von ohrenbetäubendem Lärm geweckt zu werden: Das Haus steht direkt am Pariser Flughafen. Der Makler nutzte einen 24-stündigen Pilotenstreik, um das Haus günstig an den Mann zu bringen. Das unbewohnbare Haus ist nicht Étiennes einzige Sorge. Er vermutet immer noch eine Affäre seiner Frau, folgt jedoch eines Tages dem falschen Mann und ohrfeigt ihn. Der Mann demoliert als Antwort Étiennes Wagen. Étiennes nächster Versuch, seine Frau beim Fremdgehen zu erwischen, schlägt noch gravierender fehl. Er gibt vor, drei Tage ins Ausland zu verreisen, nimmt jedoch in Wirklichkeit ein Hotelzimmer gegenüber seiner eigenen Wohnung. Marthe bleibt das nicht verborgen, sodass sie nun ihrerseits glaubt, dass Étienne eine Affäre hat. Er bleibt angesichts der Verdrehung der Anklage wortlos zurück. Nicht nur in seiner Ehe kriselt es, sondern auch in der Freundschaft zu Daniel, Simon und Bouly. Die treffen sich zwar weiterhin auf dem Tennisplatz ihres neuen Hauses, doch endet ein Spiel im Flugzeuglärm und schließlich einer handfesten Schlägerei, woraufhin sich alle vier Männer für einige Zeit aus dem Weg gehen.

RolleDarstellerSynchronsprecher[2]
Étienne DorsayJean RochefortJürgen Thormann
DanielClaude BrasseurEdgar Ott
Simon MessinaGuy BedosAndreas Mannkopff
BoulyVictor LanouxMichael Chevalier
Marthe DorsayDanièle DelormeRenate Danz
MouchyMarthe VillalongaGudrun Genest
BastienDaniel GélinHeinz Petruo

In dieser Zeit beginnt Daniel Affären mit Frauen, weil er nach eigener Ansicht neben sich steht. Étienne findet heraus, dass das Kussfoto während einer Theaterprobe Marthes entstand und harmlos ist. Simon wiederum hat eine Affäre mit einer Patientin, mit der er in den Urlaub fährt. Nach seiner Rückkehr wird er am Bahnhof von Étienne, Daniel und Bouly erwartet, die ihm mitteilen, dass seine Mutter gestorben ist. Simon bricht zusammen. Nach der Trauerfeier eröffnet Daniel seinen Freunden, dass er seine Chefin Marie-Christine heiraten wird. Die Hochzeit jedoch platzt kurzfristig, da sich Marie-Christine eine Ehe mit Daniel doch nicht vorstellen kann. Das Leben geht weiter. Étienne beginnt eine Affäre mit einer Kollegin, mit der er eine Kurzreise nach Bordeaux antreten will. Seine Freunde fahren ihn zum Flughafen. Hier sehen die drei Marthe, die den Theaterkollegen Benoît küsst. Sie belauschen, wie sie sich von ihm trennt, nachdem beide schon längere Zeit eine Affäre hatten. Marthe entdeckt Daniel, Simon und Bouly, die vor ihr davonlaufen und so Marthe und den auf seine Geliebte wartenden Étienne zusammenbringen. Spontan geben die Freunde vor, dass sie nicht Étienne, sondern Simon zum Flughafen gebracht haben. Simon spielt notgedrungen mit und fliegt nach Bordeaux. Étiennes Geliebte zieht sich diskret zurück, während Étienne und Marthe ein Taxi nach Hause nehmen. Sowohl Étienne als auch Marthe bedeuten Daniel und Bouly heimlich, nichts zu verraten. Beide stimmen ebenso heimlich zu.

 

Weitere Filme von  Yves Robert

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:  Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181

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Ein Elefant irrt sich gewaltig

Ein Elefant irrt sich gewaltig ist ein französischer Film von Yves Robert, der 1976 in die Kinos kam. Yves Robert brachte ein Jahr später eine Fortsetzung heraus: Wir kommen alle in den Himmel.

 Étienne, ein verheirateter, treuer und glücklicher Familienvater (verh. mit Marthe) in den Vierzigern, verliebt sich Hals über Kopf in Charlotte, eine junge, in Rot gekleidete Frau, die er nur flüchtig gesehen hat.

Mit seinen drei Freunden Simon, Daniel und Bouly teilt er die Leidenschaft fürs Tennisspielen. Simon ist Arzt und erstickt unter den ständigen Einmischungen seiner Mutter, einer Karikatur von einer Übermutter.

