In flagranti – Wohin mit der Geliebten? (Originaltitel: La doublure) ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr Francis Veber. Regie führte Francis Veber.
Seit zwei Jahren hat der wohlhabende Geschäftsmann Pierre Levasseur
ein Verhältnis zu Topmodel Elena Simonsen. Weil er sich nicht von seiner
Frau trennen will, eröffnet Elena ihm am Tag ihres Treffens, dass sie
nicht länger auf ihn warten wird.
| Deutscher Titel | In flagranti – Wohin mit der Geliebten? |
| Originaltitel | La doublure |
| Produktionsland | Frankreich Italien Belgien |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Länge | 82 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Regie | Francis Veber |
| Drehbuch | Francis Veber |
| Produktion | Patrice Ledoux |
| Musik | Alexandre Desplat |
| Kamera | Robert Fraisse |
| Schnitt | Georges Klotz |
| Besetzung |
- Gad Elmaleh: François Pignon
- Alice Taglioni: Elena Simonson
- Daniel Auteuil: Pierre Levasseur
- Kristin Scott Thomas: Christine
- Richard Berry: Maître Foix
- Virginie Ledoyen: Émilie
- Dany Boon: Richard
- Michel Jonasz: André
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Unterdessen hält der kleine
Angestellte eines Nobelrestaurants, François Pignon, der stets die Autos
der Kunden parkt, um die Hand von Buchhändlerin Émilie an, wird von ihr
jedoch zurückgewiesen.
Sie sieht in ihm eher einen Bruder, kennen sich
beide doch schon seit der Kindheit. Pierre und Elena gehen nach ihrer
Trennung gemeinsam aus dem Haus und werden von einem Paparazzo
abgelichtet, als auch der am Boden zerstörte François gerade durch das
Bild läuft. Am nächsten Tag wird das Foto in der Zeitung abgedruckt und
Pierres Ehefrau Christine erwartet eine Erklärung. Spontan behauptet
Pierre, dass nicht er, sondern der andere Mann auf dem Bild mit der Frau
auf dem Foto zusammen sei. Eine Trennung von Christine kann sich Pierre
nicht leisten, hält sie doch 60 % der Aktien seines Unternehmens.
Pierres Anwalt sucht François auf und bietet ihm Geld, wenn er
für einige Tage vorgibt, mit Elena zusammen zu sein. Da Émilie ihm bei
ihrem Treffen gestanden hatte, 32.450 Euro Schulden zu haben, will
François für die Lüge nun genau diese Summe haben. Elena wiederum
erpresst Pierre, der ihr mal wieder die Scheidung von seiner Frau
verspricht: Sie lässt sich von ihm 20 Millionen Euro auf ein Konto in
einem Steuerparadies überweisen. Sollte Pierre sich nach einem Monat von
seiner Frau geschieden haben, wird er das Geld zurückerhalten.
Christine heuert einen Privatdetektiv an, der François ausfindig machen
und befragen soll. Pierres Anwalt ist jedoch schneller, und so trifft
Christine bei ihrem ersten Besuch bei François dort auch Elena an, die
sofort seine Freundin spielt. In der Folgezeit werden beide immer öfter
miteinander gesehen, so gehen sie gemeinsam essen, Elena besucht
François auf Arbeit und er folgt ihr auf eine Modenschau, wo sie für Karl Lagerfeld
läuft. Bald spricht die Presse von einer anstehenden Hochzeit. Dies
macht François für weitere attraktive Frauen interessant, doch will
gerade Émilie nichts mehr von ihm wissen. Pierre wiederum wird immer
wütender, lässt er doch Elena ebenfalls beschatten und ist empört, dass
sich beide den Fotos nach immer näher zu kommen scheinen. Christine hat
von ihrem Detektiv erfahren, dass auch Pierre das Paar überwachen lässt
und weiß daher, dass alles nur inszeniert ist. François und Elena können
wiederum in François’ Wohnung zu leicht überwacht werden, hat er doch
in seiner Wohnung keine Gardinen. Kurzerhand lässt Christine Vorhänge in
seiner Wohnung anbringen. Pierre, der vorhatte, Elena für Christine
aufzugeben, ändert seine Pläne, glaubt er doch, dass François und Elena
die Vorhänge nur angebracht haben, um sich heimlich näherzukommen. Am
Telefon beschimpft Pierre François nun. Der ist verzweifelt, stehen
seine Chancen, Émilie zurückzugewinnen, doch immer schlechter. Es ist
Elena, die sich mit ihr ausspricht und beide miteinander versöhnen kann.
Pierre wird von Christine schließlich zur Rede gestellt. Sie
eröffnet ihm, dass sie die Gardinen hat anbringen lassen. Er versichert
ihr, dass er Elena nicht mehr liebt und seine Ehe nie aufs Spiel setzen
wollte. Christine nimmt die Unterhaltung heimlich auf Band auf. Pierre
will sich auf Anraten seines Anwalts ein letztes Mal mit Elena treffen
und sie belügen, um einen letzten gemeinsamen Tag miteinander zu haben.
Elena glaubt, dass er wieder mit ihr zusammenkommen will, erhält dann
jedoch das Band. Während François und Émilie durch Elenas Hilfe ein Paar
werden und ihre Hochzeit planen, rächt sich Elena an Pierre. Sie lässt
ihm von François ausrichten, dass sie von seiner Unterhaltung mit
Christine weiß und ihn nie mehr sehen will. Als er aus dem Wagen steigt,
wird er von einer Drag Queen angesprochen und berührt. In dem Moment
erscheint ein Paparazzo – die nächsten Fotos entstehen, die es in die
Klatschpresse schaffen und Pierre in einem schlechten Licht erscheinen
lassen werden.
Francis Veber (* 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine) ist ein französischer Bühnenautor, Journalist, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent armenischer Herkunft
Weitere Filme von Francis Veber:
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Veber, 2012
Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18052203
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