Der Killer und die Nervensäge ist eine französische Filmkomödie von Francis Veber aus dem Jahr 2008. Es ist nach Die Filzlaus und Buddy Buddy die dritte Verfilmung von Vebers Theaterstück Le contrat.
Der Gefangene François Randoni soll vor dem Strafgericht in Nizza
befragt werden. Kriminelle Kreise vermuten, dass er gegen sie aussagen
wird, und organisieren den Profikiller Jean Milan, um Randoni auf dem
Weg zum Gericht zu erschießen. Milan wird dabei von einem Verbündeten
bei der Polizei unterstützt, der in Milans Zimmer gegenüber dem
Gerichtsgebäude Waffen einschmuggelt und ihn später bei der
Polizeikontrolle passieren lässt.
| Deutscher Titel | Der Killer und die Nervensäge |
| Originaltitel | L’emmerdeur |
| Produktionsland | 2008,
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| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 2008 |
| Länge | 86 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Regie | Francis Veber |
| Drehbuch | Francis Veber |
| Produktion | Patrice Ledoux |
| Musik | Jean-Michel Bernard |
| Kamera | Robert Fraisse |
| Besetzung |
- Richard Berry: Jean Milan
- Patrick Timsit: François Pignon
- Pascal Elbé: Edgar Wolf
- Virginie Ledoyen: Louise
- Michel Aumont: Randoni
- Laurent Paolini: Zimmerkellner
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Milans Nebenzimmer bezieht der
Agenturreporter François Pignon. Er wurde von seiner Frau Louise für den
Psychiater Edgar Wolf verlassen und leidet sehr unter der Trennung.
Weil Louise nun in Nizza lebt, hofft Pignon, sich mit ihr treffen zu
können. Louise lehnt ein Treffen jedoch ab. Pignon versucht daraufhin,
sich im Badezimmer des Hotels zu erhängen, doch bricht der dafür
gewählte Duschkopf ab. Der Zimmerkellner findet Pignon vor und will die
Polizei rufen, was Milan jedoch verhindert. Um den Kellner aus dem
Zimmer zu bekommen und ein Erscheinen der Polizei zu verhindern,
behauptet er, sich um Pignon kümmern zu wollen. Von nun hat Milan keine
ruhige Minute mehr.
Milan überzeugt Pignon, Louise persönlich aufzusuchen und ihr von
seinem Selbstmordversuch zu berichten. Zwar verlässt Pignon das Zimmer,
kehrt jedoch schon kurz darauf zurück. Milan soll Louise anrufen und
ihr vom Selbstmordversuch berichten, da Pignon befürchtet, zu erholt für
einen depressiven Selbstmörder auszusehen. Pignon und Milan tätigen den
Anruf gemeinsam, was schließlich den entnervten Edgar Wolf dazu bringt,
im Hotel zu erscheinen, um Pignon zur Rede zu stellen. Zu dem Zeitpunkt
hat dieser Milan in seinem Zimmer aus Versehen k.o. geschlagen, sodass
Wolf glaubt, Milan sei Pignon. Er verabreicht dem ohnmächtigen Milan
daher ein starkes Beruhigungsmittel. Als Milan kurz darauf erwacht, kann
er sich kaum auf den Beinen halten. Er droht Wolf am Telefon und bringt
ihn dazu, ins Hotel zurückzukehren, um ihm ein Aufputschmittel zu
geben. Zu dem Zeitpunkt ist bereits Louise eingetroffen, die irritiert
über das Verhalten ihres neuen Freundes ist. Der reagiert extrem
eifersüchtig auf Pignon und ist zudem kaum in der Lage, Milan das neue
Mittel zu spritzen. Louise geht schließlich und Wolf und Pignon
beginnen, sich zu prügeln. Bei Milan wiederum schlägt das
Aufputschmittel extrem an und führt zu Zuckungen. Erst spät kann ihm
Wolf ein Gegenmittel verabreichen, wurde er zwischenzeitlich doch von
Pignon k.o. geschlagen und hat sein Gedächtnis verloren. Wolf geht
schließlich und auch Pignon will seine Sachen packen. Dabei findet er
Milans Gewehr, das dieser immer wieder unter seinem Bett verstecken
musste. Bei Milans Versuch, Pignon das Gewehr aus der Hand zu reißen,
geht ein Schuss los – zu dem Zeitpunkt ist Randoni gerade vor dem
Gerichtsgebäude ausgestiegen. Die Polizisten werfen sich vor dem Hotel
zu Boden und beginnen um sich zu schießen, wobei Randoni ins Hinterteil
geschossen wird. Milan resigniert, das Hotel wird umstellt. Während ein Reizstoffwurfkörper
ins Hotelzimmer geworfen wird, bereiten sich Milan und Pignon bereits
auf die bevorstehende Gefängnisstrafe vor, wobei Pignon vorschlägt, dass
beide um eine gemeinsame Zelle bitten könnten.
Francis Veber (* 28. Juli 1937 in Neuilly-sur-Seine) ist ein französischer Bühnenautor, Journalist, Drehbuchautor, Filmregisseur und Produzent armenischer Herkunft
Weitere Filme von Francis Veber:
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Veber, 2012
Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18052203
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