Das große Rennen rund um die Welt

 Das große Rennen rund um die Welt (Originaltitel: The Great Race) ist eine US-amerikanische Abenteuerkomödie aus dem Jahr 1965 mit Tony Curtis und Jack Lemmon in den Hauptrollen. Regie führte Blake Edwards, der mit der Pink-Panther-Reihe berühmt wurde. Der Film, der in Deutschland auch unter dem Titel Die tollen Renner in ihren knatternden Kisten lief, ist eine Hommage an die klassischen Cartoons und an das Stummfilmkino.

Deutscher TitelDas große Rennen rund um die Welt
OriginaltitelThe Great Race
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1965
Länge152 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieBlake Edwards
DrehbuchArthur Ross
ProduktionMartin Jurow
Warner Bros.
MusikHenry Mancini
KameraRussell Harlan
SchnittRalph E. Winters
Besetzung
  • Jack Lemmon: Professor Fate/Prinz Hapnik
  • Tony Curtis: Leslie Gallant III.
  • Natalie Wood: Maggie Dubois
  • Peter Falk: Maximillian „Max“ Meen
  • Keenan Wynn: Hezekiah Sturdy
  • Arthur O’Connell: Henry Goodbody
  • Vivian Vance: Hester Goodbody
  • Marvin Kaplan: Frisbee
  • Dorothy Provine: Lily Olay
  • Larry Storch: Texas Jack
  • Hal Smith: Bürgermeister von Boracho
  • Denver Pyle: Sheriff von Boracho
  • Ross Martin: Baron Rolfe von Stuppe
  • George Macready: General Kuhster

 Die Vereinigten Staaten zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die beiden Sensationsdarsteller Leslie Gallant III., genannt Der große Leslie (immer in strahlendes Weiß gekleidet), und der hinterhältig-durchtriebene Professor Fate (allzeit in tiefstes Schwarz gehüllt) versuchen, sich gegenseitig mit immer gewagteren Kunststücken zu übertreffen. Während bei dem mürrischen Fate (engl.: Schicksal, Verhängnis) immer alles schiefläuft, geht Lebemann und Frauenheld Leslie stets als Gewinner hervor. Darüber hinaus versucht der Professor, Leslies Stunts bei jeder Gelegenheit mit Unterstützung seines Gehilfen Max zu sabotieren, was aber regelmäßig nach hinten losgeht.
Eines Tages verkündet Leslie ein Projekt, das beweisen soll, dass auch die Amerikaner hervorragende Autos bauen, die sich hinter der europäischen Konkurrenz von Mercedes-Benz und Rolls-Royce nicht zu verstecken brauchen. Dazu schlägt er ein offenes Wettrennen vor, das von New York über Asien bis nach Paris führen soll. Neben Leslie und etlichen anderen Fahrern nehmen auch Fate und Max die Herausforderung an. Schließlich komplettiert sogar eine Frau das Teilnehmerfeld, Maggie Dubois, eine patente, selbstbewusste und emanzipierte Journalistin, die als überzeugte Frauenrechtlerin von dem Rennen berichten will. Mit ihrer Hartnäckigkeit, ihrem Charme und der Zuhilfenahme von Seidenstrümpfen überrumpelt sie Henry Goodbody, den Herausgeber der Zeitung New York Sentinel, der ihr, auch von seiner in der Emanzipationsbewegung aktiven Frau in die Enge getrieben, schließlich die Teilnahme gestattet.
Bereits kurz nach Rennbeginn sorgen Fate und Max mit ihren Manipulationen dafür, dass neben ihrem nur noch die Wagen von Leslie und Miss Dubois übrig bleiben.
Im Laufe des Wettrennens, bei dem neben einem Wild-West-Städtchen die Arktis sowie Russland und ein kleines mitteleuropäisches Königreich Etappenziele sind, wird Dubois immer mehr zum Zankapfel der Wettstreiter. Als sie in der Wüste mit ihrem Wagen liegenbleibt, schließt sie sich zunächst Leslie an. Diesem und seinem Partner Hezekiah ist ihre forsche Art allerdings ein Dorn im Auge. In Asien angekommen, wird sie von Fate und Max zunächst gekidnappt; dann schließt sie sich, auch aus Trotz gegenüber Leslie, den beiden wieder an.

