Midnight in Paris

Midnight in Paris ist eine romantische Filmkomödie aus dem Jahr 2011 von Woody Allen, der auch das Drehbuch geschrieben hat, für das er 2012 den Oscar erhielt. In der Hauptrolle ist Owen Wilson zu sehen.

Deutscher TitelMidnight in Paris
OriginaltitelMidnight in Paris
ProduktionslandVereinigte Staaten, Spanien
OriginalspracheEnglisch, Französisch
Erscheinungsjahr2011
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK 0
RegieWoody Allen
DrehbuchWoody Allen
ProduktionLetty Aronson,
Stephen Tenenbaum,
Jaume Roures
MusikStéphane Wrembel
KameraDarius Khondji,
Johanne Debas
SchnittAlisa Lepselter
Besetzung
  • Owen Wilson: Gil Pender
  • Rachel McAdams: Inez
  • Marion Cotillard: Adriana
  • Michael Sheen: Paul Bates
  • Nina Arianda: Carol Bates
  • Léa Seydoux: Gabrielle
  • Tom Hiddleston: F. Scott Fitzgerald
  • Alison Pill: Zelda Fitzgerald
  • Corey Stoll: Ernest Hemingway
  • Kathy Bates: Gertrude Stein
  • Adrien Brody: Salvador Dalí
  • Kurt Fuller: John, Inez’ Vater
  • Mimi Kennedy: Helen, Inez’ Mutter
  • Carla Bruni: Fremdenführerin
  • Gad Elmaleh: Privatdetektiv
  • Marcial Di Fonzo Bo: Pablo Picasso
  • Yves Heck: Cole Porter
  • Adrien de Van: Luis Buñuel
  • Tom Cordier: Man Ray
  • Sonia Rolland: Josephine Baker
  • David Lowe: T. S. Eliot
  • Daniel Lundh: Juan Belmonte
  • Thérèse Rubinsztein: Alice B. Toklas
  • Yves-Antoine Spoto: Henri Matisse
  • Vincent Cortes: Henri de Toulouse-Lautrec
  • Olivier Rabourdin: Paul Gauguin
  • François Rostain: Edgar Degas
  • Michel Vuillermoz: König in Versailles

 

Der erfolgreiche Hollywood-Drehbuchautor Gil Pender begleitet mit seiner Verlobten Inez ihre Eltern auf einer Geschäftsreise nach Paris. Mit den Schwiegereltern versteht sich Gil nicht besonders gut. Inez’ Vater steht politisch am rechten Rand der Republikanischen Partei und sympathisiert mit der Tea-Party-Bewegung. Auch mit seiner Verlobten hat Gil wenig gemeinsam. Er arbeitet gerade an seinem ersten Roman, mit dem er beweisen will, dass er imstande ist, literarisch Höherstehendes zu verfassen als nur Drehbücher. Gil ist fasziniert von Paris und würde am liebsten nach der Hochzeit dorthin ziehen. Bei Inez stoßen diese Pläne jedoch auf wenig Gegenliebe. Gils Begeisterung gilt vor allem dem Paris der „Goldenen Zwanziger“, in denen er gern gelebt hätte.
Eines Tages trifft das Paar zufällig auf Inez’ früheren Studienkollegen Paul und seine Frau, mit denen Gil und Inez von nun an viel Zeit verbringen. Paul versucht dabei, die anderen bei jeder Gelegenheit durch sein enzyklopädisches Wissen zu beeindrucken. Gil ist von dem in seinen Augen pseudointellektuellen Paul allerdings weniger angetan als seine Verlobte. So kommt es, dass sich Gil eines Abends nach einer Weinverkostung von der Gruppe absondert.
Auf dem Weg zum Hotel verirrt er sich und nimmt entmutigt auf einer Treppe in einer ruhigen Seitenstraße Platz. Kurz nach dem Mitternachtsläuten hält ein altmodisches Auto vor ihm an und die heiteren Fahrgäste laden ihn ein, mitzukommen. Er findet sich auf einer Party wieder, bei der alle Gäste Mode der 1920er Jahre tragen. Der Pianospieler, der Cole-Porter-Songs singt, kommt Gil optisch und musikalisch irgendwie bekannt vor. Als sich ihm ein Schriftsteller namens F. Scott Fitzgerald vorstellt und sagt, die Party sei zu Ehren von Jean Cocteau, denkt er zunächst an einen Scherz, bis ihm bewusst wird, dass er einen Zeitsprung gemacht hat; er ist im Paris der 1920er Jahre gelandet und trifft dort Ernest Hemingway, Josephine Baker sowie die Surrealisten Salvador Dalí, Man Ray und Luis Buñuel (diesem schlägt er in einer späteren Szene eine Handlung für einen Film vor, welche exakt der von Buñuels Film Der Würgeengel von 1962 entspricht). Er kann sein Glück kaum fassen und verbringt von nun an jede Nacht mit seinen neuen Freunden. Dadurch entfremdet er sich immer mehr von Inez.
Einerseits verunsichert bezüglich seines Geisteszustandes, andererseits beschwingt durch die nächtlichen Ausflüge, fällt ihm die Arbeit an seinem Roman, den er Gertrude Stein zur Lektüre gibt, zunehmend leichter.


Weitere  Filme von Woody Allen  :

A Rainy Day in New YorkManhattan
AliceManhattan Murder Mystery
BananasMelinda und Melinda
Broadway Danny RoseMidnight in Paris
Bullets Over BroadwayPlötzlich Gigolo
Café SocietyRadio Days
Der Schläfer (Originaltitel: Sleeper)Rifkin’s Festival
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Woody Allen zu Beginn der 1970er Jahre


Bild: Allen zu Beginn der 1970er Jahre Von Jerry Kupcinet - photographer - eBay, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52490389

Textlizenz: Creative-Commons-Lizenz Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (abgekürzt CC-by-sa-3.0), der ebenfalls unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode eingesehen werden kann.  Quelle: Wikipedia

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