Blues Brothers

Blues Brothers (Originaltitel: The Blues Brothers) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von John Landis aus dem Jahr 1980. Die Filmpremieren fanden am 16. Juni in Chicago und am 18. Juni 1980 in New York statt.
1998 folgte die weniger erfolgreiche Fortsetzung Blues Brothers 2000.
Deutscher TitelBlues Brothers
OriginaltitelThe Blues Brothers
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1980
LängeKinofassung: 133 Minuten, Directors Cut: 142 Minuten, BluRay-Fassung: 132 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
RegieJohn Landis
DrehbuchDan Aykroyd,
John Landis
ProduktionRobert K. Weiss
Bernie Brillstein
George Folsey junior
MusikIra Newborn,
Elmer Bernstein
KameraStephen M. Katz
SchnittGeorge Folsey jr.
Jake Blues, gerade aus dem Staatsgefängnis von Joliet entlassen, wird von seinem Bruder Elwood in einem ausgemusterten 1974er Dodge Monaco der Mount Prospect Police abgeholt. Wie von Jake versprochen, besuchen sie das Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen sind. Die Mutter Oberin klagt ihnen ihr Leid, sie müsse 5000 US-$ Steuerschulden bezahlen, die Kirche wolle das Waisenhaus schließen und habe nicht vor, den Betrag aufzubringen. Die Blues Brothers bieten an, das Geld zu „beschaffen“ – die Schwester wird wütend und wirft sie hinaus, da sie kein gestohlenes Geld akzeptieren wird. Von ihrem Ziehvater Curtis erfahren sie, dass auch er auf die Straße gesetzt werden wird, wenn die Steuerschuld nicht bald beglichen wird. Es bleibt nur ein Weg: das Geld ehrlich zu verdienen.
In einer Kirche, während der mitreißenden Predigt des Right Reverend Cleophus James, kommt Jake die göttliche Erleuchtung, wie das zu bewerkstelligen sei: Die „Band“ muss wieder zusammengebracht werden. So machen sich Jake und Elwood „im Auftrag des Herrn“ auf, ihre ehemaligen Bandmitglieder zusammenzurufen. Diese arbeiten mittlerweile als Hotelmusikanten, Oberkellner und Imbissbesitzer. Mit ihrer eigenwilligen Art gelingt es den Brüdern, alle wieder zusammenzuführen. Auf dem Weg dahin zerstören sie mit ihrem Auto auf der Flucht vor der Polizei ein Einkaufszentrum. Sie legen sich mit dem Besitzer von Bob’s Country Bunker an, den sie um die Getränkerechnung prellen, mit einer Countryband, für die sie sich ausgegeben haben, und mit der Partei der amerikanischen Nationalsozialisten (American White People Party), deren Demonstration sie kurzerhand auseinandertreiben. Außerdem ist Jakes verflossene Verlobte hinter ihnen her, die zahlreiche technisch ausgetüftelte, aber letztlich erfolglose Attentate auf ihn verübt. Durch Bitten und geschickte Nötigung kann ihr Ex-Manager Maury Sline dazu bewegt werden, ein Konzert der wiedererstandenen Blues Brothers zu organisieren, das die benötigten 5000 US-$ einspielen soll.
Durch eine Panne bei der Werbefahrt aufgehalten, verpassen sie fast ihren großen Auftritt.
RolleSchauspielerDeutsche Synchronstimme
„Joliet“ Jake BluesJohn BelushiRainer Basedow
Elwood BluesDan AykroydThomas Danneberg
CurtisCab CallowayToni Herbert
„Der Pinguin“Kathleen FreemanChristel Merian
Reverend Cleophus JamesJames BrownChristian Brückner
Attentäterin (Mystery Woman)Carrie FisherMarianne Groß
Burton MercerJohn CandyIngolf Gorges
RayRay CharlesHeinz Petruo
NaziHenry GibsonMogens von Gadow
Imbissbesitzerin MurphyAretha FranklinEvelyn Gressmann
GefängniswärterFrank OzJoachim Röcker
Tucker McElroyCharles NapierJoachim Cadenbach
Komplette Besetzung
John Belushi: „Joliet“ Jake Blues
Dan Aykroyd: Elwood Blues
Cab Calloway: Curtis
Kathleen Freeman: „Der Pinguin“
James Brown: Reverend Cleophus James
Carrie Fisher: Attentäterin (Mystery Woman)
John Candy: Burton Mercer
Ray Charles: Ray
John Lee Hooker: Street Slim
Henry Gibson: Chef-Nazi
Aretha Franklin: Imbissbesitzerin Murphy
Matt Murphy: Matt „Guitar“ Murphy
Steve Cropper: Steve „The Colonel“ Cropper
Donald Dunn: Donald „Duck“ Dunn
Alan Rubin: Alan „Mr. Fabulous“ Rubin
Tom Malone: Tom „Bones“ Malone
Lou Marini: „Blue Lou“ Marini
Murphy Dunne: Murphy „Murph“ Dunne
Willie Hall: Willie „Too Big“ Hall
Steven Williams: Trooper Mount
Steven Spielberg: Finanzbeamter
Frank Oz: Gefängniswärter
Charles Napier: Tucker McElroy
Steve Lawrence: Maury Sline
Chaka Khan: Chormitglied
Jeff Morris: Bob
Sheilah Wells: Claire
Joe Walsh: Gefängnisinsasse
(Schlussszene)
Neben John Belushi und Dan Aykroyd sowie den weiteren Mitgliedern der Band The Blues Brothers sind viele berühmte Persönlichkeiten in Gastauftritten zu sehen, unter anderem Aretha Franklin, James Brown, Cab Calloway, Ray Charles, John Lee Hooker, Chaka Khan, Carrie Fisher, Frank Oz, Twiggy, Steven Spielberg, Joe Walsh, John Candy und Charles Napier.
Der Film entstand in Chicago und Umgebung. Die Blues Brothers gingen noch im selben Jahr auf Tournee, um für den Film zu werben. Kurz darauf brachten sie ihr zweites Album mit dem Soundtrack zum Film heraus. Darauf sind unter anderem der Top-40-Hit und Steve-Winwood-Klassiker Gimme Some Lovin sowie Everybody Needs Somebody to Love zu hören.

Weitere Filme vom Regisseur:
FilmJahr
Burke & Hare2010
Blues Brothers 20001998
Beverly Hills Cop III1994
Bloody Marie – Eine Frau mit Biß1992
Oscar – Vom Regen in die Traufe1991
Der Prinz aus Zamunda1988
Drei Amigos!1986
Kopfüber in die Nacht1985
Spione wie wir1985
Die Glücksritter1983
Blues Brothers1980
Ich glaub’, mich tritt ein Pferd1978
Kentucky Fried Movie1977















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