Sullivans Reisen

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Sullivans Reisen (Originaltitel: Sullivan’s Travels) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Preston Sturges. Der Film wurde im Dezember 1941 uraufgeführt, die Deutschland-Premiere erfolgte am 21. November 1970 im Fernsehen.

Deutscher TitelSullivans Reisen
OriginaltitelSullivan’s Travels
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1941
Länge90 Minuten
RegiePreston Sturges
DrehbuchPreston Sturges,
Ernst Laemmle
ProduktionPaul Jones,
Buddy DeSylva für Paramount Pictures
MusikCharles Bradshaw,
Leo Shuken
KameraJohn F. Seitz
SchnittStuart Gilmore
 Der berühmte Hollywood-Komödienregisseur John L. Sullivan ist seines Genres überdrüssig und möchte neue Wege beschreiten. In einem sozialkritischen, dem Realismus verpflichteten Film mit dem Arbeitstitel O Brother, where art thou? will er das Elend der Ärmsten der Gesellschaft ungeschminkt auf die Leinwand bringen. Zum Entsetzen seiner Produzenten und alle Warnungen seines Butlers in den Wind schlagend, schlüpft er in ein schäbiges Outfit und zieht mit zehn Cent in den Taschen los, um das raue Landstreicher-Leben am eigenen Leib zu erfahren. Dies erweist sich allerdings als schwierig, da die PR-Abteilung des Studios ihm zunächst in einem mit allen Schikanen und acht Mitarbeitern ausgestatteten Wohnmobil dicht auf den Fersen bleibt. Später findet er als Tagelöhner Unterbringung und Verpflegung im Farmhaus zweier einsamer, älterer Schwestern, von denen die eine so übermäßig an ihm interessiert ist, dass bald nur noch die Flucht hilft.
Als Anhalter wird Sullivan von einem Lastwagen mitgenommen, der ihn ausgerechnet wieder nach Hollywood zurückbringt. In einem Imbiss lernt er eine junge Schönheit kennen, die von einer Karriere als Schauspielerin träumt. Er lässt sie zunächst glauben, sie habe es mit einem Habenichts zu tun, der mit dem bekannten Regisseur Sullivan befreundet ist, kann das Spielchen aber nicht lange aufrechterhalten. Da das Mädchen nichts zu verlieren hat, wird es zu Sullivans Begleiterin auf dessen weiterer Reise. Gemeinsam schlagen sie sich als Hobos und Landstreicher durch, kommen sich näher und tauchen tatsächlich in die Welt extremer Armut ein. Im Obdachlosenasyl werden Sullivan nachts sogar die Schuhe gestohlen. Irgendwann haben sie genug von dem Experiment, das nun von der PR-Maschine des Studios entsprechend ausgeschlachtet wird.
Besetzung
Joel McCrea: John L. Sullivan
Veronica Lake: das Mädchen
Robert Warwick: Mr. Lebrand, Studioboss
Porter Hall: Mr. Hadrian, Studioboss
William Demarest: Mr. Jones
Robert Greig: Burroughs, Sullivans Butler
Eric Blore: Sullivans Kammerdiener
Franklin Pangborn: Mr. Casalsis
Byron Foulger: Mr. Valdelle
Margaret Hayes: Sekretärin
Torben Meyer: Doktor
Victor Potel: Kameramann
Richard Webb: Radiomann
Charles R. Moore: schwarzer Koch
Esther Howard: Miz Zeffie
Almira Sessions: Miz Ursula
Al Bridge: der "Mister", Aufseher
Jimmy Conlin: Trusty, Misters Assistent
Jess Lee Brooks: Prediger
Jane Buckingham: Mrs. Sullivan



Weitere Filme vom Regisseur:

TitelJahrDarsteller
Der große McGinty1940Brian Donlevy
Muriel Angelus
Akim Tamiroff
Weihnachten im Juli1940Dick Powell
Ellen Drew
Die Falschspielerin1941Barbara Stanwyck
Henry Fonda
Sullivans Reisen1941Joel McCrea
Veronica Lake
Atemlos nach Florida1942Claudette Colbert
Joel McCrea
Mary Astor
Rudy Vallee
Sensation in Morgan’s Creek1944Eddie Bracken
Betty Hutton

















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