Das Geheimnis meines Erfolges (Originaltitel: The Secret of My Succe$s) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1987. Der 24-jĂ€hrige Brantley Foster absolviert die Kansas State University. Er soll eine Stelle in New York antreten, doch sein Arbeitgeber wurde gerade von einem anderen Unternehmen ĂŒbernommen.
Dadurch wird die Belegschaft reduziert, und es kommt gar nicht dazu, dass er die Stelle antritt, sondern vielmehr steht er mit den anderen 90 Prozent der entlassenen Mitarbeiter auf der StraĂe. Nach vielen weiteren, aufgrund seiner mangelnden Berufserfahrung gescheiterten Bewerbungen wendet er sich an seinen Onkel Howard Prescott. Dieser verschafft ihm einen Job in der Poststelle des Konzerns Pemrose, dem Prescott vorsteht. Diese Position verdankt Prescott seiner Ehe mit Vera, der Tochter des FirmengrĂŒnders.Auf den Posttouren durch die Firma gibt ihm sein Kollege Melrose ganz klar zu verstehen, dass die aus den „unteren Ebenen“ die SchlipstrĂ€ger niemals ansprechen, da sie fĂŒr diese nicht existieren/sichtbar sind. Da Foster neugierig in der Firmenpost forscht, entdeckt er zahlreiche organisatorische SchwĂ€chen des Unternehmens.
Als er auĂertourlich die Frau eines der FĂŒhrungskrĂ€fte in ihre Villa fĂ€hrt, erfĂ€hrt er, nachdem ihn diese verfĂŒhrt hat, dass sie die Frau von Onkel Howard Prescott und somit seine Tante Vera ist. Diese bietet ihm an, ihn bei seinem beruflichen Vorankommen zu unterstĂŒtzen, was er aber ablehnt, da er es aus eigener Kraft an die Spitze schaffen will. Dennoch lĂ€sst er sich auf eine kleine AffĂ€re ein.
Als er bei einer seiner Posttouren in einem der leeren VorstandsbĂŒros „Probe sitzt“, ergibt es sich, dass er sich einfach das freistehende BĂŒro aneignet und sich als das neue Mitglied des Vorstandes, Carlton Whitfield, ausgibt. Er fordert eine SekretĂ€rin und alle möglichen BĂŒromaterialen an. Da im BĂŒrokomplex rund 30.000 Menschen arbeiten, fĂ€llt dies niemandem auf, und da er seinen „neuen Job“ nahezu perfekt macht, fragt auch niemand genauer nach. Bei allem, was er tut, muss er stets darauf achten, dass er als Whitfield nicht auf seinen Onkel trifft. Dieser denkt, Whitfield sei ein Vertrauensmann von Donald Davenport, fĂŒr den er spioniert und der gerade dabei ist, Pemrose zu ĂŒbernehmen.
In dieser Rolle trifft er auch erstmals persönlich auf die Finanzexpertin Christy Wills, in die er, seit er sie das erste Mal in der Eingangshalle traf, heimlich verliebt ist. Nach einigen BemĂŒhungen und geschĂ€ftlichen Auseinandersetzungen verliebt auch sie sich in ihn und verbringt eine Nacht mit Foster, den sie als Carlton Whitfield kennt. Was Foster nur nicht weiĂ, ist, dass Wills eine AffĂ€re mit seinem Onkel Prescott hat. Dieser gaukelt ihr vor, dass er seine Frau fĂŒr sie verlassen wĂŒrde. In Wirklichkeit denkt er jedoch nicht daran, was er seinem Neffen Foster auch sagt.
Nachdem Prescott ein Ăbernahmeangebot von Donald Davenport erhĂ€lt, lĂ€dt er sĂ€mtliche Vorstandsmitglieder am Wochenende zu einer Party in seine Villa ein. WĂ€hrend der Party beauftragt Prescott Foster, sich um seine Tante Vera zu kĂŒmmern, damit er seine bröckelnde AffĂ€re mit Wills kitten kann. SpĂ€ter bittet Prescott Foster, auf Carlton Whitfield – den er noch nie persönlich kennenlernen konnte – aufzupassen, da er der Meinung ist, dass dieser sich an seine AffĂ€re Christy Wills ranmacht. WĂ€hrend der Party stellt Tante Vera ihren Neffen Foster allen wichtigen GeschĂ€ftsleuten vor, da sie einen Narren an ihm gefressen hat und ihm – trotz seines Abbruchs ihrer kleinen AffĂ€re – beruflich weiterhelfen will. Alle sind ausnahmslos begeistert von dem smarten Neffen mit den guten Ideen.