Deutscher TitelEin Elefant irrt sich gewaltig
Monsieur auf Abwegen (DDR)
OriginaltitelUn éléphant ça trompe énormément
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1976
Länge105 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
RegieYves Robert
DrehbuchJean-Loup Dabadie
Yves Robert
ProduktionAlain Poiré
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraRené Mathelin
SchnittGérard Pollicand
Besetzung
  • Jean Rochefort: Étienne
  • Danièle Delorme: Marthe
  • Claude Brasseur: Daniel
  • Victor Lanoux: Bouly
  • Guy Bedos: Simon
  • Anny Duperey: Charlotte
  • Martine Sarcey: Esperanza
  • Marthe Villalonga: Mouchy
  • Maurice Bénichou: Gonthier
  • Christophe Bourseiller (unter dem Pseudonym «Christophe Bruce»): Lucien

Daniel, Automechaniker, schafft es nicht lange, seinen Freunden zu verheimlichen, dass er homosexuell ist. Bouly, unverbesserlicher Frauenverführer, fällt aus allen Wolken, als er entdeckt, dass seine Frau die eheliche Wohnung samt Möbeln und Kindern verlassen hat.
Obwohl Étienne die Schürzenjäger verachtet, erliegt er dem Charme seiner schönen Unbekannten. Diese jedoch gibt ihm schnell zu verstehen, dass dies nur ein Abenteuer ohne Zukunft sein wird.
Étienne (Jean Rochefort) kommentiert den Film in weiten Teilen als Stimme aus dem Off, und der Gegensatz zwischen dem, was er (natürlich immer zu seinem Vorteil) präsentiert und dem, was man tatsächlich sieht, ist eine der Triebfedern der Komik dieses Films.

 "Der Film ist die Geschichte der Freundschaft von vier tennisbegeisterten Mittvierzigern, die alle mit einer schwierigen Situation in ihrem Privatleben konfrontiert sind. Der Film ist eine sehr aufgewühlte Chronik der Probleme bestimmter Männer mit bestimmten Frauen, die nicht unbedingt ihre eigenen sind. Die Gruppe der "Freunde" wird von Jean Rochefort, Claude Brasseur, Guy Bedos und Victor Lanoux gespielt, während Danièle Delorme, Anny Duperey und Marthe Villalonga die weiblichen Hauptrollen spielen.
Bei den Césars 1977 gewann Claude Brasseur den César für den besten Nebendarsteller für seine Darstellung einer der ersten "positiven" homosexuellen Figuren im französischen Kino.
Bei seinem Erscheinen war der Film in Frankreich und im Ausland ein großer Erfolg, so sehr, dass Gene Wilder 1984 ein Remake mit dem Titel Das Mädchen in Rot drehte. 1977 drehte Yves Robert eine Fortsetzung des Films, Nous irons tous au paradis, der wiederum ein Triumph war.

Weitere Filme von  Yves Robert

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:  Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181

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Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh 👍

Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh ist eine französische Agentenfilm-Parodie des Regisseurs Yves Robert.

 François Perrin ist ein hochbegabter, jedoch etwas zerstreuter Geiger, der obendrein ein Verhältnis mit Paulette, der Frau seines besten Freundes Maurice, hat. Als Perrin nach einer Auslandstournee im Flughafen eine Rolltreppe mit zwei unterschiedlichen Schuhen herunterfährt, wird er aufgrund dieses Merkmals von einem Mitarbeiter des Geheimdienstchefs Toulouse auserwählt, unwissentlich einen „gefährlichen Agenten“ zu spielen, um seinen rivalisierenden Stellvertreter Milan auf eine falsche Spur zu führen.

Deutscher TitelDer große Blonde mit dem schwarzen Schuh
OriginaltitelLe Grand Blond avec une chaussure noire
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1972
Länge91 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieYves Robert
DrehbuchYves Robert
Francis Veber
ProduktionAlain Poiré
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraRené Mathelin
SchnittFrancis Veber
Besetzung
  • Pierre Richard: François Perrin
  • Jean Rochefort: Toulouse
  • Bernard Blier: Milan
  • Paul Le Person: Perrache
  • Mireille Darc: Christine
  • Jean Carmet: Maurice
  • Colette Castel: Paulette
  • Maurice Barrier: Chaperon

Milan setzt nun alle erdenklichen legalen und illegalen Mittel ein, um eine Verbindung zwischen Toulouse und Perrin herstellen zu können, erzielt dabei jedoch keine Ergebnisse. Schließlich soll die Agentin Christine die notwendigen Informationen mittels weiblicher Verführung erhalten. Als auch dieser Versuch scheitert, soll Perrin getötet werden. Mit viel Glück und etwas Hilfe von Toulouses Assistenten Perrache überlebt Perrin jedoch alle Anschläge. Perrins Verfolger beider Seiten bringen sich gegenseitig um und auch Milan wird schließlich ermordet. Maurice, der immer wieder ungewollt Zeuge der Taten wird, verliert den Verstand und kommt in ärztliche Behandlung. François und Christine verlieben sich und verlassen das Land.