 

 

 

 

Blake Edwards


(eigentlich William Blake Crump; * 26. Juli 1922 in Tulsa; † 15. Dezember 2010 in Santa Monica) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent, Schauspieler und Drehbuchautor. Berühmt geworden ist er mit turbulenten Komödien, die sich durch zahlreiche Gags und Pointen auszeichneten.   International bekannt wurde er vor allem durch die Spielfilme der Pink-Panther-Reihe

 Filme von Blake Edwards:



 Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Text- undDatenquelle: Wikipedia

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Ein Schuß im Dunkeln

 Ein Schuß im Dunkeln ist der zweite Film der Pink-Panther-Reihe des US-amerikanischen Regisseurs Blake Edwards nach dem Bühnenstück Die aufrichtige Lügnerin (L’Idiote) von Marcel Achard in der englischsprachigen Bearbeitung von Harry Kurnitz.
Peter Sellers hatte für die Verfilmung zugesagt, war aber mit dem Script und dem vorgesehenen Regisseur nicht einverstanden. Er bat Blake Edwards, doch die Regie zu übernehmen, das Drehbuch zu überarbeiten und seine Rolle in die kassenträchtige Figur des Inspektor Clouseau zu verwandeln. Edwards und die Produzenten stimmten zu.
Im Vorspann des Films fehlt der berühmte rosarote Panther. Auch wird das Geschehen nicht wie im ersten Teil dieser Reihe von dem berühmten Diamanten abhängig gemacht. Ab jetzt steht der Inspektor im Vordergrund.

Deutscher TitelEin Schuß im Dunkeln
OriginaltitelA Shot in the Dark
ProduktionslandVereinigtes Königreich
USA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1964
Länge102 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieBlake Edwards
DrehbuchBlake Edwards
William Peter Blatty
ProduktionTony Adams
Blake Edwards
MusikHenry Mancini
KameraChristopher Challis
SchnittBert Bates
Ralph E. Winters
Besetzung
  • Peter Sellers: Inspektor Clouseau
  • Elke Sommer: Maria Gambrelli
  • George Sanders: Benjamin Ballon
  • Herbert Lom: Charles Dreyfus
  • Tracy Reed: Dominique Ballon
  • Graham Stark: Hercule LaJoy
  • Moira Redmond: Simone
  • Vanda Godsell: Madame LaFarge
  • André Maranne: François
  • Burt Kwouk: Cato

 In der Villa des Millionärs Benjamin Ballon geht es des Abends sehr umtriebig zu. Fast alle Bewohner und auch das Dienstpersonal sind in den verzweigten Korridoren der Villa auf Wanderschaft zu ihrer jeweiligen Liebschaft. Plötzlich geschieht ein Mord. Inspektor Clouseau wird zum Tatort geschickt. Er findet den Angestellten Miguel tot vor sowie die der Tat dringend verdächtige Maria Gambrelli. Alle Indizien sprechen gegen sie, doch Clouseau ist von ihrer Unschuld überzeugt. Zu allem Überfluss verliebt er sich auch noch in sie.
Chefinspektor Dreyfus zieht Clouseau sofort von dem Fall ab, aber eine hohe Persönlichkeit setzt sich dafür ein, dass er weiter ermittelt. Clouseau ist sich sicher, dass Gambrelli den wahren Mörder nur decken will. Daher lässt er sie aus dem Gefängnis frei, um sie zu beschatten. Aufgrund seiner unpassenden Verkleidungen (Luftballonverkäufer, Straßenmaler, Jäger …) schlägt dies jedoch immer wieder fehl. Auch wird er immer wieder verhaftet, da er nicht die erforderliche Lizenz vorweisen kann. Und immer genau dann passiert ein weiterer Mord und jedes Mal befindet sich Gambrelli am Tatort. Zuerst wird der Gärtner ermordet, dann der Butler und schließlich das Hausmädchen Dudu in einer FKK-Kolonie. Dort verhilft Clouseau Maria Gambrelli sogar zur Flucht.
Dreyfus ist über Clouseaus Methoden inzwischen dermaßen außer sich, dass er am Rande eines Nervenzusammenbruchs steht. Der Chefinspektor konsultiert sogar einen Psychiater und offenbart diesem seinen abgrundtiefen Hass auf Clouseau. In der Zwischenzeit verbringt dieser einen schönen Abend mit Maria Gambrelli im Pariser Nachtleben. Das Pärchen hat jedoch einen Schatten, ein Unbekannter folgt ihnen mit Mordabsichten. Aber so tollpatschig sich Clouseau anstellt, so viel Glück hat er auch. Alle Anschläge scheitern, er bemerkt sie nicht einmal. In einer Flamenco-Bar wird ein Tourist getötet, vor der Bar der Portier. In einem hawaiianischen Club stirbt ein Gast und in einem russischen Lokal ein tanzender Kosake an vergiftetem Wodka. Unbehelligt erreichen Clouseau und Gambrelli die Wohnung des Inspektors. Allerdings steht vor den schönen Dingen erst einmal Cato, der Hausdiener, der vom Inspektor instruiert wurde, ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit anzugreifen, um seine Reflexe zu trainieren. Und nach dem „Kampf“ detoniert noch eine Bombe, die der mysteriöse Verfolger vor Clouseaus Tür deponiert hat. Wieder entgehen alle nur knapp dem Tod.

