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Blues Brothers 2000

Blues Brothers 2000 ist die im Jahr 1998 unter der Regie von John Landis produzierte Fortsetzung des Kultfilms Blues Brothers aus dem Jahr 1980.

Deutscher TitelBlues Brothers 2000
OriginaltitelBlues Brothers 2000
ProduktionslandVereinigte Staaten, Kanada
OriginalspracheEnglisch, Russisch
Erscheinungsjahr1998
Länge123 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
RegieJohn Landis
DrehbuchDan Aykroyd,
John Landis
ProduktionDan Aykroyd,
Leslie Belzberg,
John Landis
MusikPaul Shaffer
KameraDavid Herrington
SchnittDale Beldin

Die Handlung setzt 18 Jahre nach dem Ende des ersten Films ein: Aus der Haft entlassen, erfährt Elwood J. Blues vom Tode seines Bruders Jake und seines Vaterersatzes Curtis (im Vorgängerfilm John Belushi und Cab Calloway, die auch tatsächlich inzwischen verstorben waren). Von seiner ehemaligen Erzieherin Mutter Mary aus dem Waisenhaus wird er als Mentor für den zehnjährigen Buster engagiert, der unter Vormundschaft steht. Außerdem erfährt er von ihr, dass Curtis einen außerehelichen Sohn namens Cabel (Cab) Chamberlain hatte, der demnach quasi sein Stiefbruder ist.
Elwood sucht Cab sofort an seinem Arbeitsplatz, der örtlichen Polizei, auf, kann ihn jedoch nicht zur Mitarbeit überreden. Allerdings stiehlt Buster ihm seine Brieftasche, deren Inhalt in ein neues Bluesmobile, ein gebrauchtes Polizeifahrzeug, investiert wird. Zwischenzeitlich kommt er mit Buster im Strip Club seines alten Bandkollegen Willie ("Too Big" Hall) unter. Der Versuch, die Russische Mafia von Schutzgelderpressungen abzuhalten, provoziert diese derart, dass sie den Nachtclub überfallen und zerstören. Somit arbeits- und obdachlos beschließt Elwood, die Blues Brothers Band wieder zusammenzubringen. Beginnend mit Willie und dessen Kellner Mac, der sich als guter Sänger erweist, müssen die alten Bandkollegen aufgesucht und dazu überredet werden, ihre gegenwärtigen Berufe aufzugeben und wieder auf Tournee zu gehen. Dabei wird die Russenmafia erneut provoziert, so dass diese neben der Polizei (wegen des Diebstahls der Brieftasche) zu ständigen Verfolgern werden. So ganz nebenbei gerät die Band auch in Feindschaft zu einer paramilitärischen, nationalistischen Gruppe. Der alte Manager der Blues Brothers, Maury Sline, verhilft zu einem Auftritt auf einem Volksfest und verspricht einen großartigen Auftritt in Louisiana bei Queen Mousette. Im weiteren Verlauf führt ein leerer Benzintank auf den Scheideweg: Weitermachen oder aufgeben?

Besetzung
Dan Aykroyd: Elwood Blues
John Goodman: Mighty Mack McTeer
J. Evan Bonifant: Buster Blues
Joe Morton: Cab[el] Chamberlain
Nia Peeples: Lt. Elizondo
James Brown: Rev. Cleophus James
Aretha Franklin: Mrs. Murphy
Erykah Badu: Queen Mousette
The Blues Brothers Band
Dan Aykroyd als Elwood Blues – Mundharmonika und Gesang
John Goodman als Mighty Mack McTeer – Gesang
J. Evan Bonifant als Buster Blues – Gesang [und Mundharmonika s. u.]
Steve Cropper als Steve „the Colonel“ Cropper – Rhythmusgitarre und Backing Vocal
Donald Dunn als Donald „Duck“ Dunn – E-Bass
Murphy Dunne als Murphy „Murph“ Dunne – Keyboards
Willie Hall als Willie „Too Big“ Hall – Schlagzeug und Percussion
Tom Malone als Tom „Bones“ Malone – Posaune, Tenorsaxophon und Backing Vocal
Lou Marini als „Blue Lou“ Marini – Alt-/Tenorsaxophon und Backing Vocal
Matt Murphy als Matt „Guitar“ Murphy – Leadgitarre
Alan Rubin als Alan „Mr. Fabulous“ Rubin – Trompete, Percussion und Backing Vocal
Gastmusiker
Taj Mahal als Angestellter in Malvern Gasperons Gebrauchtwagenhandel (Statistenrolle)
Junior Wells
Lonnie Brooks
Blues Traveler mit John Popper, der spielte auch die Mundharmonika für Buster Blues
Jonny Lang als Hausmeister
Eddie Floyd als Ed
Wilson Pickett als Mr. Pickett
Aretha Franklin als Mrs. Murphy
The Ridgeway Sisters (Esther, Gloria & Gracie) als Mrs. Murphys Freundinnen
Sam Moore als Reverend Morris
James Brown als Reverend Cleophus James
Sharon Riley & The Faith Chorale als Chor der Zeltmission
Paul Shaffer als Marco
Erykah Badu als Queen Mousette
Jeff Pilson
Steve Potts
The Louisiana Gator Boys
The Louisiana Gator Boys sind eine Blues Supergroup, die eigens für den Film Blues Brothers 2000 zusammengestellt wurde, um in einem musikalischen Wettstreit gegen die Blues Brothers anzutreten. Sie bestand aus:
B. B. King als Gebrauchtwagenverkäufer Malvern Gasperon – Gesang und Gitarre
Jeff „Skunk“ Baxter – Gitarre
Gary U.S. Bonds – Gesang
Eric Clapton – Gesang und Gitarre
Clarence Clemons – Gesang, Tenorsaxofon und Tamburin
Jack DeJohnette – Schlagzeug
Bo Diddley – Gesang und Gitarre
Jon Faddis – Trompete
Isaac Hayes – Gesang
Dr. John – Gesang und Klavier
Tommy „Pipes“ McDonnell – Gesang
Charlie Musselwhite – Gesang und Mundharmonika
Billy Preston – Gesang und Synthesizer
Lou Rawls – Gesang
Joshua Redman – Tenorsaxophon
Koko Taylor – Gesang
Travis Tritt – Gesang und Gitarre
Jimmie Vaughan – Gesang und Gitarre
Grover Washington, Jr. – Baritonsaxophon
Willie Weeks – Bassgitarre
Steve Winwood – Gesang und elektronische Orgel
Paul Shaffer – Der Zeremonienmeister und Majordomus von Queen Mousette mischt sich unter die Band und scheint die Funktion eines Bandleaders zu übernehmen.