 Der Chef des französischen Geheimdienstes, Louis Toulouse, wird von seinem Stellvertreter Milan in einer Doppelagenten-Affäre kompromittiert. Milans Plan ist es, Toulouse zu diskreditieren, um seinen Platz einzunehmen. Doch Toulouse, der Milans Pläne entdeckt hat, stellt eine Falle auf, um seinen Stellvertreter zu Fall zu bringen. Dazu beschließt er, einen Unbekannten zu benutzen, "irgendjemanden, einen Mann aus der Menge", und Milan glauben zu machen, dass es sich bei dem Unbekannten um einen furchterregenden Geheimagenten handelt, der den Fall des Doppelagenten lösen soll. Dieser Fremde, der in Orly von Perrache, dem Vertrauensmann von Toulouse, zufällig ausgewählt wurde, weil er an einem Fuß einen schwarzen und am anderen einen braunen Schuh trägt, ist François Perrin, ein schwindelfreier Geiger. Er lässt ihn diskret von zwei Agenten beschützen: Poucet und Chaperon. Milan tappt sofort in die Falle und setzt ein Team von Spionen ein, um Perrin auszuspionieren. Aber sein normales, wenn auch manchmal bizarres und unbeholfenes Verhalten wird Milan weiter destabilisieren. Um ihn zum "Reden" zu bringen, lockt er Perrin zum Bettgeflüster in das Bett seiner Agentin, der skulpturalen Christine. Sie ist die erste, die die Falle vermutet, aber Milan glaubt ihr nicht. In ihren Augen trägt die Tatsache, dass Perrin nichts zu gestehen hat, zu ihrer Glaubwürdigkeit als furchtbare Agentin bei.

Als er nichts erfährt, befiehlt Milan die Ermordung Perrins. Die Killer werden von Poucet und Chaperon eliminiert, bevor sie ihren Auftrag ausführen können, dann kommt Milan zum Einsatz, er wird seinerseits getötet. Schließlich beginnen Christine und Perrin eine Beziehung und reisen nach Brasilien.

RolleDarstellerSynchronsprecher (Brandtfilm)Synchronsprecher (DEFA)
François PerrinPierre RichardHarry WüstenhagenWinfried Wagner
ToulouseJean RochefortRolf SchultWalter Niklaus
Bernard MilanBernard BlierFriedrich W. BauschulteBert Brunn
MauriceJean CarmetGerd MartienzenHans Gora
ChristineMireille DarcEva Maria MinerAstrid Bless
GeorghiuRobert CastellAndreas Mannkopff
PauletteColette CastelRenate DanzBarbara Lotzmann
Mr. BoudartRoger CacciaKlaus Miedel
Madame BoudartTania BalachovaTina Eilers
BotrelJean ObeLothar Blumhagen
ChaperonMaurice BarrierJoachim Kemmer
PouchetJean SaudrayHeinz-Theo Branding
  •  Der rumänische Komponist Vladimir Cosma schrieb mit dem Titelthema auf der Panflöte für seinen Landsmann Gheorghe Zamfir einen seiner bekanntesten Filmmusiktitel.
  • Erst der große Erfolg des Films in Deutschland machte Pierre Richard in seinem Heimatland Frankreich populär und ermöglichte seine internationale Karriere. Erst daraufhin wurde auch die Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück (Le Retour du grand blond, 1974) gedreht, in der François Perrin und Christine weitere Abenteuer erleben.
  • 1985 drehte Stan Dragoti eine Neuverfilmung mit dem Titel Der Verrückte mit dem Geigenkasten (alternativer Verleihtitel: Der große Blonde mit dem roten Schuh). Die Hauptrolle übernahm Tom Hanks.
  • Pierre Richard wurde nach dem Erfolg des Films auf das komödiantische Fach festgelegt, wie er in einem Zeitungsinterview 2008 beklagte.

  • Nach Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und dessen Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück stellte Pierre Richard insgesamt noch in drei weiteren seiner Filme eine Figur namens François Perrin dar, der jedoch nicht auf der ursprünglichen Figur des tapsigen Violinisten basierte und auch jeweils unterschiedlich gezeichnet wurde. In Ein Tolpatsch auf Abwegen (1976) war Perrin Werbefotograf, in Das Spielzeug (ebenfalls 1976) Journalist, und in Der Hornochse und sein Zugpferd (1981) ein kleiner Konzernangestellter.
  • Regisseur Yves Robert spielt den Dirigenten des Orchesters.

Weitere Filme von  Yves Robert

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
Als Drehbuchautor und Regisseur hatte er große Erfolge mit einigen Komödien. Vor allem seine Filme Krieg der Knöpfe, Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh und Ein Elefant irrt sich gewaltig brachten ihm internationale Anerkennung.