 Trivia

  • Mit dieser Folge beginnt der Running Gag der regelmäßigen, ausgiebigen Kampfszenen zwischen Cato und Clouseau, wobei üblicherweise die Wohnung samt Mobiliar zerstört wird.
  • Zudem beginnt Clouseau in dieser Folge mit seinen abenteuerlichen und widersinnigen Verkleidungen.

 

 

 

Blake Edwards


(eigentlich William Blake Crump; * 26. Juli 1922 in Tulsa; † 15. Dezember 2010 in Santa Monica) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent, Schauspieler und Drehbuchautor. Berühmt geworden ist er mit turbulenten Komödien, die sich durch zahlreiche Gags und Pointen auszeichneten.   International bekannt wurde er vor allem durch die Spielfilme der Pink-Panther-Reihe

 Filme von Blake Edwards:



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Der rosarote Panther (The Pink Panther)

 Der rosarote Panther (Originaltitel The Pink Panther) ist eine unter der Regie von Blake Edwards im Jahr 1963 entstandene Kriminalkomödie, der eine Reihe weiterer Pink-Panther-Filme folgte.

 Im Mittelpunkt des Films stehen ein überdurchschnittlich großer Diamant, der aufgrund seines rosaroten Schimmers und eines kleinen Schattens in der Mitte, der einem springenden Panther ähnelt, der „rosarote Panther“ genannt wird, sowie ein englischer Meisterdieb, genannt „Das Phantom“, hinter dem sich der britische Adelige Sir Charles Lytton verbirgt.
Vor Beginn der Geschichte werden die Charaktere vorgestellt. Zuerst das Phantom, das durch Meisterhand Schmuck und Geschmeide stiehlt und es immer wieder schafft, der Polizei zu entkommen. Dann der Neffe von Sir Charles, George Lytton, der seinem Onkel gegenüber vorgegeben hat, in den USA zu studieren, in Wirklichkeit aber ebenfalls ein Gauner ist. Da ist noch die Ehefrau von Inspektor Clouseau, Simone, die in Wirklichkeit die Verbündete und Geliebte des Phantoms ist. Und schließlich der trottelige Inspektor Jacques Clouseau, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, dem Phantom endlich das Handwerk zu legen.


Die Protagonisten treffen in dem italienischen Wintersportort Cortina d’Ampezzo aufeinander. Die Prinzessin von Lugasch, Dala, verbringt dort ihren Winterurlaub. Sir Charles ist vor Ort, um die Gelegenheit zu nutzen, den Diamanten zu stehlen. Inspektor Clouseau ist in Begleitung seiner Frau anwesend, um gegebenenfalls das Phantom zu schnappen. Auch der Neffe von Sir Charles reist überraschenderweise an, um mitzumischen.


Sir Charles inszeniert eine Entführung des Hundes der Prinzessin, um durch die heldenhafte Verfolgung des Täters ihr Vertrauen zu gewinnen. Durch Vortäuschung eines verletzten Beines geht der Plan dann auch auf. Es gelingt ihm sogar, die normalerweise abstinente Prinzessin betrunken zu machen. Dabei verliebt er sich in sie. Seine Geliebte Simone bekommt dies mit und sieht ihre Beziehung zu Sir Charles gestört.