Weitere Schauspieler
Joe Morton als Cab[el] Chamberlain
Nia Peeples als Lieutenant Elizondo
Frank Oz als Gefängnisdirektor
Shann Johnson als Tänzerin Matara
Kathleen Freeman als Mother Mary Stigmata
Steve Lawrence als Maury Sline
Darrell Hammond als Truppführer Robertson
Michael Bondar als russischer Verbrecher
Slavko Hochevar als russischer Verbrecher
Igor Syyouk als Tstetsevkaya
Victor Pedtrchenko als Ivan
Wally High als russischer Verbrecher
Richard Kruk als russischer Verbrecher
John Lyons als russischer Verbrecher
Jeff Morris als Bob



Weitere Filme vom Regisseur:

FilmJahr
Burke & Hare2010
Blues Brothers 20001998
Beverly Hills Cop III1994
Bloody Marie – Eine Frau mit Biß1992
Oscar – Vom Regen in die Traufe1991
Der Prinz aus Zamunda1988
Drei Amigos!1986
Kopfüber in die Nacht1985
Spione wie wir1985
Die Glücksritter1983
Blues Brothers1980
Ich glaub’, mich tritt ein Pferd1978
Kentucky Fried Movie1977
















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Blues Brothers

Blues Brothers (Originaltitel: The Blues Brothers) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von John Landis aus dem Jahr 1980. Die Filmpremieren fanden am 16. Juni in Chicago und am 18. Juni 1980 in New York statt.
1998 folgte die weniger erfolgreiche Fortsetzung Blues Brothers 2000.
Deutscher TitelBlues Brothers
OriginaltitelThe Blues Brothers
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1980
LängeKinofassung: 133 Minuten, Directors Cut: 142 Minuten, BluRay-Fassung: 132 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieJohn Landis
DrehbuchDan Aykroyd,
John Landis
ProduktionRobert K. Weiss
Bernie Brillstein
George Folsey junior
MusikIra Newborn,
Elmer Bernstein
KameraStephen M. Katz
SchnittGeorge Folsey jr.
Jake Blues, gerade aus dem Staatsgefängnis von Joliet entlassen, wird von seinem Bruder Elwood in einem ausgemusterten 1974er Dodge Monaco der Mount Prospect Police abgeholt. Wie von Jake versprochen, besuchen sie das Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen sind. Die Mutter Oberin klagt ihnen ihr Leid, sie müsse 5000 US-$ Steuerschulden bezahlen, die Kirche wolle das Waisenhaus schließen und habe nicht vor, den Betrag aufzubringen. Die Blues Brothers bieten an, das Geld zu „beschaffen“ – die Schwester wird wütend und wirft sie hinaus, da sie kein gestohlenes Geld akzeptieren wird. Von ihrem Ziehvater Curtis erfahren sie, dass auch er auf die Straße gesetzt werden wird, wenn die Steuerschuld nicht bald beglichen wird. Es bleibt nur ein Weg: das Geld ehrlich zu verdienen.
In einer Kirche, während der mitreißenden Predigt des Right Reverend Cleophus James, kommt Jake die göttliche Erleuchtung, wie das zu bewerkstelligen sei: Die „Band“ muss wieder zusammengebracht werden. So machen sich Jake und Elwood „im Auftrag des Herrn“ auf, ihre ehemaligen Bandmitglieder zusammenzurufen. Diese arbeiten mittlerweile als Hotelmusikanten, Oberkellner und Imbissbesitzer. Mit ihrer eigenwilligen Art gelingt es den Brüdern, alle wieder zusammenzuführen. Auf dem Weg dahin zerstören sie mit ihrem Auto auf der Flucht vor der Polizei ein Einkaufszentrum. Sie legen sich mit dem Besitzer von Bob’s Country Bunker an, den sie um die Getränkerechnung