 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:  Yves Robert (1979) Von Hans van Dijk / Anefo - Derived from Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40212181

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Alexander, der Lebenskünstler

Alexander, der Lebenskünstler (Originaltitel: Alexandre le bienheureux; DDR-Titel: Alexander, der glückselige Träumer) ist eine Komödie von Yves Robert, die am 9. Februar 1968 in Frankreich uraufgeführt wurde. Der Film wurde ab August 1969 im DDR-Kino gezeigt, war 1971 im ARD-Fernsehen zu sehen, zwei Jahre bevor er 1973 in die bundesdeutschen Kinos kam. Philippe Noiret ist in einer seiner Paraderollen als jovialer Lebenskünstler zu sehen, und die Verwandlung vom biederen Bauern zum „Hippie“ passt auch zum 1968er-Zeitgeist. Der Film machte Noiret in Frankreich zum Star.

 Der reiche Bauer Alexander wird von seiner Frau beherrscht, die ihn beständig antreibt. Als sie durch einen Autounfall stirbt, beschließt er, nicht mehr zu arbeiten und den Tag im Bett zu verbringen. 


Deutscher TitelAlexander, der Lebenskünstler
OriginaltitelAlexandre le bienheureux
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Erscheinungsjahr1968
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieYves Robert
DrehbuchYves Robert,
Pierre Levy-Corti
ProduktionDanièle Delorme,
Yves Robert
MusikVladimir Cosma
KameraRené Mathelin
SchnittAndré Werlin
Besetzung
  • Philippe Noiret: Alexandre Gartempe
  • Marlène Jobert: Agathe Bordeaux
  • Françoise Brion: La Grande
  • Paul Le Person: Sanguin
  • Tsilla Chelton: Madame Bouillot
  • Jean Saudray: Pinton
  • Léonce Corne: Lamendin
  • Bernard Charlan: Bürgermeister
  • Jean Carmet: La Fringale
  • Pierre Richard: Colibert

Sein Hund wird mit einem Korb ins Dorf geschickt, um ihn zu versorgen. Sein Nichtstun wirkt auf die Dorfbewohner anstößig, insbesondere als sich einige davon anstecken lassen. Schließlich gelingt es Agathe, zu ihm vorzudringen und ihn beinahe wieder zu „bekehren“. Als ihm aber am Tag der Hochzeit dämmert, dass er wieder in seine alte Situation gerät, lässt er die Hochzeit platzen.

  Philippe Noiret spielt einen verhätschelten, kinderlosen Bauern, der von seiner autoritären und materialistischen Frau unterdrückt lebt, da er der einzige Arbeiter auf seinem Hof ist. Wann immer er versucht, sich eine kleine Auszeit zu gönnen, sich irgendeiner Ablenkung hinzugeben oder einfach vor Erschöpfung einzuschlafen, ist sie da und jagt ihn weiter. Als sie und ihre betagten Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen, beschließt er, dass es an der Zeit ist, es ruhig angehen zu lassen und das Leben ein wenig zu genießen, lässt sein gesamtes Vieh frei und verschwindet dann praktisch. Der einzige Hinweis, dass er noch lebt, ist sein Hund, der regelmäßig mit einem Korb im Maul zum Einkaufen in die nahe gelegene Stadt fährt. Die Sorge um Alexanders Schicksal ist der Mittelpunkt des Stadtklatsches. Nach mehreren Versuchen findet eine von den Bürgern entsandte Delegation, dass er sich in sein Bett zurückgezogen hat. Das sorgt für einen nicht unerheblichen sozialen Aufruhr in der französischen Arbeiter-Kleinstadt, in der harte Arbeit als Tugend gilt, und so wird sein Verhalten als Skandal und Bedrohung empfunden.

 Alexandre, ein gutmütiger und nonchalanter Mann, ist Bauer auf einem französischen Bauernhof in der Beauce. Sein tägliches Leben wird jedoch von "la Grande", seiner ehrgeizigen, aber tyrannischen Ehefrau, gelenkt, die ihn mit einer überbordenden Liste von Aufgaben jeden Tag erschöpft. Plötzlich verwitwet, spürt er eine große Erleichterung und ist von seiner Mühsal befreit: Er beschließt, sich eine Pause zu gönnen, die er für verdient hält, um sich die Zeit zu nehmen, das Leben zu genießen. Sein Verhalten sorgt in dem kleinen Dorf schnell für Unruhe, weil er mit gutem Beispiel vorangeht, und einige der Bewohner beschließen, ihn zur Rückkehr an die Arbeit zu zwingen. Aber sie scheitern, und Alexandre beginnt, Emulatoren zu bauen...

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Yves Robert (* 21. Juni 1920 in Saumur; † 20. Mai 2002 in Paris) war ein französischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur.
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