Nach einigen Rückschlägen kann durch Ermittlungen in Bezug auf den Leihwagen, der bei der Hunde-Entführung zum Einsatz kam, herausgefunden werden, dass der Komplize bei diesem Coup in Diensten von Sir Charles Lytton steht und somit nur dieser das Phantom sein kann; er kann jedoch in letzter Sekunde fliehen.


Schließlich ergibt sich eine neue Gelegenheit, als der Diamant in einer hoheitlichen Villa in Rom aufbewahrt wird. Während eines Kostümfestes, bei dem auch Inspektor Clouseau samt Polizeitruppe in Verkleidung anwesend ist, machen sich Sir Charles und George Lytton (zufälligerweise im gleichen Gorillakostüm) daran, den Diamanten zu stehlen. Als sie den Tresor endlich geöffnet haben, ist der Diamant jedoch verschwunden.
Nach einer wilden Verfolgungsjagd werden beide Lyttons festgenommen,

 

 

 

 

Blake Edwards


(eigentlich William Blake Crump; * 26. Juli 1922 in Tulsa; † 15. Dezember 2010 in Santa Monica) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent, Schauspieler und Drehbuchautor. Berühmt geworden ist er mit turbulenten Komödien, die sich durch zahlreiche Gags und Pointen auszeichneten.   International bekannt wurde er vor allem durch die Spielfilme der Pink-Panther-Reihe

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Frühstück bei Tiffany (Breakfast at Tiffany’s)

 Frühstück bei Tiffany (Originaltitel: Breakfast at Tiffany’s) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1961 mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Truman Capote. Regie führte der Komödienspezialist Blake Edwards.

 Das bezaubernde New Yorker Partygirl Holly Golightly (ugs. für „leichtlebig“) führt ein exzessives Leben voller Extreme. Gefrühstückt wird im Abendkleid vor dem Schaufenster des Nobeljuweliers Tiffany, geschlafen bis zum frühen Nachmittag. Die Nächte sind lang, die Partys schrill, die Begleiter zahlreich, und von den Herren nimmt sie schon mal 50 Dollar (Gegenwert 2020 rund 430 Dollar, je nach Berechnungsverfahren) „für die Toilette“.
Für den neuen Mieter in Hollys Mietshaus, den jungen, ambitionierten Schriftsteller Paul Varjak, der sich von der wohlhabenden Mrs. Failenson aushalten lässt, ist die schillernde Holly, die ihn hartnäckig wegen seiner Ähnlichkeit mit ihrem Bruder „Fred“ nennt, zunächst ein faszinierendes Studienobjekt.
Als Paul sie jedoch näher kennenlernt, fühlt er sich mehr und mehr zu ihr hingezogen. Auch Holly fühlt sich in Pauls Nähe wohl, und so beginnt sich zwischen beiden eine enge Freundschaft zu entwickeln. Tiefere Gefühle ihm gegenüber gestattet sich Holly jedoch nicht, denn sie verfolgt ein größeres Ziel. Sie will sich unbedingt reich verheiraten, koste es, was es wolle. Ihr bevorzugter Kandidat ist ein politisch einflussreicher brasilianischer Großgrundbesitzer. Um seinetwillen beginnt sie, ihre Zelte in New York abzubrechen.
Bevor sie jedoch ihren Plan in die Tat umsetzen kann, holt die Vergangenheit sie ein. Eines Tages steht ihr Ehemann, der ältere Landtierarzt Golightly aus Texas, vor der Tür und will sie zu sich zurückholen. Paul erfährt Hollys Geschichte. Sie heißt in Wirklichkeit Lula Mae Barnes, kommt aus ärmlichen Verhältnissen und wurde bereits mit vierzehn Jahren verheiratet, um für die Kinder des Witwers zu sorgen. Paul sieht bestätigt, was er längst geahnt hat: Hinter der Fassade der lebenshungrigen, leichtsinnigen Holly verbirgt sich in Wirklichkeit ein zutiefst unsicheres, verängstigtes Geschöpf. Holly will jedoch in New York bleiben, der Tierarzt fährt gebrochenen Herzens nach Texas zurück.
Als Holly und Paul nach einem Tag voller bunter Erlebnisse nach Hause zurückkommen, fallen plötzlich die Masken; nichts ist mehr, wie es war