In dieser Nacht ĂŒbernachten Foster und Wills wie auch einige der anderen GĂ€ste im Haus der Prescotts. Sowohl Foster als auch Prescott wollen in dieser Nacht Christy Wills in ihrem Zimmer ĂŒberraschen. Diese will ihrerseits ebenso wie Tante Vera Foster besuchen und somit schleichen alle vier durch die Villa. Foster und Prescott denken, in der Dunkelheit in das Bett zu Wills zu steigen und werden in diesem Moment von Wills und Vera ertappt. Hier werden dann alle Wirrungen aufgeklĂ€rt: Vera erfĂ€hrt von der AffĂ€re ihres Mannes mit Wills, Foster erfĂ€hrt, dass Wills Whitfield fĂŒr Prescott ausspionieren sollte und Prescott erfĂ€hrt, dass Carlton Whitfield und sein Neffe Brantley Foster ein und dieselbe Person sind. Am Ende dieser ganzen „AufklĂ€rungen“ feuert Prescott Foster und Wills.
Als Foster und Wills zufĂ€llig gemeinsam beim RĂ€umen ihrer BĂŒros auf dem Weg zum Aufzug aufeinandertreffen, kommt es erneut zum Streit. Als der Aufzug im Erdgeschoss ankommt und sich die TĂŒren öffnen, kĂŒssen sich beide und haben einen Plan. UnterstĂŒtzt durch Whitfields ehemalige SekretĂ€rin Jean und seinen Freund Melrose aus der Postabteilung entwerfen sie einen Plan zur Rettung der Firma. Mit Hilfe von Tante Vera und ihren Beziehungen in der GeschĂ€ftswelt gelingt es ihnen, eine Investorengruppe aufzubauen, die Pemrose direkt an die Spitze bringen wird:
Vera ĂŒbernimmt 51 Prozent des gesamten Aktienkapitals von Pemrose und wird von Foster/Whitfield auf der nĂ€chsten Vorstandskonferenz, auf der auch Donald Davenport anwesend ist, um ĂŒber die Ăbernahme durch seine Firma zu verhandeln, als zukĂŒnftige Chefin der Firma vorgestellt. Sie entlĂ€sst ihren Ehemann und ĂŒbernimmt selbst die Stelle der Vorstandsvorsitzenden. Daraufhin setzt sie ihren Neffen und deren Freunde an die GeschĂ€ftsspitze und ĂŒbernimmt ihrerseits die Firma von Donald Davenport, weil sie auch von dessen Firma den dafĂŒr nötigen Aktienanteil gekauft haben.
In der Abschlussszene fahren Foster und Wills, mittlerweile verlobt, sowie Tante Vera und Melrose, der nun mit ihr zusammen ist, mit der firmeneigenen Limousine zur Oper, dessen Chauffeur Fosters ehemaliger Vorgesetzter aus der Postabteilung ist, der ihn damals unfair behandelt hat.
- Die Regie fĂŒhrte Herbert Ross, das Drehbuch schrieben Jim Cash, Jack Epps Jr. und AJ Carothers.
- Die Hauptrolle spielte Michael J. Fox.
Weitere Filme von Herbert Ross
Herbert David Ross (* 13. Mai 1927 in Brooklyn, New York; † 9. Oktober 2001 in New York City) war ein US-amerikanischer Choreograf und Filmregisseur.
Ross begann seine Karriere als TĂ€nzer und Choreograf, was ihn in seiner Regiearbeit besonders zu den Verfilmungen von Musicals hinzog. Seine ersten Choreografien fĂŒr den Film erarbeitete er in den 1950er Jahren fĂŒr Filme wie Carmen Jones von Otto Preminger. In den 1960er Jahren fĂŒr Doktor Dolittle und Funny Girl mit Barbra Streisand.
Herbert Ross wurde einmal fĂŒr einen Oscar nominiert und gewann einen Golden Globe als bester Regisseur jeweils fĂŒr den Film Am Wendepunkt, der aber vor allem durch den Umstand Filmgeschichte schrieb, dass er als erster Film bei elf Oscarnominierungen keinen einzigen gewann
Ross war seit 1988 mit Lee Radziwill, der jĂŒngeren Schwester von Jackie Kennedy, verheiratet. Das Paar trennte sich kurz vor seinem Tod. Er starb im Alter von 74 Jahren an einer Herzinsuffizienz.
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