prellen, mit einer Countryband, für die sie sich ausgegeben haben, und mit der Partei der amerikanischen Nationalsozialisten (American White People Party), deren Demonstration sie kurzerhand auseinandertreiben. Außerdem ist Jakes verflossene Verlobte hinter ihnen her, die zahlreiche technisch ausgetüftelte, aber letztlich erfolglose Attentate auf ihn verübt. Durch Bitten und geschickte Nötigung kann ihr Ex-Manager Maury Sline dazu bewegt werden, ein Konzert der wiedererstandenen Blues Brothers zu organisieren, das die benötigten 5000 US-$ einspielen soll.
Durch eine Panne bei der Werbefahrt aufgehalten, verpassen sie fast ihren großen Auftritt.
RolleSchauspielerDeutsche Synchronstimme
„Joliet“ Jake BluesJohn BelushiRainer Basedow
Elwood BluesDan AykroydThomas Danneberg
CurtisCab CallowayToni Herbert
„Der Pinguin“Kathleen FreemanChristel Merian
Reverend Cleophus JamesJames BrownChristian Brückner
Attentäterin (Mystery Woman)Carrie FisherMarianne Groß
Burton MercerJohn CandyIngolf Gorges
RayRay CharlesHeinz Petruo
NaziHenry GibsonMogens von Gadow
Imbissbesitzerin MurphyAretha FranklinEvelyn Gressmann
GefängniswärterFrank OzJoachim Röcker
Tucker McElroyCharles NapierJoachim Cadenbach
Komplette Besetzung
John Belushi: „Joliet“ Jake Blues
Dan Aykroyd: Elwood Blues
Cab Calloway: Curtis
Kathleen Freeman: „Der Pinguin“
James Brown: Reverend Cleophus James
Carrie Fisher: Attentäterin (Mystery Woman)
John Candy: Burton Mercer
Ray Charles: Ray
John Lee Hooker: Street Slim
Henry Gibson: Chef-Nazi
Aretha Franklin: Imbissbesitzerin Murphy
Matt Murphy: Matt „Guitar“ Murphy
Steve Cropper: Steve „The Colonel“ Cropper
Donald Dunn: Donald „Duck“ Dunn
Alan Rubin: Alan „Mr. Fabulous“ Rubin
Tom Malone: Tom „Bones“ Malone
Lou Marini: „Blue Lou“ Marini
Murphy Dunne: Murphy „Murph“ Dunne
Willie Hall: Willie „Too Big“ Hall
Steven Williams: Trooper Mount
Steven Spielberg: Finanzbeamter
Frank Oz: Gefängniswärter
Charles Napier: Tucker McElroy
Steve Lawrence: Maury Sline
Chaka Khan: Chormitglied
Jeff Morris: Bob
Sheilah Wells: Claire
Joe Walsh: Gefängnisinsasse
(Schlussszene)
Neben John Belushi und Dan Aykroyd sowie den weiteren Mitgliedern der Band The Blues Brothers sind viele berühmte Persönlichkeiten in Gastauftritten zu sehen, unter anderem Aretha Franklin, James Brown, Cab Calloway, Ray Charles, John Lee Hooker, Chaka Khan, Carrie Fisher, Frank Oz, Twiggy, Steven Spielberg, Joe Walsh, John Candy und Charles Napier.
Der Film entstand in Chicago und Umgebung. Die Blues Brothers gingen noch im selben Jahr auf Tournee, um für den Film zu werben. Kurz darauf brachten sie ihr zweites Album mit dem Soundtrack zum Film heraus. Darauf sind unter anderem der Top-40-Hit und Steve-Winwood-Klassiker Gimme Some Lovin sowie Everybody Needs Somebody to Love zu hören.

Weitere Filme vom Regisseur:
FilmJahr
Burke & Hare2010
Blues Brothers 20001998
Beverly Hills Cop III1994
Bloody Marie – Eine Frau mit Biß1992
Oscar – Vom Regen in die Traufe1991
Der Prinz aus Zamunda1988
Drei Amigos!1986
Kopfüber in die Nacht1985
Spione wie wir1985
Die Glücksritter1983
Blues Brothers1980
Ich glaub’, mich tritt ein Pferd1978
Kentucky Fried Movie1977















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