 

 

 

 

Blake Edwards


(eigentlich William Blake Crump; * 26. Juli 1922 in Tulsa; † 15. Dezember 2010 in Santa Monica) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent, Schauspieler und Drehbuchautor. Berühmt geworden ist er mit turbulenten Komödien, die sich durch zahlreiche Gags und Pointen auszeichneten.   International bekannt wurde er vor allem durch die Spielfilme der Pink-Panther-Reihe

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Der Spätzünder

Der Spätzünder (High Time) ist eine amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1960 unter der Regie von Blake Edwards und mit Bing Crosby, Fabian, Tuesday Weld und Nicole Maurey in den Hauptrollen. Der Film wird aus der Perspektive eines Mannes mittleren Alters erzählt, der in die Welt einer neuen Generation von Nachkriegsjugendlichen eintritt.

In den Jahren seit seiner Veröffentlichung wurde High Time als komödiantische Studie über die langsam entstehende Generationskluft zwischen der Musik und den Sitten einer älteren Generation und der Nachkriegsjugend sowie als ungewollte Zeitkapsel der amerikanischen Jugend und des Lebensstils im Jahr 1960 angesehen.

 Der wohlhabende Gastronom Harvey Howard (Bing Crosby), ein Selfmademan, Witwer und Besitzer der Harvey Howard Smokehouses, beschließt im Alter von 51 Jahren, wieder aufs College zu gehen und einen Bachelor-Abschluss zu machen. Dabei stößt er auf den Widerstand seiner versnobten erwachsenen Kinder und auf den Generationsunterschied zwischen ihm und seinen viel jüngeren Kommilitonen. Am ersten Tag in der Schule stellt er fest, dass es eine lustige Aufgabe ist, ältere Studenten, Dozenten und Verwaltungsangestellte davon zu überzeugen, dass er es ernst meint. Er schreibt sich ein und erhält ein Zimmer für Erstsemester, und er ist fest entschlossen, "nur ein weiterer Erstsemester" zu sein. Ihm wird ein Viererzimmer zugewiesen, was einen Präzedenzfall für die kommenden Jahre darstellt. Der Umgang mit der Studentenpresse, dem Wohnheimberater und der erste Trinkspruch mit Sauerkrautsaft besiegeln ihre Verbindung, um ihre vier gemeinsamen Jahre zu vollenden.

Die Begrüßungsrede des Präsidenten gibt den Ton für die Anstrengungen an, die auf die Erstsemesterklasse zukommen. Harvey muss den Sportlehrer davon überzeugen, dass er das Zeug zum Wettstreit hat, indem er unter dem Jubel seiner jüngeren Mitschüler zehn Klimmzüge macht, nur um am Ende seines Satzes auf dem Gesicht zusammenzubrechen. Eine weitere Herausforderung für die Erstsemester ist das Lagerfeuer, das die Höhe der Vorjahre übertreffen muss. Harvey trifft die Französischprofessorin Helen Gauthier, als er eine stützende Holzkiste unter ihrer Veranda entfernt. Die Gesamthöhe des Lagerfeuers wird um einen Fuß unterschritten, Harvey klettert auf den Gipfel und legt seinen drei Fuß hohen Stuhl ab, eine sehr mutige und entmutigende Leistung. Mit zwei brillanten Mitbewohnern und dem Sportler Gil Sparrow (Fabian) ist die akademische Strenge immer Stoff für Komik und Kameradschaft. Der Wissenschaftsprofessor Thayer ist planlos und erleidet zahlreiche komödiantische Momente: Chemikalien, die ein Eigenleben führen, Kabelpaare, die man während eines Sturms nie in die Nähe bringen sollte, zap, und die Verbesserung der eigenen Eislauffähigkeiten, außer auf dünnem Eis.

Im Sophomore-Jahr wird Harvey wieder von den Kindern beschimpft, der Beat-Reporter der Schule ist zur Stelle und erträgt die versnobten Kinder. Harvey macht sich auf den Weg, um seine Mitbewohner aus dem letzten Jahr kennenzulernen und auf den Erfolg anzustoßen. Er wird gebeten, ihrer Studentenverbindung beizutreten und muss die üblichen Schikanen über sich ergehen lassen: Schuhe putzen, Fußböden waschen und die größte Herausforderung: sich in Frauenkleidern zu verkleiden und einen pensionierten Oberst dazu zu bringen, auf einem Kostümball seine Tanzkarte zu unterschreiben. Der ältere Südstaaten-Gentleman leidet an einem Gichtanfall und seine sozial aufsteigenden Kinder nehmen an der gleichen Veranstaltung teil. Während er mit seinem Sohn tanzt, bringt er ihn so durcheinander, dass sein Kleid in der Mitte zerrissen wird, und während er es in der Damenlounge reparieren lässt, bringt er seine Tochter zu Boden. Zurück auf der Tanzfläche besticht Harvey den Bandleader, "Dixie" zu spielen, der Colonel steht auf, Harvey stürzt sich in seine Arme, tanzt die ganze Tanzfläche ab, setzt den stotternden Colonel auf seinem Sessel ab, lässt sich von ihm ein Autogramm auf seine Tanzkarte geben, wirft ihm seine Perücke in den Schoß und eilt zum Ausgang. Der Rest des Jahres ist voll von großartigem Football von Gil, akademischem Druck und weiteren Eskapaden von Prof. Thayer.

Das Junior-Jahr beginnt damit, dass Harvey in einem roten Mercedes-Cabrio ankommt und die Gruppe im Harvey Howard Smokehouse auf einen Toast mit Ziegenmilch trifft, die nur T.J. Padmanagham mag.
 


 

 

 

 

Blake Edwards


(eigentlich William Blake Crump; * 26. Juli 1922 in Tulsa; † 15. Dezember 2010 in Santa Monica) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent, Schauspieler und Drehbuchautor. Berühmt geworden ist er mit turbulenten Komödien, die sich durch zahlreiche Gags und Pointen auszeichneten.   International bekannt wurde er vor allem durch die Spielfilme der Pink-Panther-Reihe

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Unternehmen Petticoat

 Unternehmen Petticoat ist eine Filmkomödie von Blake Edwards mit Cary Grant als U-Boot-Kommandant Sherman und Tony Curtis als Versorgungsoffizier Holden in den Hauptrollen.

 Matt Sherman, ehemals Kommandant des amerikanischen Unterseebootes Sea Tiger und inzwischen zum Konteradmiral befördert, kehrt lange nach Ende des Zweiten Weltkriegs zu seinem U-Boot zurück, um es vor der Fahrt zur Verschrottung ein letztes Mal zu sehen. In seiner ehemaligen Kommandantenkammer nimmt er das Logbuch zur Hand und lässt die turbulenten Ereignisse der Jahreswende 1941/1942 Revue passieren. Hier beginnt die eigentliche Filmhandlung.


Bei einem japanischen Luftangriff auf die Philippinen wird die Sea Tiger am Pier des Marinestützpunkts Cavite schwer getroffen und versenkt. Der örtliche Kommandeur Henderson will das Schiff aufgeben, doch Lieutenant Commander Sherman besteht darauf, es zu heben und wieder einsatztauglich zu machen. Da ein Teil seiner Mannschaft bereits auf andere Schiffe versetzt worden ist, teilt ihm der Kommandeur Ersatzleute zu, darunter Lieutenant Holden.
Holden aber ist ein Partygänger und Schürzenjäger, der noch nie einen Kampfeinsatz hatte und seine Stellung als Offizier hauptsächlich für den Zugang zur feinen Gesellschaft nutzt; dementsprechend sind Sherman und seine Mannschaft anfangs skeptisch, was seine Eignung als U-Boot-Offizier angeht. Holden stellt sich jedoch auch als gerissener Gauner heraus, der mit unorthodoxen Methoden wie Diebstahl und Betrug die notwendigen Ersatzteile für das beschädigte U-Boot beschafft. Seine waghalsigen Beutezüge bringen ihm den Respekt der Mannschaft ein, jedoch auch die Abneigung von Sherman. Der Konflikt zwischen den ungleichen Offizieren wird zu einem der beherrschenden komischen Elemente des Films.
Ein erneuter Luftangriff zwingt die Sea Tiger zum Auslaufen, bevor die Reparaturarbeiten abgeschlossen sind. Bei einem Zwischenstopp auf der Insel Marinduque trifft Holden auf eine Gruppe von fünf Krankenschwestern der US-Army, die dort festsitzen. Ohne Rücksprache mit dem Kommandanten verspricht er ihnen, sie mit an Bord zu nehmen. Sherman, vor vollendete Tatsachen gestellt, bleibt nichts anderes übrig, als die Frauen mitreisen zu lassen.


Die amouröse Spannung zwischen den Frauen und der Mannschaft bringt weitere komische Elemente mit sich. So melden sich beispielsweise etliche Mannschaftsmitglieder mit fadenscheinigen Beschwerden krank, nur um sich von den Krankenschwestern medizinisch versorgen zu lassen. Sherman hat alle Hände voll zu tun, um einen einigermaßen geregelten militärischen Alltag an Bord sicherzustellen.


Im Hafen von Cebu wird die Reparatur des U-Boots abgeschlossen; Ersatzteile sind rar, und so muss wie immer improvisiert werden, was darin gipfelt, dass das U-Boot nun einen rosafarbenen Schutzanstrich trägt. Bevor die endgültige – graue – Lackierung aufgetragen werden kann, wird auch Cebu von japanischen Flugzeugen bombardiert und die Sea Tiger muss erneut überstürzt auslaufen. Dabei nimmt sie eine Gruppe von Flüchtlingen an Bord, denen Holden – wiederum ohne Absprache mit Sherman – im Tausch gegen Lebensmittel versprochen hat, sie vor den japanischen Angreifern zu retten.


In der allgemeinen Verwirrung eröffnen sowohl Japaner als auch Alliierte die Jagd auf das geheimnisvolle „rosa U-Boot“. Als sich die Sea Tiger einem Zerstörer der US-Marine zu erkennen geben will, eröffnet dieser das Feuer. Nur ein erneuter gewitzter Einfall von Holden bewahrt die Sea Tiger davor, von den eigenen Leuten versenkt zu werden: Durch ein Torpedorohr lässt er die Büstenhalter der Frauen an Bord ausbringen.

 Die deutsche Originalfassung ist gegenüber der amerikanischen um 22 Minuten gekürzt, sie hat damit eine Laufzeit von 104 Minuten. Später wurden der deutschen Fassung einige Szenen zurückgegeben, die allerdings ohne Dialoge waren. Im Jahr 2020 kamen weitere Szenen hinzu, die mit neuen Sprechern nachsynchronisiert wurden, da die Originalsprecher inzwischen verstorben sind. Für Curt Ackermann, den Originalsprecher von Cary Grant, kam Frank Röth zum Einsatz. Die anderen neuen Sprecher sind nicht bekannt. Die restaurierte Fassung hat eine Laufzeit von 115 Minuten und ist immer noch 9 Minuten kürzer als die amerikanische Originalfassung, die 124 Minuten lang ist.

Darsteller Rolle Synchronsprecher/Nachsynchronisation
Cary Grant Lt. Cmdr./Rear Admiral Matt T. Sherman Curt Ackermann/Frank Röth
Tony Curtis Lt./Cmdr. Nicholas Holden Herbert Stass
Joan O’Brien Lt. Dolores Crandall Marion Degler
Dina Merrill Lt. Barbara Duran Edith Schneider
Gene Evans Torpedo-Mann Molumphry Benno Hoffmann
Arthur O’Connell Maschinist Sam Tostin Hans Hessling
Dick Sargent Ensign Stovall Eckart Dux
Virginia Gregg Major Edna Heywood Alice Treff
Robert Gist Lt. Watson Hans Walter Clasen
Robert F. Simon Captain Henderson Siegfried Schürenberg
Gavin MacLeod Ernest Hunkle Wolfgang Draeger
Madlyn Rhue Second Lt. Reid Renate Küster
Marion Ross Second Lt. Colfax n.n.
Clarence Lung Sgt. Ramon Gallardo Toni Herbert
Frankie Darro Pharmazeut Dooley Otto Czarski


 

 

 

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   Woody Allen     +++   +++  Mel Brooks  +++   Jerry Lewis    +++  Rob Reiner  +++  Ben Stiller

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